Optische Bildstabilisierung ab diesem Jahr möglicherweise auch im 4,7"-iPhone
Als Apple das iPhone 6 und iPhone 6 Plus vorstellte, brachte man in einem Jahr erstmals zwei iPhones auf den Markt, die über unterschiedliche Features verfügten. Neben dem größeren Display erhielt das Plus-Modell auch noch eine optische Bildstabilisierung für die Kamera, während die Standard-Variante bei der digitalen Bildstabilisierung verharrte. Auch bei kommenden iPhone-Generationen könnte sich dies wiederholen, wie erst kürzlich wieder Berichte zum OLED-Display im 2017er Modell zeigten. In Sachen optische Bildstabilisierung könnte das 4,7"-Modell nun aber immerhin zu seinem großen Bruder aufholen. Do haben die französischen Kollegen von Nowhereelse mal wieder ein Foto zugespielt bekommen, auf dem angeblich das rückwärtige Kameramodul des diesjährigen 4,7"-iPhone zu sehen sein soll. Sollte dies stimmen, würde sich das Bauteil deutlich vom Kameramodul im iPhone 6 und iPhone 6s unterscheiden. Unter anderem verfügt das neue Modul über ein Flexkabel in L-Form und einen veränderten Körper, der dem der beiden Plus-Modelle entspricht.
Die Kollegen leiten hieraus ab, dass die optische Bildstabilisierung in diesem Jahr also auch ihren Weg in das 4,7"-Modell finden könnte. Diese ist in der Lage, Bewegungsunschärfen, wie beispielsweise ein Verwackeln oder bei Action-Aufnahmen, deutlich besser zu korrigieren, als dies die digitale Stabilisierung machen könnte. Auch bei schlechten Lichtverhältnissen sorgt sie für bessere Ergebnisse. Allerdings fehlt auf dem Flexkabel das bei den anderen Modulen zu sehende Apple-Logo, weswegen abgewartet werden muss, ob es sich tatsächlich um das Bauteil für das diesjährige iPhone handelt.
