Nachdem die Kollegen vom iPhone-Ticker bereits die Preise für die neuen iPhones bei der Telekom in Erfahrung bringen konnten, liegen dort nun auch die Preise im Rahmen eines Neuvertragsabschluss oder einer Vertragsverlängerung bei Vodafone vor. Der vermeintlich günstigste Einmalpreis für das iPhone 8 mit einem Red- oder Young-Vertrag liegt hier bei € 149,90. Allerdings ist dies ein wenig Augenwischerei, denn zusätzlich zu der Einmalzahlung und den monatlichen Kosten für den Tarif fallen bei Vodafone zusätzlich auch noch ein monatlicher Zusatzbetrag in Höhe von € 25,- an. (via iPhone-Ticker)
Genau wie bei der Telekom und Apple direkt wird auch bei Vodefone die Vorbestellung des iPhone 8 und des iPhone 8 Plus morgen früh gegen 09:00 Uhr beginnen.
Ab morgen früh lassen sich das iPhone 8 und iPhne 8 Plus, sowie die Apple Watch Series 3 vorbestellen. Dies gilt sowohl für den Apple Online Store, als auch für die Mobilfunkprovider, wie beispielsweise die Telekom. Einen Tag bevor es soweit ist, stehen nun auch die Preise der neuen iPhones bei Abschluss eines Neuvertrags fest. Dabei muss der gewünschte Tarif mit der Option "mit Top-Smartphone" ausgewählt werden. Im Beispiel unten zu sehen sind dabei die aktiv von der Telekom beworbenen Tarife MagentaMobil M, MagentaMobil L und MagentaMobil L Plus. Im günstigsten Fall kommt man dabei mit einer Einmalzahlung von € 199,95 an ein neues iPhone. Konkret werden die folgenden Zuzahlungen bei den verschiedenen Tarifen und Modellvarianten fällig:
Tarif MagentaMobil M mit Top-Smartphone
- € 299,95 für iPhone 8 mit 64 GB
- € 449,95 für iPhone 8 mit 256 GB
- € 399,95 für iPhone 8 Plus mit 64 GB
- € 549,95 für iPhone 8 Plus mit 256 GB
Tarif MagentaMobil L mit Top-Smartphone
- € 199,95 für iPhone 8 mit 64 GB
- € 349,95 für iPhone 8 mit 256 GB
- € 299,95 für iPhone 8 Plus mit 64 GB
- € 449,95 für iPhone 8 Plus mit 256 GB
- € 549,95 für iPhone X mit 64 GB
- € 699,95 für iPhone X mit 256 GB
Tarif MagentaMobil L Plus mit Top-Smartphone
- € 399,95 für iPhone X mit 64 GB
- € 549,95 für iPhone X mit 256 GB
Nach Informationen der Kollegen vom iPhone-Ticker werden die neuen iPhone-Modelle auch in anderen Vertragsvariationen angeboten. Bei den oben angegebenen Staffelungen handelt es sich um die von der Telekom aktiv beworbenen Kombinationen. Auch bei der Telekom wird der Vorbestellstart morgen früh gegen 09:00 Uhr beginnen.
Und auch zur Apple Watch Series 3 und der Nutzung der LTE-Variante im Telekom-Netz gibt es inzwischen offizielle Infrmationen. So wird die in der Watch verbaute eSIM von der Telekom wie eine MultiSIM berechnet. So lässt die Telekom verlauten:
Die eSIM an sich kostet nichts, genau wie die klassische SIM-Karte. Für die Nutzung des Mobilfunknetzes über die eSIM entstehen aber Kosten. Mit der Nutzung der eSIM als MultiSIM z. B. bis zu 4,95 EUR monatlich, abhängig von Ihrem Tarif. Für Kunden der Apple Watch Series 3 entfällt für die ersten 6 Monate der monatliche Grundpreis der MultiSIM. Ab dem 7. Monat werden die Gebühren für die MultiSIM gemäß dem abgeschlossenen Tarif berechnet.
