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Apples neue iPhones unterstützen europäisches Galileo-Navigationssystem

Bei all den Neuerungen, die Apple dem iPhone 8, iPhone 8 Plus und dem iPhone X spendiert hat, ist ein kleines aber feines Detail beinahe etwas untergegangen. So erklärt Apple in den technischen Spezifikationen auf seinen Webseiten zu den neuen Geräten, dass diese auch erstmals das europäische Satelliten-Navigationssystem Galileo unterstützen. Damit gesellt sich der europäische Standard zum von den USA betriebenen Global Positioning System (GPS), dem russischen Pendant namens Global Navigation Satellite System (GLONASS), sowie dem QZSS, dem in Japan betriebenen Quasi-Zenith Satellite System. Als Nutzer profitiert man hierdurch durch eine noch genauere Ortung, dank einer Kombination der Signale der unterstützten Systeme. Vor allem in dichtbesiedelten Gegenden, in denen Gebäude gerne mal das Signal blockieren, hilft dies enorm weiter.

Galileo betreibt aktuell 15 altive Satelliten, während sich drei weitere bereits im Teststadium befinden. Diese gesellen sich zu den 31 GPS- und den 24 GLONASS-Satelliten hinzu. Bis 2020 möchte Galileo insgesamt 30 Satelliten im Orbit.

Apple kündigt Lösung für Störgeräusche auf dem iPhone 8 Plus an

In den vergangenen Tagen mehrten sich die Stimmen von Besitzern eines iPhone 8 Plus, die von Störgeräuschen beim Telefonieren mit ihrem neuen Gerät berichten. Was bereits vermutet wurde, bestätigt Apple nun gegenüber The Verge, nämlich dass es sich offenbar um ein SOftwareproblem handelt, welches mit einem iOS-Update in Kürze behoben werden soll. Im Wortlaut heißt es dort: "We are aware of the issue which is affecting customers in a small number of cases. Our team is at work on a fix, which will be included in an upcoming software release."

Unterdessen wurde bekannt, dass mit dem gestern Abend veröffentlichten Update auf iOS 11.0.1 neben kleineren Fehlerkorrekturen auch das Problem zwischen der neuen iOS-Version und Microsoft Outlook, Office 365 und Exchange Servern behoben wurde. (via ArsTechnica)

Komponenten für das iPhone 8 teurer als noch beim iPhone 7

Bereits kurz nach Erscheinen des iPhone 8 haben die Kollegen von iFixit das Gerät in guter Tradition in seine Einzelteile zerlegt und dabei die einzelnen, verbauten Komponenten zu Tage gefördert. Die Analysten von IHS Markit haben sich nun einmal mit den Kosten für diese Komponenten auseinandergesetzt und ihre Erkenntnisse Bloomberg zur Verfügung gestellt. Demnach kosten die Bauteile für ein iPhone 8 mit 64 GB Speicher ca. 247,51 US-Dollar, was einem Anstieg von knapp 10,- Dollar gegenüber dem 32 GB iPhone 7 aus dem vergangenen Jahr entspricht. Beim 64 GB iPhone 8 Plus betragen die Kosten ca. € 288,08 US-Dollar, was einem Anstieg von knapp 18,- Dollar entspricht. Auch hierdurch lassen sich sicherlich teilweise die Preiserhöhungen der neuen Geräte gegenüber ihren Vorgängern erklären.

Vor allem der Speicher, die Kamera und der A11 Bionic Chip sollen die Preistreiber laut IHS gewesen sein. Aber auch die neuen True Tone Displays und das neue Glasgehäuse haben wohl ihren Teil beigetragen. Das induktive Lademodul hat die Kosten gegenüber dem iPhone 7 um ca. 2,- Dollar erhöht, der A11 Bionic Chip um ca. 5,- Dollar und der größere Speicher von 256 GB im Top-Modell um ca. 6,- Dollar. Festgehalten werden muss dabei allerdings, dass diese Kosten nicht unbedingt dem entsprechen müssen, was Apple mit den Zulieferern an Preisen ausgehandelt hat. Zudem werden natürlich bei der reinen Komponentenbetrachtung auch keine Kosten, wie Entwicklung und Produktion berücksichtigt. Apple CEO Tim Cook hatte 2015 einst zu Protokoll gegeben, dass die Kostenschätzungen zu sen Apple-Produkten nicht ansatzweise akurat seien.

