Bereits seit der Vorstellung des StreamOn-Angebots der Telekom gibt es Kritik hieran, die vor allem in Richtung eines mutmaßlichen Verstoßes gegen die Netzneutralität geht. Diese besagt, dass sämtliche Datenpakte im Internet gleich behandelt werden sollen und zwar unabhängig von ihrer Art, ihres Inhalts oder ihrer Herkunft. Die Telekom allerdings unterscheidet im Rahmen des Angebots sehrwohl zwischen dem Inhalt verschiedener Pakete und zwar dahingegend, dass bestimmte Datenpakete gegen das in bestimmten Mobilfunkverträgen enthaltene Inklusivvolumen rechnet, andere, bestimmter Partnerdienste jedoch nicht.
Nun gibt es erneut ein Urteil zu diesem Streit. So berichtet unter anderem Focus Online, dass sich das Oberverwaltungsgericht Münster in einem Eilverfahren der Haltung der Bundesnetzagentur angeschlossen habe, wonach StreamOn gegen die Netzneutralität verstoße. Eine direkte Auswirkung ergibt sich hierdurch allerdings nicht, da derzeit noch eine weiterführende Entscheidung des Kölner Verwaltungsgerichts anhängig ist.
Erst kürzlich hatte die Telekom sein StreamOn-Angebot weiter ausgebaut und bietet nun mit StreamOn Social&Chat eine neue Option des Angebots an, bei dem künftig auch die Nutzung von beliebten Messenger-Apps wie Facebook, Snapchat, Instagram, Twitter, YouTube, Tinder, Facebook Messenger, WhatsApp oder Telegram nicht mehr gegen das monatliche Inklusivvolumen gerechnet wird.
Die Wirtschafts-Spannung zwischen den USA und China halten weiter an und damit auch, wie vorhin bereits berichtet, die latente Gefahr, dass nach Huawei auch Apple in die Streitigkeiten hineingezogen wird. Nicht zuletzt deswegen hat sich Apple in den vergangenen Monaten bereits intensiv mit einer Verlagerung seiner Fertigungsstätten im Reich der Mitte in andere Regionen beschäftigt. Unter anderem rückte dabei auch Indien immer mehr in den Fokus. Zunächst geschah dies vor allem, weil die dortige Regierung verlangte, dass die im Land verkauften Produkte auch zu einem bestimmten Prozentsatz dort gefertigt werden müssen, inzwischen hat sich Indien für Apple jedoch als durchaus veritabler Standort für die iPhone-Produktion erwiesen. Unter anderem werden inzwischen das iPhone SE , das iPhone 6s und das iPhone 7 dort gefertigt.
Diese Geräte sind jedoch offenbar nicht mehr nur für den indischen Markt gedacht. Wie die Economic Times berichtet, exportiert Apple inzwischen eine kleine Anzahl der in Indien von Wistron produzierten iPhones auch nach Europa. In Kürze will Apple-Partner Foxconn wohl ebenfalls damit beginnen, iPhones im bevölkerungsreichsten Land der Erde zu produzieren - dabei soll es sich dann auch um die Higher-End Modelle des Apple-Smartphones handeln.
Immer wieder gab es in den vergangenen Wochen Gerüchte, wonach Apple an einer Übernahme von Intels Mobilfunkmodem-Sparte oder zumindest den zugehörigen Patenten aus diesem Bereich sei. Intel hat offenbar kein Interesse mehr an diesem Geschäftsbereich, seit sich Apple und Qualcomm auf eine Beilegung ihrer Rechtstreitigkeiten und ein neues Lizenzabkommen einigen konnten, nach dem Apple künftige Modem-Chips für sein iPhone wieder vom Marktführer in diesem Bereich beziehen wird. Intel hatte daraufhin seine Patente zur Versteigerung angeboten.
Wie IAM nun berichtet, hat Intel das Patent-Portfolio wieder vom Markt genommen und ist in exklusive Verhandlungen zum Kauf mit einem nicht näher genannten Interessenten eingestiegen. Der Bericht spekuliert, dass es sich dabei in der Tat um Apple handeln könnte.
Intel gave no indication of who the interested bidder might be; whether, for example, it is an operating company acting on its own, a consortium or an investor play. However, given the reports of Apple's interest in the chipmaker's overall smartphone modem business, the iPhone giant must be seen as among the most likely bidders.
