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Bloomberg: iPhone 9 soll im März auf den Markt kommen

Was die Spatzen eigentlich schon seint Monaten von den Dächern pfeifen, wird nun immer wahrscheinlicher. So berichtet Bloomberg, dass Apple im kommenden Monat mit der Massenproduktion des "iPhone SE 2" a.k.a. "iPhone 9" beginnen und das Gerät dann im März auf den Markt bringen wird. In den vergangenen Wochen haben sich hierzu immer mehr Gerüchte verfestigt. So soll das Gerät designtechnisch weitestgehend auf dem iPhone 8 basieren, also über ein 4,7" LCD-Display, ein einzelnes Kameraobjektiv auf der Rückseite und einen Touch ID Sensor im Homebutton anstelle von Face ID verfügen. Im Inneren soll hingegen ein aktueller A13 Chip zum Einsatz kommen, der von 3 GB Arbeitsspeicher unterstützt wird.

Das neue Gerät soll dann ab dem März das unterste Preissegment der iPhone-Familie bedienen und sich an Nutzer richten, die noch mit einem iPhone 6 oder iPhone 6s unterwegs sind. Diese interessieren sich laut Marktforschern nicht für aktuelle Technologien und "Spielereien" wie Face ID oder eine gute Kamera, sondern achten eher auf einen niedrigen Preis. Es wird davon ausgegangen, dass der Preis bei 399,- US-Dollar beginnen könnte.

iPhone 12 soll leicht dünner als das iPhone 11 werden; Design ansonsten gleich?

Erstmals seit mehreren Jahren wird für das Design des iPhone in diesem Jahr eine größere Entwicklung erwartet. Gerüchtehalber soll sich Apple dabei auf das ikonische Design des iPhone 4 besinnen, die Kanten des iPhone 12 also wieder eckiger machen. Nun berichten die japanischen Kollegen von MacOtakara auf Basis von Informationen, die man aus der chinesischen Zuliefererkette weitere Details hierzu, die teilweise im Kontrast zu der bislang vorherrschenden Meinung in Sachen Design stehen. Allgemein werden aktuell ein neues 5,4"-Modell, zwei 6,1"-Modelle und ein 6,7"-Modell erwartet. Allerdings könnte das iPhone 12 auch weiterhin das Design des iPhone 11 beibehalten, dabei allerdings um knapp 10% dünner werden. Während alle vier Modelle erstmals mit OLED-Displays ausgestattet sein sollen, könnten aud er Rückseite der Pro-Modelle größere Kamera-Sensoren zum Einsatz kommen.

Selbstverständlich sind wir nach wie vor Monate von der Vorstellung der neuen iPhone-Generation entfernt und weder dürften Apples Pläne zum jetzigen Zeitpunkt final sein, noch kann irgendjemand exakt vorhersagen, was das Unternehmen genau vor hat. In sofern werden wir abwarten müssen, ob sich die oben genannten Meldungen in den kommenden Wochen weiter manifestieren.

iPhone 11 Familie die am besten verkauften iPhones im Weihnachtsgeschäft 2019

Erst kürzlich gab es Meldungen, wonach das iPhone 11 im lukrativen Weihnachtsgeschäft das am besten verkaufte Smartphone war. Diese Meldung wird nun von aktuellen Zahlen der Analysten von CIRP (via 9to5Mac) gestützt. Ihren Zahlen zufolge waren das iPhone 11, iPhone 11 Pro und iPhone 11 Pro Max die am besten verkauften iPhones und machten in den USA zwischen Oktober und Dezember 2019 69% aller verkauften iPhones aus. An die Spitze setzte sich dabei mit dem iPhone 11 das günstigste Modell der Reihe. Ingsesamt 39% der iPhone-Käufer entschieden sich für dieses Modell. Besonders beliebt waren bei diesen Kunden im vergangenen Jahr zudem die Modelle mit eher weniger Speicherplatz. Während sich zwei Dritten der iPhone 11 Pro Käufer für 256 GB oder 512 GB Speicherplatz entschieden, wählte die Mehrheit der Käufer eines iPhone 11 oder eines älteren Modells iPhone die Einstiegsvariante mit 64 GB Speicher.

