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Erste Kollegen lehnen sich aus dem Fenster: iPhone-Event am 12. September?

Nach wie vor ist unklar, wann Apple sein diesjähriges iPhone-Event abhalten wird. Spekuliert wird aber erneut mit einem Termin Anfang oder Mitte September, wie es auch in den vergangenen Jahren der Fall war. Die französischen Kollegen von Mac4Ever berichten nun, dass sie aus Mobilfunkprovider-Kreisen erfahren haben wollen, dass der 12. September das wahrscheinlichste Datum für das Event sei. Angeblich hätten die Anbieter bereits entsprechende Informationen von Apple erhalten und sind angewiesen worden, ihr Marketing-Material und ihre Lagerbestände für diesen Termin vorzubereiten. Dem Bericht zufolge sollen die neuen Geräte dann auch relativ kurzfristig nach dem Event in den Verkauf gehen. Mac4Ever hat in der Vergangenheit schon den einen oder anderen Treffer in Sachen Apple-Vorhersagen getroffen, allerdings sollte der aktuelle Bericht natürlich mit einer gewissen Skepsis betrachtet werden. Immerhin haben aber auch andere Kollegen bereits den 06. oder 12. September als mögliche Termine ins Auge gefasst.

Zu erwarten ist neben den neuen iPhones auf dem Event wohl auch die dritte Generation der Apple Watch, die vermutlich erstmals mit einer optionalen LTE-Verbindung ausgestattet ist und ein neues Apple TV, welches dann wohl auch Filme in 4K-Auflösung wiedergeben kann. Das Event dürfte zudem gleichzeitig die Eröffnung des Steve Jobs Theater am Apple Park markieren, wo Apple sämtliche künftigen Produktvorstellungen vornehmen wird.

Foto soll angeblich das 3D-Kameramodul für das iPhone 8 zeigen

So langsam aber sicher kommen die Komponenten-Leaks zum iPhone 8 ins Rollen. So ist in den chinesischen sozialen Medien ein Foto aufgetaucht, welches die Kollegen von Slashleaks aufgespürt haben, auf dem angeblich das Kameramodul für die 3D-Gesichtserkennung zu sehen sein soll. Den Informationen des KGI Securities Analysten Ming-Chi Kuo zufolge soll die Kamera angeblich revolutionär sein und neben einem herkömmlichen Kameramodul auch über einen Infrarot-Sensor verfügen, der die Gesichtserkennung nicht nur dreidimensional, sondern auch bei schlechten Lichtverhältnissen bis hin zu totaler Dunkelheit ermöglicht. Sollten sich die Entdeckungen in der HomePod-Firmware bewahrheiten, könnte die Frontkamera erstmals auch Videos in 4K und bei 60 fps aufzeichnen.

Selbstverständlich gilt auch für das oben zu sehende Kameramodul, dass sich nicht endgültig klären lässt, ob es sich dabei wirklich um ein Bauteil für das iPhone 8 handelt. Zu diesem Zeitpunkt, kurz vor der Vorstellung des Geräts haben Komponenten-Leaks allerdings Hochkonjunktur, so dass dies auch nicht unbedingt unwahrscheinlich ist.

Video soll Touch ID Sensor auf der Rückseite des iPhone 8 zeigen

Und auch heute haben wir wieder eine nette Stilblüte aus der Silly Season rund um den baldigen Start des iPhone 8. Aktuell spricht so ziemlich alles dafür, dass Apple bei seinem Jubiläums-iPhone komplett auf den Touch ID Sensor verzichten und stattdessen auf eine 3D-Gesichtserkennung setzen wird. Den "Gegenbeweis" wollen nun die Kollegen von Slashleaks antreten, die ein Video präsentieren, welches angeblich aus der Qualitätskontrolle eines Apple-Zulieferers stammt und auf dem ein Gerät zu sehen ist, welches auf seiner Rückseite nicht nur ein zu erahnendes Apple-Logo und die vertikal angeordnete Dual Lens Kamera zeigt, sondern offenbar auch einen Touch ID Sensor besitzt, dessen Funktion in dem kurzen Clip geprüft wird.



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Grundsätzlich spannend, würde ich dem Video bei der aktuellen Gerüchtelage nicht allzuviel Wahrheitsgehalt zusprechen, zumal aktuelle Geräte mit einem Fingerabdrucksensor an dieser Position eher Kritik als Lob einheimsen. Möglich wäre die Platzierung des Sensors auf der Rückseite aus meiner Sicht lediglich um eine Fallback-Option für die Authentifizierung von Zahlungen via Apple Pay zu haben. Es darf in jedem Fall weiter diskutiert und spekuliert werden.

