Bereits seit einiger Zeit wird nun schon spekuliert, dass Apple beim iPhone 8 komplett auf den Touch ID Sensor verzichten, diesen also auch nicht in das Display integrieren wird. Diese These stützt nun auch noch einmal der bekannte KGI Securities Analyst Ming-Chi Kuo. In einer Mitteilung an seine Investoren (via AppleInsider) berichtet Kuo, dass Apple ein in das Display integriertes Touch ID endgültig von der Feature-Liste des iPhone 8 gestrichen habe. Erst kürzlich wurde dies auch durch den Code in der von Apple veröffentlichten HomePod-Firmware gestützt, die wohl iOS 11.0.2 entspricht. Stattdessen soll wohl eine 3D-Gesichtserkennung zum Einsatz kommen, die intern auf den Namen "Pearl ID" hört und auch im Zusammenhang mit Apple Pay zum Einsatz kommen soll. Nach wie vor bestehen aber Bedenken, ob diese Technologie sowohl im Hinblick auf die Funktionalität und die Nutzerfreundlichkeit, als auch auf die Sicherheit mit Touch ID würde mithalten können.
Laut Kuo gibt diese Entwicklung vor allem dem direkten Konkurrenten Samsung ein wenig Luft zum Atmen. So hätten die Koreaner nun deutlich weniger Druck, den in das Display integrierten Fingerabdrucksensor bereits beim für das Frühjahr erwarteten Galaxy S9 von Apple zu kopieren. Stattdessen erwartet Kuo diesen nun für das Phablet Galaxy Note 9, welches kurz vor den 2018er iPhones erscheinen soll.
Eigentlich waren die meisten Beobachter davon ausgegangen, dass es keine Neuauflage des iPhone SE mehr geben wird. Nun deutet sich jedoch offenbar eine Kehrtwende an. Die Kollegen von Focus Taiwan berichten, dass Apples Fertigungspartner Wistron seine Aktivitäten in Indien weiter ausbauen wird, wobei vor allem eine neue Generation des iPhone SE im Vordergrund steht. Bereits jetzt fertigt Wistron das Gerät unter anderem auch in Indien. Gerade dort, aber auch im Rest Asiens ist das günstigste verfügbare iPhone äußerst beliebt, weswegen Apple hofft, die Absätze mit der lokalen Produktion weiter ankurbeln zu können. Angeblich soll das neue iPhone SE im ersten Quartal 2018 auf den Markt kommen. Eventuell könnte Indien dabei als erstes in den Genuss der neuen Generation kommen, ehe es auch im Rest der Welt erhältlich sein soll.
Die indische Technik-Seite Tekz24 hatte kürzlich berichtet, dass bei einem neuen iPhone SE interne Komponenten des iPhone 7 zum Einsatz kommen könnten, ähnlich wie es Apple also auch in der Vergangenheit gehandhabt hat. Konkret könnte das neue iPhone SE dann über einen A10-Chip, 2 GB RAM, Speicherkapazitäten von 32 GB und 128 GB, eine 12MP Rückseiten- und eine 5MP Frontkamera und einen 1.700 mAh Akku verfügen.
Selbstverständlich gab es auch in der vergangenen Nacht wieder neue Entdeckungen in der von Apple vergangene Woche online gestellten Firmware für den HomePod, die das iPhone 8 betreffen. So haben die brasilianischen Kollegen von iHelp BR Hinweise gefunden, die darauf hindeuten, dass sowohl die Kamera auf der Vorderseite des Geräts, als auch die auf der Rückseite in der Lage sein könnten, 4K-Videos mit einer Framerate von 60 fps aufzuzeichnen. Aktuell können die rückwärtigen Kameras im iPhone 7 und im iPhone 7 Plus solche Videos lediglich mit 30 fps aufzeichnen, während die Frontkamera auf eine Auflösung von 1080p beschränkt ist. Festgehalten werden muss allerdings, dass die bloße Erwähnung der genannten Spezifikationen noch nicht unbedingt bedeuten muss, dass diese letztlich auch tatsächlich umgesetzt werden. Allerdings würde sich die verbesserte Framerate hervorragend im Zusammenspiel mit den neuen Augmented Reality Funktionen in iOS 11 machen.

