Nächstes Fundstück aus dem GM-Build von iOS 11. Entwickler Guilherme Rambo hat die ersten deutlichen Hinweise auf das zwar seit einiger Zeit schon gemunkelte aber bislang noch nicht bestätigte kabellose Laden beim iPhone X und evtl. auch bei den beiden anderen iPhones in den Tiefen des Codes entdeckt. So wird iOS 11 eine Routine mit der Bezeichnung "ChargingViewService" enthalten, über die bestimmt wird, ob ein Gerät auf dem die Software läuft kabelloses Laden unterstützt. Ist dem der Fall, werden auf dem Display verschiedene 3D-Animationen während des Ladevorgangs angezeigt. Angeblich soll die Technologie auf dem etablierten Qi-Standard basieren.

Während Rambo die Hinweise zwar entdeckt hat, gibt er zu bedenken, dass es im GM-Build noch einige "lorem ipsum"-Platzhalter im Zusammenhang mit dem kabellosen Laden gibt, was darauf hindeutenkönnte, dass die Funktion erst mit einem späteren iOS-Update aktiviert wird. Auch dies wurde in den vergangenen Wochen immer mal wieder diskutiert.

Es gibt so Traditionen, die wollen ganz einfach gepflegt werden. Und dazu gehört aus meiner Sicht auch das Gerüchte-Roundup am Wochenende vor einem Apple-Event, das bei mir traditionell mit dem folgenden Satz beginnt: Die meisten meiner Langzeit-Leser kennen diese Rubrik bereits. Vor jedem Apple-Event, und speziell in den letzten Tagen, sprießen die Gerüchte zu den erwarteten Neuvorstellungen wie Pilze aus dem Boden. Um nicht jede Kleinigkeit in einen eigenen Artikel zu packen und die Übersichtlichkeit besser zu wahren, gibt es alle aktuellen Gerüchte bei mir komprimiert in einem ständig aktualisierten Artikel (für die App-User natürlich inkl. Push Notification). In wenigen Tagen wird also Apples diesjähriger iPhone Event unter dem Motto "
Let's meet at our place" erstmals im Steve Jobs Theater am Apple Campus in Cupertino über die Bühne gehen. Als heiße Kandidaten für einen Platz in der Keynote gelten neben den neuen iPhones auch noch die dritte Generation der Apple Watch ein neues Apple TV mit 4K-Unterstützung und die neuen Betriebssysteme. Doch auch diverse weitere kleine Gerüchte zu den verschiedensten Themen und Produkten wurden in den vergangenen Tagen ins Spiel gebracht. Zeit also, einmal die Gedankenspiele der letzten Wochen zusammenzufassen und einen kleinen Ausblick zu wagen auf das, was da so alles kommen könnte. Los gehts also mit der kleinen Gerüchtelektüre.
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Immer mehr Details werden in den Tiefen des durchgesickerten GM-Builds von iOS 11 entdeckt. Dieses Mal sind es erneut die beiden Entwickler Steve Troughton-Smith und Guilherme Rambo, die ein paar interessante Details über die neue Statusleiste des iPhone X entdeckt haben, die wie erwartet von der Display-Aussparung am oberen Rand unterbrochen wird. Wie bereits zuvor vermutete, werden die Uhrzeit auf der linken Seite der Aussparung angezeigt, während die Signalstärke, das WLAN-Symbol und der Akkuladestand auf der rechten Seite ihren Platz finden. Darüber hinaus hat Apple den angezeigten Symbolen verschiedene Animationen spendiert, wenn sie ein- und ausgeblendet werden oder sich sonstwie verändern. Guilherme Rambo hat hiervon ein kurzes Video auf seinem Twitter-Account veröffentlicht. Im Anschluss zwei Standbilder von Troughton-Smith.

Sollte gerade eine Bildschirmaufnahme laufen, was ja mit iOS 11 systemseitig möglich ist, wird die linke Seite der Statusleiste auf dem iPhone X rot eingefärbt. Befindet man sich in einem Telefongespräch und verlässt die Telefon-App, wird dieselbe Seite grün eingefärbt. Dies ersetzt künftig auf dem neuen Gerät die farbige Leiste am oberen Bildschirmrand für Apps, die im Hintergrund laufen. Auch hier hat Troughton-Smith passende Screenshots veröffentlicht.