Technische Daten zum Akku, A11-Chip und Arbeitsspeicher des iPhone X aufgetaucht

Während die technischen Details zum iPhone 8 inzwischen, unter anderem durch den Teardown der Experten von iFixit bekannt sind, hält sich Apple zum iPhone X nach wie vor bedeckt. Ein wenig Licht ins Dunkel bringt nun jedoch ein offizielles Dokument der chinesischen Technologie-Zulassungsbehörde, aus dem hervorgeht, dass Apple seinem neuen Vorzeige-iPhone einen Akku mit einer Kapazität von 2.715 mAh verpasst hat und den A11 Bionic Chip mit einer Taktrate von 2,4 GHz laufen lässt. Entdeckt wurde das Dokument von dem Leaker Steve Hemmerstoffer. Zum Vergleich: Der Akku im iPhone 8 Plus hat eine Kapazität von 2.691 mAh, der des iPhone 8 von 1.821 mAh. Vermutlich dürfte der größere Akku aber auch nötig sein, schließlich müssen auch das größere Display und die neue TrueDepth-Kamera befeuert werden. Auf der anderen Seite sollte das neue OLED-Display deutlich weniger energiehungrig sein als sein LCD-Vorgänger. Der A11-Chip läuft hingegen mit einer vergleichbaren Taktrate, die auch bei den Benchmarks für das iPhone 8 und iPhone 8 Plus ermittelt wurden und die 3 GB Arbeitsspeicher entsprechen dem, was Apple auch im iPhone 8 Plus verbaut. Diese werden bei beiden Geräten unter anderem für die Dual Lens Kamera auf der Rückseite benötigt.

iPhone 8 und iPhone 8 Plus im Falltest zur Stabilität des Gehäuse-Glases

Die meisten Beobachter und Nutzer freuen sich darüber, dass Apple beim iPhone 8 zu einem Gehäuse zurückgekehrt ist, welches auf der Voder- und auf der Rückseite aus Glas besteht. Selbstverständlich wurde aber auch recht schnell eine gewisse Skepsis laut, ob das Gerät dadurch nicht anfälliger gegenüber Beschädigungen sei. Apple selbst versucht dies dahingehend zu beruhigen, dass man für das iPhone 8 und das iPhone 8 Plus das stabilste Glas verwendet habe, welches jemals in einem Smartphone zum Einsatz gekommen sei. SquareTrade hat beide Geräte nun einem Test unterzogen, in dem die Haltbarkeit des Glases in verschiedenen Falltests auf die Probe gestellt wird. Zum Vergleich wurde zudem ein Galaxy Note 8 herangezogen, welches ebenfalls ein Glasgehäuse besitzt.



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Wie in dem Video zu sehen ist, bricht und splittert das Glas bei den Tests bei allen drei Geräten. Ich persönlich finde das wenig überraschend - es ist eben Glas. Kein Grund also, hier gleich wieder einen Skandal zu wittern. Es ist dann eben wie beim "Bendgate": Wenn man mit Gewalt auf das Gerät einwirkt, verbiegt es sich halt. Wenn man mit einem Schlüssel auf einer Aluminium-Oberfläche kratzt, zerkratzt sie halt. Und wenn man bei einem Auto gegen die Tür tritt, ist halt ne Delle drin. Genauso wird man damit leben müssen, dass Glas ab einer gewissen Krafteinwirkung eben splittert - da kann es noch so stabil sein.

