Ming-Chi Kuo: Face-ID in kommenden Geräten hängt von der Nutzerakzeptanz ab
Nach wie vor dürfte eine der spannendsten Erkenntnisse nach dem Verkaufsstart des iPhone X Anfang November sein, wie die Nutzer auf das neue Face ID reagieren werden. Genau hiermit setzt sich nun auch der KGI Securities Analyst Ming-Chi Kuo in einer neuen Mitteilung an seine Investoren auseinander. Genau genommen geht es dabei um Apples weitere Strategie in Sachen Touch ID und Face ID. Während Touch ID absolut etabliert und bewährt ist, muss Face ID diesen Beweis erst noch erbringen. Zudem hielten sich in den vergangenen Monaten hartnäckig Gerüchte, wonach Apple ursprünglich Touch ID direkt in das Disolay des iPhone X integrieren wollte. Dies scheiterte an technischen Hürden, wodurch sich nun die Frage stellt, ob Touch ID im Display mit einem kommenden iPhone doch noch kommen könnte.
Laut Kuo hängt Vieles dabei von der Nutzerakzeptanz von Face ID ab. Sollte die Gesichtserkennung zuverlässig funktionieren und sich komfortabel einsetzen lassen, stehen die Chancen offenbar gut, dass Apple Face ID ab dem kommenden Jahr in allen Modellen seiner iPhone-Reihe und später auch in den iPads zum Einsatz bringt. Auch der Mac könnte auf kurz oder lang mit der Technologie ausgestattet werden, sollte sie sich beim Nutzer durchsetzen. Sollte dies hingegen nicht der Fall sein, erwartet Kuo dennoch, dass Apple sich vom Homebutton verabschieden und Touch ID künftig in das Display integrieren wird, sollte man die technischen Herausforderungen in den Griff bekommen. (via MacRumors)
Apple selbst hatte in Form seiner Top-Manager Craig Federighi und Phil Schiller kurz nach der Vorstellung des iPhone X in der vergangenen Woche verlauten lassen, dass man fest davon überzeugt sei, dass die Gesichtserkennung das biometrische Feature der Zukunft sei und die Nutzer es lieben werden.