Da wird man in Cupertino aber alles andere als glücklich sein. Der Foxconn-Vizepräsident Luo Zhongsheng präsentierte sich in den vergangenen Stunden äußerst redselig auf seinen Social Media Kanälen (via MyDrivers), setzte damit jede Menge Spekulationen in Gang und brachte verschiedene Informationen in Umlauf. Bereits bekannt war, dass es offenbar einen hohen Ausschuss von bis zu 40% bei der Produktion der OLED-Displays für das iPhone 8 gibt. Dies bestätigte der Manager nun auch noch einmal in seinem Posting auf Sina Weibo. Dies sei auch der Grund, warum für das Gerät mit einem verhältnismäßig hohen Preis zu rechnen sei. Vor allem sei das Ausschneiden der speziellen Form schwierig, womit Zhongsheng den erwarteten Ausschnitt am oberen Displayrand meinen könnte, in dem sich aller Voraussicht nach der Ohrhörer, Sensoren und die Frontkamera befinden werden. Der hohe Ausschuss und die daraus resultierenden höheren Produktionskosten würden schließlich zu einem höheren Preis als bei bisherigen iPhone-Generationen führen.

Der Foxconn-Vizepräsident löschte sein Posting bereits kurz nach dem Erscheinen wieder, was darauf hindeuten könnte, dass man bei Apple nicht unbedingt darüber amüsiert war. Selbstverständlich existieren aber Screenshots wie der oben zu sehende von dem Post, der sich grob wie folgt übersetzen lässt:
"Die OLED-Erfolgsrate liegt nur bei 60%! Anscheinend ist das Schneiden der speziellen Form das Problem, was zu hohen Produktionskosten führt. Das iPhone 8 wird nicht billig!"
Seit diesem Sommer sind die unsäglichen Roaming-Gebühren für Telefonate, SMS und Datenverbindungen innerhalb der EU endlich, endlich Vergangenheit. Zumindest dann, wenn man beim richtigen Provider ist. Und das ist in Anbetracht der aktuellen Entwicklungen offenbar nicht der zur Telefónica Deutschland gehörende Anbieter O2. Dort fährt man nämlich, anders als die anderen großen deutschen Anbieter, die Strategie, dass der Kunde seinen Tarif erst auf das kostenlose EU-Roaming umstellen muss, damit dieses auch greift. Das sieht der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) allerdings mal komplett anders und hat angekündigt, gegen die Praxis von O2 klagen zu wollen. Hierzu schreibt man in der entsprechenden Pressemitteilung:
"EU-Roaming gilt aus Sicht des Vzbv automatisch und nicht erst, wenn Verbraucher ihren Telefonanbieter darum bitten. Wir sehen uns darin durch öffentliche Erklärungen der Europäischen Kommission bestätigt. Nach einer erfolglosen Abmahnung wird der vzbv deshalb nun gerichtliche Schritte gegen O2 einleiten."
O2-Kunden müssen aktuell eine SMS an den Anbieter senden, damit der gebuchte Tarif auf das kostenlose EU-Roaming umgestellt wird. Dies schreibt O2 auch (einigermaßen versteckt) auf seinen Webseiten. Dort heißt es:
"Grundsätzlich kannst du jederzeit ganz einfach per O2 App in den regulierten EU-Roaming-Tarif wechseln. Alle O2 Kunden können ab dem 22.05.2017 den Wechsel in den regulierten EU-Roaming-Tarif zusätzlich per SMS vornehmen. Hierfür schickst du bitte eine SMS mit dem Kennwort „ JA“ an die 65544. Du wirst dann automatisch auf den regulierten Tarif umgestellt. Nach erfolgreicher Umstellung erhältst du eine Bestätigungs-SMS."
Wegen dieses Vorgehens hatte die Verbraucherzentrale O2 bereits abgemahnt. Da sich der Provider hierdurch jedoch nicht dazu veranlasst sah, seine Praxis zu ändern, wird man nun also dagegen klagen. Man darf auf den Ausgang gespannt sein.
Während viele Details um das iPhone 8 vermutlich bereits gelüftet wurden, gibt es nach wie vor ein paar Dinge, über die noch Unklarheit herrscht. Hierzu gehört unter anderem, in welchen Farben das Gerät auf den Markt kommen wird. Im Juli hatte der gut informierte KGI Securities Analyst Ming-Chi Kuo berichtet, dass das iPhone 8 in weniger Farboptionen erscheinen wird, als das iPhone 7s und iPhone 7s Plus, die wohl in denselben Farben erhältlich sein werden wie die aktuellen Modelle. Relativ sicher dürfte eine schwarze Farboption sein. Ein neu auf dem chinesischen Twitter-Pendant Sina Weibo (via MyDrivers) erschienenes Foto zeigt nun zwei weitere mögliche Farben. Hierbei handelt es sich um eine weiße Version und eine, die als "Champagne Gold" bezeichnet wird und zumindest auf dem Foto an eine Kupfer-ähnliche Farbe erinnert. Eine silberne Option dürfte hingegen vom Tisch sein, da das Gerät auf Vorder- und Rückseite aus Glas bestehen dürfte und Apple sich farblich deswegen wahrscheinlich an den Farben des iPhone 4 orientieren wird, welches ebenfalls diesen Materialmix aufwies.

Manch einer erwartet das iPhone 8 auch nur in schwarz, da diese Farbe wohl einen nahezu nahtlosen Übergang des schwarzen Displays zum Rest des Gehäuses ermöglichen würde. In anderen Farben würden die neuen schmaleren Rahmen dennoch sichtbar bleiben. Da die Herkunft der Fotos zudem nicht geklärt werden konnte, könnte es sich hierbei auch lediglich um Dummies oder chinesische Nachbauten handeln. Erwartet werden darf die Vorstellung des iPhone 8 und damit auch das Lüften des Geheimnisses um die Farben, in denen es verfügbar sein wird, in rund einem Monat.
