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Nutzer von iPhone X und iPhone XS berichten vermehrt über versehentlich aktivierte Taschenlampe

Auch wenn ich von dem Problem bislang noch nichts gehört habe, berichtet USA Today heute von mehreren hundert iPhone-Nutzern, die sich damit angeblich bereits an Apple gewendet haben. So soll es beim iPhone X und iPhone XS verstärkt vorkommen, dass sich die Taschenlampe auf der Rückseite aktiviert. Offenbar geschieht dies durch ein versehentliches Aktivieren über den Button auf dem Sperrbildschirm. In meinem Fall habe ich allerdings auch sowohl die Funktion deaktiviert, dass sich das Display durch Anheben des Geräts aktiviert, als auch durch das Antippen des Displays. Ich setze also komplett auf das Aktivieren per Druck auf den Sidebutton meines iPhone XS, weswegen ich auch nicht versehentlich auf den Taschenlampen- oder Kamerabutton kommen kann. Der Grund war bei mir, dass bestimmte Hosenstoffe tatsächlich das Display aktiviert und dann wiederholt die erste Nummer meiner Notfallkontakte angerufen haben.

Sowohl mein Problem, als auch das mit der Taschenlampe passiert in der Regel ohne dass man dies bemerkt, was zu unangenehmen Konsequenzen führen kann. Eine dauerhaft laufende Taschenlampe belastet extrem den Akku, während ein Anruf beim Notfallkontakt natürlich auch zu besorgten Freunden und Verwandten führen kann. Bleibt offen, ob und wie Apple diesem "Problem" in Zukunft begegnet.

Samsung schlägt Apple im Weihnachtsgeschäft 2018; Huawei auf rasantem Vormarsch

Da Apple selbst in seinen Quartalszahlen keine konkreten Umsätze zu seinen Geräten aufschlüsselt, werden wir uns künftig wohl oder übel auf die Zahlen verlassen müssen, die die einschlägigen Analysten und Marktbeobachter veröffentlichen. Dies ist aktuell mal wieder durch IDC geschehen, wo man ermittelt hat, dass Apple während des zurückliegenden Weihnachtsgeschäfts der weltweit nur zweiterfolgreichste Smartphone-Hersteller der Welt war. Geschlagen wurde man im vergangenen Jahr vom großen Konkurrenten Samsung. Während Apple geschätzte 68,4 Millionen iPhones an den Mann oder die Frau bringen konnte, waren es bei Samsung ebenfalls geschätzte 70,4 Geräte. Sowohl Samsung als auch Apple mussten dabei Rückgänge im Jahresvergleich einstecken, wobei die von Samsung mit 5,5% deutlich geringer waren als die von Apple mit 11,5%.

Große Gewinner waren hingegen die aufstrebenden Smartphone-Hersteller aus China, die sich allesamt verbessern konnten. Besonders sticht dabei Huawei hervor, wo man im Jahresvergleich um satte 43,9% zulegen konnte und auf 60,5 Millionen verkaufte Geräte kam. Auch OPPO (6,8%) und Xiaomi (1,4%) konnten zulegen.

iPhone-Gerüchte: Triple-Lens Kamera bereits in diesem, 3D-Kameras ab dem nächsten Jahr

Neben ihrem Bericht über die ersten neuen Funktionen in iOS 13 hat sich Bloomberg am heutigen Abend auch mit ihren Informationen zu den diesjährigen iPhones zu Wort gemeldet. Dabei bestätigen die Kollegen, dass Apple in diesem Jahr erstmals eine Triple-Lens Kamera im iPhone verbauen wird. Wie beispielsweise auch das Wall Street Journal, berichtet auch Bloomberg, dass diese allerdings ausschließlich im Nachfolger des iPhone XS Max stecken wird, während die Nachfolger des iPhone XS und des iPhone XR weiterhin mit einer Dual-Lens Kamera werden Vorlieb nehmen müssen. Angeblich arbeitet Apple speziell für das dritte Objektiv an einer Funktion, durch die die dadurch zusätzlich erfassten Pixel genutzt werden können, um den Bildausschnitt zu erweitern, sollte dieser aus Versehen ein wichtiges Detail am Rand abgeschnitten haben. Zudem soll sich auch eine verbesserte Version der Live Photos in der Entwicklung befinden, die die Länge der Bewegtbilder auf sechs Sekunden erhöht.

An einigen Prototypen für die neuen iPhones soll Apple angeblich auch mit USB-C anstelle des gewohnten Lightning-Anschlusses experimentieren. Im Inneren sollen wenig überraschend ein neuer Chips aus der hauseigenen A-Serie, sowie ein verbessertes TrueDepth-Kamerasystem zum Einsatz kommen. Optisch sollen die neuen Geräte sich jedoch weitestgehend am aktuellen Design orientieren.