Apple veröffentlicht zwei neue Videos zur Slofie-Funktion des iPhone 11

Aktuell strahlt Apple auch in Deutschland iPhone-Werbeclips aus, die sich vorrangig um die mit dem iPhone 11 eingeführte Slofie-Funktion drehen. Zur Erinnerung: Hierbei handelt es sich um die Möglichkeit, nun auch mit der Front-(Selfie)-Kamera des iPhone Videos in Zeitlupe, also Slow-Motion aufzunehmen. Auf seinem YouTube-Kanal hat das Unternehmen nun zwei weitere neue Videos rund um dieses Thema voröffentlicht. In den beiden Videos mit den Titeln "Backflip" und "Whiteout" zeigt Apple die Slofie-Funktion in Aktion. Zu sehen sind darin Snowboarder, die von dem neuen Feature Gebrauch machen, um ihre Tricks und Aktionen auf dem Board festzuhalten und mit Freunden zu teilen.



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iOS 13.3.1 führt Schalter zur Deaktivierung des Ultrabreitband-Chip am iPhone 11 ein

Anfang der Woche hatte Apple die zweite Beta von iOS 13.3.1 veröffentlicht. Bislang unbemerkt findet sich darin auch ein neuer Schalter, mit dem Apple auf Kritik an der Ortungsfunktion des iPhone 11 reagiert. Diese entstand, weil aufmerksame Nutzer festgestellt hatten, dass die Ortungsfunktion auch dann aktiv wird, wenn man sie eigentlich für alle Apps und auch Systemdienste deaktiviert hatte. Wie sich herausstellte, stand dies im Zusammenhang mit dem im iPhone 11 erstmals verbauten Ultra Wideband Chip, der auf die Standortinformationen zugriff um festzustellen, ob er in der aktuellen Region genutzt werden darf. Apple kündigte daraufhin einen neuen Schalte in einem kommenden Update an, mit dem sich dies deaktivieren lassen soll. Dieser Schalter ist nun erstmals gesichtet worden.

Der Twitter-Nutzer Brandon Butch hatte ihn als erster entdeckt. Er befindet sich in den Einstellungen im Bereich "Datenschutz > Ortungsdienste > Systemdienste" und hört dort auf den Namen "Netzwerk & Drahtlose Kommunikation". Zumindest in meinem Fall war der Schalter standardmäßig deaktiviert. Aktiviert und deaktiviert man ihn anschließend wieder, erscheint die unten zu sehende Meldung, dass hierdurch möglicherweise die Bluetooth-, WLAN- und Ultrabreitbandleistung beeinträchtigt wird.

iPhone 12 Gerüchte: Verbessertes Face ID, 3D-Kamera, 6 GB RAM und Leistungsschub durch A14-Chip

Wohl erneut im September dieses Jahres dürfen wir uns auf die neue Flaggschiff-Generation des iPhone freuen. In den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten kamen bereits verschiedene Gerüchte zu den neuen Modellen auf. Unter anderem könnte der Touch ID Sensor ein Comeback unter dem Display des iPhone feiern und dort wohl zunächst die Face ID Gesichtserkennung unterstützen. Zu dieser bringen nun die Barclays Analysten Blayne Curtis, Thomas O'Malley und Baylie Harri eine neue Meldung in Umlauf (via MacRumors).

Demnach soll das "iPhone 12" über eine überarbeitete Version des TrueDepth Kamera-Systems verfügen, die für eine verbesserte Leistung der Gesichtserkennung sorgen soll. Weiter ins Detail gehen die Analysten nicht, allerdings wurde in der Vergangenheit bereits spekuliert, dass Apple auf dieser Weise unter anderem den Winkel für die Face ID Erfassung vergrößern und gleichzeitig den Notch, in dem das Kamerasystem untergebracht ist verkleinern.

