Intel-Übernahme offenbar ein Schnäppchen für Apple; Erste eigene Chips bereits ab 2021?
Gestern Abend gab Apple bekannt, dass man die Mehrheit an Intels Smartphone-Modem Sparte übernommen hat. Logisch, dass da in den darauf folgenden Stunden jede Menge zusätzliche Berichte zu dem Thema aus dem Boden sprießen. So wurde unter anderem der Kaufpreis von einer Milliarde Dollar diskutiert. Für viele Beobachter und Analysten ist dies ein wahres Schnäppchen wenn man bedenkt, was Apple dafür erhält und welche zukünftige Bedeutung die selbsthergestellten Modemchips in Zukunft für das iPhone und das gesamte Unternehmen haben werden. Die Kollegen von Business Insider zitieren drei unterschiedliche Analysten, die der Meinung sind, Intel sei gezwungen gewesen, die Sparte unter ihrem eigentlichen Wert zu verkaufen, da diese nach Apples Einigung mit Qualcomm höchst defizitär war.
Unterdessen berichtet Reuters, dass der Kauf von Intels Smartphone-Modem Sparte Apples Bemühungen, künftig selber diese Chips zu produzieren deutlich in die Zukunft katapultiert habe. Angetrieben durch die neuen Mitarbeiter und Patente soll das Ziel nun sein, erste eigene Chips bereits ab 2021 in den eigenen Produkten zu verbauen. Ursprünglich wurde von einem Zeitrahmen zwischen 2022 und 2025 spekuliert. Noch bis zum zuletzt genannten Jahr läuft das kürzlich geschlossene Lizenzabkommen mit Qualcomm, so dass Apple seinen eigenen Zeitplan nun deutlich ein- wenn nicht sogar überholt haben dürfte.