Eine kleine Anekdote zum iPhone-Event am vergangenen Dienstag wird sicherlich die im ersten Versuch fehlgeschlagene Entsperrung des iPhone X via Face ID durch Craig Federighi bleiben. Während dies natürlich viele Kritiker der neuen Technologie auf den Plan rief, die sich bestätigt sahen, dass Face ID unzuverlässig und nicht ausgereift sei, ist die Technik-Presse eher von der unaufgeregteren Seite an die Sache herangetreten und davon ausgegangen, dass das Gerät schlicht und einfach schlecht vorbereitet war.
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Dies bestätigte Apple höchst selbst nun auch gegenüber Yahoo. Demnach haben im Vorfeld des Events offenbar zu viele Personen mit dem Demo-iPhone hantiert und dabei fehlgeschlagene Face ID Identifikationen ausgelöst, da eben das Gesicht von Federighi dort hinterlegt war. Wie auch schon bei Touch ID verlangt Face ID nach einer Reihe von Fehlversuchen irgendwann die Eingabe des Passcodes und genau das ist am Dienstagabend passiert. Im Wortlaut heißt es von Seiten Apples:
"People were handling the device for stage demo ahead of time and didn't realize Face ID was trying to authenticate their face. After failing a number of times, because they weren't Craig, the iPhone did what it was designed to do, which was to require his passcode. [...] Face ID worked as it was designed to."
Während Touch ID nach fünf fehlgeschlagenen Versuchen einen Passcode verlangt, sind es bei Face ID nur zwei Fehlversuche, wie Apple in einer Entwickler-Dokumentation schreibt. Nichts desto trotz muss die Funktionstüchtigkeit von Face ID im Alltag noch bewiesen werden. Ich habe hier aber ehrlich gesagt wenig Bedenken. Apple hatte die Technologie nicht auf den Markt gebracht, wenn man sich nicht sicher gewesen wäre, dass sie funktioniert. Oder wie hatte ich kürzlich in einem Kommentar geschrieben? Lieber Bester als Erster!
Keine Frage, mit dem iPhone X hat Apple sein Smartphone auf das nächste Level gehoben. Dies gilt sowohl optisch als auch was die Funktionen betrifft. Vom Otto-Normal-Nutzer eher selten wirklich zur Kenntniss genommen wird hingegen der Leistungssprung unter der Haube. Und auch hier hat Appke mit dem neuen A11-Chip eine neue Dimension erreicht. Im Inneren des Chips werkeln zwei leistungsfähige Kerne für intensive Rechenaufgaben und vier eher auf Effizienz ausgelegte Kerne. Inzwischen sind auch die ersten Geekbench Werte für das iPhone X und das ebenfalls mit dem A11 ausgestattete iPhone 8 aufgetaucht, die zeigen, dass es einen erheblichen Leistungssprung gegenüber dem aktuell verwendeten A10 gegeben hat. Auch der im iPad Pro verbaute A10X Fusion wird klar in den Schatten gestellt und die Leistungsfähigkeit kann es sogar mit den Chipd aufnehmen, die in Apples aktuellem 13" MacBook Pro verbaut sind.
In 12 Geekbench-Läfen verzeichnete der A11-Chip einen durchschnittlichen Single-Core Score von 4.169 Punkten und einen durchschnittlichen Multi-Core Score von 9.836 Punkten. Zum Vergleich: Das 10,5" iPad Pro mit dem A10X Fusion-Chip kommt auf einen durchschnittlichen Single-Core Score von 3.887 und einen Multi-Core Score von 9.210 Punkten, während der stärkste Dual-Core mit 3,5 GHz im aktuellen 13" MacBook Pro einen Single-Core Wert von 4.592 und einen Multi-Core Wert von 9.602 Punkten aufweist. Bei Multi-Core Aufgaben liegt der A11-Chip hier also sogar vorne. Noch deutlicher wird der Unterschied indesim Vergleich mit dem iPhone 7, welches einen Single-Core Geekbench Score von 3.327 und einen Multi-Core Score von 5.542 Punkten erzielt.

