Skip to content

It's on: Diesjähriges iPhone-Event steigt am 10. September im Steve Jobs Theater

Die letzten Gerüchte haben sich also bewahrheitet. Apple wird sein diesjähriges iPhone-Event am 10. September im Steve Jobs Theater am Apple Park abhalten. Die entsprechenden Einladungen trudeln derzeit bei den Kollegen der US-amerikanischen Technik-Presse ein. Darauf zu lesen ist der Schriftzug „By innovation only" und die Farben des Apple-Logos dürften ein Hinweis auf die Farben des Nachfolgers des iPhone XR sein. Zumindest werden diese genau so erwartet. Die Veranstaltung beginnt um 10:00 Uhr Ortszeit, also 19:00 Uhr deutscher Zeit. Erwartet werden neben der mit Spannung erwarteten Vorstellung der neuen iPhones auch eine neue Generation der Apple Watch und möglicherweise auch neue iPads. Zudem wird Apple wohl auch das Veröffentlichungsdatum von iOS 13, iPadOS 13, macOS Catalina, tvOS 13 und watchOS 6 verkünden. Für neue Macs und möglicherweise auch das iPad Pro könnte Apple indes noch ein weiteres Event im Oktober anberaumen. Weitere Details und Informationen sind in den kommenden Tagen zu erwarten. Der Countdown beginnt.

Apple erlaubt künftig auch Reparatur-Shops die Verwendung von Original-Ersatzteilen beim iPhone

Apple geht dieser Tage spürbar auf Schmusekurs zu seinen Nutzern. Auf die gestern Veröffentlichte Stellungnahme zum Thema Analyse von Siri-Sprachbefehlen inkl. der Ankündigung verschiedener Verbesserungen für das Grading-Programm folgt heute bereits die nächste Pressemitteilung, über die sich vor allem Kritiker an Apples Raparaturpraktiken freuen dürften. So hat das Unternehmen angekündigt, dass man das sogenannte Independent Repair Provider Program ins Leben ruft, welches erstmals auch nicht autorisierte Apple Service-Partner in die Lage versetzt, originale Apple-Ersatzteile für iPhone-Reparaturen außerhalb der Garantiezeit zu verwenden. Das Programm wird zunächst in den USA starten, soll später aber auch auf weitere Länder ausgeweitet werden. Laut Apple hat man bereits über das vergangene Jahr hinweg einen Pilotversuch mit 20 unabhängigen Reparatur-Shops in Nordamerika, Europa und Asien durchgeführt.

Wichtig ist noch einmal darauf hinzuweisen, dass es sich um Reparaturen außerhalb der Garantiezeit handelt und derzeit nur das iPhone hiervon betroffen ist. Zu den am häufigsten benötigten Ersatzteilen gehören Akkus und Displays. Apple hat inzwischen auch eine spezielle Webseite eingerichtet, auf der sich interessierte Reparatur-Shops informieren und sich zu dem kostenlosen Programm anmelden können. Unter anderem findet man dort auch die Anforderungen, die Apple an solche Shops stellt. Auch das Erfüllen sämtlicher Anforderungen ist allerdings noch keine Garantie dafür, dass man in das Programm aufgenommen wird. Apple behält sich das Recht vor, Registrierungen ohne Begründung abzulehnen. Die Pressemitteilung zitiert Apple COO Jeff Williams mit den folgenden Worten:

To better meet our customers' needs, we're making it easier for independent providers across the US to tap into the same resources as our Apple Authorized Service Provider network. When a repair is needed, a customer should have confidence the repair is done right. We believe the safest and most reliable repair is one handled by a trained technician using genuine parts that have been properly engineered and rigorously tested.

Der Start des Programms dürfte vor allem auch mit der aktuell in den USA geführten "Right to Repair"-Diskussion zusammenhängen, die darum kämpft, dass Verbraucher ihre Produkte entweder selbst oder auch bei anderen Dienstleistern unabhängig vom Hersteller reparieren lassen können.

