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Anhaltender Erfolg: Apple fährt Chip-Produktion für das iPhone 11 weiter hoch

Die iPhones der 11er-Reihe scheinen auch weiterhin echte Verkaufsschlager zu sein. Dieser Schluss lässt sich jedenfalls ziehen, wenn der Bericht von Bloomberg stimmt, in dem es heisst, dass Apple seinen taiwanesischen Chip-Zulieferer Taiwan Semiconductor Manufacturing Co (TSMC) gebeten hat, die Produktion der A13-Chips hochfahren möge, die im iPhone 11, iPhone 11 Pro und iPhone 11 Pro Max zum Einsatz kommen. Damit würde sich einmal mehr bestätigen, dass sich das iPhone 11 besser verkauft als Apple selbst dies offenbar erwartet hat. Vor allem in China ist das iPhone 11 ein echter (Überraschungs-)Erfolg.

Ein Zusammenhang könnte allerdings auch mit dem iPhone 9 bestehen, welches Apple im März auf den Markt bringen soll. Während dieses Gerät äußerlich wohl dem iPhone 8 ähneln wird, dürfte im Inneren aktuelle Technologie, unter anderem eben auch der A13-Chip zum Einsatz kommen.

Kommt das iPhone 12 in der neuen Farbe Navyblau?

Ein wenig überraschte Apple im vergangenen Jahr schon, als man das iPhone 11 neben den Standardfarben Spacegrau, Gold und Silber auch in Nachtgrün auf den Markt brachte. Allerdings könnte für die neue Farbe in diesem Jahr auch schon wieder das Ende gekommen sein. So berichtet der Max Weinbach gemeinsam mit dem YouTube-Kanal EverythingApplePro, dass Apple das Nachtgrün in diesem Jahr durch ein neues Navyblau ersetzen wird und liefert auch gleich noch das passende Konzept in der erwarteten neuen Farbe mit.

Normalerweise muss man nicht allzu viel auf derlei Gerüchte zum aktuellen Zeitpunkt im Jahr geben. Allerdings hat Weinbach eine durchaus gute Trefferquote was seine Vorhersagen betrifft, wenngleich diese in der Regel aus dem Android-Universum stammen. Er hat aber auch verschiedene iPhone-Farben in der Vergangenheit korrekt vorhergesagt, so unter anderem im Mai 2019 das neue Grün für das iPhone 11, welches sich zu den Farben des iPhone XR hinzugesellte. Denkbar ist sicherlich auch, dass Apple das neue Navyblau künftig zusätzlich zum Nachtgrün anbieten wird.



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Welch Ironie: Trump kritisiert Apple wegen iPhone-Sperre, ist indirekt aber selbst betroffen

Während es aktuell mal wieder zwischen Apple und den US-amerikanischen Strafverfolgungsbehörden Knatsch wegen der (nicht vorhandenen) Entsperrmöglichkeiten des iPhone gibt, weilt US-Präsident Donald Trump auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos, wo er in den vergangenen Stunden auch mit Apple CEO Tim Cook zusammentraf. In einem Interview mit CNBC griff er das eingangs erwähnte Thema noch einmal auf und bezichtigte Apple indirekt der Mittäterschaft an Verbrechen als er zu Protokoll gab:

"Frankly I’ve helped them a lot. I’ve given them waivers, because it’s a great company, but it made a big difference. [...] They could have given us that information. It would have been very helpful. Apple has to help us. And I’m very strong on it. They have the keys to so many criminals and criminal minds."

Witzigerweise kommt Trumps Vorstoß nur wenige Tage nach einem Bericht von Bloomberg, wonach es den Behörden mithilfe des Toolkits von Cellebrite gelungen war, das iPhone des angeklagten Partners von Trumps Anwalt Rudy Giuliani, Lev Parnas zu knacken. Prompt verlangte das Kongresskommittee, welches sich derzeit mit dem Amtsenthebungsverfahren gegen Trump beschäftigt, Zugriff auf die extrahierten Daten zu erhalten, um diese in dem Verfahren verwenden zu können. Das Knacken des Geräts hatte extrem lange gedauert, da Apple den Behörden keine Möglichkeiten zur Verfügung stellt und diese auf einen langwierigen Brute-Force Angriff mithilfe der angesprochenen, sehr, sehr teuren Tools setzen müssen.