Laut Apples eigenen Angaben soll der A11-Chip 25% schneller sein als der A10. Die Effizienzkerne konnte man sogar um 70% steigern. Auch der neue Performance Controller, der die Aufgaben auf die einzelnen Kerne verteilt, trägt hierzu seinen Teil bei. Die Betreiber von Geekbench gehen davon aus, dass die Werte tatsächlich einem iPhone X zuzuordnen sind, wie sie gegenüber MacRumors bestätigten. Dort geht man davon aus, dass die beiden Leistungskerne des A11 mit 2,5 GHz getaktet sind. Beim A10 waren es 2,34 GHz.
Auch wenn der Geekbench-Test als Industriemaßstab gilt, muss natürlich abgewartet werden, wie sich die Leistungssteigerung auf dem Papier auch in der Realität darstellt. Als Nutzer darf man aber wohl flüssigere Animationen, knackigere Reaktionen auf Eingaben und eine allgemein schnellere Erledigung von Aufgaben hoffen.
Nachdem Apple gestern seine neuen Produkte der Weltöffentlichkeit präsentiert hatte, durften die geladenen Gäste diese auch direkt in der Hands-On Area unter die Lupe nehmen, so dass inzwischen auch schon die ersten Eindrucke im Internet zu finden sind. Die Kollegen von SlashGear beschreiben das iPhone X dabei als "familiar, and yet so very different" und loben vor allem das beeindruckende OLED-Display. Während das iPhone X nicht das erste Smartphone mit einem OLED-Display sei, hebe es diese Technologie dennoch auf einen vollkommen neuen Level. Text und Grafiken machten den Eindruck, als seien sie direkt in das Displayglas eingelassen. Leichte Kritik muss die Aussparung am oberen Displayrand einstecken, die die Kollegen zumindest beim Betrachten von Fotos und Videos als leicht störend empfanden. In den meisten Situationen sollte dies aber nicht weiter ins Gewicht fallen.
In eine ähnliche Kerbe schlagen auch die Kollegen von The Verge, die zudem feststellen, dass ein iPhone ohne Homebutton tatsächlich funktioniert. Gleiches gelte auch für Face ID, das man aufgrund der fehlenden Einrichtung für einen Nutzer sich nur von einem Apple-Mitarbeiter demonstrieren lassen konnte. Dort hat es allerdings in der Tat bei jedem Versuch unter unterschiedlichen Konditionen funktioniert. An die den Homebutton erstzenden Gesten müsse man sich zwar erst gewöhnen, dies sei nach zehn Jahren mit Homebutton aber als normal anzusehen. Die Kollegen haben auch direkt ein Hands-On Video ins Netz gestellt.
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Last but not least bezeichnet TechRadar das iPhone X als eindeutig das schönste iPhone das Apple jemals designt habe. Das verwendete Glas fühle sich extrem geschmeidig und dennoch robust an und die abgerundeten Ränder mit den ineinander übergehenden Materialien seien eine Freude in der Hand zu halten. Obwohl das iPhone X einen Tick kleiner ist als das iPhone 7 Plus bemerken die Kollegen, dass man für manche Gesten sehr wahrscheinlich zwei Hände benötigen wird. Vor allem die rechte obere Ecke, aus der man künftig das Kontrollzentrum nach unten zieht, sei nicht einfach zu erreichen.
Auch die Kollegen von CNET haben das iPhone X bereits kurz in die Finger bekommen und präsentieren das nachfolgende Video:
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Alles in allem zeichnen alle Kommentare zum iPhone X ein durchweg positives Bild. Hinsichtlich der eventuell noch bestehenden Kinderkrankheiten in der Software hat sich Apple durch den Verkaufsstart im November ohnehin noch ein wenig mehr Zeit gegeben, diese noch rechtzeitig ausbügeln zu können.