Apple und Intel haben offenbar an Walkie-Talkie Funktion für das iPhone gearbeitet

Mit watchOS 5 führte Apple auf der Apple Watch eine Walkie-Talkie Funktion ein, über die Nutzer schnell und unkompliziert miteinander sprechen konnten. Im vergangenen Monat tauchte dann eine Sicherheitslücke im Zusammenhang mit dieser Funktion auf, weswegen Apple sie serverseitig kurzfristig deaktiviert, jedoch kurz darauf mit iOS 5.3 wieder reaktiviert hat. Wie es aussieht, sollte eine solche Funktion offenbar auch auf das iPhone kommen, wie The Information berichtet. Diese sollte eine Kommunikation zwischen iPhone-Besitzern in Regionen ermöglichen, wo es nur eine sehr schlechte bis gar keine Netzabdeckung gibt, wie beispielsweise beim Skifahren oder Wandern in der Natur.

Angeblich hat Apple gemeinsam mit Intel an einem entsprechenden Projekt gearbeitet, welches die Kommunikation zwischen den iPhones über Weitverkehrs-Radiowellen im 900 MHz Spektrum ermöglicht hätte. Auf der Apple Watch hingegen arbeitet die Funktion über WLAN oder das Mobilfunknetz. Durch die Einigung mit Qualcomm über die künftige Lieferung von Modem-Chips für das iPhone und den damit verbundenen Bruch in diesem Bereich mit Intel soll die Entwicklung zunächst auf Eis gelegt worden sein. Es gibt aber innerhalb Apples offenbar Bestrebungen, sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufzunehmen.

Ist die Unterstützung für den Apple Pencil der Grund für den Wegfall von 3D Touch in den 2019er iPhones?

Nein, ich bringe in diesem Artikel nicht schon wieder das bereits heute Vormittag eingebettete Video zur Präsentation des allerersten iPhone, auf der damals noch Steve Jobs einem Stylus für das Smartphone aus Cupertino eine mehr als deutliche Absage erteilte. Und wenn ich ehrlich bin, kann ich mich nach wie vor nicht so mit dem Gedanken anfreunden, dass Apple sein iPhone wirklich mit einer Unterstützung für den Apple Pencil ausstatten wird. Allerdings rührt dieser Glaube vor allem von meiner subjektiven Sicht und der Art und Weise wie ich das iPhone nutze her. Es ist halt ein Gerät, auf dem man kurz Dinge erledigt, wie beispielsweise Mails checkt, ein Foto knipst oder im Internet surft. All dies sind Dinge, die sich hevorragend mit dem Finger erledigen lassen. Ganz so, wie es auch Steve Jobs seinerzeit erklärte.

Auf dem iPad sieht dies ein wenig anders aus, weswegen ich dort einen Pencil für bestimmte Anwendungsfälle als durchaus sinnvoll erachte. Das iPad hat sich immer mehr zu einem echten Produktiv-Werkzeug, vor allem für kreative Menschen entwickelt. Auch im Unternehmensumfeld hält das Gerät immer weiter Einzug und dient dort als Notizblock oder als Oberfläche für schnelle Zeichnungen und/oder Skizzen. Gerade mit der Einführung der aktuellen Generation des Apple Pencil, der kaum spürbaren Latenz und den cleveren, neu hinzugefügten Funktionen, ist die Kombination aus iPad und Apple Pencil für viele Nutzer in den genannten Bereichen (und natürlich auch den einen oder anderen darüber hinaus) ein echter Mehrwert.

Warum also sollte Apple seinen Pencil auch auf dem iPhone unterstützen? Nun, ich bin mir sicher, dass es auch eine bestimmte Anwendergruppe gibt, die ihn auch dort sinnvoll zum  Einsatz bringen könnte. Dies betrifft vor allem die Max-Version des iPhone, dessen Display im kommenden Jahr gerüchtehalber abermals auf dann 6,7" anwachsen soll. Die Probleme, die Steve Jobs einst ins Feld führte ("You have to get 'em and put 'em away, you lose 'em. Yuck!") blieben allerdings auch dann nach wie vor bestehen.

Ich glaube also nach wie vor nicht wirklich an einen Stylus für das iPhone. Es gibt jedoch ein kleines Indiz, welches aus meiner Sicht durchaus dazu taugt anzunehmen, dass Apple diesen doch in der Schublade hat. Und zwar ist dies der bereits für die neuen iPhones bestätigte Wegfall von 3D Touch. Für diese Funktion benötigte Apple auf dem iPhone eine spezielle Schicht zwischen dem Displayglas und dem eigentlichen Display, welche den Abstand zwischen diesen beiden Komponenten misst und dadurch die Druckintensität der Eingabe ermittelt.