Bericht wirft spannenden Blick hinter die Kulissen von High-Tech Labor zum Entsperren von iPhones

Vor allem in den USA stehen aktuell mal wieder die von den dortigen Strafverfolgungsbehörden schon lange geforderten Hintertüren in Betriebssystemen und Geräten im Fokus. Aktueller Anlass ist dabei die Forderung des FBI, dass Apple die iPhones eines Amokschützen in Florida entsperren möge, um an die darauf lagernden Inhalte zum Zwecke der Beweissicherung zugreifen zu können. Allerdings gehen die meisten Experten davon aus, dass diese Forderung eher Populismus sei, da viele US-Behörden inzwischen über sündhaft teuere Tools verfügen, mit denen es möglich ist, ältere iPhones zu knacken und zumindest auf einen Teil der darauf lagernden Inhalte zuzugreifen. Ein aktueller Bericht der Kollegen von Fast Company wirft nun einen Blick hinter die Kulissen der New Yorker Polizei und zeigt, wie die Arbeit mit derlei Mitteln konkret aussieht.

So verügt der Staatsanwalt von Manhattan, Cy Vance Jr. über ein forensisches High-Tech Labor mit einem Wert von über 10 Millionen US-Dollar, welches speziell für das Knacken von iPhones eingerichtet wurde. Darin kommen absolute State-of-the-Art Hardware und ein Team von Spezialisten, die meisten Ex-Militärs zum Einsatz, um die Inhalte von den Geräten zu extrahieren. Der eingesetzte Supercomputer generiert 26 Millionen zufällige Passwörter pro Sekunde, mit denen im Brute-Force Verfahren versucht wird, die iPhones zu entsperren. Daneben finden sich noch ein Roboter, der Chips ohne den Einsatz von Hitze entfernen kann und verschiedene Tools mit deren Hilfe kaputte Geräte in einen wieder brauchbaren Zustand versetzt werden können. Die Räumlichkeiten sind zudem abgeschirmt, damit die Geräte nicht von außerhalb gelöscht werden können.

Staatsanwalt Vance gilt als einer der größten Kritiker von Apples Haltung in Sachen iPhone-Entsperrung und verlangt schon seit einiger Zeit Gesetze, die das Unternehmen dazu zwingen, Hintertüren in die Geräte einzubauen. Laut Vance sind 82% der Smartphones, die in seinem Labor landen gesperrt. Nur etwa die Hälfte davon könne man knacken. Neben hardwareseitigen Maßnahmen wie beispielsweise der Secure Enclave ergreift Apple auch mit jedem neuveröffentlichten iOS-Update weitere Schutzmaßnahmen für die Daten seiner Nutzer auf deren Geräten.

Apple hingegen argumentiert, dass man den Strafverfolgungsbehörden sehr wohl Daten zur Verfügung stellt, wie beispielsweise iCloud-Backups. Hierzu wurde erst gestern bekannt, dass man in Cupertino jüngst Pläne verworfen habe, auch diese Daten sicher Ende-zu-Ende zu verschlüsseln. Zwar lagern auch die iCloud-Backups verschlüsselt auf den Apple-Servern, können von Apple jedoch im Zweifel einer richterlichen Anordnung entschlüsselt werden. Vance argumentiert hingegen, dass sich Kriminelle über diesen Umstand durchaus im Klaren seien und demnach auch keine iCloud-Backups anlegen.

Der gesamte Artikel ist durchaus lesenswert und enthält zudem auch einige Fotos aus dem High-Tech Labor in Manhattan. Er kann bei den Kollegen von Fast Company eingesehen werden.

Bloomberg: iPhone 9 soll im März auf den Markt kommen

Was die Spatzen eigentlich schon seint Monaten von den Dächern pfeifen, wird nun immer wahrscheinlicher. So berichtet Bloomberg, dass Apple im kommenden Monat mit der Massenproduktion des "iPhone SE 2" a.k.a. "iPhone 9" beginnen und das Gerät dann im März auf den Markt bringen wird. In den vergangenen Wochen haben sich hierzu immer mehr Gerüchte verfestigt. So soll das Gerät designtechnisch weitestgehend auf dem iPhone 8 basieren, also über ein 4,7" LCD-Display, ein einzelnes Kameraobjektiv auf der Rückseite und einen Touch ID Sensor im Homebutton anstelle von Face ID verfügen. Im Inneren soll hingegen ein aktueller A13 Chip zum Einsatz kommen, der von 3 GB Arbeitsspeicher unterstützt wird.

Das neue Gerät soll dann ab dem März das unterste Preissegment der iPhone-Familie bedienen und sich an Nutzer richten, die noch mit einem iPhone 6 oder iPhone 6s unterwegs sind. Diese interessieren sich laut Marktforschern nicht für aktuelle Technologien und "Spielereien" wie Face ID oder eine gute Kamera, sondern achten eher auf einen niedrigen Preis. Es wird davon ausgegangen, dass der Preis bei 399,- US-Dollar beginnen könnte.