Keine Frage, die abermals verbesserte Kamera im iPhone 8 Plus dürfte für den einen oder anderen durchaus als Kaufargument für das 5,5"-iPhone dienen. Um diese Vorzüge noch einmal in den Fokus zu rücken, hat Apple ein neues Video veröffentlicht, welches sich vor allem um den neuen Portrait Lighting Modus des iPhone 8 Plus dreht, mit dem sich beeindruckende Studio-Belichtungseffekte im Porträt-Modus erzielen lassen. In dem Clip mit dem Titel "Portraits of Her" übernimmt Shannon Wise von der Musikgruppe "The Shacks" die Hauptrolle und singt auf einem Bürgersteig laufend deren Song "This Strange Effect". Dabei werden dann die Effekte "Natural Light", "Studio Light", "Contour Light" und "Stage Light" am lebenden Ojekt demonstriert.
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Der Mensch giert nach Skandalen. Nicht umsonst sind Tageszeitungen wie die BILD so beliebt. Insofern verwundert es wenig, wenn aktuell Berichte über einen angeschwollenen Akku in zwei iPhone 8 Plus quer durch die Presse getrieben werden. Der erste Bericht stammte dabei aus Taiwan, wo ein Besitzer eines solchen Geräts von einem angeschwollenen Akku berichtet, der sogar dazu führte, dass das Gehäuse des Geräts auseinandergedrückt wurde. Passiert sein soll dies beim Ladevorgang mit dem mitgelieferten Zubehör. Ein japanischer Nutzer stimmte in den Tenor mit ein und berichtet von einem Gerät, welches bereits in diesem Zustand bei ihm angekommen sei. Zumindest das erstgenannte Gerät soll sich inzwischen wieder in Cupertino befinden, wo der Vorfall untersucht wird, wie ifeng (via TNW) berichtet.

Versteht mich nicht falsch. Jedes auf diese Weise beschädigte Gerät ist eines zuviel. Allerdings muss man bei all der heutzutage nur allzuschnell um sich greifenden Panikmache bedenken, dass wir hier von gerade einmal zwei von mehreren zig Millionen Geräten sprechen. Dies ist nicht nur absolut normal, sondern auch so zu erwarten. Dies geschieht nicht nur bei Apple, sondern auch bei anderen Smartphone-Herstellern ebenso, wie bei Autos, Fernsehern und weiteren Produkten und lässt sich produktionsbedingt auch gar nicht verhindern.
Auch Vergleiche zum Samsung-Skandal aus dem vergangenen Jahr funktionieren hier nicht. Seinerzeit war ein Designfehler der Grund für explodierende und feuerfangende Geräte. Im Falle Apples liegt die Situation komplett anders. Ausgerechnet ein Elektronik-Spezialist der Webseite Android Central bescheinigt Apple sogar ein ausgesprochen sicheres Design, da sich das Gehäuse des Geräts geöffnet und somit dem sich aufblähenden Akku Platz gemacht habe. Auf diese Weise wurde ein Explodieren oder Feuerfangen verhindert.
Im Endeffekt also alles business as usual. Generell gilt, dass außergewöhnlich heiß werdende Geräte oder solche, bei denen sich der Akku aufbläht, unmittelbar an einen sicheren Ort gebracht werden sollten. Darüber hinaus sollte man zum Laden von iPhones und iPads stets Originalzubehör oder solches von etablierten Zubehörherstellern verwenden.
Zumindest im kommenden Jahr wird Apple wohl noch in einigen seiner iPhones herkömmliche LCD-Displays statt der neueren OLED-Displays zum Einsatz bringen. Dies muss jedoch nicht bedeuten, dass die Entwicklung nicht dennoch weitergeht. Wie das The Wall Street Journal berichtet, soll sich Apple nämlich bereits in Gesprächen mit seinem Zulieferer Japan Display befinden, um im kommenden Jahr die nächste Generation von LCD-Displays zum Einsatz zu bringen, die dort unter der Bezeichnung Full Active LCDs firmieren. Diese Displays sollen angeblich sogar einige der Vorzüge von OLED-Displays noch verbessern - und das zu geringeren Kosten. Unter anderem lassen sich auch mit den Full Active Panels nahezu rahmenlose Displays herstellen, wie Apple es beim iPhone X mit seinem OLED-Display bereits getan hat.
