Skip to content

Apple präsentiert das iPhone X

Das Highlight des Events am heutigen Abend war natürlich die erwartete Vorstellung des iPhone X. Dabei haben sich so ziemlich alle Gerüchte bestätigt, die im Vorfeld des Events gehandelt wurden. Das Gerät besteht auf Vorder- und Rückseite aus Glas, welches von einem Edelstahlrahmen zusammengehalten wird. Auf der kompletten Vorderseite befindet sich ein Super Retina Display auf OLED-Basis mit der schon beinahe charakteristischen Aussparung am oberen Rand. Das neue Display verfügt zudem über die True Tone Technologie, die man bereits aus dem iPad Pro kennt. Wie erwartet fehlt beim iPhone X erstmals der Homebutton stattdessen wechselt man künftig per Swipegeste zum Homescreen oder in den App Switcher. Siri kann über das Gedrückthalten des neuen, längeren Sidebuttons aktiviert werden.

Wie erwartet wird Touch ID im iPhone X von Face ID abgelöst. Apple hat hierzu über eine Milliarde Fotos von Gesichtern ausgewertet um Face ID zu perfektionieren. Natürlich funktioniert es auch mit Apple Pay und Drittanbieter-Apps. Die Chance das jemand Face ID austricksen kann soll bei eins zu einer Million liegen (außer bei Zwillingen oder engen Familienmitgliedern). Auch mit Fotos kann Face ID nicht überlistet werden. Selbstverständlich funktioniert Face ID auch nachts und bei schlechten Lichtverhältnissen.

Emojis werden im iPhone X zu Animojis, die sich durch Bewegungen des Gesichts individuell anpassen und anschließend per iMessage versenden lassen. Hierzu steht ein Dutzend verschiedener Animojis zu Beginn zur Verfügung. Sie lassen sich als animierte Videos oder als Sticker versenden.

Auf der Rückseite kommt wie erwartet eine vertikale Dual Lens Kamera zum Einsatz, die in AR-Brillen perfekt zur Geltung kommt. Zudem verfügen beide Objektive über eine optische Bildstabiliserung, die sich gegenseitig unterstützt. Auch auf der Vorderseite hat Apple eine neue Kamera verbaut, die Selfies im Porträt-Modus unterstützt. Auch im iPhone X kommt natürlich der neue A11 BIONIC Chip mit Maschinenlernen zum Einsatz. Der Akku soll trotz aller Neuerungen 2 Stunden länger halten als der des iPhone 7. Auch das iPhone X unterstützt natürlich kabelloses Laden nach dem Qi-Standard, welches bereits mit Lade-Pads von Belkin und Mophie genutzt werden kann. Zudem bringt Apple im kommenden Jahr ein neues Lade-Pad namens "AirPower" auf den Markt, mit dem sich gleichzeitig ein iPhone, die Apple Watch und die AirPods laden lassen.

Das iPhone X lässt sich ab dem 27. Oktober vorbestellen und geht ab dem 03. November in den Verkauf. Dabei hat man die Wahl zwischen Speicherkonfigurationen mit 64 GB und 256 GB. Die Preise in Deutschland lauten wie folgt:

  • 64 GB: € 1.149,-
  • 256 GB: € 1.319,-

Apple präsentiert das iPhone 8

Wie erwartet hat Apple am heutigen Abend die neuen Generationen der 4,7"- und 5,5"-Varianten des iPhone präsentiert. Dabei wurde dann auch der eigentlich schon bekannte Name enthüllt, bei dem Apple mit dem Muster der vergangenen Jahre bricht. Man lässt den s-Zyklus aus und springt vom iPhone 7 direkt auf das iPhone 8. Während der Präsentation bestätigten sich dann auch die meisten der in den vergangenen Wochen gehandelten Gerüchte.

Das Design bleibt gegenüber dem iPhone 7 weitestgehend identisch. Allerdings bringt Apple auf der Rückseite nun wieder Glas als Material zum Einsatz, wie dies auch schon beim iPhone 4 der Fall war. Zusammengehalten werden die beiden Glashälften von einem Aluminiumrahmen. Die neuen Farben lauten silber, spacegrau und gold. Im Inneren kommen ein neues Retina HD Display und bessere Lautsprecher zum Einsatz. Befeuert wird das neue iPhone von einem A11-BIONIC-Chip, der Maschinenlernen unterstützt, der ersten von Apple selbst designten GPU und im iPhone 8 von 2 GB, im iPhone 8 Plus von 3 GB RAM. All diese Spezifikationen eröffnen auch neue Möglichkeiten im Bereich der Augmented Reality.

Erneut hat Apple auch die Kamera des iPhone verbessert. Es kommt ein neues 12 Megapixel-Modul zum Einsatz mit neuen Sensoren und einem neuen Farbfilter. Bewahrheitet hat sich auch das Gerücht um eine neue Funktion namens "Portrait Lighting", mit der sich im Porträt-Modus des iPhone 8 Plus noch bessere Ergebnisse erzielen lassen als bisher. Das iPhone 8 hat zudem die beste Videoaufnahmequalität aller Zeiten in einem Smartphone. Videomodi umfassen dabei unter anderem Aufnahmen in 4K mit 60fps und in 1080p mit 240fps.