Mit der Vorstellung der neuen iPhones am gestrigen Abend verändert sich auch Apples gesamtes iPhone-Lineup für die kommenden 12 Monate. Wie gewohnt verschwinden dabei ältere Geräte entweder komplett aus den Regalen oder werden hinsichtlich ihrer Modellvarianten eingeschränkt. So natürlich auch in diesem Jahr. Auffällig dabei ist unter anderem, dass Apple auch die erst im März auf den Markt gebrachten (PRODUCT)RED-Varianten des iPhone 7 und iPhone 7 Plus bereits wieder aus dem Sortiment genommen hat. Passend zu den Veränderungen hat Apple auch verschiedene Preise für seine iPhones angepasst. Somit stellt sich das iPhone-Lineup für dieses Weihnachtsgeschäft folgendermaßen dar:
iPhone SE
- 32 GB: € 409,-
- 128 GB: € 519,-
iPhone 6s
- 32 GB: € 519,-
- 128 GB: € 629,-
iPhone 6s Plus
- 32 GB: € 629,-
- 128 GB: € 739,-
iPhone 7
- 32 GB: € 629,-
- 128 GB: € 739,-
iPhone 7 Plus
- 32 GB: € 769,-
- 128 GB: € 879,-
iPhone 8
- 64 GB: € 799,-
- 256 GB: € 969,-
iPhone 8 Plus
- 64 GB: € 909,-
- 256 GB: € 1.079,-
iPhone X
- 64 GB: € 1.149,-
- 256 GB: € 1.319,-
Nicht mehr verfügbar ist damit neben den (PRODUCT)RED-Varianten des iPhone 7 und iPhone 7 Plus auch das iPhone 6. Die niedrigpreisigste Einstiegsvariante bleibt damit das iPhone SE, welches mit seinem 4"-Display auch gleichzeitig das kleinste iPhone bleibt.

Im Vorfeld wurde bereits spekuliert, dass das iPhone X und das iPhone 8 das sogenannte "Fast Charging" unterstützen würde, was bedeutet, dass sich die beiden neuen Geräte in nur einer halben Stunde zu 50% aufladen lässt. Diese Gerüchte wurden zwar auf dem gestrigen Event nicht weiter thematisiert, haben sich aber dennoch bestätigt. Ein kleines Problem dabei: Dies funktioniert nicht mit den beiliegenden Ladegeräten, dafür aber immerhin mit Apples USB-C Ladegeräten mit 29, 61, oder 87 Watt, die den aktuellen Modellen des MacBook und MacBook Pro beiligen. Möchte man ein solches Ladegerät separat erwerben, ist die günstigste Variante die 29 Watt Version für € 59,- im
Apple Store. Zudem wird ein USB-C auf Lightning Kable benötigt. Hierfür werden im Apple Store € 29,- für die
einen Meter lange Variante bzw. € 39,- für
zwei Meter fällig. Damit schlägt die günstigste Variante um an das "Fast Charging" zu gelangen mit zusätzlichen € 88,- zu Buche. Über das kabellose Laden steht diese Option übrigens nicht zur Verfügung.
Inzwischen sind auch die deutschen Preise für die auf dem heutigen Event vorgestellten Produkte bekannt. Der Übersicht halber fasse ich sie in diesem Artikel noch einmal übersichtlich zusammen. Verglichen mit den Dollar-Preisen mögen diese dem einen oder anderen sehr happig vorkommen. Bedenkt dabei aber bitte, dass hier zum einen der Umrechnungskurs zu Buche schlägt und in den Dollar-Preisen noch keine Steuern enthalten sind, was bei den Euro-Preisen jedoch der Fall ist.
iPhone X
- 64 GB: € 1.149,-
- 256 GB: € 1.319,-
iPhone 8
- 64 GB: € 799,-
- 256 GB: € 969,-
iPhone 8 Plus
- 64 GB: € 909,-
- 256 GB: € 1.079,-
Apple TV 4K
- 32 GB: € 199,-
- 64 GB: € 219,-
Apple Watch Series 3
- ohne LTE: € 369,-
- mit LTE: € 449,-