Im vergangenen Monat hatte Japan Display bekanntgegeben, dass man damit rechne, dass die Full Active Displays bis zum Jahr 2019 bis zu 70% des eigenen Geschäfts ausmachen werden. Dies liege unter anderem auch an dem direkten Interesse aus Cupertino an den Full Active LCDs. Letzte Gerüchte sprachen davon, dass Apples iPhone Line-Up im kommenden Jahr mindestens ein LCD-Modell umfassen wird, welches über ein mehr als 6" großes Display verfügt. Auch in dieser Größe hätte Japan Display entsprechende Full Active Displays im Sortiment.
Die wenigsten wissen, dass sich im iPhone ein voll einsatzfähiger FM-Radio-Chip steckt, den Apple (wie übrigens auch die meisten anderen Smartphone-Hersteller) lediglich nicht aktiviert hat. Hiermit könnte man theoretisch problemlos das herkömmliche terrestrische Radio empfangen. Des Öfteren sah sich Apple wegen der Nicht-Aktivierung des Chips in der Vergangenheit bereits Kritik ausgesetzt. Diese Kritik flammt nun vor dem Hintergrund der außergewöhnlich starken Hurrikan-Saison in den USA wieder auf. Nicht nur die US-amerikanische National Association of Broadcasters übt dabei laut eines aktuellen Berichts von Bloomberg aktuell verstärkten Druck auf Apple aus, auch der Chairman der Federal Communications Comission, Ajit Pai hat sich erneut mit einem öffentlichen Statement zu dem Thema zu Wort gemeldet. Er wählt dabei dratsische Worte und verlangt von Apple, im Sinne der Sicherheit der amerikanischen Bevölkerung zu handeln und die Funktionalität im iPhone endlich freizuschalten.
Apple verwies in der Vergangenheit stets auf die Möglichkeit, die meisten Radiosender inzwischen per App empfangen zu können. Gerade in den genannten Hurrikans oder während anderer Naturkatastrophen kann es allerdings zu länger anhaltenden Ausfällen des Mobilfunknetzes oder auch des Internetzugangs kommen, weswegen das klassische FM-Radio in solchen Zeiten nach wie vor wertvolle Dienste zur Information der betroffenen Menschen liefern kann. Bislang hat sich Apple zu den erneuten Forderungen nicht geäußert.
UPDATE: Inzwischen haben die Kollegen von MacRumors eine Stellungnahme aus Cupertino erhalten, in der Apple mitteilt, dass sowohl das iPhone 7, als auch das iPhone 8 weder über einen FM-Chip, noch über die für den FM-Empfang benötigten Antennen verfügen würde:
Apple cares deeply about the safety of our users, especially during times of crisis and that's why we have engineered modern safety solutions into our products. Users can dial emergency services and access Medical ID card information directly from the Lock Screen, and we enable government emergency notifications, ranging from Weather Advisories to AMBER alerts. iPhone 7 and iPhone 8 models do not have FM radio chips in them nor do they have antennas designed to support FM signals, so it is not possible to enable FM reception in these products.
Die größten Unsicherheiten beim iPhone X betreffen ohne Zweifel die Sicherheit und Zuverlässigkeit von Face ID. Nicht umsonst hat sich Apple bemüht, in verschiedenen Interviews und Aussagen auf die intensiven Tests hinzuweisen, mit denen man die neue Funktion perfektioniert hat. Nun hat Apple all diese wichtigen Informationen noch einmal in einem neuen Support-Dokument und in einem Security White-Paper. Die meisten darin enthaltenen Informationen sind zwar bereits bekannt, dennoch tragen die beiden neuen Veröffentlichungen sie noch einmal sehr schön an einem zentralen Ort zusammen. So zum Beispiel die Art und Weise, wie Face ID arbeitet, die Umstände unter denen es funktioniert, Sicherheitsinformationen oder auch wann Face ID deaktiviert wird.
Face ID wird sich zudem über die Zeit an das sich verändernde Aussehen des Nutzers anpassen, beispielsweise an eine neue Frisur, den Wegfall eines Barts, Schminke, etc. Auch diesen Prozess erklärt Apple ausführlich in den Dokumenten. Gleiches gilt für das Thema des Datenschutzes und der Privatsphäre. Alle Informationen werden weiterhin in der Secure Enclave gespeichert und verbleiben hierdurch gesichert lokal auf dem Gerät. Entwickler müssen ihre Touch ID Apps nicht einmal anpassen. Dies geschieht durch iOS ganz automatisch.
Auch wer sich für die technischen Details interessiert, wird in dem White-Paper fündig. Hier geht Apple auf die Funktionsweisen und das Zusammenspiel zwischen der TrueDepth-Kamera und dem A11 Bionic Chips ein. Wer sich also vor dem Kauf eines iPhone X noch einmal intensiv mit sämtlichen Informationen rund um Face ID beschäftigen möchte, findet unter den beiden oben genannten Links alles was das Herz begehrt.