Das iPhone 8 lässt sich auch erstmals kabellos über den Qi-Standard laden. Die Drittanbieter Belkin und Mophie unterstützen mit ihren Lade-Pads bereits das kabellose Laden des iPhone 8. Die neuen Geräte sind ab dem 15. September vorbestellbar, ab dem 22. September im Handel. Die Preise in Deutschland lauten wie folgt:

iPhone 8

  • 64 GB: € 799,-
  • 256 GB: € 969,-

iPhone 8 Plus

  • 64 GB: € 909,-
  • 256 GB: € 1.079,-

Heute Abend gibt’s neue iPhones und mehr...

Nun ist es also soweit, heute Abend steigt Apples diesjähriger iPhone-Event unter dem Motto "Let's meet at our place". Dass es dabei vorrangig um die neuen iPhones gehen wird ist klar. Selten wurde einem Apple-Event so entgegengefiebert und selten gab es einen dermaßen großen Leak im Vorfeld eines Events wie in diesem Jahr. Im Mittelpunkt steht natürlich das iPhone X, welches vermutlich bis oben hin mit neuester Technologie vollgestopft sein wird. Hinzu gesellen sich auch aktualisierte Versionen der 4,7"- und ein 5,5"- Modelle, die in diesem Jahr ihren s-Zyklus auslassen und direkt auf den Namen iPhone 8 und iPhone 8 Plus hören werden. Auch die Ankündigung der Verfügbarkeit von iOS 11, macOS High Sierra, watchOS 4 und tvOS 11 dürfte mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zusammen mit der Freigabe der GM-Builds für Entwickler auf dem Event erfolgen. Darüber hinaus wird Apple wohl auch die dritte Generation der Apple Watch zeigen, die angeblich erstmals über einen eigenen LTE-Chip verfügt. Hinzu gesellt sich wohl auch das Apple TV 4K, welches erstmals in der Lage sein wird, solche Inhalte wiederzugeben. Wie immer im Vorfeld von Apple-Veranstaltungen, werden zudem noch eine ganze Reihe weiterer Neuvorstellungen gehandelt, die ich in meinem Gerüchte-Roundup zusammengefasst habe. Es dürfte also beinahe für jeden etwas dabei sein. Falls sich im Laufe des Tages noch weitere Gerüchte andeuten sollten, gibt es auch wieder einen gewohnten "Last-Minute-Gerüchte"-Artikel.

Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr deutscher Zeit und Apple wird einen Livestream senden. Zudem werden verschiedene Gerüchteseiten mithilfe eines Live-Tickers von dem Event berichten. Ich werde im Laufe des Tages entsprechende Links zu den empfehlenswertesten Tickern hier veröffentlichen. Ich selbst werde erneut ebenfalls einen Ticker-Service via Twitter anbieten, mich aber darüber hinaus natürlich bemühen, in der gewohnten Artikelform möglichst zeitnah über die Entwicklungen in San Francisco zu berichten. Hier nun aber erstmal meine Prognose für den heutigen Abend.

"Heute Abend gibt’s neue iPhones und mehr..." vollständig lesen

iPhone X verfügt über Technologie zum Verhindern des Einbrennens statischer Bilder

Eine der großen Neuerungen beim iPhone X wird natürlich das OLED-Display sein. Während diese neue Form der Display-Technologie jede Menge Vorteile bietet, ist sie allerdings auch anfällig gegenüber dem sogenannten "Ghosting". Hierbei handelt es sich um eine Art Einbrennen des aktuellen Bildes, welches nach längere Zeit nach seinem eigentlichen Verschwinden zu sehen ist. Während auch LCD-Displays dieses Verhalten aufweisen können, tritt es bei OLED-Displays häufiger auf. Wie sich anhand von Codezeilen innerhalb des GM-Builds von iOS 11 zeigt, scheint Apple jedoch softwareseitig hiergegen vorzugehen.

Während Apple eine solche Funktion offenbar vorsieht, ist unklar, wie sie umgesetzt wird. Beispielsweise könnte sie permanent aktiv sein oder sich in den Einstellungen aktivieren lassen. Manche Samsung-Smartphones setzen eine Pixel-Shifting Technologie ein, um statische Bilder auf dem Display minimal zu bewegen, damit sich diese nicht einbrennen. (via 9to5Mac)

Ming-Chi Kuo: Fertigungs-Output des iPhone X aktuell nur bei knapp 10.000 Stück pro Tag