Erhalten bleiben wird auch auf dem iPhone X hingegen der kleine Button, um zur letzten App zurück zu springen. Diesen findet man künftig unterhalb der Uhrzeit auf der linken Seite der Statusleiste.

Für diejenigen, die bereits auf den beiden oberen Screenshots einen kleinen Punkt auf der rechten Seite der Statusleiste entdeckt haben, hält Troughton-Smith eine Theorie bereit. Offenbar handelt es sich dabei um den neuen "Activity Indicator", der aktuell als drehender Kreis beispielsweise einen laufenden Daten-Download signalisiert. Diese Theorie wird auch durch ein kurzes Video gestützt, welches Guilherme Rambo veröffentlicht hat und auf dem ein von links nach rechts wandernder Punkt zu sehen ist, während ein Medieninhalt gestreamt wird. Er verschwindet hingegen, sobald der Flugmodus aktiviert wird. Zu sehen ist in dem Clip zudem, dass sich das Symbol für die Ortungsfunktion künftig rechts neben der Uhrzeit auf der linken Seite befinden wird.
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Vieles zum Thema Face ID wurde bereits durch den durchgesickerten GM-Build bekannt. Nun hat der bekannte Entwickler Guilherme Rambo noch einmal weitere Details zum Einrichtungsprozess der 3D-Gesichtserkennung ausgegraben und ins Internet gestellt. Zu sehen ist auf den veröffentlichten Screenshots der Einstellungs-Bildschirm für Face ID, auf dem die Gesichtserkennung zur Entsperrung des iPhone und das Einkaufen im iTunes- und AppStore aktiviert werden kann. Auffällig fehlend in diesen Einstellungen ist eine Option für Apple Pay, was laut Rambo allerdings größtenteils daran liegt, dass er eine brasilianische Apple ID verwendet und Apple Pay eben nicht in Brasilien verfügbar ist. Nachdem man den Einrichtungsprozess gestartet hat, folgen die Anweisungen, die bereits seit gestern bekannt sind, wie beispielsweise das Gesicht langsam in verschiedene Positionen zu bewegen. Während dies geschieht, füllt sich langsam ein Ring um das Gesicht des Nutzers.

In einem weiteren Video demonstriert Rambo die Authentifizierung via Face ID mit seinem Gesicht in dem Rahmen für die Gesichtserkennung. Er merkt allerdings an, dass er sich nicht sicher sei, ob diese Kameravorschau tatsächlich so in der finalen Version präsent sein wird. Eine ausführliche offizielle Demo von Face ID wird es sicherlich übermorgen auf dem Event geben.
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Nun scheint die Katze aus dem Sack zu sein. In dem gestern durchgesickerten GM-Build von iOS 11 wurden bereits mehrere spannende Details entdeckt, die Apple bislang verschwiegen hatte. Nun hat der bekannte Entwickler Steve Troughton-Smith offenbar auch die finalen Namen für die drei diesjährigen iPhones in den Tiefen des Codes entdeckt. Demnach werden die Geräte auf die Namen iPhone 8 und iPhone 8 Plus für die beiden neuen LCD-Geräte mit 4,7"- und 5,5"-Display hören, während das neue 5,8" OLED-Gerät iPhone X heißen wird.

In einem separaten Tweet gibt Troughton-Smith zwar zu bedenken, dass dies noch keine 100%-ige Garantie für die finale Namensgebung sei. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir nun aber wissen, wie die neuen iPhones heißen, war noch nie so groß.

