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GM von iOS 11 geleakt - Jede Menge neue Infos zu unbekannten Funktionen von iPhone und Apple Watch

Diese Meldung dürfte in Cupertino für eine Menge Ärger sorgen. Mehrere US-Kollegen (unter anderem MacRumors und 9to5Mac) haben den mutmaßlichen Golden Master Build von iOS 11 zugespielt bekommen, den Apple normalerweise am Abend nach dem Event an seine Entwickler und die Public Beta Tester verteilt. Während die Quelle des Leaks unklar bleibt, enthüllt der als finale Version vorgesehene Build jede Menge Funktionen und Details zu der erwarteten Hardware, die bislang noch nicht bekannt waren. Deswegen an dieser Stelle eine Spoiler-Warnung. Bitte lest nicht weiter, wenn ihr euch die Überraschung für den kommenden Dienstag nicht verderben wollt.

Die erste Entdeckung liefert die Apple Watch App, in der sich eine Grafik befindet, die mutmaßlich eine neue Generation von Apples Smartwatch zeigt, welche über die erwartete LTE-Anbindung verfügt. Das genrelle Erscheinungsbild gegenüber der aktuellen Apple Watch bleibt dabei unverändert. Das Gehäuse scheint ebenso wie das passende Armband spacegrau zu sein. Allerdings weist die Uhr eine leuchtend rote digitale Krone auf. Codezeilen innerhalb des Updates weisen ebenfalls auf die LTE-Funktionalität hin. Die folgende Grafik zeigt einen entsprechenden Button im neuen Kontrollzentrum für die Mobilfunkverbindung.

Anders als bislang erwartet, scheinen hiermit aber auch tatsächlich Telefongespräche möglich zu sein, wobei dieselbe Telefonnummer genutzt wird, die auch im iPhone des Nutzers zum Einsatz kommt. Die Mobilfunkanbieter sollen hierfür Erweiterungen für bestehende Verträge anbieten.

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TIME Magazin: Komplette Fotostrecke nur mit dem iPhone aufgenommen

Die Kamera des iPhone hat inzschichen eine Qualität erreicht, die dazu führte, dass die meisten Kompaktkameras immer mehr vom Markt verschwinden. Aber auch im professionellen Einsatz weiß das iPhone inzwischen als Kamera zu überzeugen. So hat das renommierte TIME Magazine kürzlich eine komplette Fotostrecke mit dem Titel "Firsts: Women Who Are Changing The World" veröffentlicht, die komplett mit einem iPhone geschossen wurde. Hinter der Kamera stand die brasilianische Fotografin Luisa Dörr. Über die vergangenen Jahre hat Dörr verschiedene iPhone-Generationen vom iPhone 5 bis hin zum iPhone 7 verwendet, um hiermit Fotos von berühmten Frauen, wie Hillary Clinton, Oprah Winfrey, Melinda Gates, Sylvia Earle, Alice Waters, Mae Jemison oder Cindy Sherman geknipst.

In einem Interview mit dem TIME Magazine erklärt die Fotografin, dass sie das iPhone verwende, weil sich damit jederzeit und überall großartige Fotos machen lassen und sich die Motive in der Regel deutlich entspannter geben, als wenn sie vor einer professionellen Kamera stehen. Dörr setzt dabei ausschließlich auf natürliches Licht, die automatische HDR-Funktion und manchmal einen Reflektor, um die Bilder zu schießen, was ihre Motive durchaus immer wieder überrascht. Zudem laufen die Shottings in der Regel sehr schnell ab und dauern zwischen zwei und zwanzig Minuten.

Auch TechCrunch erwartet späteren Verkaufsstart des iPhone 8/Edition

Gerüchte um einen gegenüber dem iPhone 7s und iPhone 7s Plus verzögerten Start des iPhone 8/Edition sind keinesfalls neu, allerdings häufen sich kurz vor dem Event in der vergangenen Woche aktuell die Meldungen in diese Richtung mal wieder. Nun sind es die Kollegen von TechCrunch die sich auf "vertrauenswürdige Quellen" berufen und einen getrennten Verkaufsstart der iPhone-Reihen ankündigen. Eine konkrete Zeitrpanne zwischen den Geräten können die Kollegen allerdings nicht nennen. Letzte Gerüchte besagten, dass Apple ab dem 15. September Vorbestellungen für die neuen iPhones entgegennehmen und der Verkaufsstart dann eine Woche später, am 22. September erfolgen würde. Während die Vorbestellungen durchaus am selben Tag starten könnten, soll die Auslieferung des iPhone 8/Edition dann aber erst später erfolgen als die der günstigeren Modelle.

Der Bericht von TechCrunch folgt damit nur kurz auf einen Artikel im Wall Street Journal, in dem auf die Gründe für Produktionsprobleme eingegangen wurde. Solche Berichte gab es in der Vergangenheit öfter, weswegen die Wahrscheinlichkeit, dass etwas dran sein könnte, weiter steigt. Die genauen Daten wird Apple dann am 12. September bekanntgeben.

