Immer mal wieder präsentiert Apple auf seinem YouTube-Kanal beeindruckende Videos aus seiner "Shot on iPhone" Reihe, in denen man die Möglichkeiten der iPhone-Kamera demonstriert. Eine weitere Dokumentation dieser Möglichkeiten liefert nun einer der größten Popstars unserer Zeit. So wurde das neue Musikvideo von Lady Gaga zu ihrem aktuellen Song "Stupid Love" komplett mit einem iPhone 11 Pro aufgenommen. Auch wenn man über Song und zugehöriges Video sicherlich geteilter Meinung sein kann, ist allein die Tatsache, dass derart vielbeachtete Musikvideos dieser Tage bereits vermehrt mit dem iPhone als Kamera gedreht werden, schon Beweis genug für ihre herausragende Qualität.
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Die EU hat sich mal wieder eine tolle regulatorische Maßnahme einfallen lassen. Geht es nach den Politikern, müssen in den EU-Ländern verkaufte Smartphones künftig möglicherweise über einen vom Nutzer austauschbaren Akku verfügen. Dies geht aus einem Antrag vor, den die Kollegen von TechRadar in die Finger bekommen haben. Zwar ist dieser Antrag noch weit von einer möglichen Entscheidung entfernt, er zeigt jedoch, dass es mit der Weitsichtigkeit bei manchen Politikern nicht soweit her ist. Zwar gibt es reichlich Gründe dafür, warum man einen solchen Vorstoß verfolgen sollte, allerdings gibt es deutlich mehr die auch dagegen sprechen. Zugegeben, dies ist auch immer ein wenig abhängig von der Sichtweise.
Ein austauschbarer Akku würde aus technischer Sicht ein bewegliches Teil mehr bedeuten, welches durch diese Eigenschaft nicht nur schneller kaputt gehen kann, sondern sich unter anderem auch negativ auf die Wasserdichtigkeit des aus. Aus Apple-Sicht würde dies zudem heftige Einschnitte in das Design des iPhone bedeuten. Von Anbeginn besaß das iPhone einen fest verbauten Akku, den Nutzer mit ein wenig Geschick auch selbst tauschen können. Apple rät allerdings in einem solchen Fall zum Gang zu einem Spezialisten. Dank des fest verbauten Akkus kann das iPhone so schlank sein, wie es derzeit ist, zudem sind alle Komponenten auf diese Weise perfekt miteinander integriert.
Offiziell vorgestellt werden könnte der Akku-Antrag eventuell im März. Bereits an anderer Stelle knirscht es derzeit zwischen Apple und der EU. So gibt es Bestrebungen, einen einheitlichen Ladeanschluss an Smartphones (vermutlich USB-C) durchzusetzen, was Apple mit seinem Lightning-Anschluss nicht wirklich in den Kram passt.
Allen Update-Muffeln da draußen, die noch mit einer älteren iOS/iPadOS-Version als 13.2 bzw. macOS 10.15.1 unterwegs sind, sei ein baldiger Gang in die Einstellungen ihrer iPhones, iPads und Macs empfohlen, um ihr Gerät zu aktualisieren. Auf der RSA Security Conference wurde aktuell nämlich eine schwere Sicherheitslücke in verschiedenen WiFi-Chips von Cypress Semiconductor und Broadcom vorgestellt, die auch in den Apple-Geräten verbaut sind (via Ars Technica). Die auf den Namen "Kr00k" getaufte Lücke erlaubt es theoretisch einem Angreifer, kabellose übertragene Daten abzufangen und zu entschlüsseln. Grund hierfür ist eine fehlerhafte Implementierung der Verschlüsselung. Apple hatte diese Lücke bereits im vergangenen Oktober mit der Veröffentlichung von iOS 13.2 und macOS 10.15.1 behoben.
