Vor einigen Wochen hat Apple den sogenannten "Movie Mittwoch" ins Leben gerufen. Dabei wird jeden Mittwoch ein ausgewählter Film aus dem iTunes-Sortiment für 24 Stunden zum Sonderpreis von nur € 1,99 in HD-Qualität zum Leihen angeboten. Heute erhält man dabei den großartigen Disney-Animationsfilm Vaiana. Nachdem man den Leih-Film geladen hat, kann er innerhalb von 30 Tagen angeschauen werden. Wie immer bei geliehenen Filmen aus dem iTunes Store gilt: Hat man hiermit einmal begonnen, muss man ihn innerhalb von 48 Stunden beenden.


In der vergangenen Woche
kamen Berichte auf, wonach Apples aufstrebener Management-Star Bozoma Saint John plant, das Unternehmen zu verlassen. Unklar war allerdings, wohin es den "Apple Music and iTunes Head of Global Consumer Marketing" ziehen wird. Nun haben die Kollegen
TechCrunch das Ziel von Saint John ausfindig gemacht. Demnach soll es sie zum in den USA ungemein beliebten Fahrdienst Uber ziehen, auch wenn ihre künftige Rolle dort bislang nicht bekannt ist. In Anbetracht von Saint Johns Background in Sachen Marketing wird aber davon ausgegangen, dass sie auch bei Uber eine Rolle in diesem Umfeld bekleiden wird. Der Fahrdienst stand in den vergangenen Monaten wegen verschiedener Themen verstärkt in der Kritik, weswegen Saint Johns Ausstrahlung möglicherweise dazu genutzt werden soll, das Ruder wieder herum zu reißen. Uber hat die Verpflichtung inzwischen gegenüber
Variety auch offiziell bestätigt.
Apple hat mit der Keynote zur Eröffnung der WWDC am gestrigen Abend mächtig geliefert. In rasanter Geschwindigkeit wurden den Zuschauern dabei die neuen OS-Versionen und Produkte um die Ohren geschleudert. Und doch konnte man nur einen Bruchteil der Informationen auf die Bühne bringen. Insofern verwundert es kaum, dass in den vergangenen Stunden noch jede Menge weitere Details ans Tageslicht gekommen sind, die man so im ersten Moment nicht auf dem Schirm hatte. Einige dieser kleinen aber feinen Informationen sind so interessant, dass ich sie euch nicht vorenthalten möchte. Ich habe mich dabei dieses Mal für eine kompakte Übersicht entschieden, um diesen Artikel nicht ins Bodenlose anschwellen zu lassen. Los geht's...
iOS 11
- Vermutlich werden sich die meisten Leser für dieses Update interessieren. Während Apple auf der Keynote bereits die prominentesten Funktionen gezeigt hat, steckt noch deutlich mehr unter der Haube von iOS 11. So kann man Siri nun auch über die Tastatur ansteuern. Aktuell versteckt sich das Feature in den Bedienungshilfen und nicht wie erwartet in der iMessage-App.
- Auf dem iPhone findet man zudem eine Neuerung in der Tastatur. Hält man hier die Weltkugel zum Umschalten zwischen den Tastaturen gedrückt, hat man die Möglichkeit, die Tastatur nach links oder rechts zu verrücken, um so einhändig besser an die einzelnen Tasten zu kommen.
- In den Einstellungen unter "iTunes & App Stores" gibt es nun eine Option, über die man veranlassen kann, dass selten genutzte Apps automatisch deinstalliert werden. Zugehörige Einstellungen und Dokumente bleiben allerdings erhalten, sollte man die App stpäter neu installieren.
- Zurückgekehrt ist vorerst der Notfall-Anruf, den man auslösen kann, wenn man fünf Mal schnell nacheinander den Powerknopf drückt. In diesem Fall lässt sich auf die Schnelle ein Anruf bei einer Notfallzentrale initiieren.
- Die Kamera-App erkennt nun automatisch QR-Codes und kann diese auch interpretieren. Es wird also nach dem Abfotografieren beispielsweise direkt eine Webseite in Safari aufgerufen oder ähnliches.