Auf dem iPad hat Apple diese Technologie nie zum Einsatz gebracht, was sicherlich auch an der Größe des Displays und der damit schwieriger zu implementierenden Technik liegt. Der dort unterstützte Apple Pencil reagiert jedoch ebenfalls auf Druckintensität und kann darauf basierend beispielsweise unterschiedlich dicke Striche zeichnen. Eine Kombination aus gleichzeitiger Nutzung von 3D Touch und Apple Pencil dürfte damit ausgeschlossen sein.

Stellt man sich also die Frage, warum Apple die erst mit dem iPhone 6s vor vier Jahren eingeführte Technologie 3D Touch bereits in diesem Jahr wieder aus seinem Smartphone entfernt und durch Haptic Touch ersetzt, wird es schwierig, eine logische Antwort zu finden. Zwar wird auch der recht hohe Preis für die 3D Touch Komponente im Display immer wieder als Grund ins Feld geführt, allerdings mag ich hieran nicht so recht glauben. Meine Vermutung lautet daher, dass Apple tatsächlich in diesem Jahr das iPhone mit einer Unterstützung für den Apple Pencil ausstattet und aus diesem Grunde 3D Touch entfernt.

Wie aber würdet ihr zu einem Apple Pencil am iPhone stehen? Würdet ihr ihn nutzen oder seht ihr es eher wie Steve Jobs? Die Kommentare und die folgende Umfrage freuen sich über eure Stimme!

Bloomberg mit seinen Erwartungen an das diesjährige Herbst-Lineup von Apple

Der in der Regel extrem gut informierte Kollege Mark Gurman von Bloomberg hat heute seine Erwartungen an das Apple-Lineup für den Herbst 2019 verkündet. Dabei werden erneut verschiedene bereits gehandelte Gerüchte aufgegriffen, aber auch jede Menge neue Details in die Runde geworfen. In dem Rundumschlag geht es sowohl um das neue iPhone als auch neue Modelle beim iPad, der Apple Watch, dem Mac, dem HomePod und den AirPods. In Sachen iPad sollen dem Bericht zufolge sowohl das 11"- als auch das 12,9"-Modell des iPad Pro ein Update mit verbesserten Kameras und schnelleren Prozessoren erhalten. Auch ein neues 10,2" iPad, welches das bisherige 9,7" Einstiegs-Modell ersetzen soll, befindet sich weiter in der Verlosung.

Beim iPhone führt offenbar kein Weg an der neuen Triple-Lens Kamera in einer quadratischen Anordnung auf der Rückseite der Nachfolger von iPhone XS und iPhone XS Max vorbei. Das zusätzliche Objektiv soll vor allem für Ultra-Weitwinkel-Aufnahmen dienen, aber auch für Verbesserungen bei schlechten Lichtverhältnissen sorgen. Ansonsten sehen die neuen iPhones nahezu identisch zu der aktuellen Generation aus. Die Rückseite könnte aufgrund einer neuen Endbearbeitung jedoch matter wirken als bisher. Interessanterweise führt Gurman zudem ins Feld, dass die neuen iPhones besser gegen Stürze geschützt sein sollen und das Display somit nicht so schnell splittern soll.

Verbesserungen sind anscheinend auch bei Face ID zu erwarten, wo Apple nun auch ein breites Spektrum an Winkeln ermöglichen soll, so dass man das Gerät beispielsweise auch recht komfortabel entsperren kann, wenn es einfach nur auf dem Tisch liegt. Laut Gurman gesellen sich zu diesen Neuerungen zudem eine "dramatisch verbesserte" Wasserfestigkeit, ein schnellerer A13-Prozessor, sowie ein neuer Co-Prozessor, der intern auf den Namen "AMX" oder "Matrix" hören soll. Beim iPhone XR sind eine Dual-Lens Kamera auf der Rückseite und neue Farboptionen zu erwarten.

Bei der Apple Watch sind in diesem Jahr offenbar keine größeren Sprünge zu erwarten. Diese sollen sich vor allem um das neue Betriebssystem watchOS 6 und neue Gehäuse aus Keramik und Titan drehen, wie bereits kürzlich entdeckt.

Bereits seit einiger Zeit gehandelt wird zudem ein komplett neu gestaltetes 16" MacBook Pro, welches nun auch Mark Gurman erwartet. Auch die dann bereits dritte Generation der AirPods mit einem besseren Schutz vor Feuchtigkeit und einer Noise Cancelling Funktion und ein günstigerer HomePod werden von Gurman bis spätestens Anfang 2020 erwartet.

