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Vorbestellstart für die neuen iPhones angeblich am 15. September

Zugegeben, der Tipp auf den 15. September für den Termin, ab dem Apple Vorbestellungen für die neuen iPhones entgegennehmen wird, ist nicht das ganz große Risiko. Dabei handelt es sich um den Freitag nach der Vorstellung der Geräte auf dem Event am 12. September. Diese Vorgehensweise hat Apple bereits mehrfach in der Vergangenheit gewählt. Insofern kann nicht ganz eindeutig gesagt werden, ob die Kollegen von Macerkopf tatsächlich Insider-Informationen erhalten haben oder einfach mal ins Blaue tippen, wenn sie diesen Termin auf Basis von angeblichen Informationen zweier deutscher Mobilfunkanbieter in Umlauf bringen. Der offizielle Verkaufsstart inkl. der Auslieferung der ersten vorbestellten Geräte soll dann eine weitere Woche später, am 22. September erfolgen.

Sollten die Termine korrekt sein, dürfte Apple iOS 11 zudem vermutlich am 20. September erscheinen. Auch dies hat Apple in den vergangenen Jahren so gehandhabt. Unklar ist indes, ob die gemunkelten Termine nur für die neuen iPhones gelten oder auch für die weiteren erwarteten Produkte, sprich die neue Apple Watch und das ebenfalls erwartete neue Apple TV 4K.

Kommentar: Lieber Bester, als Erster - Apple und die Gesichtserkennung im iPhone

Apple wird in der Technologie-Branche oft als der große Innovator gesehen. Schaut man aber einmal genau hin, ist dies gar nicht immer der Fall. Das iPhone war mitnichten das erste Smartphone auf dem Markt. Auch das erste Tablet stammte nicht aus Cupertino und die erste Smartwatch auch nicht. Apple verfolgt dabei eher die Strategie, nicht unbedingt der Erste am Markt zu sein, aber dafür der Beste. Man hat sich die ersten Smartphones angeschaut, aus den Unzulänglichkeiten gelernt und es besser gemacht. Ebenso wie beim Tablet und der Smartwatch. Ein anderes Beispiel sind Fingerabdrucksensoren, die es ebenfalls schon lange Zeit auf dem Markt gibt. Doch erst mit Touch ID wurden sie gesellschaftsfähig und vor allem zuverlässig. Sprecht in diesem Zusammenhang mal mit einem Samsung-Nutzer und deren frühren Fingerabdrucksensoren.

Insofern besteht Hoffnung, dass Apple auch eine funktionierende und komfortable Lösung präsentiert, wenn das iPhone 8/Edition über eine 3D-Gesichtserkennung verfügt. Auch diese ist nicht neu. Samsung hat sich daran bereits versucht - und sich übelst die Finger verbrannt. Ein einfaches Foto genügte, um den Sensor auszutricksen. An dieser Stelle braucht mir niemand zu kommen, dass man ja auch Touch ID austricksen konnte, wenn man einen Fingerabdruck des Nutzers von einem Glas entnahm, diesen dann mit einem bestimmten Silikon ausgoss, einen künstlichen Finger baute und damit das iPhone entsperrte. Bullshit.

Selbstverständlich sind die Herausforderungen bei einer optischen Gesichtserkennung deutlich komplexer, was nicht zuletzt auch an Lichtverhältnissen, Winkeln, Brillen, Haaren, etc. liegt. Hierbei soll Apple Infrarot zum Einsatz bringen, was viele der Unwägbarkeiten aus dem Spiel nehmen dürfte. Fakt ist dennoch, dass die Technologie funktionieren MUSS, damit sie eine Akzeptanz findet. Schnelle Misserfolge und negative Schlagzeilen wie Foto-Entsperrungen, etc. sind dabei kontraproduktiv. Apple ist erneut nicht der Erste, der mit der Gesichtserkennung auf den Markt kommt. Die Erfahrung der Vergangenheit schürt jedoch die Hoffnung, dass man sich in Cupertino erneut bewusst die Zeit genommen hat, um am Ende der Beste zu sein. Ich jedenfalls bin hochgradig gespannt!