Die Gerüchte zu den neuen iPhones reißen auch ziemlich genau acht Monate vor ihrem Erscheinen nicht ab. Die beiden UBS Analysten Timothy Arcuri und Munjal Shah nehmen sich nun des Themas Arbeitsspeicher an und vermelden, dass dieser bei den Top-Modelle in diesem Jahr auf bis zu 6 GB anwachsen könnte. Die beiden Analsten vertreten zudem ebenfalls die aktuell vorherrschende Meinung, dass Apple im Herbst 2020 gleich vier neue Modelle des iPhone 12 auf den Markt bringen wird. Konkret soll das Lineup wie folgt aussehen (via MacRumors):
- 6,7" iPhone 12: Triple-Lens Kamera mit 3D und 6GB of RAM
- 6,1" iPhone 12: Triple-Lens Kamera mit 3D und 6GB of RAM
- 6,1" iPhone 12: Dual-Lens Kamera und 4GB of RAM
- 5,4" iPhone 12: Dual-Lens Kamera und 4GB of RAM
In diesem Jahr könnten uns so viele neue iPhone-Modelle wie noch nie zuvor ins Haus stehen. Neben dem regulären Update-Zyklus im Herbst, der in diesem Jahr vier neue Modelle bereithalten soll, dürfte im Frühjahr auch das "iPhone SE 2" oder auch "iPhone 9" auf der Agenda stehen. Die japanischen Kollegen von MacOtakara werfen nun ein etwas merkwürdig anmutendes Gerücht in den Ring. So sprechen die Kollegen in ihrem Artikel mehrfach von einem 5,4"-iPhone?, welches in einem ähnlichen Formfaktor wie das iPhone 8 auf den Markt kommen soll. Letzteres wurde in den vergangenen Monaten mehrfach für das "iPhone 9" erwartet, nicht jedoch für das für den Herbst erwartete neue 5,4"-Modell. Für weitere Konfusion sorgt die Aussage, dass Apple neben einer Variante mit Touch ID auch eine Face ID Version dieses Geräts entwickeln soll. Allgemein wird davon ausgegangen, dass das "iPhone 9" über einen klassischen Homebutton mit Touch ID, nicht jedoch Face ID verfügen soll.
Die bisherigen Gerüchte sprechen für den Herbst von einem neuen 5,4"-Gerät, einem oder zwei 6,1"-Versionen und einem 6,7"-iPhone?. Dieses Portfolio wird unter anderem vom bekannten Apple-Analysten Ming-Chi Kuo propagiert. Für das "iPhone 9" hingegen wird ein Gerät erwartet, welches äußerlich in weiten Teilen dem iPhone 8? entsprechen, also über ein 4,7"-Display und Touch ID in einem Homebutton verfügen soll. Es sieht also eher danach aus, als hätten die Kollegen hier ein paar aktuell kursierende Gerüchte durcheinandergebracht.
Bereits seit über zehn Jahren arbeiten die Regulatoren der EU an einem Erlass, der Hersteller von Smartphones dazu zwingen soll, einen einheitlichen Ladeanschluss in ihren Geräten zu verbauen. Aktuell hat dieses Thema wieder Fahrt aufgenommen und es wird darüber beraten, ob beispielsweise USB-C als allgemeiner Standard durchgedrückt werden soll. Derzeit sieht die Landschaft der Smartphone-Anschlüsse durchaus bunt gemischt aus. Während die meisten Android-Geräte auf micro-USB oder bereits auch schon USB-C setzen, hält Apple nach wie vor an seinem proprietären Lightning-Anschluss fest.
Als es vor ziemlich genau einem Jahr eine ähnliche Diskussion gab, argumentierte Apple, dass der Zwang zu einem bestimmten Anschluss innovationsfeindlich, verwirrend für den Nutzer von bereits erhältlichen Zubehörprodukten und hierdurch zudem auch umweltschädlich sei. Eine Entscheidung wird in den kommenden Wochen erwartet. Diese kann allerdings auch so aussehen, dass die Hersteller beispielsweise zur Beilage entsprechender Adapter aufgefordert oder gezwungen werden.