- Eine neue Auto-Setup-Funktion erkennt, wenn sich ein bereits konfiguriertes Gerät wie beispielsweise ein altes iPhone oder ein iPad in der Nähe befindet und ermöglicht das automatische kopieren der Einstellungen und Daten von diesem Gerät. Ähnliches bietet Apple bereits seit längerem für die Einrichtung des Apple TV an.
- Wie es aussieht, hat Apple die systemweite Integration von Twitter, Facebook, Flickr und Vimeo aus iOS 11 entfernt. Die Apps werden nun wieder wie jede andere App in den Einstellungen behandelt und haben keine eigene Sektion mehr.
- Mit der Installation von iOS 11 aktiviert Apple automatisch die Zwei-Faktor-Authentifizierung auf dem jeweiligen Gerät. Auch wenn bislang nicht viele Nutzer hiervon Gebrauch gemacht haben, ist der Zugewinn an Sicherheit hierdurch beträchtlich.
- Künftig wird es leichter sein, anderen Nutzern Zugang zu einem WLAN zu gewähten. Hierzu müssen lediglich beide Geräte entsperrt nebeneinander gehalten werden. Das bereits mit dem Netz verbundene Gerät ist dann in der Lage, den WLAN-Schlüssel an das andere Gerät weiterzureichen, ohne dass dieses von Hand eingegeben werden müsste. Selbstverständlich muss das sendende Gerät der Übertragung des Passworts zunächst zustimmen.
- Sind AirPods mit einem iPhone samt iOS 11 verbunden, kann künftig mit einem doppelten Tap auf die Ohrhörer zum nächsten oder vorherigen Track gesprungen oder die Kopfhörer abgeschaltet werden.
- iMessage erhält eine neue Funktion namens "Business Chat", über die man offenbar auf schnellem und einfachem Wege Kontakt zum Support oder ähnlichem eines Unternehmens aufnehmen kann, sofern dies dort angeboten wird.
- Apple hat seit gestern nicht nur die iCloud-Speicheroption von 1 TB bei gleichbleibendem Preis von € 9,99 auf 2 TB angehoben, künftig wird es zudem auch über die Familienfreigabe möglich sein, den verfügbaren iCloud-Speicher unter den angemeldeten Mitgliedern zu verteilen. Somit muss man nur einmal zahlen und kann alle Familienmitglieder profitieren lassen.
- Die Fotos-App unter iOS 11 wird nicht nur neue Bearbeitungsfunktionen für Live Fotos mitbringen, sondern auch die Unterstützung von animierten GIFs. Diese werden unter iOS 11 nicht nur in einen eigenen Ordner sortiert, sondern lassen auch mit einem Tap zur Animation bewegen.
iMac Pro
- Der iMac Pro wird erst Ende des Jahres auf den Markt kommen. Wie Apple aber bereits bekanntgegeben hat, wird sich der Arbeitsspeicher auch bei diesem Mac-Modell nicht mehr vom Nutzer wechseln lassen.
- Auch wird das durchaus als chic zu bezeichnende spacegraue Zubehör nicht separat erhältlich sein, sondern nur in Kombination mit dem Power-iMac verkauft.
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Nach dem ganzen Rummel um die WWDC, iOS 11, macOS High Sierra, die neuen Macs und iPad Pros, werfen wir heute Abend mal schnell einen Blick in die Gadget-Ecke und finden dort ein interessantes Angebot vom Zubehörhersteller Askborg. Dieser bietet nämlich aktuell drei seiner Produkte mithilfe eines Amazon-Rabattcodes zum Sonderpreis an. Wie gehabt wird das gewünschte Produkt einfach in den Amazon-Warenkorb gelegt und an der Kasse schließlich der Rabattcode AUTOBORG eingegeben, woraufhin der Originalpreis auf den Rabattpreis reduziert wird. Hier nun die Produkte der aktuellen Aktion:
Bei der Namensgebung der neuen Version von macOS hat sich Apple in den Augen mancher Beobachter nicht gerade mit Kreativität bekleckert. Schaut man aber einmal genauer hin, folgt Apple damit einem bewährten Konzept, bei dem alle zwei Jahre ein größeres Update ausgerollt wird und dazwischen jeweils Wartungsupdates. So bereits geschehen beim Update von OS X Leopard auf OS X Snow Leopard oder auch von OS X Lion auf OS X Mountain Lion. Nun erfolgt also der Wechsel von macOS Sierra auf macOS High Sierra. Dabei schraubt Apple vor allem unter der Haube und implementiert diverse Performanceverbesserungen, die sich auch im Alltag positiv bemerkbar machen dürften.