Schon länger wird inzwischen einigermaßen kontrovers diskutiert, ob das iPhone 8 über einen Touch ID Sensor verfügen oder ob Apple diesen komplett gegen eine 3D-Gesichtserkennung austauschen wird. Vor allem mit Blick auf Apple Pay machen sich verschiedene Beobachter Sorgen, ob die Gesichtserkennung hier tatsächlich dieselbe Sicherheit bieten kann, wie der Fingerabdruck. Als eine Sicherheitsmaßnahme sollen gerüchtehalber deutlich mehr Datenpunkte zum Einsatz kommen, als dies bisher bei Touch ID der Fall ist. Und offenbar ist dies allerdings tatsächlich der Weg, den Apple gehen wird. Nachdem im Code der auf iOS 11.0.2 besierenden HomePod-Firmware bereits deutliche Hinweise darauf gefunden wurden, dass das iPhone 8 über die genannte Gesichtserkennung verfügt, bestätigen weitere Funde nun, dass diese auch im Zusammenhang mit Apple Pay besteht. So entdeckte der Entwickler @r_idn eine Funktion namens "com.apple.passbook.payment", welche unter anderem die beiden Referenzen "pearl.field-detect" und "pearl.pre-arm" enthält. Der Begriff "Pearl" liefert dabei den Bezug zu Pearl ID, also den internen Namen für Apples 3D-Gesichtserkennung.

Auch heute gibt es wieder ein Fundstück aus der in der vergangenen Woche (absichtlich oder unabsichtlich) von Apple ins Netz gestellten HomePod-Firmware zu vermelden. Die neueste Entdeckung hat dabei der Entwickler Guilherme Rambo (Guilherme, nicht John!) gemacht. Dabei handelt es sich um eine neue Funktion namens "SmartCamera", die offenbar Teil von iOS 11 ist und auf die Fähigkeiten zur Gesichtserkennung aufsetzen könnte, die für die Kameras des iPhone 8 erwartet werden. Aus den Code-Referenzen lässt sich ableiten, dass die Kamera darüber hinaus in der Lage sein wird, verschiedene Szenen automatisch zu erkennen. Hierzu könnten beispielsweise Umgebungsbedingungen während des Fotografierens, wie Feuerwerke, Sport und Schnee oder auch Motive wie Kinder oder Haustiere zählen. Basierend auf diesen Faktoren könnte die "SmartCamera" dann automatisch die passenden Einsetllungen für die Belichtungs- und Verschlusszeit der Kamera wählen. Eine solche Funktion zählt bereits seit einiger Zeit zum Standard-Umfang von Kompakt- und DSLR-Kameras.

Zudem fand Rambo Referenzen auf eine Funktion namens "freezeMotion", die Gesichter, Tiere oder Sportszenen analysieren und den Auslöser im richtigen Moment betätigen könnte, um so das perfekte Foto zu schießen.

Last but not least gibt es auch noch verschiedene Referenzen mit dem Zusatz "Confidence". Dies könnte darauf hinweisen, dass die Kamera erkennen kann, was sich aktuell vor der Linse befindet. Hierbei kann es sich neben Menschen und Tieren beispielsweise auch um Dokumente oder QR-Codes handeln. Die Fähigkeit, direkt über die Kamera-App QR-Codes zu scannen, ist eine der bereits bekannten Neuerungen in iOS 11. Möglich ist aber auch, dass einzelne dieser Funktionen dem iPhone 8 vorbehalten bleiben und Apple sie deswegen noch nicht publik gemacht hat. (via MacRumors)

Bereits vor einigen Monaten hatte Huawai das ehrgeizige Ziel angekündigt, zum größten Smartphone-Hersteller der Welt werden zu wollen. Was seinerzeit noch ein wenig belächelt wurde, nimmt langsam aber sicher konkrete Formen an. Aktuell liegen zwar noch Samsung und Apple an der Spitze der Smartphone-Hersteller. Cupertino spürt allerdings bereits den heißen Atem der Chinesen. Aktuellen Statistiken der Marktanalysten von Canalys zufolge lag Huawai mit 38 Millionen Verkäufen nach dem zweiten Quartal 2017 nur noch knapp hinter Apple. Und auch die anderen chinesischen Hersteller Oppo und Xiaomi holen auf. Zwar liegen die beiden noch deutlich hinter Apple, die Wachstumsraten von 44% bzw. 52% lassen jedoch ein schnelles Schließen der Lücke erwarten. Diese Werte können von Samsung und Apple naturgemäß nicht mehr erzielt werden, da ihre Märkte inzwischen weitestgehend gesättigt sind. Vor allem der asiatische Markt bietet den kleineren Herstellern aber noch jede Menge Platz (und Kunden) um sich auszubreiten.

