Nachdem gestern bereits mit dem Logicboard ein erstes vermeintliches Bauteil für das für kommenden Monat erwartete iPhone 7s gesichtet wurde, tauchte bei den Kollegen von Slashleaks in der vergangenen Nacht ein weiteres Bauteil auf. Dabei soll es sich um die Displaykomponenten für das iPhone 7s handeln. Zu sehen sind auf den Bildern die Glas-Vorderseite, die Rückseite des Display-Panels und die Flexkabel zur Verbindung der Komponenten. Sollten sich die Komponenten als echt erweisen, wird Apple nur wenig gegenüber den im iPhone 7 verbauten Komponenten verändern. So wird die Vorderseite identisch sein mit der Optik des akuellen iPhones, so dass man an gewohnten Positionen den Ohrhörer, die Kamera und die Sensoren finden wird. Unterhalb des Displays befindet sich zudem die gewohnte Aussparung für den Homebutton samt Touch ID Sensor. Selbstverständlich kann die Herkunft der Bilder nicht abschließend geklärt werden, weswegen es sich durchaus auch um Komponenten für das iPhone 7 handeln kann.


Was den mutmaßlichen Preis für das iPhone 8 betrifft, wird ja schon seit einiger Zeit mehr oder weniger kontrovers disktuiert. Frühen Meldungen zufolge hätte das iPhone 8 das erste Smartphone aus Cupertino sein können, welches die Marke von 1.000,- US Dollar übertrifft. Die New York Times zeichnet nun ein anderes Bild und erwartet einen Preis für die "kleinste" Modellvariante des iPhone 8 knapp darunter und zwar in Höhe von 999,- US-Dollar. Dies will man aus gut informierten Kreisen erfahren haben.
Ob diese Informationen tatsächlich so korrekt sind, wie die NYT behauptet, muss freilich abgewartet werden. Der Artikel entspricht nämlich in weiten Teilen eher einer Liebeserklärung an das iPhone und beschreibt, warum es nach zehn Jahren auf dem Markt noch immer das Top-Smartphone ist. Unter anderem wird dabei die Loyalität der iPhone-Besitzer ins Feld geführt, die der NYT zufolge auch beim iPhone 8 dazu führen wird, dass der Preis eine eher untergeordnete Rolle spielt. Weitere Gründe seien der sehr gute Support, das große Vertrauen in die Marke und die perfekte Integration in das Apple-Ökosystem.
Auch am heutigen Tage sind es wieder der inzwischen schon fast berühmte Leaker Benjamin Geskin, der das Internet mit neuen Fotos von mutmaßlichen Bauteilen eines kommenden iPhone beglückt. Zu sehen ist dieses Mal ein Logicboard, welches angeblich für das iPhone 7s gedacht sein soll, ein Gerät, welches in den vergangenen Wochen deutlich weniger Aufmerksamkeit erhalten hat, als das zeitgleich erwartete iPhone 8. Das Design ähnelt dem, welches Apple auch in der Vergangenheit bereits verwendet hat. Während keine sichtbaren Merkmale auf das iPhone 7s hindeuten, bemerkt Geskin, dass der Prozessor-Sockel perfekt zu dem mutmaßlichen A11-Chip passen würde, der kürzlich bereits im Netz kursierte.

Für das iPhone 8 dürfte Apple indes ein neues Design für dieses Bautel verwenden. Gerüchten zufolge soll es sich dabei um ein sogenanntes "Stacked Logicboard" handeln, welches quasi doppelstöckig ist und hierdurch Platz für beispielsweise einen größeren Akku schafft.
Auf dem chinesischen Twitter-Pendant Weibo sind am heutigen Tag Gerüchte hochgekocht, die sich auf die Speicherkapazitäten des iPhone 8 beziehen. In der von den niederländischen Kollegen von Techtastic.nl ausgebuddelten Meldung wird berichtet, dass Jubiläums-iPhone mit wahlweise 64 GB, 256 GB oder 512 GB zu haben sein wird. Der Arbeitsspeicher soll wie beim iPhone 7 Plus 3 GB betragen. Flankiert wird die Meldung von dem unten zu sehenden Foto eines SanDisk NAND Flash-Speicherchips mit 64 GB Kapazität. Auch die 256 GB Module sollen teilweise von diesem Hersteller stammen, während Toshiba, Samsung und SK Hynix die restlichen Chips unter sich aufteilen. Zu bemerken ist dabei, dass SanDisk erstmals als Lieferant für iPhone-Speicherchips genannt wird, während sich Toshiba, Samsung und SK Hynix bereits zuvor in der Verlosung befanden. Es ist also (wie bei allen Gerüchten) nicht ganz klar, ob hier nur ins Blaue geschossen wurde oder tatsächliche Informationen vorliegen.
