EU berät (mal wieder) über einheitlichen Ladeanschluss für Smartphones
Bereits seit über zehn Jahren arbeiten die Regulatoren der EU an einem Erlass, der Hersteller von Smartphones dazu zwingen soll, einen einheitlichen Ladeanschluss in ihren Geräten zu verbauen. Aktuell hat dieses Thema wieder Fahrt aufgenommen und es wird darüber beraten, ob beispielsweise USB-C als allgemeiner Standard durchgedrückt werden soll. Derzeit sieht die Landschaft der Smartphone-Anschlüsse durchaus bunt gemischt aus. Während die meisten Android-Geräte auf micro-USB oder bereits auch schon USB-C setzen, hält Apple nach wie vor an seinem proprietären Lightning-Anschluss fest.
Als es vor ziemlich genau einem Jahr eine ähnliche Diskussion gab, argumentierte Apple, dass der Zwang zu einem bestimmten Anschluss innovationsfeindlich, verwirrend für den Nutzer von bereits erhältlichen Zubehörprodukten und hierdurch zudem auch umweltschädlich sei. Eine Entscheidung wird in den kommenden Wochen erwartet. Diese kann allerdings auch so aussehen, dass die Hersteller beispielsweise zur Beilage entsprechender Adapter aufgefordert oder gezwungen werden.
Inwieweit sich Apples Sicht auf die Dinge inzwischen geändert hat, muss allerdings abgewartet werden. Zumindest beim iPad Pro verbaut man inzwischen einen USB-C statt des bisherigen Lightning-Anschlusses und es gibt immer mal wieder Spekulationen, dass Apple diesen Schritt früher oder später auch beim iPhone gehen wird.