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Gerüchteküche: Möglicher neuer iPod touch in Arbeit und USB-C im nächsten iPhone?

Der iPod war einst der Heilsbringer, der Apple vor dem Bankrott rettete und das Unternehmen als hippe Marke positionierte. Während es in den vergangenen Jahren nun deutlich stiller um den Musikspieler wurde, berichtet MacOtakara, dass Apple möglicherweise an einer 7. Generation des iPod touch arbeite. Die Informationen habe man auf der CES von verschiedenen Zubehörherstellern erhalten. Weitere Infos zu Features und einem möglichen Veröffentlichungstermin gibt es allerdings nicht. Die aktuelle Generation des iPod touch befindet sich seit dem Juli 2015 auf dem Markt, als Apple das Gerät mit einem A8-Chip, einer 8-Megapixel Kamera und sechs neuen Farben ausstattete. Seitdem man den iPod shuffle und den iPod nano im vergangenen Jahr vom Markt nahm, ist der iPod touch der letzte verbliebene Vertreter der iPod-Family.

Die Kollegen von MacOtakara berichten im selben Artikel außerdem, dass die iPhone-Generation 2019 möglicherweise auf  USB-C statt Lightning setzen wird. Allerdings habe man in Cupertino noch keine endgültige Entscheidung hierüber getroffen. Im vergangenen Jahr hatte Apple erstmals das iPad Pro mit einem USB-Anschluss versehen. Allerdings macht dies beim iPad, welches Apple immer mehr versucht als Laptop-Ersatz zu positionieren auch deutlich mehr Sinn als beim iPhone. Der Wechsel zu Lightning ist noch nicht allzu lange her, weswegen es eher unwahrscheinlich erscheint, dass Apple bereits jetzt den nächsten Wechsel vollzieht. Abgesehen davon dürften Apples Bestrebungen eher dahin gehen, dass man das iPhone über kurz oder lang komplett kabellos gestalten und daher alle externen Anschlüsse eliminieren wird. Ein Wechsel auf USB-C nur wenige Jahre zuvor erscheint daher aus meiner Sicht eher unwahrscheinlich.

Günstiges Akkutauschprogramm: Apple wechselte in 2018 die 11-fache Menge an Akkus als normal

Das günstige Akkutauschprogramm für das iPhone im vergangenen Jahr wurde von Apple CEO Tim Cook als einer der Gründe ausgemacht, warum man im vergangenen Jahr und dabei vor allem im letzten Quartal weniger neue iPhones als erwartet verkauft habe und deswegen gar die eigene Umsatzerwartung korrigieren musste. Im Anschluss hieran gab es ein Meeting mit den Apple-Mitarbeitern auf dem Apple Campus am Inifinite Loop in Cupertino, auf dem Cook seinen Angestellten Rede und Antwort zu dem Thema stand. Während verschiedene Inhalte dieses Meetings bereits bekannt sind, verkündete Apple-Insider John Gruber auf seinem Blog Daring Fireball heute noch ein weiteres interessantes Detail.

So soll Tim Cook auf dem Meeting verkündet haben, dass Apple im Rahmen des Tauschprogramms insgesamt 11 Millionen Akkus getauscht habe. Normalerweise beträgt dieses Volumen lediglich zwischen 1 und 2 Millionen pro Jahr. Diese Zahlen dürften sich also tatsächlich auf die iPhone-Verkäufe ausgwirkt haben. Ein wenig unklar bleibt dabei aber nach wie vor, warum Apple dann auf der letzten Bekanntgabe der Quartalszahlen eine höhere Umsatzerwartung verkündete, als dies letztlich der Fall war. Bereits dort hätte man die Zahl der Akkuwechsel wissen müssen. Auf der anderen Seite dürfte sich der Effekt vor allem auf die neuen iPhone-Modelle ausgewirkt haben. Offenbar konnte wider Erwarten auch das lukrative Weihnachtsgeschäft dies nicht auffangen.

Apple versucht Nutzer älterer iPhones per E-Mail zum Wechsel auf die neue Generation zu bewegen

Apple setzt seine Marketing-Bestrebungen zum Ankurbeln der iPhone-Verkäufe weiter fort. Aktuell wendet man sich dabei an Besitzer von älteren iPhone-Modellen, um diese von einem Wechsel auf die aktuelle Generation zu überzeugen. Hierzu erhalten die angesprochenen Nutzer E-Mails, in denen Apple vor allem das iPhone XR bewirbt und den Empfängern das Trade-In Programm für ältere Geräte empfiehlt. Im gleichen Zuge weird dann auch gleich auf die technischen Spezifikationen des iPhone XR hingewiesen. Unter anderem merkt Apple dabei an, dass das neue Gerät bis zu drei Mal schneller als etwa das iPhone 6 Plus sei.

