Das diesjährige iPhone ist noch nicht einmal vorgestellt, da ranken sich bereits diverse Gerüchte um das Jubiläums-Modell, welches im kommenden Jahr auf den Markt kommen wird. Dabei wurde in den vergangenen Wochen immer wieder spekuliert, dass Apple dabei auch ein neues OLED-Display im Curved-Design nach dem Vorbild des Samsung Galaxy S7 Edge zum Einsatz bringt. Allerdings könnte dieses Feature einem neuen High-End-Modell vorbehalten bleiben. Ein aktueller Bericht von Nikkei geht nun nämlich davon aus, dass Apple im kommenden Jahr drei iPhone-Modelle auf den Markt bringen wird, von denen eines ein Display von 5,5" oder mehr und die angesprochene Neuerung erhalten soll. Das 4,7" iPhone und das 5,5" iPhone Plus sollen hingegen beim flachen LCD-Display verbleiben. Grund hierfür könnte sein, dass Apples Zulieferer nicht genügend OLED-Curved-Displays produzieren können.
Der aktuelle Bericht geht damit einher mit den Erwartungen des KGI Securities Analysten Ming-Chi Kuo, der bereits ein neues 5,8"-iPhone mit curved AMOLED-Display für das kommende Jahr vorhergesagt hat. Seine Erwartungen sehen dabei ebenfalls drei neue Modelle, wobei die beiden gewohnten Varianten weiterhin mit LCD-Display auf den Markt kommen sollen, das High-End-Modell mit 5,8" Displaydiagonalen hingegen mit einem OLED-Display. Die zusätzlichen 0,3" könnten dann als zusätzliche Displayfläche genutzt werden, die sich um die Seitenränder des Geräts schmiegt und für Sonderfunktionen dienen könnte, wie die unten zu sehende Grafik der Kollegen von MacRumors zeigt.

Als Apple das iPhone 6 und iPhone 6 Plus vorstellte, brachte man in einem Jahr erstmals zwei iPhones auf den Markt, die über unterschiedliche Features verfügten. Neben dem größeren Display erhielt das Plus-Modell auch noch eine optische Bildstabilisierung für die Kamera, während die Standard-Variante bei der digitalen Bildstabilisierung verharrte. Auch bei kommenden iPhone-Generationen könnte sich dies wiederholen, wie erst kürzlich wieder Berichte zum OLED-Display im 2017er Modell zeigten. In Sachen optische Bildstabilisierung könnte das 4,7"-Modell nun aber immerhin zu seinem großen Bruder aufholen. Do haben die französischen Kollegen von Nowhereelse mal wieder ein Foto zugespielt bekommen, auf dem angeblich das rückwärtige Kameramodul des diesjährigen 4,7"-iPhone zu sehen sein soll. Sollte dies stimmen, würde sich das Bauteil deutlich vom Kameramodul im iPhone 6 und iPhone 6s unterscheiden. Unter anderem verfügt das neue Modul über ein Flexkabel in L-Form und einen veränderten Körper, der dem der beiden Plus-Modelle entspricht.

Die Kollegen leiten hieraus ab, dass die optische Bildstabilisierung in diesem Jahr also auch ihren Weg in das 4,7"-Modell finden könnte. Diese ist in der Lage, Bewegungsunschärfen, wie beispielsweise ein Verwackeln oder bei Action-Aufnahmen, deutlich besser zu korrigieren, als dies die digitale Stabilisierung machen könnte. Auch bei schlechten Lichtverhältnissen sorgt sie für bessere Ergebnisse. Allerdings fehlt auf dem Flexkabel das bei den anderen Modulen zu sehende Apple-Logo, weswegen abgewartet werden muss, ob es sich tatsächlich um das Bauteil für das diesjährige iPhone handelt.