Wie so häufig bei Apple gehen die Meinungen gerne mal ins Extreme. So auch beim Verkaufsstart des iPhone 8, den manch einer bereits als den schwächsten iPhone-Verkaufsstart aller Zeiten oder vor dem Hintergrund des anstehenden iPhone X gar für komplett überflüssig hält. In Ming-Chi Kuo stellt sich nun jedoch ein bekannter Name gegen diese Meinung. Seinen (in der Regel sehr guten) Informationen zufolge, sind die Berichte über schwache iPhone 8 Verkäufe extrem überzogen. Der KGI Securities Analyst geht davon aus, dass Apple mit einer 50/50-Nachfrage nach dem iPhone X auf der einen und dem iPhone 8 und iPhone 8 Plus auf der anderen Seite rechne. Legt man diesen Maßstab an, würden sich die Absätze der beiden bereits verfügbaren Geräte im Planungsfenster befinden.
Ein weiterer Aspekt, warum der Markt so negativ auf den iPhone 8 Verkaufsstart reagiere liege laut Kuo zudem darin begründet, dass die Nachfrage oftmals lediglich an den Direktverkäufen, beispielsweise im Apple Store festgemacht würde, man dabei aber gerne die Abätze über die Mobilfunkanbieter vergisst. Während die Schlangen vor den Apple Stores in diesem Jahr in der Tat kürzer als sonst ausfielen, seien die Absätze über die Provider stabil gegenüber den letzten Jahren. Die meisten Leute, die man in Schlangen vor den Apple Stores sieht, sind laut Kuo die Hardcore-Apple-Fans, die naturgemäß auf das iPhone X warten. (via MacRumors)
In den vergangenen Tagen mehrten sich die Berichte, wonach zu Beginn des Verkaufsstarts des iPhone X vermutlich noch weniger Geräte zur Verfügung stehen werden, als zunächst angenommen. Während bereits vermutet wurde, dass vor allem die TrueDepth-Kamera auf der Vorderseite hierfür verantwortlich sei, liefert das Wall Street Journal nun weitere Details hierzu. Demnach existiert aktuell ein Ungleichgewicht bei der Versorgung der beiden auf die Namen Romeo und Juliet hörenden Komponenten für die Gesichtserkennung. Offenbar koste es mehr Zeit, das Romeo-Modul zu produzieren, als dies beim Juliet-Modul der Fall ist.
Romeo enthält dabei unter anderem den Dot-Projector, der dafür verantwortlich ist, die über 30.000 unsichtbaren Messpunkte auf das Gesicht des Nutzers zu projezieren, um dieses zu analysieren. Die Juliet-Komponente hingegen ist anschließend dafür verantwortlich, diese über eine Infrarot-Kamera wieder einzulesen. Inzwischen soll der Produktionsprozess reibungslos laufen. Die anfänglichen Schwierigkeiten hätten jedoch dazu geführt, dass das iPhone X gerade zu Beginn der Verfügbarkeit nur schwer zu bekommen sein wird. (via MacRumors)

Bereits seit dem Frühjahr kann man sich darauf einstellen, dass das iPhone X zu seinem offiziellen Verkaufsstart Anfang November nur in sehr geringen Stückzahlen zu haben sein wird. Nun steht auch mal wieder eine konkrete Zahl hierzu im Raum, die der Yuanta Investment Consulting Analyst Jeff Pu gegenüber Nikkei Asian Review in den Ring wirft. Demnach soll Foxconn im gesamten September gerade einmal 2 Millionen iPhone X produziert haben. Im Oktober sollten 10 Millionen weitere hinzukommen, was bedeuten würde, dass zum Verkaufsstart gerade einmal 12 Millionen Geräte zur Verfügung stünden. Bis Ende des Jahres sollen es dann 40 Millionen sein, während man ursprünglich von 45 Millionen ausgegangen war.
Pu berichtet in seinen Informationen aus der Zuliefererkette erneut von Schwierigkeiten bei der Produktion der für die TrueDepth-Kamera benötigten Komponenten für die Gesichtserkennung. Ähnliches hatte bereits der deutlich bekanntere KGI Securities Analyst Ming-Chi Kuo Anfang der Woche verkündet. Hierdurch soll das iPhone X in diesem Jahr noch schwieriger zu ergattern sein als das 256 GB iPhone 7 Plus in Diamantschwarz im vergangenen Jahr.