Und noch eine weitere positive Nachricht geht mit dem Wartungsupdate einher. Hierdurch wird macOS High Sierra mit denselben Mac-Modellen kompatibel bleiben, die auch schon von macOS Sierra unterstützt werden. Konkret umfasst die offizielle Kompatibilitätsliste von macOS High Sierra die folgenden Macs:
- MacBook (late 2009 oder neuer)
- iMac und iMac Pro (late 2009 oder neuer)
- MacBook Air (2010 oder neuer)
- MacBook Pro (2010 oder neuer)
- Mac mini (2010 oder neuer)
- Mac Pro (2010 oder neuer)
Bereits im Vorfeld der Vorstellung von iOS 11 war erwartet worden, dass das ab Herbst für alle Nutzer zur Verfügung stehende Betriebssystem keine Apps mehr unterstützen wird, die von ihren Entwicklern nicht auf die aktuelle 64-Bit Architektur angepasst worden sind. Mit der Veröffentlichung der ersten Beta von iOS 11 für alle registrierten Entwickler hat sich dies nun endgültig bestätigt. Versucht man unter iOS 11 eine 32-Bit App zu öffnen, wird dies lediglich mit einem Hinweis quittiert, dass die App aauf 64-Bit aktualisiert werden muss, damit sie unter iOS 11 funktioniert. Darüber hinaus liefert auch der AppStore unter dem neuen Betriebssystem keine 32-Bit Apps mehr und ehemals geladene Apps auf dieser Basis lassen sich auch nicht mehr über den Bereich der gekauften Apps installieren.
Bereits seit Februar 2015 drängt Apple die Entwickler von Drittanbieter-Apps verstärkt dazu, ihre Apps mit 64-Bit Untserstützung zu versehen. Seit Juni 2015 ist dies für alle Neueinreichungen und Updates von Apps sogar verpflichtend. Insofern sollten inzwischen alle wichtigen Apps dies auch anbieten. Um eine Liste einzusehen, welche Apps auf euren Geräten ab dem Herbst wohl nicht mehr funktionieren, weil sie keine 64-Bit Unterstützung enthalten, geht man in die Einstellungen und dort in "Allgemein > Info > Apps". Betroffen sind hiervon auch einige Klassiker des AppStore, wie beispielsweise das legendäre Flight Control, welches ab iOS 11 nicht mehr gestartet werden kann.

Am Tag nach der Keynote zur Eröffnung der WWDC werden sicherlich noch einige kleinere Neuigkeiten ans Tageslicht kommen, die auf der Keynote keinen Platz fanden. Eine dieser kleinen Neuerungen betrifft die Preise für iCloud-Speicherpläne. Dabei wurde die bislang existierende 1 TB Option gestrichen und der Preis für die 2 TB Option auf nun nur noch € 9,99 gesenkt. Dies war der Preis, den man zuvor für die Hälfte an Speicher bezahlen musste. Die Preise für die 50 GB und 200 GB Speicheroptionen bleiben hingegen bestehen. Somit ergibt das folgende Bild bei den iCloud-Speicheroptionen:
- 50 GB: € 0,99
- 200 GB: € 2,99
- 2 TB: € 9,99

Noch sind die ersten neuen iMacs und MacBook Pros gar nicht bei ihren neuen Besitzern angekommen, da hat Apple schon das erste Update für die neuen Geräte veröffentlicht, die sie direkt nach ihrem Auspacken installierten sollten. Dabei handelt es sich um eine aktualisierte Version von macOS Sierra 10.12.5 für die neuen iMacs und in Touch Bar Update für das 13" MacBook Pro mit Touch Bar. Auf dem neuen iMac behebt das Update dieselben Probleme, die auch das am 15. Mai veröffentlichte Update auf macOS 10.12.5 für alle anderen Geräte behob. Das
Touch Bar Update ist für alle 2017er 13" MacBook Pro Touch Bar gedacht und korrigiert kleinere Fehler mit der Touch Bar auf dem Gerät.