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EU berät (mal wieder) über einheitlichen Ladeanschluss für Smartphones

Bereits seit über zehn Jahren arbeiten die Regulatoren der EU an einem Erlass, der Hersteller von Smartphones dazu zwingen soll, einen einheitlichen Ladeanschluss in ihren Geräten zu verbauen. Aktuell hat dieses Thema wieder Fahrt aufgenommen und es wird darüber beraten, ob beispielsweise USB-C als allgemeiner Standard durchgedrückt werden soll. Derzeit sieht die Landschaft der Smartphone-Anschlüsse durchaus bunt gemischt aus. Während die meisten Android-Geräte auf micro-USB oder bereits auch schon USB-C setzen, hält Apple nach wie vor an seinem proprietären Lightning-Anschluss fest.

Als es vor ziemlich genau einem Jahr eine ähnliche Diskussion gab, argumentierte Apple, dass der Zwang zu einem bestimmten Anschluss innovationsfeindlich, verwirrend für den Nutzer von bereits erhältlichen Zubehörprodukten und hierdurch zudem auch umweltschädlich sei. Eine Entscheidung wird in den kommenden Wochen erwartet. Diese kann allerdings auch so aussehen, dass die Hersteller beispielsweise zur Beilage entsprechender Adapter aufgefordert oder gezwungen werden.

Inwieweit sich Apples Sicht auf die Dinge inzwischen geändert hat, muss allerdings abgewartet werden. Zumindest beim iPad Pro verbaut man inzwischen einen USB-C statt des bisherigen Lightning-Anschlusses und es gibt immer mal wieder Spekulationen, dass Apple diesen Schritt früher oder später auch beim iPhone gehen wird.

Ming-Chi Kuo: Apple bei neuen Flaggschiff-iPhones für 2020 im Zeitplan

Allgemein wird auch für das laufende Jahr wieder erwartet, dass Apple im erneut im Herbst die neueste Generation seines iPhone vorstellen und auf den Markt bringen wird. Insgesamt sollen dabei gleich vier neue Modelle erscheinen, die allesamt in der Lage sind, im 5G-Netz zu funken. Je nach Region sollen bestimmte Varianten dann auch in der Lage sein, sowohl die sub-6GHz- als auch die mmWave-Technologie zu unterstützen. Für letztere nannte der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo namentlich die USA, Kanada, Japan, Korea und Großbritannien. (via MacRumors)

Diese Einschätzung hat Kuo nun noch einmal untermauert und dabei verkündet, dass iPhone-Modelle mit Unterstützung für beide Technologien nach wie vor im Zeitplan liegen und zeitgleich im Herbst auf den Markt kommen sollen. Damit widerspricht Kuo seinem Analysten-Kollegen Mehdi Hosseini, der in der vergangenen Woche erklärt hatte, dass die sub-6GHz-Modelle im September 2020 erscheinen, die mmWave-Modelle aber erst im Dezember oder Januar 2021 folgen sollen. Kuo gilt allerdings als der weitaus profiliertere und besser informierte Analyst, so dass man zum aktuellen Zeitpunkt wohl darauf vertrauen kann, dass Apple im Zeitplan liegt.