Schenkt man den aktuellen Gerüchten Glauben, dann dürfte das 2017er Juiläums-iPhone ein absoluter Knaller werden. Eines der neuen Merkmale soll dabei ein OLED-Display werden, was die erstmalige Abkehr von der LCD-Technologie bedeuten würde. Einer neuen Meldung des Gabelli & Co. Analysten Hendi Susanto (via
MacRumors) zufolge könnte es allerdings Unterschiede beim 4,7"- und beim 5,5"-Modell geben. So könnte angeblich nur das größere der beiden Modelle über die neue Display-Technologie verfügen. Diese Information leitete der Analyst aus einem Gespräch mit dem Universal Display Manager Darice Liu ab, in dem es um den Einsatz von OLED-Technologie im 2017er iPhone ging.
Grundsätzlich herrscht Konsenz, dass das kommende Jahr der Zeitpunkt sein wird, wenn Apple den Wechsel vollziehen wird. Allerdings könnte es (auch hierdurch bedingt) eventuell Probleme bei der Produktion geben, so dass Apples Zulieferer möglicherweise nicht in der Lage sind, die benötigten Stückzahlen zu liefern. Hierdurch könnte sich Apple dazu entschließen, im ersten Schritt nur das 5,5"-Modell mit einem OLED-Display auszustatten. Das 4,7"-Modell würde dann zunächst weiter auf die traditionelle LCD-Technologie setzen. Alternativ könnte Apple sich auch dazu entschließen, noch bis 2018 mit der Umsetzung von OLED zu warten.
Ich persönlich halte beides für reine Spekulation - erst recht zum jetzigen Zeitpunkt. Gerüchte um mögliche Lieferengpässe, Produktionsschwierigkeiten und Verzögerungen gibt es eigentlich um jedes iPhone. Bisher hat es Apple mit seinen Zulieferern allerdings noch immer geschafft, die Dinge zusammenzubringen.

Bereits in den vergangenen Wochen gab es immer mal wieder Gerüchte, wonach Apple dem diesjährigen iPhone einen größeren maximalen Speicherplatz spendieren könnte. Konkret soll das größte Modell Platz für 256 GB bieten, wie nun auch noch einmal die
DigiTimes berichtet. Dabei berufen sich die Kollegen auf Quellen aus der Zuliefererkette für den benötigten NAND-Speicher. Diese haben zudem die Preise für die Chips erhöht, da man einen erhöhten Bedarf verzeichne. Bereits im vergangenen Monat hatte das Wall Street Journal berichtet, dass das neue iPhone in diesem Jahr erstmals bei 32 GB Speicher beginnen würde. In den vergangenen Jahren seit dem iPhone 3Gs hatte sich Apple hier stets für 16 GB entschieden. Unklar ist allerdings, ob nur das 5,5"-Modell oder auch die 4,7"-Variante den größeren Speicherplatz erhaöten wird. Eine mögliche Aufteilung könnte dann 32 GB, 128 GB und 256 GB lauten. Derzeit bietet Apple das iPhone mit 16 GB, 64 GB und 128 GB Speicherplatz an.

Ich kann mich nach wie vor nicht so recht mit dem Gedanken anfreunden, dass Apple das diesjährige iPhone tatsächlich mit dem Namen "iPhone 7" auf den Markt bringt. Zu gering sind mir die Unterschiede zum iPhone 6s, die einen "großen" Namenswechsel rechtfertigen würden. Dennoch ist natürlich unbestritten, dass diese Bezeichnung in diesem Jahr eigentlich an der Reihe wäre und auch die meisten meiner Blogger-Kollegen setzen bereits seit Wochen und Monaten auf diesen Namen. Eine erneute "Bestätigung" der Bezeichnung kommt nun von den japanischen Kollegen von
Macotakara, die aus "verlässlicher Quelle" erfahren haben wollen, dass Apples diesjähriges iPhone-Lineup auf die Namen "iPhone 7" und "iPhone 7 Plus" hören wird. Angeblich hat sich Apple hierzu entschieden, um Verwirrungen bei der Namensgebung zu vermeiden, auch wenn die Neuerungen gegenüber dem Vorjahresmodell in diesem Jahr eher moderat ausfallen. Der Bericht wischt zudem die Möglichkeit eines dritten Modells unter dem Namen "iPhone 7 Pro" vom Tisch, welches in den vergangenen Wochen immer mal wieder in der Gerüchteküche auftauchte.