Überraschung: Apple plante für das iPhone XS, iPhone XS Max und iPhone XR mit Qualcomm-Modems

Es ist schon immer wieder spannend, was für Details Gerichtsverhandlungen mit Apple-Beteiligung so zu Tage fördern. So auch aktuell wieder im Rahmen der Streitigkeiten mit dem ehemaligen Chip-Zulieferer Qualcomm. Wie CNET berichtet, gab Apple COO Jeff Williams nämlich nun zu Protokoll, dass Apple vor hatte, sowohl Intel- als auch Qualcomm Modems im iPhone XS, iPhone XS Max und iPhone XR zu verwenden - trotz der anhaltenden Auseinandersetzung mit Qualcomm. Letztlich hat sich Qualcomm aber dagegen entschieden, Chips an Apple zu verkaufen.

"The strategy was to dual source in 2018 as well. We were working toward doing that with Qualcomm, but in the end they would not support us or sell us chips."

Aus diesem Grunde habe man sich an Intel CEO Brian Krzanich gewandt und letztlich einen Deal mit Intel geschlossen, um sämtliche LTE-Chips von dort zu beziehen.

Apple denkt möglicherweise doch über 5G-Unterstützung im 2019er iPhone nach

Es ist schon immer wieder faszinierend. Kaum sickert ein Gerücht zur kommenden iPhone-Generation ins Internet durch, wie zuletzt in Sachen Triple-Lens Kamera beim High-End Modell, schon ziehen beinahe im Stundentakt weitere Meldungen nach. Nachdem am gestrigen Abend auch noch über die Möglichkeit der Integration von Wi-Fi 6 spekuliert wurde, folgte in der Nacht noch eine weitere Meldung, dieses Mal zum Thema 5G. Spannenderweise stammen die Informationen in diesem Fall von einem Apple-Manager höchstselbst.

Bekanntermaßen befindet sich der iPhone-Hersteller, sein ehemaliger Chip-Lieferant Qualcomm und weitere Zulieferer vor Gericht, wobei es um die Marktposition von Qualcomm und mögliche Verstöße im Kartellrecht geht. Während der Verhandlung gab Tony Blevins, seines Zeichens verantwortlich für die Zuliefererkette bei Apple zu Protokoll, dass man in Cupertino in Erwägung zog, 5G LTE Modems von unterschiedlichen Herstellern, wie Samsung, MediaTek oder Intel für sein 2019er iPhone-Lineup zu beziehen. (via Reuters)

In der Zeit zwischen 2011 und 2016 war Qualcomm Apples einziger Zulieferer für iPhone-Modems. Nach verschiedenen Streitigkeiten über die Höhe der Lizenzabgaben hierfür endete diese Exklusivität mit dem iPhone 7 im Jahr 2016, als man die Modemproduktion zwischen Qualcomm und Intel aufteilte. Inzwischen bezieht Apple die Modems ausschließlich von Intel und befindet sich mit Qualcomm in verschiedenen Prozessen vor Gericht.

Während es grundsätzlich interessant ist, dass Apple, anders als bisher vermutet, bereits für dieses Jahr über 5G-Modems beim iPhone nachdenkt, scheint man auch die Zulieferer wieder breiter aufstellen zu wollen, in dem man möglicherweise auch Samsung und MediaTek neben Intel ins Boot holt. Dies habe man bereits in der Vergangenheit versucht, sei jedoch aus wirtschaftlichen und auch aus Qualitätsgründen dabei nicht erfolgreich gewesen:

"The entire concept of Project Antique was to find a second supplier. No offense to Intel but we don't want to be single supplier with them. We wanted both Qualcomm and Intel in the mix."

In Sachen 5G beim iPhone ist allerdings weiterhin Vorsicht geboten. Zwar sagte Blevins, dass Apple darüber nachdenkt, ob es aber so kommen wird, ist nach wie vor offen. Eigentlich ist Apple nicht dafür bekannt, zu den frühen Herstellern zu gehören, die neue Mobilfunktechnologien implementieren. Letzte Gerüchte sprachen eher von 2020 in Sachen 5G-iPhone.

2019er iPhones sollen bereits den nächsten WLAN-Standard "Wi-Fi 6" unterstützen

Bereits früher am heutigen Tag kamen neue Gerüchte zur diesjährigen iPhone-Generation auf, wonach das High-End Modell erstmals mit einer Triple-Lens Kamera ausgestattet sein soll. Dem Barclays Analyst Blaine Curtis zufolge (via MacRumors) könnte sich noch ein weiteres Merkmal hinzugesellen. So sollen die neuen iPhones seinen Informationen zufolge auch den neuesten WLAN-Standard mit der Bezeichnung "Wi-Fi 6" unterstützen. Rein technisch handelt es sich hierbei um die Spezifikation 802.11ax, dem Nachfolger des aktuell verwendeten Standards 802.11ac. Wie zu vermuten bringt die neue Spezifikation höhere Datenübertragungsraten, eine bessere Energieeffizienz oder auch eine bessere Leistung in schwierigen Umgebungen mit vielen Nutzern, wie beispielsweise bei Konzerten oder Sportveranstaltungen.