Inwieweit sich Apples Sicht auf die Dinge inzwischen geändert hat, muss allerdings abgewartet werden. Zumindest beim iPad Pro verbaut man inzwischen einen USB-C statt des bisherigen Lightning-Anschlusses und es gibt immer mal wieder Spekulationen, dass Apple diesen Schritt früher oder später auch beim iPhone gehen wird.
Allgemein wird auch für das laufende Jahr wieder erwartet, dass Apple im erneut im Herbst die neueste Generation seines iPhone vorstellen und auf den Markt bringen wird. Insgesamt sollen dabei gleich vier neue Modelle erscheinen, die allesamt in der Lage sind, im 5G-Netz zu funken. Je nach Region sollen bestimmte Varianten dann auch in der Lage sein, sowohl die sub-6GHz- als auch die mmWave-Technologie zu unterstützen. Für letztere nannte der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo namentlich die USA, Kanada, Japan, Korea und Großbritannien. (via MacRumors)
Diese Einschätzung hat Kuo nun noch einmal untermauert und dabei verkündet, dass iPhone-Modelle mit Unterstützung für beide Technologien nach wie vor im Zeitplan liegen und zeitgleich im Herbst auf den Markt kommen sollen. Damit widerspricht Kuo seinem Analysten-Kollegen Mehdi Hosseini, der in der vergangenen Woche erklärt hatte, dass die sub-6GHz-Modelle im September 2020 erscheinen, die mmWave-Modelle aber erst im Dezember oder Januar 2021 folgen sollen. Kuo gilt allerdings als der weitaus profiliertere und besser informierte Analyst, so dass man zum aktuellen Zeitpunkt wohl darauf vertrauen kann, dass Apple im Zeitplan liegt.
Wie bereits mehrfach in der Vergangenheit hat Apple auch in diesem Jahr wieder ein spezielles Video aus seiner "Shot on iPhone" Reihe anlässlich des chinesischen Neujahrsfests auf seinem YouTube-Kanal veröffentlicht. Der acht Minuten lange Clip hört auf den Titel "Daughter" wurde komplett mit einem iPhone 11 Pro erstellt, von Theodore Melfi konzipiert und zeigt die populäre chinesische Schauspielerin Zhou Xun. Inhaltlich geht es um drei Generationen von chinesischen Frauen, die anlässlich des Neujahrsfests zusammenkommen.
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Ebenfalls wie aus der Vergangenheit gewohnt hat Apple auch dieses Mal wieder einen zu dem Video passenden "Behind the Scenes" Clip veröffentlicht, in dem Theodore Melfi zu sehen ist, wie er das Hauptvideo mithilfe eines iPhone 11 Pro gedreht hat.
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Heute vor exakt 13 Jahren war nicht nur ein besonderer Tag für Apple, es war auch ein Tag, der die Welt wie wir sie heute kennen nachhaltig verändern sollte. am 09. Janur 2007 stellte Steve Jobs anlässlich der damals noch stattfindenden Macworld auf der Bühne des Moscone Centers in San Francisco der Welt das allererste iPhone vor und läutete damit den Beginn eines neuen Zeitalters ein. Damals konnte noch keiner ahnen, was für einen Einfluss dieses neue Gerät auf die (Technik-)Welt haben würde. Ob man es will oder nicht, ob man es gut findet oder nicht, das Smartphone hat unsere Welt und unseren Alltag seither geprägt und verändert, so dass es heute schwer ist sich vorzustellen, wie es vorher war. Ein Beispiel: Die Fußball WM in Deutschland ist vermutlich allen noch in guter Erinnerung. Damals, 2006, hat man Fotos noch nicht mit dem Smartphone geschossen und direkt weiter in die Welt verschickt. Damals hat man noch nicht die Ergebnisse auf den anderen Plätzen unterwegs im Internet gecheckt. Und damals hat man noch nicht die Party-Hymnen zur WM ganz selbstverständlich per Spotify über das Handy gehört. 13 Jahre, die wie im Fluge vergangen sind.