Das diesjährige iPhone-Event dürfte nach letzten Informationen wohl am 10. September im Steve Jobs Theater am Apple Park in Cupertino über die Bühne gehen. Das wären dann gerade mal noch drei Wochen bis zum Startschuss in den diesjährigen heißen Apple-Herbst.

Hüllenhersteller Olixar präsentiert iPhone 11 Hüllen mit Aussparung für kleineren Pencil

Die Gerüchte rund um die diesjährigen iPhones treiben immer sonderbarere Blüten. So lehnt sich nun der Hüllenhersteller Olixar recht weit aus dem Fenster und erwartet, dass die 2019er iPhones Unterstützung für den Apple Pencil enthalten werden. Aus diesem Grunde wurden nun Hüllen vorgestellt, die auf der Rückseite über eine entsprechende Einkerbung verfügen, in der der Pencil Platz finden soll. Dieser ist in den Augen von Olixar offenbar kürzer sein als das vom iPad gewohnte Modell. Auf der Webseite Mobile Fun kann aktuell diese Hülle für das "iPhone 11 Pro" geordert werden. Auch wenn es eher unwahrscheinlich ist, dass Olixar bereits über Informationen zu Details des neuen iPhone verfügt, ist das Auftauchen der Hülle mit dem Pencil-Halter durchaus bemerkenswert.

Der eine oder andere Analyst hatte in den vergangenen Monaten immer mal wieder die mögliche Unterstützung des Apple Pencil auf dem iPhone ins Spiel gebracht. Wirklich greifbare Informationen gibt es hierzu allerdings nach wie vor nicht. Zudem hallt einem auch immer wieder die berühmte Aussage von Steve Jobs zum Thema Stylus bei der Präsentation des allerersten iPhone im Ohr: Wir werden mit einem natürlichen Pencil geboren, mit unserem Finger.



YouTube Direktlink

British Airways stattet seine Kabinencrew mit 15.000 iPhone XR aus

Die britische Fluggesellschaft British Airways hat per Pressemitteilung bekanntgegeben, dass sie 15.000 iPhone XR gekauft hat, um diese an ihre Kabinencrews auszugeben. Diese sollen damit einen personalisierteren Kundenservice für die Passagiere anbieten können. Hierzu werden die ausgegebenen iPhone XR von British Airways mit vorinstallierten Apps bestückt, die der Crew hierbei helfen. Die ersten Erfahrungen mit der neuen Strategie sollen positiv sein. So berichtet ein Crewmitglied exemplarisch von einem Fall, in dem ein Passagier vergessen hatte, eine spezielle Mahlzeit zu bestellen. Der Flugbegleiter zückte daraufhin sein neues iPhone XR und bestellte dies an Ort und Stelle für den Rückflug des Passagiers.

Die iPhone XR Strategie ist Teil einer großen Kundenzufriedenheits-Offensive von British Airways, in deren Rahmen das Unternehmen 6,5 Milliarden Britische Pfund in die Hand nimmt. Auch die Installation von High-Speed WiFi in der kompletten Flugzeugflotte ist Teil dieser Offensive und steht natürlich auch in direktem Zusammenhang mit den ausgegebenen iPhones.

Nach der Telekom: Auch O2 bietet Info-Service zu den neuen iPhones an

Die Telekom hat bereits in der vergangenen Woche seinen diesjährigen Reservierungsservice für das neue iPhone, offiziell als "Premieren-Ticket" bezeichnet, an den Start gebracht, nun zieht auch O2 nach. Dort hört die Aktion auf den Namen News zu Top-Smartphones 2019 und enthält die Möglichkeit, sich für eine Art Newsletter zu registrieren, der einen unverbindlich über jegliche Neuigkeit zum für den kommenden Monat erwarteten neuen iPhone auf dem Laufenden hält. Bestehender O2-Kunde muss man hierfür nicht sein, lediglich das Mindestalter von 18 Jahren und die Angabe von Name und E-Mail Adresse werden erwartet.

Fehlt prinzipiell nur noch Vodefone in der Riege der drei großen deutschen Mobilfunkprovider. Hier wird es wohl ebenfalls in Kürze unter dem bereits aus den vergangenen Jahren bekannten Motto First come, First surf losgehen.