Auch andere Hersteller und Geräte, in denen Chips der beiden Hersteller zum Einsatz kommen, sind von dem Problem betroffen. Namentlich genannt wurden dabei unter anderem Amazon (Echo, Kindle), Google (Nexus), Samsung (Galaxy), Raspberry (Pi 3), Xiaomi (RedMi), sowie einzelne Access Points von Asus und Huawei. Auch hier haben die meisten Hersteller bereits entsprechende Patches ausgeliefert. Die Sicherheitsexperten von ESET Research raten allen Verbrauchern dazu, ihre Geräte auf möglicherweise vorhandene Updates zu überprüfen und diese auch zeitnah zu laden und zu installieren.
Während sich vor allem das iPhone 11 quasi als Star unter der aktuellen iPhone-Generation entpuppt hat, war sein Vorgänger, das iPhone XR das erfolgreichste Smartphone des Jahres 2019, wie aus den Daten der Marktbeobachter von Omdia (via MacRumors) hervorgeht. Demnach hat Apple im gesamten letzten Jahr 46,3 Millionen iPhone XR verkauft, womit es sich mit einem Vorsprung von 9 Millionen Geräten vor dem zweiterfolgreichsten Modell, dem iPhone 11 platzierte. Erst auf dem dritten Rang folgt mit dem Samsung Galaxy A10 (30,3 Millionen Geräte) das erste Smartphone, welches nicht von Apple stammte. Mit dem iPhone 11 Pro Max und dem iPhone 8 konnte Apple zudem noch zwei weitere Modelle in den Top 10 platzieren. Beeindruckend ist das Vorhandensein der beiden iPhone 11 Modelle in den Top 10 vor allem vor dem Hintergrund, dass beide Modelle erst im September des vergangenen Jahres auf den Markt kamen. Das iPhone XR hat Apple auch nach der Vorstellung der aktuellen iPhone-Generation als günstige Alternative im Programm belassen.

Eines sei direkt vorab gesagt: Bei der derzeitigen Situation in China ist eigentlich jede Meldung zu möglichen Produktionsverzögerungen von Apple-Produkten erstens nicht annähernd so wichtig wie die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen und zweitens eigentlich auch nicht mehr als der sprichwörtliche Blick in die Kristallkugel. Dennoch gibt es auch aktuell mal wieder eine Meldung von Reuters zu dem Thema. Dort nähert man sich dem Thema von Seiten der normalen Reisegewohnheiten von Apple-Ingenieuren nach China um diese Jahreszeit. Diese besuchen die Fertigungsstätten und beraten mit den dortigen Fachkräften den Produktionsprozess für die Massenfertigung des iPhone für einen Herbststart.
Aufgrund des Coronavirus finden diese Reisen derzeit aber kaum und nur in sehr stark eingeschränktem Umfang statt. Aus diesem Grund wird erneut über Verzögerungen bei der Produktion des iPhone 12 spekuliert. Während die meisten Beobachter bisher davon ausgingen, dass Apple das neue iPhone erneut im Herbst vorstellen und auf den Markt bringen wird, zieht Reutes dies nun ein wenig in Zweifel.
Unter anderem hatte Apples Haus- und Hofproduzent Foxconn jüngst die Wiederaufnahme der Arbeiten in verschiedenen Fabriken verschieben müssen. Aktuell plant man angeblich, bis Ende des Monats wieder bei einer Kapazität von 50% angekommen zu sein. Bei Foxconn hat man nach Informationen der DigiTimes nun damit begonnen, Arbeiter mit Boni, freien Mahlzeigen und Unterkünften zu einer Rückkehr an die Förderbänder zu bewegen. Der Druck der westlichen Technologiekonzerne dürfte sicherlich nicht kleiner werden. Im Endeffekt ist aber nichts wichtiger als die Gesundheit und die Sicherheit der Arbeiter.
