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Erste Eindrücke und Hands-On Videos vom iPhone X

Nachdem Apple gestern seine neuen Produkte der Weltöffentlichkeit präsentiert hatte, durften die geladenen Gäste diese auch direkt in der Hands-On Area unter die Lupe nehmen, so dass inzwischen auch schon die ersten Eindrucke im Internet zu finden sind. Die Kollegen von SlashGear beschreiben das iPhone X dabei als "familiar, and yet so very different" und loben vor allem das beeindruckende OLED-Display. Während das iPhone X nicht das erste Smartphone mit einem OLED-Display sei, hebe es diese Technologie dennoch auf einen vollkommen neuen Level. Text und Grafiken machten den Eindruck, als seien sie direkt in das Displayglas eingelassen. Leichte Kritik muss die Aussparung am oberen Displayrand einstecken, die die Kollegen zumindest beim Betrachten von Fotos und Videos als leicht störend empfanden. In den meisten Situationen sollte dies aber nicht weiter ins Gewicht fallen.

In eine ähnliche Kerbe schlagen auch die Kollegen von The Verge, die zudem feststellen, dass ein iPhone ohne Homebutton tatsächlich funktioniert. Gleiches gelte auch für Face ID, das man aufgrund der fehlenden Einrichtung für einen Nutzer sich nur von einem Apple-Mitarbeiter demonstrieren lassen konnte. Dort hat es allerdings in der Tat bei jedem Versuch unter unterschiedlichen Konditionen funktioniert. An die den Homebutton erstzenden Gesten müsse man sich zwar erst gewöhnen, dies sei nach zehn Jahren mit Homebutton aber als normal anzusehen. Die Kollegen haben auch direkt ein Hands-On Video ins Netz gestellt.



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Last but not least bezeichnet TechRadar das iPhone X als eindeutig das schönste iPhone das Apple jemals designt habe. Das verwendete Glas fühle sich extrem geschmeidig und dennoch robust an und die abgerundeten Ränder mit den ineinander übergehenden Materialien seien eine Freude in der Hand zu halten. Obwohl das iPhone X einen Tick kleiner ist als das iPhone 7 Plus bemerken die Kollegen, dass man für manche Gesten sehr wahrscheinlich zwei Hände benötigen wird. Vor allem die rechte obere Ecke, aus der man künftig das Kontrollzentrum nach unten zieht, sei nicht einfach zu erreichen.

Auch die Kollegen von CNET haben das iPhone X bereits kurz in die Finger bekommen und präsentieren das nachfolgende Video:



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Alles in allem zeichnen alle Kommentare zum iPhone X ein durchweg positives Bild. Hinsichtlich der eventuell noch bestehenden Kinderkrankheiten in der Software hat sich Apple durch den Verkaufsstart im November ohnehin noch ein wenig mehr Zeit gegeben, diese noch rechtzeitig ausbügeln zu können.

Das ist Apples neues iPhone-Lineup

Mit der Vorstellung der neuen iPhones am gestrigen Abend verändert sich auch Apples gesamtes iPhone-Lineup für die kommenden 12 Monate. Wie gewohnt verschwinden dabei ältere Geräte entweder komplett aus den Regalen oder werden hinsichtlich ihrer Modellvarianten eingeschränkt. So natürlich auch in diesem Jahr. Auffällig dabei ist unter anderem, dass Apple auch die erst im März auf den Markt gebrachten (PRODUCT)RED-Varianten des iPhone 7 und iPhone 7 Plus bereits wieder aus dem Sortiment genommen hat. Passend zu den Veränderungen hat Apple auch verschiedene Preise für seine iPhones angepasst. Somit stellt sich das iPhone-Lineup für dieses Weihnachtsgeschäft folgendermaßen dar:

iPhone SE

  • 32 GB: € 409,-
  • 128 GB: € 519,-

iPhone 6s

  • 32 GB: € 519,-
  • 128 GB: € 629,-

iPhone 6s Plus

  • 32 GB: € 629,-
  • 128 GB: € 739,-

iPhone 7

  • 32 GB: € 629,-
  • 128 GB: € 739,-

iPhone 7 Plus

  • 32 GB: € 769,-
  • 128 GB: € 879,-

iPhone 8

  • 64 GB: € 799,-
  • 256 GB: € 969,-

iPhone 8 Plus

  • 64 GB: € 909,-
  • 256 GB: € 1.079,-

iPhone X

  • 64 GB: € 1.149,-
  • 256 GB: € 1.319,-

Nicht mehr verfügbar ist damit neben den (PRODUCT)RED-Varianten des iPhone 7 und iPhone 7 Plus auch das iPhone 6. Die niedrigpreisigste Einstiegsvariante bleibt damit das iPhone SE, welches mit seinem 4"-Display auch gleichzeitig das kleinste iPhone bleibt.

Neue iPhones unterstützen "Fast Charging" - allerdings nur mit zusätzlichem Zubehör

Im Vorfeld wurde bereits spekuliert, dass das iPhone X und das iPhone 8 das sogenannte "Fast Charging" unterstützen würde, was bedeutet, dass sich die beiden neuen Geräte in nur einer halben Stunde zu 50% aufladen lässt. Diese Gerüchte wurden zwar auf dem gestrigen Event nicht weiter thematisiert, haben sich aber dennoch bestätigt. Ein kleines Problem dabei: Dies funktioniert nicht mit den beiliegenden Ladegeräten, dafür aber immerhin mit Apples USB-C Ladegeräten mit 29, 61, oder 87 Watt, die den aktuellen Modellen des MacBook und MacBook Pro beiligen. Möchte man ein solches Ladegerät separat erwerben, ist die günstigste Variante die 29 Watt Version für € 59,- im Apple Store. Zudem wird ein USB-C auf Lightning Kable benötigt. Hierfür werden im Apple Store € 29,- für die einen Meter lange Variante bzw. € 39,- für zwei Meter fällig. Damit schlägt die günstigste Variante um an das "Fast Charging" zu gelangen mit zusätzlichen € 88,- zu Buche. Über das kabellose Laden steht diese Option übrigens nicht zur Verfügung.