Das Wall Street Journal über die Gründe der Verzögerungen beim iPhone 8/Edition

Dass das iPhone 8/Edition wohl mit ein wenig Verspätung auf den Markt kommen oder zu Beginn zumindest nur in sehr geringer Stückzahl verfügbar sein wird, davon gehen die meisten Beobachter schon seit einiger Zeit aus. Das Wall Street Journal. beleiuchtet in einem neuen Artikel nun von den Hintergründen. Demnach habe es vor allem zu Beginn der Produktionsphase diverse Probleme gegeben, die das gesamte Projekt am Ende um ca. einen Monat verzögert hätten. Inzwischen seien die Probleme allerdings ausgeräumt und Apples Fertigungspartner Foxconn setzt alles daran, die verlorene Zeit so gut es geht wieder aufzuholen. Unter anderem verspricht man beim Versuch, weiteres Personal anzuwerben unter anderem auch größere Boni.

Vor allem bei der Herstellung des OLED-Displays sollen die Verzögerungen stattgefunden haben, da die Produktion des fragilen Bauteils mit jeder Menge Technik darin extrem herausfordernd sei. Unter anderem muss das Display nicht nur normale Multitouch-Gesten entgegennehmen und verarbeiten können, sondern auch 3D Touch Eingaben. Zudem besteht es aus mehr Schichten, als dies bei anderen Herstellern der Fall ist. Auch die zunächst geplante Integration von Touch ID in das Display hat offenbar am Anfang der Produktion zu Problemen geführt, so dass man sich schließlich komplett davon verabschiedet hat.

Während das iPhone 7s und iPhone 7s Plus vermutlich ab dem 22. September in den Verkauf gehen werden, könnte es bis in den Oktober hinein dauern, ehe auch das iPhone 8 in den Händen der ersten Kunden landet.

Vodafone-Bestellsystem listet Zubehör für iPhone 8, iPhone 7s und iPhone 7s Plus

Nach wie vor ist nicht ganz klar, auf welche Namen die neuen iPhones hören werden. Zuletzt hatten sich allerdings verschiedene Beobachter auf die Bezeichnungen iPhone Edition, iPhone 8 und iPhone 8 Plus eingeschossen. Insofern muss abgewartet werden, welche Aussagekraft die Informationen haben, die mir aus Vodafone-Kreisen zugespielt wurden (vielen Dank dafür!). Im dortigen Bestellsystem sind aktuell verschiedene Hüllen gelistet, die für ein iPhone 8, ein iPhone 7s und ein iPhone 7s Plus gedacht sind. Dies entspricht der Namensgebung, die ursprünglich einmal gehandelt wurde. Allerdings ist nicht klar, ob es sich dabei zunächst einmal um Platzhalter oder um die tatsächlichen Namen handelt.

Darüber hinaus wurden offenbar sämtliche iPhone 7 zurückgeordert, was grundsätzlich keinen ungewöhnlichen Vorgang darstellt, da Apple ältere Generationen nur mit den kleinen Speicheroptionen am Markt lässt. Dieses Mal wurden aber offenbar sämtliche Konfigurationen zurückgeordert.

Gerüchte zum iPhone 8/Edition: Touch ID unterm Display oder auf der Rückseite und Preis-Spekulationen

Nachdem Apple sein diesjähriges iPhone-Event nun angekündigt hat, meldet sich auch der KGI Securities Analyst Ming-Chi Kuo mit seinen aktuellen Informationen zu den erwarteten Neuvorstellungen zurück. Interessant sind dabei vor allem die Aussagen zum Thema Preis und warum Apple sich bereits wieder von Touch ID verabschiedet. KGI erwartet nach wie vor einen Premium-Preis für das iPhone 8/Edition, was vor allem an dem verbauten Display liegen soll. Dieses besteht demnach aus einem flexiblen OLED-Panel, einem OLED Touch-Panel, einem 3D Touch Modul und einem OLED Panel-Modul. Das gesamte Bauteil soll dabei von Samsung hergestellt werden, mit Ausnahme der 3D Touch Module. Als einziger Lieferant ist Samsung natürlich in der Lage, einen entsprechenden Preis für seine Komponenten zu verlangen. KGI glaubt, dass dieser in etwa doppelt so hoch liegt, wie der für ein LCD-Panel in einem iPhone Plus Modell. Konkret soll es sich dabei um 120,- bis 130,- US-Dollar pro Stück handeln. Auch deswegen sei Apple bemüht, die Produktion künftig auf mehrere Schultern zu verteilen.