Der in der vergangenen Nacht durchgesickerte GM-Build von iOS 11 entpuppt sich weiter als Fundgrube bislang unbekannter Details zu den für Dienstag erwarteten neuen Produkten. Die neueste Entdeckung betrifft erneut die Apple Watch Series 3, die offenbar in derselben neuen Farbe namens "Blush Gold" auf den Markt kommen wird, wie auch die neuen iPhones. Hierbei handelt es sich selbstverständlich um eine Aluminium-Ausfertigung des Gehäuses mit einer kupferfarbenen Goldvariante. Die Keramik-Version dürfte indes neu in einer grauen Variante erhältlich sein. (via 9to5Mac)

Auf chinesichen sozialen Medien ist in der vergangenen Nacht ein Aufkleber aufgetaucht, der angeblich für die Verpackung eines neuen iPhone gedacht ist (via AppleInsider). Darauf zu lesen ist die Bezeichnung "iPhone 8", was darauf hindeutet, dass Apple die Bezeichnung für eines seiner diesjährigen Geräte verwenden wird. Zumindest dann, wenn der Aufkleber echt ist. Ein genauerer Blick zeigt, dass der Aufkleber angeblich zu einem "iPhone 8" mit 64 GB Speicher in spacegrau gheört, das die Produktbezeichnung "MQ6G2AE/A" trägt. Ironischerweise wurde das Foto des Labels mit einem Samsung Galaxy S8 geschossen. Die interne Modellbezeichnung "A1905" passt zu Apples Nummernschema. So hört das iPhone 7 beispielsweise auf die Modellnummern A1660 und A1778 für die verschiedenen Mobilfunkbänder. Das iPhone 7 Plus hört auf die Modellnummern A1661 und A1784.

Für die neuen iPhone-Generationen werden aktuell die beiden nachfolgenden Namensgebungen gehandelt:
oder
- iPhone Edition
- iPhone 8
- iPhone 8 Plus
Für das Jubiläums-iPhone mit 5,8" OLED-Display waren allerdings auch schon die Bezeichnungen iPhone X und iPhone 8 Edition im Gespräch. Für welches Schema sich Apple entschieden hat, werden wir am kommenden Dienstag erfahren, wenn im Steve Jobs Theater das diesjährige iPhone-Event steigt.
Nicht nur die Innereien des durchgesickerten Golden Master Build von iOS 11 liefert heute jede Menge neue Informationen zu den neuen Produkten, die Apple am kommenden Dienstag vorstellen wird, auch der bekannte KGI Securities Analyst Ming-Chi Kuo gibt seine neuesten Erkenntnisse zum besten. Er geht davon aus, dass vor allem die Gesichtserkennung das Hauptverkaufsargument für das neue iPhone sein wird. Aus diesem Grund wirft er auch einen genaueren Blick auf die dafür verwendete Hardware. In der Aussparung am oberen Displayrand kommen dabei ein Lichtsender, ein Lichtempfänger, ein Entfernungssensor, ein Umgebungslichtsensor und die Frontkamera zum Einsatz. Neu sind dabei der Lichtsender und der Lichtempfänger.

Der Sender besteht dabei aus sechs Komponenten, die offenbar von 10 verschiedenen Zulieferern stammen. Die einzelnen Elementen umfassen eine Ausrichtungskomponente, einen Filter, optische Komponenten, Vertical-Cavity Surface-Emitting Lasers (VCSEL) und eine Epitaxial-Schicht. Der Empfänger besteht aus vier Komponenten und stammt von einem halben Dutzend Herstellern. Darin enthalten sind ein Infrarot-Objektiv, Filter, CIS und einen CMOS Bildsensor mit 1,4 Megapixeln. Die verschiedenen Komponenten arbeiten eng zusammen. Laut Kuo wird sogenanntes Structured light (zu Deutsch: Streifenprojektion) ausgesendet, um Tiefeninformationen über ein Objekt zu sammeln, die dann mit einem 2D-Bild der Frontkamera kombiniert werden, um ein 3D-Bild zu erzeugen. Dies gelingt allerdings nur in einer Entfernung von maximal 50 bis 100 cm. Der Entfernungssensor misst diese Entfernung und weist den Nutzer gegebenenfalls auf eine falsche Entfernung hin.
Eine weitere neue Information hält Kuo zur Farbgebung des OLED-iPhone parat. Während das Gerät wohl in der Tat in schwarz, weiß und kupfergold auf den Markt kommen wird, soll die Vorderseite bei allen Geräten schwarz sein. Auf diese Weise würde das extrem tiefe Schwarz der OLED-Technologie die schmalen Ränder und die Aussparung für die Sensoren perfekt mit dem Display verschmelzen lassen. (via
9to5Mac)