Irgendwann im kommenden Monat wird das neue iPhone kommen, soviel dürfte inzwischen klar sein. Vieles deutet zudem auf ein Vorstellungs-Event am 07. September, einem Mittwoch hin. In der Vergangenheit hat Apple stets am darauf folgenden Freitag die Vorbestellphase für das neue Gerät gestartet. Diese dauerte mal eine, mal zwei Wochen, ehe das neue iPhone dann ausgeliefert wird oder in den Verkaufsregalen steht. Insofern passen die Informationen ins Bild, die die Kollegen von
9to5Mac nun vom US-amerikanischen Mobilfunkanbieter AT&T erhalten haben. Demnach soll das neue iPhone dort ab dem 23. September erhältlich sein. In den vergangenen Wochen wurde auch bereits der 16. September für den Verkaufsstart gehandelt. Einer dieser beiden Freitage wird es dann also werden. Sollten die aktuellen Gerüchte stimmen, dürfte Apple Ende kommender Woche die Einladungen für das anstehende Event verschicken.

Nachdem Apple die WWDC ungenutzt ließ, um neue Macs vorzustellen, deutete alles auf den Herbst für die längst überfällige Produktaktualisierung hin. Prinzipiell macht dies auch Sinn, da die neuen Geräte dann direkt gemeinsam mit macOS Sierra ausgeliefert werden könnten. Bislang war man allerdings davon ausgegangen, dass Apple für die Vorstellung nicht das für den 07. September erwartete iPhone-Event, sondern einen separaten Termin, oder gar nur eine Pressemitteilung nutzen würde. Dem widerspricht nun der in der Regel gut informierte Blogger
Michael Young und erwartet zumindest die Vorstellung des neuen MacBook Pro mit OLED-Funktionsleiste und Touch ID gemeinsam mit den neuen iPhones. Dies habe er aus mehreren vertrauenswürdigen Quellen erfahren. In den Verkauf kommen sollen die neuen MacBook Pro dann allerdings erst im Oktober.
Noch immer ist nicht ganz klar, wie Apples Farbpalette beim diesjährigen iPhone aussehen wird. Während die Farben Gold, Roségold und Silber als gesetzt gelten, bleibt die Frage, ob Apple weiter auf Spacegrau, ein sehr dunkles Blau oder gar eine Art Spaceblack setzen wird. Die nun aufgetauchten Bilder eines vermeintlichen schwarzen iPhone, gelten allgemein als Fake, könnten aber einen Ausblick darauf geben, wie ein iPhone in Spaceblack aussehen könnte. Das Gehäuse weist dabei verschiedene Merkmale auf, die auch für das echte neue iPhone gehandelt werden, wie beispielsweise die Dual Lens Kamera für das 5,5"-Modell, die an die Ränder gewanderten Antennenbänder und den weggefallenen 3,5 mm Klinkenanschluss. Zu sehen sind ebenfalls die drei Punkte, die dem Smart Connector entsprechen sollen. Dieser wird es aber laut letzten Meldungen wohl eher nicht ins diesjährige iPhone schaffen. Rein farblich bleibt es aber absolut spannend, was Apple letzten Endes in ca. drei Wochen, also Anfang September vorstellen wird. (via TechTastic)



In der vergangenen Nacht tauchte zudem ein weiteres neues Gerücht auf, wonach das neue iPhone über einen neuen Chip verfügen soll, durch den ein schnelleres Aufladen des Geräts möglich ist. Da jedoch weder die Quelle verifiziert werden kann, noch der Twitter-Account, der das Gerücht verbreitet hat, sich in der Vergangenheit einen guten Ruf erarbeitet hat, würde ich dies mit einer gehörigen Portion Skepsis sehen.
