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Produktion des "iPhone SE 2" könnte durch den Coronavirus in China beeinträchtigt werden

Das in China derzeit grassierende Coronavirus könnte sich indirekt auch auf Apple auswirken. Dies berichtet aktuell der Kolle Mark Gurman von Bloomberg, der darauf hinweist, dass die Produktion von Apples sogenanntem "iPhone SE 2" oder "iPhone 9" im kommenden Monat beginnen soll. Die Krankheit, die bereits über 100 Todesopfer gefordert hat, könnte allerdings zu Verzögerungen führen. Zwar liegen die beiden Hauptfertigungsstätten von Foxconn (Zhengzhou) und von Pegatron (bei Shanghai) über 500 Kilometer von der am schlimmsten betroffenen Region um die Millionen-Metropole Wuhan entfernt, allerdings könnte der Eingriff der chinesischen Regierung in die Reisefreiheit der Bevölkerung und den generellen Fernverkehr entsprechende Auswirkungen nach sich ziehen. Zudem könnten auch Zulieferer von Bauteilen betroffen sein.

Da inzwischen auch die ersten Fälle des Coronavirus in der Provinz Henan gemeldet wurden, in der sich Foxconns Zhengzhou-Fabrik befindet, könnten sich die Behörden oder auch der Betreiber gezwungen sehen, die dortige Fertigungsstätte vorübergehend zu schließen. Foxconn beobachtet derezeit die Lage und ergreift bereits verschiedene Vorsichts- und Hygienemaßnahmen für seine Mitarbeiter in dem betroffenen Gebiet.

Bereits am Wochenende hatte Apple CEO Tim Cook angekündigt, dass sein Unternehmen einen nicht näher bezifferten Betrag zur Bekämpfung des Virus und zur Unterstützung der Helfer spenden wird.

iPhone 11 nur auf dem 10. Platz unter den Selfiekameras im DXOMark-Test

Die Testmethoden der Kameraspezialisten von DXOMark werden zwar immer wieder kritisiert und in Zweifel gezogen, dennoch gelten sie nach wie vor als Maßstab für die Bewertung der Kameraqualität. Während das iPhone bislang immer auf den vorderen Plätzen bei den Tests landete, schneidet die Selfie-Kamera des iPhone 11 und iPhone 11 Pro im aktuellsten Test im Vergleich zur Konkurrenz eher bescheiden ab. Auf der positiven Seite sehen die Tester den weiteren Winkel, den die Front-Kamera der aktuellsten iPhones abdeckt. Auch Fokus, HDR-Qualität, Farbtiefe und Bokeh-Effekt des neuen Kamerasystems kommen bei den Testern gut an. Im Vergleich zum iPhone XS konnte Apple auch einen Schritt in die richtige Richtung in Sachen Videoaufnahmen mit der Frontkamera machen.

Trotz all dieser Verbesserungen und positiven Aspekte liegt das iPhone 11 im Ranking von DXOMark hinter diversen Konkurrenz-Smartphones. Vor allem kritisieren die Tester den Weißabgleich, auftretendes Bildrauschen, eher schlechten Fokus auf lange Distanzen und Verzerrungen an den Bildrändern. Die meisten dieser Probleme treten vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen und nicht nur bei Fotos, sondern auch bei Videoaufnahmen auf. Hierdurch schafft es das iPhone 11 mit einer Punktzahl von 91 nur auf den 10. Platz in der aktuellen Rangliste der Selfie-Kameras von DXOMark. Damit konnte sich Apple immerhin gegenüber dem iPhone XS Max verbessern, welches mit 82 Punkten auf dem 15. Platz landet.

  1. Huawei nova 6 5G (100 Punkte)
  2. Samsung Galaxy Note 10+ 5G (99 Punkte)
  3. ASUS ZenFone 6 (98 Punkte)
  4. Samsung Galaxy S10 5G (97 Punkte)
  5. Samsung Galaxy S10+ (96 Punkte)
  6. Huawei Mate 30 Pro (93 Punkte)
  7. Google Pixel 3 (92 Punkte)
  8. Google Pixel 4 (92 Punkte)
  9. Samsung Galaxy Note 9 (92 Punkte)
  10. iPhone 11 Pro Max (91 Punkte)