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Apple Patent beschreibt Erfassung von biometrischen Daten bei iPhone-Diebstahl

Allein die Einführung von Touch ID hat bereits nicht nur die Sinnhaftigkeit eines iPhone-Diebstahls eingeschränkt, sondern auch die tatsächlichen Diebstähle spürbar sinken lassen. Offenbar ist Apple dies aber nicht genug, so dass man weiter nach Mitteln und Wegen sucht, den Langfingern Einhalt zu gebieten. Wie die Kollegen von AppleInsider entdeckt haben, hat Apple inzwischen ein Patent zugesprochen bekommen, in dem unter dem Titel "Biometric capture for unauthorized user identification" beschrieben wird, wie man biometrische Daten, wie den Fingerabruck oder aber auch Bilder des Diebes mit der iPhone-Kamera schießen und auf dem Gerät speichern kann.

Die in dem Patent beschrieben Vorgehensweise sieht vor, dass ein Fingerabdruck gespeichert wird, nachdem die Erkennung via Touch ID sechs Mal falsch erkannt oder die PIN 10 Mal falsch eingegeben wurde. In einer anderen Variante würde bereits eine falsche Authorisierung das Aufzeichnen der biometrischen Daten ausgelöst werden. In einer dritte Version könnte der Nutzer verschiedene Einstellungen und Sensoren selbst festlegen. Zusätzlich zu den gespeicherten Daten sollen dann unter anderem auch ein Zeitstempel, der Ort, der Luftdruck oder auch Audiodaten mit aufgezeichnet werden. Diese Daten könnten dann entwede direkt auf dem Gerät gespeichert oder verschlüsselt in die Cloud geschickt und automatisch wieder gelöscht werden, wenn sichergestellt ist, dass offenbar kein Fremdzugriff bestand.

Ob diese Funktionen, so wie sie in dem Patent beschrieben sind, jemals in einem Produkt landen, ist fraglich. Das Patent zeigt jedoch einmal mehr deutlich, welche Bestrebungen Apple im Hintergrund unternimmt, um seine Nutzer und deren Daten zu schützen.

Neuer Hinweis auf mutmaßliche Speichergrößen beim diesjährigen iPhone

In diesem Jahr deutet endlich Vieles darauf hin, dass Apple sich erstmals von den 16 GB Speicherplatz als kleinste Option beim iPhone verabschiedet und stattdessen auf mehr Speicher setzen wird. So wurde bereits in den vergangenen Wochen immer mal wieder spekuliert, dass das iPhone in diesem Jahr bei 32 GB beginnt und bis zu 256 GB reichen wird. Ein Dokument, welches von The Malignant auf Twitter veröffentlicht wurde, soll dies nun bestätigen. Darauf zu sehen sind die technischen Spezifikationen, die die drei Speichergrößen zeigen sollen, die im kommenden iPhone zum Einsatz kommen sollen. Während für die Chips mit 32 GB und 128 GB kein Hersteller angegeben ist, soll der 256 GB Chip anscheinend von Toshiba stammen.

Sollte das Dokument echt sein, könnte das diesjährige iPhone also in den Speichergrößen 32 GB, 128 GB und 256 GB auf den Markt kommen. Allerdings ist die Information mit Vorsicht zu genießen. So deutet außer der Aussage des Autors auf dem Dokument nichts darauf hin, dass es sich hierbei tatsächlich um Spezifikationen für das iPhone oder generell einen Apple-Auftrag handelt. Selbst wenn letzteres tatsächlich der Fall wäre, müsste zudem abgewartet werden, ob dies die Chips für das 4,7"- oder das 5,5"-Modell oder für beide sind.