Ab 2020 soll die iPhone-Kamera laut Bloomberg dann bereits den nächsten Sprung machen und dabei vor allem Möglichkeiten im Bereich Augmented Reality unterstützen. Unter anderem soll Apple hierfür lasergesteuerte Time-of-Flight 3D Kameras im iPhone verbauen. Die benötigten Sensoren sollen angeblich von Sony stammen, entsprechende Gespräche bereits geführt werden.

Neue Apple-Videos zeigen das Potenzial der Kameras im iPad Pro und iPhone XR

Apple hat in den vergangenen Wochen diverse Werbespots für das neue iPad Pro veröffentlicht, die, wie sich nun herausstellt, allesamt mit dem Gerät erstellt wurden, welches sie bewerben sollen. Apple hat hierzu nun ein weiteres Video mit dem Titel "A new way to go behind the scenes" veröffentlicht, welches die Entstehung der Werbeclips zeigt. Auf diese Weise versucht man ganz offensichtlich das Potenzial des iPad Pro in den Vordergrund zu stellen, nicht nur ein reines Konsumgerät zu sein, sondern sich auch zum Erstellen von Inhalten zu eignen. Jeder der Werbeclips wurde mit dem iPad Pro gefilmt, nachbearbeitet, animiert und designt. Unter anderem kam hierzu die FiLMiC Pro App (€ 16,99 im AppStore) zum Einsatz, während das zum Filmen genutzte iPad Pro von einem professionellen Statis gehalten wurde. Weitere Apps, die zum Einsatz kamen, sind Luma Fusion (€ 21,99 im AppStore) für die Nachbearbeitung, Keynote für die Animationen und GarageBand für die Hintergrundmusik.



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Parallel zu dem neuen "Behind the Scenes"-Video zum iPad Pro hat Apple noch ein weiteres Video auf seinen YouTube-Kanal geladen, in dem man mit den Videomöglichkeiten des iPhone XR experimentiert. Hierzu wurden 32 der Geräte in einer Ringformation montiert und auf diese Weise ein 360°-Video von verschiedenen Materialien und Sequenzen erstellt, Unter anderem kamen dabei Feuer, gefärbtes Wasser, Eis-Blasen und eine Art bunter Schleim zum Einsatz, was für beeindruckende Effekte sorgt.



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Begleitet wird das experimentelle Video von einem weiteren "Behind the Scenes"-Video, welches die Entstehung der Effekte und den Aufbau der 32 iPhone XR zeigt. Unter anderem verwendet Apple dabei Funktionen wie Slo-Mo-Effekte bei 240 frames per second.



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iPhone-Loyalität erreicht neuen Höchstwert

Nach all den Schreckensmeldungen in Sachen schrumpfendem iPhone-Wachstum zu Beginn des Jahres wird man in Cupertino froh über jede noch so kleine Positiv-Meldung zu seinem Smartphone sein. Während die Absätze im vergangenen Quartal klar rückläufig gewesen sein dürften, hat aktuellen Zahlen von Consumer Intelligence Research Partners (CIRP) zufolge die Loyalität zum iPhone im selben Zeitraum einen neuen Höchstwert erreicht. So gaben unter 500 befragten US-Nutzern 91% an, dass sie auch beim nächsten Smartphone-Kauf zu einem iPhone greifen werden. Unverändert hoch ist auf der anderen Seite aber auch die Loyalität bei den Android-Nutzern. Hier gaben gar 92% an, dass sie die Plattform nicht wechseln werden. Auch dies ist ein neuer Höchstwert.

Vor allem das jeweilige Ökosystem aus Apps und verschiedenen Diensten dürfte dazu führen, dass die Anzahl der sogenannten Switcher immer geringer wird. Auch hier hat sich der Markt inzwischen also so gut wie eingependelt, was ebenfalls ein Grund für das mehr und mehr abflachende Wachstum in Sachen Smartphone sein dürfte. (via MacRumors)

Ming-Chi Kuo: Das Schlimmste in Sachen iPhone-Rückgang wird in Kürze vorbei sein

Am morgigen Abend wird Apple seine aktuellen Quartalszahlen bekanntgeben. Hauptthema dürften dabei die zuletzt arg schwächelnden iPhone-Verkäufe sein, die sogar zu einer Korrektur der eigenen Umsatzerwartung geführt haben. Vor allem der chinesische Markt zeigte sich dabei extrem schwach. Offenbar ist dies jedoch nur eine Momentaufnahme. Der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo zumindest glaubt, dass die Talsohle schon bald durchschritten sein wird (via MacRumors). Dies wird sich mittelfristig dann natürlich auch wieder auf die Apple-Aktie auswirken, die laut Kuo derzeit, wie auch die von den meisten iPhone-Zulieferern zu negativ bewertet ist.