Product Placement in Hollywood-Blockbustern gehört seit jeher zur Strategie von Apple. Und auch in den Inhalten von Apple TV+ findet man naturgemäß immer wieder jede Menge iPhones, MacBooks und mehr. In einem unten im Video zu sehenden Interview mit Vanity Fair hat nun Rian Johnson, seines Zeichens Regisseur des aktuell im Kino laufenden Streifens "Knives Out" interessante Einblicke in die Deals mit Apple bezüglich der Platzierung des iPhone gegeben. Die wichtigste Erkenntnis dabei (etwa ab Minute 2:50): Apple lässt das iPhone gerne in Filmen zeigen - allerdings immer nur in den Händen der guten Jungs. Böse Buben hingegen dürfen iPhones in Filmen nicht benutzen.
Also another funny thing, I don't know if I should say this or not... Not cause it's like lascivious or something, but because it's going to screw me on the next mystery movie that I write, but forget it, I'll say it. It's very interesting.
Apple... they let you use iPhones in movies but - and this is very pivotal if you're ever watching a mystery movie - bad guys cannot have iPhones on camera.
So oh nooooooo, every single filmmaker that has a bad guy in their movie that's supposed to be a secret wants to murder me right now.
In der Aussage versteckt sich sogar ein kleiner Spoiler. So weiß ab sofort jeder, dass sich jemand mit einem iPhone am Ende niemals als Mörder oder anderer böser Bube entpuppen wird.
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Apple und der US-amerikanische Pharmazie- und Konsumgüterhersteller Johnson & Johnson haben heute gemeinsam verkündet, dass man eine eine neue Studie auf den Weg bringen wird, mit der neue Erkenntnisse zum Vorhofflimmern des Herzen und weitere von iPhone und Apple Watch erfasste Daten aus diesem Bereich gewinnen möchte. Im Rahmen der "Heartline Study" wird es eine spezielle ?iPhone?-App zur Datenerhebung geben, mit der dann auch ermittelt werden soll, inwieweit die Gesundheitsfunktionen des ?iPhone? und die Herzfrequenzmessungen der ?Apple Watch? zu einer verbesserten Vorbeugung von Erkrangungen genutzt werden können. Die neue Studie richtet sich explizit an US-amerikanische Teilnehmer im Alter über 65 Jahren, die als Hauptrisikogruppe für Herzinfarkte gelten.
Die Apple Watch hat in der Vergangenheit bereits häufiger dazu beigetragen, Herzprobleme frühzeitig zu erkennen, so dass ein medizinisches Eingreifen möglich war, bevor Schlimmeres passiert ist. Mit der dreijährigen Studie sollen die Möglichkeiten dieser Gesundheitsüberwachung nun tiefer ergründet werden.
Erneut dürfen wir im Herbst mit der nächsten Generation des iPhone, vermutlich unter dem Namen "iPhone 12" rechnen. Diese soll neben einem neuen, an die Optik des iPhone 4 angelehnten Design auch über verschiedene neue technische Features verfügen. Eines davon könnte auch die Unterstützung des neuen WLAN-Standards IEEE 802.11ay sein, wie die Kollegen von MacOtakara heute berichten. Bei 802.11ay handelt es sich um den direkten Nachfolger des IEEE 802.11ad Standards, der eine vervierfachung der Bandbreite und bis zu vier gleichzeitige Sende- und Empfangsströme mitbringen soll. Der neue Standard, der im 60 GHz Frequenzbereich funkt, befindet sich aktuell noch in der Erprobung, soll jedoch bis Ende des Jahres final verabschiedet werden.
IEEE 802.11ay hat seine Stärken vor allem im Ultranahbereich, weswegen die Verbesserungen vor allem bei direkter Kommunikation zwischen iPhones zum Tragen kommen. Als erstes fällt einem dabei natürlich AirDrop ein. Auch die Verbindung zu anderen Geräten, etwa dem erwarteten AR/VR-Headset aus dem Hause Apple, welches für nächstes oder übernächstes Jahr erwartet wird, wäre auf diese Weise denkbar.