Beta von iOS 11 enthält Videos zu bislang unbekannten iPhone-Funktionen

Neben der bereits vermeldeten Entdeckung von Referenzen auf ein neues Apple  TV in der siebten Beta von tvOS hat der inzwischen bekannte Entwickler Guilherme Rambo auch in der siebten Beta von iOS 11 einen spannenden Fund gemacht. In deren Tiefen schlummern nänlich interessanterweise ein paar Videos, die offenbar bislang nicht von Apple zum Einsatz gebrachte Funktionen in einem kurzen Tutorial vorstellen. Die Videos wurden offenbar im Mai, also vor der Vorstellung von iOS 11 auf der WWDC erstellt, was darauf hindeutet, dass sich Apple letztlich dagegen entschieden hat, die Funktionen zu implementieren.

Im ersten Video geht es um den Sperrbildschirm, der durch einen Swipe nach rechts das Control Center öffnet. Aktuell erreicht man durch diese Geste dort die Kamera-App.

Im zweiten Video ist hingegen eine veränderte Implementierung des App Switchers zu sehen. Statt über einen Doppelklick auf den Homebutton erreicht man diesen durch einen Wisch nach oben auf dem Homescreen, also mit der Geste, die eigentlich das Control Center aufruft. Dieses bleibt allerdings ebenfalls erreichbar und zwar als eigener Screen.

Unklar ist, ob Apple die Videos zu eigentlich geplanten neuen Funktionen versehentlich in der iOS-Beta vergessen hatte oder ob sie gar Funktionsimplementierungen für das iPhone 8 zeigen. Dieses hat bekanntermaßen keinen Homebutton mehr, wodurch ein veränderter Aufruf des App Switchers nötig sein könnte.

Apples 3D-Gesichtserkennung angeblich mit bis zu zwei Jahren Vorsprung vor der Konkurrenz

So ziemlich alles deutet inzwischen darauf hin, dass Apple in seinem demnächst erscheinenden Jubiläums-iPhone den Touch ID Sensor durch eine 3D-Gesichtserkennung als biometrisches Authentifizierungsmerkmal ersetzen wird. Dabei dürften Apple diverse Übernahmen kleinerer Unternehmen in den vergangenen Jahren zu Gute kommen, die genau hierauf spezialisiert waren. Stimmen die Informationen des KGI Securities Analysten Ming-Chi Kuo dürfte sich Apple auf diese Weise erneut einen größeren Vorsprung vor der Konkurrenz gesichert haben. Demnach liege Apples Lösung anderthalb bis zwei Jahre vor der 3D-Gesichtserkennung von Qualcomm, wo man ebenfalls an einer solchen Lösung arbeite. Der Vorsprung liege sowohl im Bereich der Hard-, als auch der Software und Qualcomm soll nicht vor 2019 eine Marktreife für sein Produkt erreichen. Sollten die Informationen stimmen, dürfte es einige Zeit dauern, ehe auch Android-Geräte mit einer ähnlichen Authentifizierungsmethode ausgestattet werden, wie das iPhone.

Neben wenig ausgereiften Algorithmen und Hardware soll Qualcomm zudem darunter leiden, dass viele Zulieferer der benötigten Komponenten ihre Produktion inzwischen auf Apple ausgerichtet haben und Qualcomm dadurch Probleme hat, überhaupt die entsprechenden Bauteile zu beschaffen. Darüber hinaus sollen die Anbieter von Android-Smartphones derzeit noch eine eher abwartende Haltung eingenommen haben, um zu schauen, wie Apple die neue Technologie einsetzt und wie die Nutzer darauf reagieren. (via MacRumors)

Komponenten-Leak soll verschiedene Bauteile für das iPhone 8 zeigen

Nun haben wir ihn also endlich, den wohl ersten halbwegs brauchbaren Komponenten-Leak für das iPhone 8. Auf einer Reihe von Fotos präsentieren die Kollegen von Slashleaks gleich eine ganze Reihe von Fotos, die in den vergangenen Stunden in den chinesischen sozialen Medien aufgetaucht sind. Zu sehen sind darauf unter anderem die Flexkabel, die im Inneren des Geräts für die Stromversorgung der einzelnen Komponenten verantwortlich sind, die internen Komponenten für den Lightning-Anschluss und das mutmaßliche Display, natürlich komplett mit dem erwarteten Ausschnitt für Kamera, Ohrhörer und Sensoren am oberen Rand.

Grundsätzlich wären solche Leaks nicht weiter verwunderlich. Schließlich rückt das erwartete Präsentations-Event im kommenden Monat langsam näher und die Fertigungsstätten in Fernost dürften inzwischen auf Hochtouren laufen. A propos Präsentations-Event. Die Kollegen von 9to5Mac kokettieren auf Basis von Erfahrungen der vergangenen Jahre aktuell mit dem 06. September als möglichen Termin. Sollte sich dies bestätigen, würde Apple bereits in der kommenden Woche die entsprechenden Einladungen verschicken.