Schlussendlich kommt Square Trade beim iPhone 8 auf einen sogenannten "Breakability Score" von 67, beim iPhone 8 Plus auf 74, was beiden Geräten ein mittleres Risiko eines Glasschadens bescheinigt. Das Galaxy Note 8 kommt im Vergleich auf einen Wert von 80 und damit ein hohes Risiko.

Apple veröffentlicht Informationen zum "Fast Charging" auf den neuen iPhones

Sowohl das iPhone 8, als auch das kommende iPhone X unterstützen erstmals in einem Smartphone aus Cupertino das sogenannte "Fast Charging", mit dem sich das Gerät innerhalb von 30 Minuten auf 50% Akkustand aufladen lässt. Allerdings funktioniert dies nicht mit dem beiliegenden, sondern nur mit speziellen Ladegeräten. In einem neuen Support-Dokument schafft Apple nun Klarheit darüber, welches Zubehör benötigt wird, um dies zu realisieren. Konkret wird dabei ein USB-C Ladegerät und ein USB-C auf Lightning Kabel benötigt. Unter anderem funktioniert das "Fast Charging" mit Apple-Netzteilen, die den MacBooks beiliegen, die bereits über USB-C geladen werden. Konkret handelt es sich laut Support-Dokument dabei um

  • einen Apple 29W, 61W oder 87W USB-C Power Adapter oder
  • einen kompatiblen USB-C Power Adapter, der USB Power Delivery (USB-PD) unterstützt.

Während man für das "Fast Charging" beim Kabel nicht an dem von Apple angebotenen Apple USB-C auf Lightning Kabel (€ 25,89 bei Amazon) nicht vorbeikommt, gibt es diverse Netzteile von Drittanbietern, bei denen man zum Teil deutlich gegenüber den von Apple angebotenen Geräten sparen kann, die bei € 59,- beginnen. Unter anderem hat der beliebte Anbieter Aukey die beiden folgenden Netzteile im Angebot, die "Fast Charging" am iPhone unterstützen:

Diverse Nutzer eines iPhone 8 Plus berichten von Störgeräuschen beim Telefonieren

Wann immer ein neues iPhone auf den Markt kommt, wartet man ja schon beinahe auf ein neues "Gate", also einen Skandal, der das neue Gerät begleitet. Legendär ist dabei schon beinahe das "Antennagate" beim iPhone 4. Es folgten aus meiner Sicht eher belustigende Gates wie das "Bendgate" oder das "Scratchgate". Nun haben wir auch die ersten Andeutungen eines neuen Gates beim iPhone 8 Plus. So berichten einige Leser der Kollegen von MacRumors, dass sie bei Telefonaten von knisternden Störgeräuschen geplagt werden. Dabei sei es unerheblich, ob die Gespräche über das Mobilfunknetz oder per WLAN-Call oder FaceTime geführt werden. Allerdings treten die Geräusche nur auf, wenn man das Telefon am Ohr hat. Verwendet man hingegen die Freisprechfunktion oder ein Headset, sind die Geräusche nicht zu hören. Die üblichen Ratschläge seitens des Apple-Supports, wie beispielsweise ein Neustart oder ein Zurücksetzen des Geräts haben gemischte Ergebnisse zu Tage gefördert.

Offenbar ist jedoch kein Hardware-Defekt für das Problem verantwortlich, worauf der entdeckte Workaround des Forumnutzers Jgpsolo hindeutet. Laut seiner Beschreibung reicht es nämlich aus, das Telefongespräch während des Anrufs einmal kurz auf den Lautsprecher um- und anschließend wieder zurückzuschalten. Anschließend seien die Störgeräusche zumindest für das aktuelle Telefonat nicht mehr zu hören. Sollte dies zuverlässig funktionieren, dürfte Apple das "Noisegate" mit einem iOS-Update aus der Welt schaffen können.