Kuo selbst hatte kürzlich seine iPhone-Absatzerwartungen für das erste Quartal 2019 von ursprünglich 38 bis 42 Millionen auf 36 bis 38 Millionen Stück heruntergeschraubt, da die Nachfrage vor allem in China und anderen aufstrebenden Märkten schwächer sei als erwartet. Ab dem zweiten Quartal soll es dann jedoch wieder aufwärts gehen. Konkret erwartet Kuo hier dann 34 bis 37 Millionen verkaufte iPhones, was leicht über der allgemeinen Erwartung von 30 bis 35 Millionen liegt. Auch dies wäre nach wie vor ein Rückgang von 14% im Jahresvergleich, was aber immer noch besser wäre als die 29% Rückgang im ersten Quartal. So lange sich der Handelsstreit zwischen den USA und China nicht verschlimmere, erwartet Kuo eine ähnlich leichte Verbesserung in der zweiten Jahreshälfte. So soll der zweite Teil von 2019 dem Analysten zufolge vergleichbar mit dem von 2018 sein. Für das gesamte Jahr 2019 erwartet Kuo einen Absatz von 188 bis 192 Millionen iPhones.

Apples Fertigungspartner bereiten sich auf Verlagerung der Produktion in andere Länder vor

Einer der Hauptgründe für die zuletzt schwachen iPhone-Zahlen soll neben dem schwächelnden asiatischen Markt auch der anhaltende Handelsstreit zwischen den USA und China sein. Dies soll gerüchtehalber dazu führen, dass Apple Teile seiner Produktion in andere Länder verlagern möchte, unter anderem nach Indien, Indonesien und Vietnam. So berichtet aktuell auch die Financial Times, dass nach Foxconn auch Pegatron, wo derzeit etwa 30% von Apples Produkten hergestellt werden, neue Produktionsstätten in den genannten Ländern aufbauen möchte. Die Geschwindigkeit mit der dies geschieht, hänge allerdings stark von den weiteren Entwicklungen zwischen den USA und China ab, wie Pegatron-Präsident SJ Liao angab.

Zwar nannte Pegatron in seinem Statement nicht explizit Apple, in Anbetracht derselben Entwicklung bei Foxconn und verschiedenen Gerüchten, dass Apple seine Flaggschiff-iPhones künftig auch in Indien produzieren lassen möchte, liegt der Zusammenhang aber mehr als nahe. Foxconn betreibt bereits verschiedene Fabriken in Indien und Vietnam, stellt dort jedoch bislang keine Apple-Produkte her. Derzeit ist Wistron Apples einziger iPhone-Fertiger in Indien und produziert dort nach wie vor das iPhone SE für den lokalen Markt.

Apple verkaufte 2018 insgesamt 2,5 Millionen iPhones weniger in China als 2017

Während die Verkäufe des neuen iPhone insgesamt gesehen zuletzt offenbar nicht ganz so dramatisch schlecht waren, wie zunächst befürchtet, bestätigt sich immerhin, dass es in der Tat vor allem der chinesische Markt war, auf dem die größten Verluste auftraten. Aktuellen Zahlen von Strategy Analytics zufolge konnte Apple im jahr 2018 insgesamt 34,2 Millionen iPhones in China an den Mann bringen. Im Jahr 2017 waren es noch 36,7 Millionen, was also einen Rückgang von ca. 2,5 Millionen bedeutet. Am schlimmsten war dabei das vierte Quartal betroffen, in dem der Absatz von 14 Millionen auf 10,9 Millionen fiel. Zwar konnte Apple sich in diesem Quartal den vierten Platz der Smartphone-Hersteller in China sichern und dabei Xiaomi hinter sich lassen, musste sich auf der anderen Seite aber Huawei, OPPO und Vivo geschlagen geben - allesamt chinesische Hersteller günstiger Geräte.

Auf das gesamte Jahr bezogen blieb man auf dem fünften Platz und lag in Sachen Stückzahlen deutlich hinter den vier Konkurrenten. Immerhin konnte man den Marktanteil in 2018 leicht auf 8,4% verbessern. Interessant ist zudem, dass im vierten Quartal 2018 der gesamte Smartphone-Markt in China um 11% im Jahresvergleich nachgab. Selbstverständlich wirkte sich dies dann auch auf Apple aus.