Gesichtserkennung im iPhone 8 funktioniert angeblich auch im Dunkeln und ist rasend schnell

Zwei Themen, die immer wieder diskutiert werden wenn es darum geht, dass Apple beim iPhone 8 offenbar Touch ID durch eine 3D-Gesichtserkennung als biometrisches Erkennungsmerkmal ersetzen wird, sind zum einen die Sicherheit der neuen Methode und zum anderen auch die Convenience, also die Tauglichkeit einer solchen Methode im Alltag. In Sachen Sicherheit wurde bereits mehrfach angemerkt, dass die neue Methode wesentlich mehr Datenpunkte erfassen wird als Touch ID, was die Sicherheit tatsächlich verbessern dürfte. In Sachen Convenience legt nun der Korea Herald einen Bericht vor, nach dem die Gesichtserkennung innerhalb von Mikrosekunden ("millionths of a second") stattfinden und somit extrem schnell sein soll.

Doch nicht nur die Geschwindigkeit ist in diesem Zusammenhang ein Thema, auch die Zuverlässigkeit wurde mehrfach in Zweifel gezogen. So zum Beispiel in Szenarien mit schlechten Lichtverhältnissen. Hier weiß das in der Regel gut informierte Wall Street Journal zu berichten, dass auch dies dank der verwendeten Infrarotsensoren kein Problem darstellen und die Gesichtserkennung somit auch in kompletter Dunkelheit funktionieren sollte.

Made in Germany: Teile des iPhone 8 sollen aus Deutschland stammen

Wie das iPhone 8 wohl von außen aussehen wird, davon wurde inzwischen ein ausreichendes Bild gezeichnet. Was sich aber unter der Haube verbirgt, ist deutlich weniger bekannt. Apple wird wohl den A11-Chip zum Einsatz bringen, der angeblich ausschließlich von TSMC in der 10-Nanometer Technologie gefertigt wird. Das Logicboard wird wohl erstmals gefaltet und damit doppelstöckig sein, was ein wenig mehr Platz für einen vermutlich L-förmigen Akku bietet. Woher kommt aber die Intelligenz im neuen iPhone? Wie die Kollegen vom Wochenblatt berichten (mit Dank an Bernd!), könnte sie teilweise aus Deutschland stammen. So sind angeblich unter anderem Osram und Infineon an der Technik für das iPhone 8 beteiligt. Offizielle Aussagen gibt es hierzu natürlich nicht, denn alle Zulieferer sind von Apple natürlich zu absoluter Verschwiegenheit verpflichtet.

Nach Informationen des Wochenblatts soll jedoch ein Teil der Komponenten für das iPhone 8 in Regensburg gefertigt werden. Konkret soll es sich dabei um den 3D-Gesichtsscanner handeln, der angeblich von dem Regensburger Unternehmen Osram stammen soll. Hierzu zitieren die Kollegen aus einer kürzlichen Mitteilung des Unternehmens: "Mobiltelefone und Tablet-Computer werden immer häufiger für sicherheitskritische Anwendungen wie etwa Online-Banking und Online-Shopping genutzt. Daher sind biometrische Identifikationsverfahren der neueste Trend zum Entsperren mobiler Geräte, weil sie einen starken und besonderen Schutz gegen Missbrauch bieten."

Während im Netz immer noch darünber diskutiert wird, ob denn nun ein Fingerabdrucksensor a la Touch ID die sicherere Variante sei oder eben doch eine 3D-Gesichtserkennung, wird inzwischen verstärkt argumentiert, dass Fingerabdrücke nur bis zu einem gewissen Grad fälschungssicher sind. Und auch in der Gerüchteküche zum iPhone 8 hört man immer öfter, dass die Gesichtserkennung sicherer sei, da hierbei deutlich mehr Datenpunkte erfasst werden, als beispielsweise bei Touch ID. Allerdings beziehen sich die Vergleiche der Kollegen vom Wochenblatt auf einen Iris-Scan als neue biometrische Authetifizierungsmethode. Ob dieser Teil der 3D-Gesichtserkennung wird, ist allerdings bislang nicht gehandelt worden. Ein solcher Scan soll eine Fehlerquote von weniger als 1% aufweisen, was sicherlich einen interessanten Ansatz darstellen würde.

Und auch Infineon dürfte an der Technik im iPhone 8 beteiligt sein. In seinem Transparenzbericht veröffentlicht Apple auch regelmäßig eine Liste der wichtigsten Lieferanten, auf der sich mit Infineon ein weiteres Unternehmen aus Regensburg befindet. Angeblich soll man dort an der Entwicklung des Akkus beteiligt sein. Ob dies auch für die erwartete kabellose Ladetechnologie für die neuen iPhones zutrifft ist allerdings nicht klar. Offenbar ist aber immerhin ein Teil von Apples diesjährigen iPhones wieder "Made in Germany".