Zu bedenken ist allerdings, dass die Zahlen von Canalys lediglich Stückzahlen, also abgesetzte Smartphones betrachten. In Sachen Umsatz ist nach wie vor und mit großen Abstand Apple die Nummer eins. Hier läuft man auch keine Gefahr, dass die chinesischen Hersteller kurzfristig aufholen, da ihre Geräte preislich deutlich günstiger über die Ladentheke gehen als die von Apple.
Wir beschließen den heutigen Dienstag mit ein wenig Action. Betrachtet man das unten eingebettete Überwachungsvideo, fühlt man sich eher an eine Szene aus "The Fast and the Furious" erinnert als an ein Thema, welches mit Apple zu tun hat. Hat es aber doch. Die Aktion, die als "rumänische Methode" traurige Berühmtheit erlangt hat, zeigt den Raub einer LKW-Ladung iPhones im Wert von einer halben Million Euro - und das bei voller Fahrt. Hierzu fahren die Diebe beovorzugt nachts von hinten an en LKW heran und brechen dann die Tür zum Laderaum auf, um diesen anschließend zu entleeren. Für die rumänische Bande ging der Coup jedoch nicht positiv aus. Sie wurden von der niederländischen Polizei gefasst. In den Niederlanden liegt auch eines von Apples großen Logistikzentren, so dass der Raub nicht zufällig dort stattfand. Es ist schon bemerkenswert, welche Risiken manche Diebe auf sich nehmen, um an ihre Ware zu gelangen. (via AppleInsider)
YouTube Direktlink
Nicht nur für den HomePod hält die erste von Apple in der vergangenen Woche online gestellte Firmware für den smarten Speaker jede Menge interessante Details unter der Haube bereit, auch Spezifikationen und Funktionen des iPhone 8 werden hier an verschiedenen Stellen referenziert und liefern Hinweise auf das, was Apple im September wohl präsentieren wird. Erneut ist es dabei der Entwickler Steven Troughton-Smith, der neue Informationen aufgespürt hat. Zunächst einmal liefert der Code der HomePod-Firmware, die wohl in weiten Teilen iOS 11.0.2 entspricht, keine Hinweise auf ein in das OLED-Display integriertes Touch ID, was Troughton-Smith dazu veranlasst, nicht an eine solche Funktion im iPhone 8 zu glauben. Stattdessen deutet nun wieder einiges darauf hin, dass Apple Touch ID durch eine 3D-Gesichtserkennung ersetzen wird.

Auch zu der Aussparung am oberen Displayrand auf der Vorderseite des iPhone, in der wohl der Ohrhörer, Sensoren und die FaceTime-Kamera Platz finden werden, gibt es neue Details. So haben Troughton-Smith und sein Kollege Jeffrey Grossman Referenzen auf eine "Split-Option" für die Statusleiste ausfindig gemacht, in der unter anderem der Mobilfunkanbieter, die Signalstärke oder der Akkuladestand ihren Platz finden. Dies dürfte darauf hindeuten, dass manche Informationen auf der rechten, andere auf der linken Seite der Aussparung angezeigt, also gesplittet werden. Troughton-Smith berichtet, die neue Statusleiste sei deutlich komplexer als bisher und eventuell sogar interaktiv.

Neu könnte zudem eine Funktion namens "Tap to wake" sein, über die sich das iPhone-Display aufwecken lassen könnte, indem man doppelt auf das Display tippt, beispielsweise wenn das Telefon auf dem Tisch liegt. Unter anderem verfügten die Nokia Lumia Smartphones bereits über eine solche Funktion. Hierbei könnte es sich um eine Alternative zum Druck auf den Homebutton zu diesem Zweck handeln. Letzterer dürfte beim iPhone in seiner bisherigen Form fehlen und durch einen "Home Indicator" ersetzt werden, wie es in der Firmware heißt. Zudem wird bereits seit einiger Zeit über einen Funktionsbereich im unteren Teil des Displays spekuliert, der unter anderem den virtuellen Homebutton und andere Kontrollelemente enthält. Laut Troughton-Smith könnte diese aber beispielsweise für Apps ausgeblendet werden, die den gesamten Displaybereich beanspruchen. (via MacRumors)