Bereits bei 802.11ac, nun bekannt als "Wi-Fi 5", war Apple einer der ersten Hersteller, die den neuen Standard unterstützt haben. Insofern wäre eine ebenfalls schnelle Unterstützung von Wi-Fi 6 keine große Überraschung. Um alle Möglichkeiten von 802.11ax nutzen zu können, benötigt das genutzte WLAN natürlich ebenfalls eine Infrastruktur, die diesen Standard unterstützt.

WSJ: Top-Modell der 2019er iPhones soll Triple-Lens Kamera erhalten

Auch in 2019 wird Apple einem aktuellen Bericht des Wall Street Journal zufolge wieder drei iPhone-Modelle auf den Markt bringen und damit das Prozedere der vergangenen Jahre fortsetzen. Damit bestätigt das Magazin quasi die Aussagen des Apple-Analysten Ming-Chi Kuo, der ein ähnliches Szenario bereits im vergangenen Oktober angekündigt hatte. Das WSJ liefert nun jedoch ein paar weiterführende Informationen, die, sollten sie sich bewahrheiten, durchaus Vorfreude auf die neue iPhone-Generation schüren. So erwarten die Kollegen für diesen Herbst das folgende neue Lineup:

  • iPhone XR Nachfolger mit LCD-Display und Dual-Lens Kamera
  • iPhone XS Nachfolger mit OLED-Display und Dual-Lens Kamera
  • iPhone XS Max Nachfolger mit OLED-Display und Triple-Lens Kamera

Interessanterweise berichtet das Wall Street Journal, dass alle drei Modelle möglicherweise auf 3D Touch verzichten und stattdessen wohl Haptic Touch einsetzen werden, wie dies aktuell bereits beim iPhone XR der Fall ist.

Erst in der vergangenen Woche war ein erstes Rendering aufgetaucht, welches eine mögliche Kamera-Anordnung beim Nachfolger des iPhone XS Max zeigte. Allerdings stieß das Setup weder bei den Lesern meines Blogs, noch sonst wo im Netz auf größere Zustimmung. Der Nachfolger des iPhone XR soll indes ab diesem Jahr auf eine Dual-Lens Kamera aufgewertet werden. Sollte Apple den Preis für dieses Modell nicht anheben, wäre dies ein echter Mehrwert.

Samsung kündigt Event zur Vorstellung der neuen Galaxy S10 Smartphone-Reihe an

Wie Apple, so schwächelte auch Samsung spürbar im vergangenen Quartal. Zeit also, dass man mit einem neuen Gerät und damit verbundenen neuen Funktionen wieder Schwung in die eigene Zielgruppe bringt. Dies könnte im Falle von Samsung bereits am 20. Februar geschehen. An diesem Tag hat man nämlich nun zu einem Event im Bill Graham Civic Auditorium in San Francisco geladen, bei dem wohl die neue Galaxy S10 Smartphone-Reihe vorgestellt wird. Das Wall Street Journal berichtet dazu, dass Samsung wohl drei Modelle aus der neuen Familie präsentieren wird. Ebenso soll das erste Smartphone mit einem faltbaren Display mit dem Namen "Galaxy Fold" auf der Agenda des Events stehen. Später soll sich dann auch noch ein weiteres S10 mit 5G-Empfang hinzugesellen.

Gerüchten zufolge präsentiert sich die S10-Familie mit einem Modell mit 5,8"-Display, einem mit 6,1-Display und einem mit 6,4"-Display. Ab März sollen sie dann im Handel erhältlich sein. Zuletzt waren zu dem neuen Gerät Bilder aufgetaucht, die darauf schließen lassen, dass man sich auf der Vorderseite lediglich für eine kreisrunde Aussparung für die Front-Kamera entschieden habe und nicht für einen Notch, wie es momentan in Mode ist.

Die Galaxy-Smartphones von Samsung waren in den vergangenen Jahren quasi das Android-Gegenstück zum iPhone. Und auch wenn immer mehr fernöstliche Hersteller den beiden Platzhirschen Apple und Samsung inzwischen das Leben schwer machen, wird es aus Apple-Sicht besonders spannend sein, welche Neuerungen Samsung mit dem Galaxy S10 einführen wird.