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5G-Smartphones derzeit offenbar noch mit großen Problemen bei der Hitzeentwicklung

Mobilfunknetze nach dem 5G-Standard sollen die nächste große Evolutionsstufe im Mobilfunksektor darstellen. In Deutschland lassen sich bei der Telekom und bei Vodafone hierzu sogar schon die ersten Tarife buchen. Letzterer Anbieter verspricht dabei sogar schon den Zugriff auf 5G in bestimmten Gebieten, während die Telekom erst ab dem Herbst den vollen Umfang an ausgewählten Standorten bereitstellen wird. Um diesen vollumfänglich nutzen zu können, braucht es natürlich auch ein entsprechend ausgestattetes Endgerät. Während Apple wohl erst ab dem kommenden Jahr ein 5G-iPhone anbieten wird, stehen mit dem Samsung Galaxy S10 5G und dem LG V50 Thinq 5G bereits Geräte zweier namhafter Konkurrenten zur Verfügung. Diese Geräte hat nun einmal das Wall Street Journal in die Hand genommeun und in den USA einen umfangreichen Praxistest in den ersten dorft verfügbaren 5G-Zellen vorgenommen.

Die dabei zustandegekommenen Ergebnisse sind durchaus interessant. So konnten in der Tat beeindruckende Downloadraten von bis zu 1,8 GBit/s im Netz des US-Anbieters Sprint erzielt werden. Wo es Licht gibt, gibt es in der Regel aber auch Schatten. Und so zeigte sich, dass die aktuellen 5G-Modemchips offenbar stark hitzeanfällig sind. So verzeichneten die Tester schon bei einer Außentemperatur von 28°C eine automatische Drosselung des 5G-Chips nach kurzer Zeit. Erst als man das Smartphone künstlich gekühlt hatte, gingen die Übertragungsraten wieder nach oben. Fazit: Bei der aktuellen Hitzeentwicklung und dem Umgang hiermit, bringen 5G-Smartphones derzeit keine wirklich Verbesserung gegenüber den 4G- oder LTE-Modellen.

Und es sieht mal wieder ganz so aus, als würde Apple mit seiner (mal wieder) abwartenden Haltung auch hier richtig liegen. So erklärte beispielsweise eine Samsung-Sprecherin gegenüber dem WSJ sinngemäß, dass sich das Hitzeproblem mit der Weiterentwicklung der 5G-Technologie verbessern und der zugehörigen Netze verbessern werde. Dies gepaart mit einem weiteren Jahr Entwicklungszeit und den Chips des Marktführers Qualcomm dürfte dazu führen, dass das 5G-iPhone im kommenden Jahr schon nicht mehr diese Kinderkrankheitem im aktuellen Ausmaß mitbringen wird.

Künftige iPhone-Displays könnten über variable Wiederholrate verfügen

Während Apple, wie vorhin bereits vermeldet, wohl bereits an der nächsten Display-Technologie für seine Apple Watch und später dann das iPhone arbeitet, könnte es auch im nächste Jahr bereits eine durchaus beachtliche Neuerung beim Display des iPhone geben. So berichtet der Leaker Ice Universe, dass Apple für das kommende Jahr mit einem Display mit einer variablen Wiederholrate von 60 bzw. 120Hz plane. Hierdurch sollen die Animationen und Bewegungen auf dem Display noch sanfter als bisher schon angezeigt werden. Während der genannte Leaker bislang keine engere Beziehung zu Apple hatte, gilt er als sehr gut informiert, was Samsung betrifft. Und genau von diesem Zulieferer soll, ebenso wie von LG, das entsprechende Bauteil stammen.

Bereits im iPad Pro nutzt Apple derzeit eine variable Wiederholrate namens "ProMotion", allerdings dort noch auf Basis von LCD-Displays. Beim iPhone hingegen soll dies ab dem kommenden Jahr auch mit OLED-Panels der Fall sein. Durch die bedarfsweise und variable Anpassung der Wiederholrate gelingt es Apple unter anderem auch, den Akku zu schonen. Darüber hinaus nutzt Apple die Technologie, um die Latenz beim Apple Pencil zu verringern und nach wie vor halten sich Gerüchte, dass diese künftig auch mit dem iPhone kompatibel sein könnte.