Das einzige Display-Bauteil, in dem Samsung keine Aktien hat ist demnach das 3D Touch Modul, welches auf der anderen Seite wiederum auch der Grund sein soll, warum Apple sich von einem in das Display integrierten Touch ID verabschiedet hat. Während dies zunächst geplant war, soll die OLED-Technologie in Kombination mit 3D Touch zu unerwünschten Nebeneffekten beim Scan des Fingerabdrucks durch das Display hindurch geführt haben. Da sich diese nicht lösen ließen, habe man sich schließlich für einen Verzicht auf den biometrischen Sensor entschieden und komplett auf die 3D-Gesichtserkennung gesetzt. (via 9to5Mac)

Kurz nach Bekanntwerden des Berichts von KGI veröffentlichte Bloomberg einen neuen Bericht, wonach Apples Bestrebungen, möglichst bald auch OLED-Displays von LG zu beziehen, derzeit nicht wie geplant verlaufen. Hierdurch könnte man gezwungen sein, sich länger exklusiv an Samsung zu binden als gehofft - mindestens bis 2019. Dieses Jahr ist aktuell LGs Ziel für den Einstieg in die Massenproduktion von OLED-Panels. Möglicherweise könnte LG bereits eine kleine Menge Displays für die 2018er iPhones liefer, dies stehe aktuell aber noch in den Sternen.

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Vorbestellstart für die neuen iPhones angeblich am 15. September

Zugegeben, der Tipp auf den 15. September für den Termin, ab dem Apple Vorbestellungen für die neuen iPhones entgegennehmen wird, ist nicht das ganz große Risiko. Dabei handelt es sich um den Freitag nach der Vorstellung der Geräte auf dem Event am 12. September. Diese Vorgehensweise hat Apple bereits mehrfach in der Vergangenheit gewählt. Insofern kann nicht ganz eindeutig gesagt werden, ob die Kollegen von Macerkopf tatsächlich Insider-Informationen erhalten haben oder einfach mal ins Blaue tippen, wenn sie diesen Termin auf Basis von angeblichen Informationen zweier deutscher Mobilfunkanbieter in Umlauf bringen. Der offizielle Verkaufsstart inkl. der Auslieferung der ersten vorbestellten Geräte soll dann eine weitere Woche später, am 22. September erfolgen.

Sollten die Termine korrekt sein, dürfte Apple iOS 11 zudem vermutlich am 20. September erscheinen. Auch dies hat Apple in den vergangenen Jahren so gehandhabt. Unklar ist indes, ob die gemunkelten Termine nur für die neuen iPhones gelten oder auch für die weiteren erwarteten Produkte, sprich die neue Apple Watch und das ebenfalls erwartete neue Apple TV 4K.

Kommentar: Lieber Bester, als Erster - Apple und die Gesichtserkennung im iPhone

Apple wird in der Technologie-Branche oft als der große Innovator gesehen. Schaut man aber einmal genau hin, ist dies gar nicht immer der Fall. Das iPhone war mitnichten das erste Smartphone auf dem Markt. Auch das erste Tablet stammte nicht aus Cupertino und die erste Smartwatch auch nicht. Apple verfolgt dabei eher die Strategie, nicht unbedingt der Erste am Markt zu sein, aber dafür der Beste. Man hat sich die ersten Smartphones angeschaut, aus den Unzulänglichkeiten gelernt und es besser gemacht. Ebenso wie beim Tablet und der Smartwatch. Ein anderes Beispiel sind Fingerabdrucksensoren, die es ebenfalls schon lange Zeit auf dem Markt gibt. Doch erst mit Touch ID wurden sie gesellschaftsfähig und vor allem zuverlässig. Sprecht in diesem Zusammenhang mal mit einem Samsung-Nutzer und deren frühren Fingerabdrucksensoren.

Insofern besteht Hoffnung, dass Apple auch eine funktionierende und komfortable Lösung präsentiert, wenn das iPhone 8/Edition über eine 3D-Gesichtserkennung verfügt. Auch diese ist nicht neu. Samsung hat sich daran bereits versucht - und sich übelst die Finger verbrannt. Ein einfaches Foto genügte, um den Sensor auszutricksen. An dieser Stelle braucht mir niemand zu kommen, dass man ja auch Touch ID austricksen konnte, wenn man einen Fingerabdruck des Nutzers von einem Glas entnahm, diesen dann mit einem bestimmten Silikon ausgoss, einen künstlichen Finger baute und damit das iPhone entsperrte. Bullshit.

Selbstverständlich sind die Herausforderungen bei einer optischen Gesichtserkennung deutlich komplexer, was nicht zuletzt auch an Lichtverhältnissen, Winkeln, Brillen, Haaren, etc. liegt. Hierbei soll Apple Infrarot zum Einsatz bringen, was viele der Unwägbarkeiten aus dem Spiel nehmen dürfte. Fakt ist dennoch, dass die Technologie funktionieren MUSS, damit sie eine Akzeptanz findet. Schnelle Misserfolge und negative Schlagzeilen wie Foto-Entsperrungen, etc. sind dabei kontraproduktiv. Apple ist erneut nicht der Erste, der mit der Gesichtserkennung auf den Markt kommt. Die Erfahrung der Vergangenheit schürt jedoch die Hoffnung, dass man sich in Cupertino erneut bewusst die Zeit genommen hat, um am Ende der Beste zu sein. Ich jedenfalls bin hochgradig gespannt!