Insgesamt befinden sich in dem Portfolio 8.500 Patente, von denen 6.000 in Verbindung mit 3G, 4G und 5G Mobilfunktechnologien und weitere 1.700 in Verbindung mit der Imlementierung selbiger stehen. Für Apple sind die Patente vor allem deswegen von großem Interesse, da dem iPhone-Hersteller bereits seit einiger Zeit Bestrebungen nachgesagt werden, eigene Mobilfunkmodems produzieren und sich so unabhängig von irgendwelchen Zulieferern machen zu wollen.
Für das kommende Jahr wird das erste 5G-iPhone erwartet. Die darin verbauten Modems dürften allerdings dann immer noch von Qualcomm stammen. Eigene Chips aus dem Hause Apple sollen nicht vor 2022 oder 2023 marktreif sein.
Während die diesjährigen iPhones wohl neben einer Triple Lens Kamera, der Möglichkeit, andere Geräte, wie beispielsweise die AirPods kabellos zu laden und verschiedener interner Updates keine größeren Neuerungen mitbringen werden, dürfte im kommenden Jahr dann der große Hammer folgen. Neben der Unterstützung für 5G-Mobilfunknetze dürfte bei den 2020er iPhones offenbar auch der aktuell noch für die TrueDepth-Kamera auf der Vorderseite benötigte Notch deutlich schlanker werden oder gar komplett wegfallen.
In einer Mitteilung an seine Investoren, die den Kollegen der chinesischen Webseite MyDrivers vorliegt, berichtet der bekannte und vor allem gut informierte Analyst Ming-Chi Kuo, dass der Notch in den iPhones des kommenden Jahres deutlich schlanker werden wird. Die China Times zitiert darüberhinaus einen Analysten von Credit Suisse in Asien, der aus der Zuliefererkette erfahren haben will, dass Apple plane, die 2020er iPhones komplett ohne Notch auf den Markt zu bringen. Allerdings soll dies auch mit dem Wegfall von Face ID einhergehen. Stattdessen soll Apple dann wieder auf Touch ID setzen, welches jedoch überall auf dem Display dank eines neuen Fingerabdrucksensors funktionieren soll. Die FaceTime-Kamera soll sich dann ebenfalls unter dem Display befinden.
Gerade mit Blick auf den erst kürzlich von Apple veröffentlichten Werbeclip zu Face ID, in dem man neben dem größeren Komfort auch die bessere Sicherheit gegenüber Touch ID zu demonstrieren versucht, halte ich letztere Variante für doch sehr zweifelhaft. Apple wurde seit der Einführung von Face ID nicht müde zu betonen, dass man die Gesichtserkennung für die biometrische Authentifizierungsmethode der Zukunft erwachte. Eine Rückkehr zu Touch ID käme da für mich schon mehr als überraschend.
Dennoch berichtet der Analyst, dass ab 2021 dann alle drei neuen iPhone-Modelle ohne Notch auf den Markt kommen sollen. Apple soll dabei angeblich eine eigene unter dem Display verbaute und auf Akustik basierende Fingerabdrucktechnologie entwickeln anstatt sich auf einen Zulieferer zu verlassen. Dem Analysten zufolge soll sich Apples Zeitplan wie folgt gestalten:
2019: Drei neue iPhones mit Face ID und Displaynotch
2020: Zwei neue iPhones mit Face ID und kleinerem Notch, ein Modell ohne Notch und mit Touch ID auf dem gesamten Display
2021: Drei neue iPhones komplett ohne Notch und mit Touch ID auf dem gesamten Display
Die Berichte über eine neue Touch ID Technologie unter dem Display sind nicht neu und kochen bereits seit Monaten immer wieder hoch. Und so sehr ich mir die Rückkehr des aus meiner Sicht deutlich flexibleren Fingerabdrucksensors auch wünsche, so recht dran glauben mag ich aus den oben genannten Gründen noch nicht. Freuen würde ich mich dennoch, falls es so kommen sollte.
Entsprechende Gerüchte gibt es schon länger und auch Indizien im Quellcode von iOS 13 deuten darauf hin, dass Apple seine diesjährigen iPhone-Modelle nicht mehr mit 3D Touch ausstatten und die drucksensitive Bedienfunktion bei allen neuen Modellen durch "Haptic Touch" ersetzen wird, welches man erstmals beim iPhone XR zum Einsatz gebracht hatte. Nun springt auch die DigiTimes auf diesen Zug auf und berichtet ähnliches von Apples Plänen. Allerdings formuliert man diese vorsichtig dahingehend, dass Apple diesen Schritt gehen "könne".
