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Apple soll angeblich iPhone mit Touch ID unter dem Display für den chinesischen Markt planen

Ein etwas merkwürdig anmutender Bericht der englisch-sprachigen chinesischen Publikation Global Times sorgt heute für Aufsehen. Demnach soll Apple planen, ein iPhone speziell für den chinesischen Markt herauszubringen, welches aus Kostengründen auf Face ID verzichtet und stattdessen einen unter dem Display platzierten Fingerabdrucksensor a la Touch ID mitbringt. Auf diese Weise soll Apple versuchen wollen, das iPhone in China günstiger zu machen und die zuletzt arg schwächelnden Absätze im Reich der Mitte aufzufangen.

Während ich nach wie vor ein großer Verfechter der aus meiner Sicht deutlich flexibleren Fingerabdruckstechnologie bin, hat Apple sein gesamtes iPhone-Lineup inzwischen auf Face ID umgestellt, was es eher unwahrscheinlich macht, dass ein spezielles Modell für den chinesischen Markt hiervon abweichen wird. Angeblich soll Apple versucht haben, seine Touch ID Technologie im 2017er iPhone X unter dem Display unterzubringen. Letztendlich habe man sich dann aber doch für Face ID entschieden und zwar mit aller Konsequenz.

Zuletzt allerdings hat die Fingerabdruck-Technologie unter dem Display wieder spürbar Fahrt aufgenommen, was unter anderem an günstiger werdenden Komponenten hierfür liegt. Ob Apple sich hiervon allerdings mitreissen lässt und Touch ID unter dem Display ein Comeback feiert, ist derzeit mehr als unklar. Immerhin ist Touch ID nicht gänzlich verschwunden und lebt nach wie vor in der Touch Bar des MacBook Pro und MacBook Air weiter. Zudem hatten erst küzlich Analysten von Barclays vermeldet, dass es aus der Zuliefererkette in Asien Hinweise darauf gebe, dass Apple ab 2020 seine iPhones mit Touch ID unter dem Display ausstatten könnte.

Mutmaßliche CAD-Zeichnungen bestätigen Merkmale der kommenden iPhones

Bis im September erneut die neuen iPhones vorgestellt werden, dürfte die Gerüchtedichte weiterhin erfahrungsgemäß stetig ansteigen. Aktuell sorgen die Kollegen von Slashleaks für Aufsehen und zeigen angebliche CAD-Renderings der diesjährigen Modelle. Solche Zeichnungen werden in der Regel im Vorfeld der Veröffentlichung neuer Produkte an Zubehörhersteller ausgegeben, damit diese auf deren Basis beispielsweise Schutzhüllen und andere Zubehörprodukte vorbereiten und zeitnah auf den Markt bringen können. Auch wenn die Authentizität dieser Zeichnungen nie abschließend gesichert werden kann, greifen sie im aktuellen Fall verschiedene Merkmale auf, die auch in den vergangenen Wochen bereits gehandelt wurden.

Die optisch größte Änderung spielt sich dabei auf der Rückseite ab, wo die Nachfolger von iPhone XS, iPhone XS Max und iPhone XR wohl über einen quadratischen Kamerabump verfügen werden, in dem bei den beiden OLED-Modellen eine Triple-Lens-, beim LCD-Modell eine Dual-Lens-Kamera untergebreacht sein soll. Darüber hinaus werden die diesjährigen iPhones wohl keine äußerlichen Neuerungen mitbringen.