Kurz vor dem morgigen Event, auf dem Apple unter anderem das iPhone X vorstellen wird, meldet sich der gut informierte KGI Securities Analyst Ming-Chi Kuo noch einmal zu Wort und präsentiert seine Informationen in Sachen Produktionsstand des ersten OLED-iPhones. Demnach soll der Output der Fertigungsstätten in Fernost aktuell gerade einmal etwas weniger als 10.000 Einheiten pro Tag betragen, was den Analysten einmal mehr dazu veranlasst, seine Warnung zu wiederholen, dass das iPhone X wohl für längere Zeit nur sehr schwer zu kriegen sein wird. Vor allem die neue Farbvariante in "Blush Gold" soll dabei betroffen weil, weswegen sie zunächst nur in extrem geringen Stückzahlen zur Verfügung stehen wird. Möglich sei zudem, dass diese Version erst zu einem deutlich späteren Zeitpunkt überhaupt auf den Markt kommen wird als die anderen beiden Farben. (via MacRumors)

iPhone X und iPhone 8 Plus mit 3 GB, iPhone 8 mit 2 GB Arbeitsspeicher

Der Leak des GM-Build von iOS 11 am Wochenende dürfte als eine der schwersten Pannen in die Geschichte von Apple eingehen. Die einschlägigen Experten haben dem Quellcode schon jede Menge kleinere und größere Details zu kommenden Softwarefunktionen und Hardware-Spezifikationen entlockt. Nun hat Steve Troughton-Smith auch noch die RAM-Ausstattungen der verschiedenen Modelle ausfindig gemacht. Demnach werden das 5,8" OLED iPhone X und das 5,5" LCD iPhone 8 Plus über 3 GB Arbeitsspeicher verfügen, während das 4,7" LCD iPhone 8 auf 2 GB RAM zugreifen kann. Diese Information deckt sich mit dem, was der KGI Securities Analyst Ming-Chi Kuo bereits vor einigen Wochen vorhergesagt hatte. Er hatte damals noch ergänzt, dass die Geschwindigkeit des DRAM ca. 10% bis 15% über der der aktuellen Modelle liegen soll, um somit eine bessere Leistung bei Augmented-Reality-Anwendung zu erzielen.

Bereits zum jetzigen Zeitpunkt verfügt das iPhone 7 Plus über 3 GB Arbeitsspeicher - vor allem um die Dual Lens Kamera zu unterstützen, die auch im iPhone 8 Plus und iPhone X verbaut sein wird.

iPhone X: Apple Pay Bezahlung über Face ID und Doppelklick auf Sidebutton

Während Guilherme Rambo aufgrund seiner brasilianischen Apple ID nicht in der Lage war zu bestätigen, dass Face ID auch zum Bezahlen mit Apple Pay genutzt werden kann, holt diese Bestätigung nun sein Kollege Jeffrey Grossman nach, der entsprechende Code-Referenzen im GM-Build von iOS 11 gefunden hat. Demnach scheint das iPhone X die Bezahlung über Apples Bezahldienst über die Gesichtserkennung authentifizieren. Allerdings muss anschließend offenbar noch ein Doppelklick auf den neuen, längeren Powerbutton (eventuell auch "Sidebutton" genannt) getätigt werden, um die Bezahlung abschließend auszulösen.

Apples neuer "A11 Fusion"-Chip verfügt offenbar über sechs Prozessorkerne

Dass im iPhone X ein neuer Chip, vermutlich mit dem Namen "A11 Fusion" zum Einsatz kommen wird, gilt als ausgemachte Sache. Während zu dieser Hardwarekomponente bislang nichts weiter bekannt ist, hat Steve Troughton-Smith nun im GM-Build von iOS 11 einige Daten gefunden, die ein wenig Licht ins Dunkel bringen. Offenbar verfügt der neue Chip über insgesamt sechs Prozessorkerne. Vier dieser Kerne werden dabei für die Haupt-Rechenaufgaben der CPU verwendet, während es sich bei den anderen beiden um Kerne mit einer hohen Effizienz handelt, die die vier Hauptkerne bei Bedarf unterstützen. Zum Vergleich: Der "A10 Fusion" Chip im iPhone 7 und iPhone 7 Plus verfügt über insgesamt vier Kerne, die sich zur Hälfte die beiden Aufgaben teilen. Der "A10X"-Chip in den neuen iPad Pro dieses Sommers haben drei und drei Kerne. Dieser Chip war auch der erste, der von TSMC in der neuen 10nm-Fertigungstechnik produziert wurde. Dies wird allgemein auch beim "A11 Fusion" erwartet.

Um die Leistungsfähigkeit des iPhone X optimal auszunutzen wird Apple vermutlich eine Lastverteilungs-Technologie zum Einsatz bringen, die dafür sorgt, dass die beiden Arten von Kernen entsprechend angesteuert werden. Besonders rechenintensive Aufgaben werden dabei von den vier Hochleistungskernen übernommen, während weniger anspruchsvolle Aufgaben von den beiden Effizienzkernen gemeistert werden. Zu Letzterem könnten dabei Aufgaben gehören wie E-Mails-Checken oder Musikabspielen. Extrem grafiklastige Spiele oder auch Videoberechnungen würden dann an die Hochleistungskerne übergeben werden. Unklar ist derzeit allerdings noch, ob Apple den "A11 Fusion" in allen drei neuen iPhones zum Einsatz bringt oder ausschließlich im iPhone X.