Während 3D Touch auf die Stärke des Drucks auf das Display reagierte, setzt Haptic Touch stattdessen mehr auf die Dauer einer Displayberührung. In den aktuellen Betas von iOS 13 und iPadOS hat Apple dies bereits bei den sogenannten "Quick Actions" der Icons auf dem Homescreen umgestellt. Auch die "Peek"-Vorschauen, beispielsweise bei Weblinks oder auf E-Mails reagieren bereits per Haptic Touch. Damit würden diese Funktionen übrigens auch erstmals auf dem iPad zur Verfügung stehen, die bislang keine drucksensitiven Displays besaßen.
Bislang galt es eigentlich als sicher, dass Apple auch im kommenden Jahr wieder drei iPhone-Modelle auf den Markt bringen wird. Nun jedoch vermelden die Analysten von JP Morgan (via CNBC), dass es sogar vier Modelle werden sollen. Darunter sollen sich dann drei neue iPhones mit OLED-Display in den Größen 5,4", 6,1" und 6,7" befinden, die zudem 5G-fähig sein und eine spezielle 3D-Technologie in ihren rückwärtigen Kameras besitzen sollen. Als viertes Modell soll sich dann noch eine kostengünstige Alternative in dem neuen iPhone-Lineup 2020 befinden, die von der Größe her dem iPhone 8 entsprechen und auf verschiedene Merkmale wie 5G oder ein OLED-Display verzichten soll. Hiermit soll Apple in günstigeres Segment als jemals zuvor bedienen.
Die Werbespots aus dem Hause Apple sind immer wieder nicht nur äußerst unterhaltsam, sie wurden in der Vergangenheit auch schon das eine oder andere Mal mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet. Auch der neueste iPhone-Spot aus Cupertino sorgt derzeit wieder für Aufsehen und demonstriert auf humorvolle Weise, warum Face ID nicht nur sicherer, sondern auch komfortabler als der Vorgänger Touch ID sei. Zu sehen ist dabei ein Mann, der auf einer Liege in seinem Garten liegt, wären eine Reihe von Kurznachrichten auf seinem iPhone XR eingehen. Nur leicht aufgerichtet und durch ein leichtes Öffnen seiner Augen entsperrt er das Gerät, so dass die Nachrichten lesbar werden. Passenderweise trägt der Clip dann auch den Namen "Nap" und ist mit dem Titel "Nice" von Grammy Award Gewinner DJ Latroit untermalt.
Kleine Anmerkung des Autors: Da kann Apple Werbespots schalten wie sie wollen. Ich persönlich finde Touch ID nach wie vor deutlich komfortabler und flexibler als Face ID. :-P
Wir dürften uns aktuell noch ziemlich genau zwei Monate von der Vorstellung der diesjährigen iPhone-Generation entfernt befinden. Da würde es nur bedingt verwundern, wenn nicht so langsam die ersten vermeintlichen Bauteile der neuen Geräte gesichtet werden. So geschehen aktuell bei den Kollegen von Slashleaks, die Fotos des vermeintlichen neuen Logicboards der 2019er iPhones präsentieren. Während Apple in den vergangenen beiden Jahren auf ein L-förmiges Logicboard setzte, scheint man in diesem Jahr wieder zu einem traditionellen, rechteckigen Design zurückzukehren - vorausgesetzt, die Bilder zeigen auch wirklich das echte Bauteil.
Während das Äußere der neuen iPhones vermutlich in sehr weiten Teilen dem der aktuellen Generation enstsprechen wird, könnten sich demnach im Inneren größere Veränderungen abspielen. So sieht es danach aus, als würde Apple dem Akku im nächsten iPhone mehr Platz einräumen, was auch schon der bekannte Analyst Ming-Chi Kuo vorhergesagt hatte. Er erwartet beim Nachfolger des iPhone XS einen Kapazitätszuwachs beim Akku um 20% und beim Nachfolger des iPhone XS Max um 10%. Neben der längeren Akkulaufzeit der Geräte allgemein dürfte Apple damit auch der erwarteten neuen kabellosen Ladefunktionalität in den iPhones Rechnung tragen, mit denen sich beispielsweise die AirPods unterwegs laden lassen sollen. Auch die erwartete Triple-Lens Kamera benötigt natürlich mehr Platz für ihre internen Komponenten.