Auf der Rückseite soll Barclays zufolge die Triple-Lens Kamera um eine 3D Objekterfassung erweitert werden, wie ebenfalls bereits spekuliert wurde. Zudem unterstützen die Analysten die erst kürzlich aufgekommene Meldung, dass zumindest einige der neuen Modelle über 6 GB Arbeitsspeicher verfügen werden. Diese werden dann wohl vom neuen A14-Chip unterstützt, der erstmals im 5 nm Verfahren hergestellt werden soll. Was dies für die Leistungsfähigkeit bedeutet, erläutern aktuell die Kollegen der MacWorld, die berichten, dass das iPhone 12 auf diese Weise leistungsmäßig in etwa die Werte des 15" MacBook Pro erreichen würde.

In einem Blick in die Glaskugel erwarten die Barclays Analysten, dass Apple ab 2021 bei den ersten iPhones auf den Lightning-Anschluss verzichten und es damit komplett kabellos machen wird. Ähnliche Erwartungen hatte auch bereits ihr Kollege Ming-Chi Kuo geäußert, der zudem ins Spiel brachte, dass Apple dann statt der kabelgebundenen EarPods die kabellosen AirPods dem iPhone beilegen könnte.

Aktueller Fall heizt erneut Diskussion um geforderte Hintertüren in Apple-Systemen an

Wie gestern bereits berichtet, streitet sich Apple derzeit mal wieder mit den US-amerikanischen Strafverfolgungsbehörden über die Entsperrung eines iPhone, welches von einem Amokschützen in Florida genutzt wurde. In diesem Zuge kamen auch wieder Diskussionen um mögliche Hintertüren in Apples Betriebssystemen auf, damit sich die Behörden künftig selbständig Zugriff auf die Daten von Tätern und Verdächtigen verschaffen können. Apple lehnt dies jedoch rigoros ab. Allerdings gibt es inzwischen Kombinationen aus Hard- und Software, wie beispielsweise von dem israelischen Sicherheitsunternehmen Cellebrite, die mithilfe eines Brute-Force Angriffs über einen Jailbreak gesperrte iPhones zumindest ein Stück weit knacken und auslesen können.

Einem aktuellen Bericht von Forbes zufolge soll es dem FBI mithilfe eines solchen Tools inzwischen auch gelungen sein, sich Zugriff zu den neuesten Modellen des iPhone, namentlich einem iPhone 11 Pro Max zu verschaffen. Dem Bericht zufolge soll dabei eine "GrayKey"-Box des Anbieters Grayshift zum Einsatz gekommen sein. Dieser Umstand macht die aktuelle Diskussion umso merkwürdiger. Bei den beiden derzeit vom FBI untersuchten iPhones des Florida-Schützen soll es sich um ein iPhone 5 und ein iPhone 7 handeln, die beide definitiv mit den oben genannten Mitteln entsperrt werden können. Entsprechend dürfte das FBI keine Probleme haben, sich Zugang zu den Daten zu verschaffen.

Es sieht daher eher danach aus, als sollte eine neue Diskussion um die angesprochenen Hintertüren in den Apple-Systemen angestoßen werden, in die sich auch bereits US-Präsident Donald Trump und General-Bundesanwalt William Barr eingeschaltet haben. Zudem sind die aktuell verfügbaren Tools der Drittanbieter durchaus kostspielig, was die US-Regierung dazu veranlasst haben könnte, sich nach einem anderen Weg umzuschauen. Apple lehnt Hintertüren in seinen Systemen vor allem mit dem Argument der Datensicherheit seiner Nutzer ab. Sollten diese Zugriffsmöglichkeiten vorhanden sein, wäre es nur eine Frage der Zeit, ehe diese auch von Hackers und nicht-staatliche Angreifern entdeckt und ausgenutzt würden, um sich Zugang zu Daten oder einem gestohlenen iPhone zu verschaffen.