Die unten eingebettete Keynote der Macworld gilt für Viele heute noch als eine der besten überhaupt. Die einleitenden, heute als legendär geltenden (und bei mir nach wie vor eine Gänsehaut auslösenden) Worte von Steve Jobs auf der Bühne des Moscone Centersnlauteten damals:
This is a day I've been looking forward to for two and a half years. Every once in a while a revolutionary product comes along that changes everything. [...] Today we're introducing three revolutionary products. The first one is a widescreen iPod with touch controls. The second is a revolutionary mobile phone. And the third is a breakthrough internet communications device. [...] These are not three seperate devices. This is one device. And we are calling it iPhone! Today, Apple is going to re-invent the phone.
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Der Rest ist Geschichte und es ist keinesfalls übertrieben, dass Apple mit dem iPhone den Smartphone-Markt revolutioniert hat. In diesem Punkt werden vermutlich auch nur die Allerwenigsten widersprechen. Apple hat seit jenem geschichtsträchtigen Tag vor 13 Jahren über 1,5 Milliarden iPhones verkauft und damit auch neue Hardware-Kategorien begründet, wie beispielsweise das iPad und die Apple Watch. Zudem hat man mit dem AppStore die Art und Weise erfunden, wie man heute Software, nicht nur auf dem Smartphone kauft. Happy Birthday, iPhone!
Erst kürzlich gab es für Apple positive Meldungen aus Indien, wo sich die Performance des iPhone im vergangenen Jahr signifikant gegenüber den Vorjahren verbessert hatte. Nun zieht mit China auch der zweite schwierige Markt nach. Dort konnte Apple laut Bloomberg im vergangenen Monat vor allem wegen der hohen Popularität des iPhone 11 offenbar einen Anstieg um 18,7% im Jahresvergleich verzeichnen. Anders ausgedrückt konnte Apple demnach ca. 3,28 Millionen Geräte an den Mann bringen. Neben dem vergleichsweise niegrigen Preis des iPhone 11 konnte Apple in China offenbar vor allem mit den Verbesserungen bei der Akkulaufzeit und der Kamera punkten.
Auch der Januar könnte für Apple wieder erfolgreich werden, fällt in diesen Monat doch das chinesische Neujahrsfest, was traditionell ein lukratives Geschäft darstellt.
Ihr seid wahre Foto-Künstler mit dem iPhone? Dann hat Apple genau die richtige Aktion für euch gestartet: Die "Night Mode" Foto-Challenge. Von heute an bis zum 29. Jnauar sucht Apple dabei nach herausragenden Fotos, die Nutzer mit dem Night-Mode ihres iPhone 11, iPhone 11 Pro oder iPhone 11 Pro Max geschossen haben. Dieser Modus wird automatisch bei schlechten Lichtverhältnissen aktiviert und produziert überraschend gute Bilder. Eine Jury wird im Anschluss an den Challenge-Zeitraum die weltweiten Einreichungen begutachten und fünf Gewinnerfotos auswählen, die am 04. März veröffentlicht werden. Die Gewinnerfotos werden dann auch auf Plakatwänden in ausgewählten Städten, in Apple Retail Stores und online präsentiert. In diesem Fall zahlt Apple einen Lizenzbetrag an den jeweiligen Fotografen.
Einreichungen werden ab heute entgegengenommen. Interessierte Nutzer können ihre Bilder entweder öffentlich auf Instagram oder Twitter, versehen mit dem Hashtag "#ShotOniPhone" und #NightmodeChallenge hochladen oder in voller Auflösung per E-Mail an die Adresse shotoniphone@apple.com schicken. Bei letzterer Methode sollte das Bild im Format "Vorname_Nachname_nichtmode_iPhone-Modell" benannt sein. Die Fotos können direkt mit der Kamera aufgenommen sein, oder mit den Bearbeitungswerkzeugen von Apple in der Fotos App oder mit Software von Drittanbietern bearbeitet werden. Teilnehmer müssen mindestens 18 Jahre alt sein.

Für die Jury konnte Apple namhafte Experten verpflichten. Auch hochrangige Apple-Mitarbeiter, wie Marketing-Chef Phil Schiller stimmen mit ab. Alle weiteren Infos gibt es in der zugehörigen Pressemitteilung und in den von Apple veröffentlichten Teilnahmebedingungen.