Hintertür in iOS: Apple hat mal wieder Beef mit dem FBI; auch US-Präsident Trump mischt mit

Apple hat mal wieder Beef mit dem FBI. Viele Leser werden sich sicherlich noch an die Auseinandersetzung mit den Strafverfolgungsbehörden im Falle des San Bernadino Schützen erinnern, die öffentlichkeitswirksam ausgestragen wurde und aus der Apple letzten Endes als moralischer Sieger hervorging, als man eben nicht nachgab und das iPhone des Täters nicht entsperrte oder die Inhalte auslas. Nun geht es prinzipiell erneut um eine ähnliche Sache, nämlich das iPhone eines Amokläufers in Florida. Erneut verweigert Apple jedoch den Zugriff auf das iPhone des Täters. Dies hat nun auch US-Präsident Donald Trump auf den Plan gerufen.

Vie Twitter forderte Trump Apple auf, endlich seinen Pflichten nachzukommen und dem Land bei der Aufklärung des Falls zu helfen, schließlich würden die USA auch Apple andauernd helfen. Apple hatte bereits zuvor angegeben, den Strafverfolgungsbehörden sämtliche verfügbaren Informationen, wie beispielsweise iCloud Backups an das FBI übergeben zu haben. Man hält allerdings nach wie vor an der Haltung fest, den Behörden keinen Zugriff auf persönliche Geräte zu gewähren. Hierzu müssten Hintertüren in iOS eingebaut werden, was Apple strikt ablehnt.

Auch auf die erneute Forderung des General-Bundesanwalts der USA, William Barr, reagierte Apple nun mit einem neuen Statement, auf das Trump nun mit seinem Tweet reagierte:

We were devastated to learn of the tragic terrorist attack on members of the US armed services at the Naval Air Station in Pensacola, Florida on December 6th. We have the greatest respect for law enforcement and routinely work with police across the country on their investigations. When law enforcement requests our assistance, our teams work around the clock to provide them with the information we have.

We reject the characterization that Apple has not provided substantive assistance in the Pensacola investigation. Our responses to their many requests since the attack have been timely, thorough and are ongoing.

Within hours of the FBI's first request on December 6th, we produced a wide variety of information associated with the investigation. From December 7th through the 14th, we received six additional legal requests and in response provided information including ?iCloud? backups, account information and transactional data for multiple accounts.

We responded to each request promptly, often within hours, sharing information with FBI offices in Jacksonville, Pensacola and New York. The queries resulted in many gigabytes of information that we turned over to investigators. In every instance, we responded with all of the information that we had.

The FBI only notified us on January 6th that they needed additional assistance -- a month after the attack occurred. Only then did we learn about the existence of a second ?iPhone? associated with the investigation and the FBI's inability to access either ?iPhone?. It was not until January 8th that we received a subpoena for information related to the second ?iPhone?, which we responded to within hours. Early outreach is critical to accessing information and finding additional options.

We are continuing to work with the FBI, and our engineering teams recently had a call to provide additional technical assistance. Apple has great respect for the Bureau's work, and we will work tirelessly to help them investigate this tragic attack on our nation.

We have always maintained there is no such thing as a backdoor just for the good guys. Backdoors can also be exploited by those who threaten our national security and the data security of our customers. Today, law enforcement has access to more data than ever before in history, so Americans do not have to choose between weakening encryption and solving investigations. We feel strongly encryption is vital to protecting our country and our users' data.

Apple argumentiert gegen Hintertüren in seiner Software vor allem mit Verweis auf die allgemeine Sicherheit seiner Systeme und damit auch seiner Nutzer. Es wäre wohl nur eine Frage der Zeit, ehe eine Hintertür nicht nur von Behörden, sondern auch von Hackern und Co. ausgenutzt werden würden. Im Rahmen des Knackens von Apple-Geräten hatte sich in den vergangenen Jahren vor allem das israelische Unternehmen Cellebrite hervorgetan, welches inzwischen entsprechende Software für Strafverfolgungsbehörden anbietet. So berichtet auch Bloomberg mit Verweis auf verschiedene Sicherheitsforscher, darunter auch der bekannte Experte Will Strafach, dass die USA relativ problemlos an Informationen auf den iPhones des Täters im aktuellen Fall mithilfe der Cellebrite-Software zugreifen könne.