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BOE Display soll ab 2020 ebenfalls OLED-Displays für das iPhone liefern

Apples Bedarf an OLED-Displays für seine iPhone-Linie ist inzwischen extrem hoch. Problematisch ist dabei, dass derzeit mit Samsung Display lediglich ein einziger Zulieferer in der Lage ist, die Displays in der von Apple geforderten Qualität und Anzahl zu liefern. Um dieses Problem kurz- bis mittelfristig zu lösen, hat Apple bereits kräftig in die OLED-Produktion bei LG investiert. Mit dem chinesischen Hersteller BOE Display soll nun ein weiterer Zulieferer kurz davor stehen, von Apples für die Produktion von OLED-Displays für das iPhone zertifiziert zu werden. Dies berichtet heute Nikkei Asian Review. Derzeit soll Apple dem Bericht zufolge exzessive Tests der Panels durchführen, um die letzte Hürde vor der Auftragerteilung zu nehmen.

Bei BOE handelt es sich um einen sogenannten "Hidden Champion". Das chinesische Unternehmen ist der Marktführer bei der Produktion von LCD-Displays und beliefert Apple unter anderem bereits für das iPad und verschiedene MacBooks. Die derzeit verwendeten OLED-Displays von Samsung sind die teuerste Komponente im iPhone und es darf davon ausgegangen werden, dass Apple mit dem Hinzufügen weiterer Zulieferer nicht nur die Abhängigkeit von Samsung verringern, sondern auch den Preos für die Komponente drücken möchte. Die neuen Displays von BOE könnten bereits im kommenden Jahr ihren Weg in die dann anstehende iPhone-Generation finden, so der Bericht. Ab dann sollen sämtliche Modelle des iPhone OLED-Displays erhalten, was den Bedarf noch einmal deutlich nach oben schrauben dürfte.

Diesjährige iPhones sollen angeblich mit USB-C Netzteil ausgeliefert werden

Es dauert nicht mehr lange, ehe Apple auf einem Event, vermutlich wieder in der ersten September-Hälfte, seine neuen iPhones präsentieren wird. Entsprechend steigt auch die Gerüchte-Dichte inzwischen weiter an. Neben den Namensspekulationen der vergangenen Woche berichtet ChargerLAB via Twitter nun, dass den diesjährigen iPhones ein neues Netzteil beiligen wird, welches das bisherige 5W-Netzteil ablösen soll. Das neue Ladegerät soll dabei über einen USB-C Anschluss verfügen, im Lieferumfang entsprechend ein USB-C auf Lightning Kabel enthalten sein. Der Schritt wäre in der Tat konsequent, pusht Apple den USB-C Standard schließlich auch an anderen Stellen in seinem Sortiment spürbar. Auch dem iPad Pro liegt beispielsweise ein solches Netzteil bei. Für das iPhone würde das neue USB-C Netzteil zudem einen deutlichen Geschwindigkeitszuwachs beim Ladevorgang bedeuten.

Die Gerüchte in diese Richtung sind freilich nicht neu und man wird abwarten müssen, ob sie sich in diesem Jahr tatsächlich endgültig manifestieren. Auch Macotakara hatte unter anderem vor einigen Wochen berichtet, dass Apple den Wechsel beim Netzteil der diesjährigen iPhones vollziehen wird.

Während also bereits spekuliert wird, dass die neuen iPhones ab diesem Jahr mit einem neuen USB-C Netzteil ausgeliefert werden, könnte dieses auch dazu dienen, möglicherweise größere Akkus in den neuen Geräten zu versorgen. So berichtet die DigiTimes im Rahmen einer umfangreicheren Liste der erwarteten Neuerungen unter anderem, dass die Akku-Kapazitäten bei den Nachfolgern von iPhone XS, iPhone XS Max und iPhone XR auf ca. 3.200 mAh, 3.500 mAh bzw. 3.000 mAh angehoben werden könnten. Dies entspräche einem Zugewinn von 20%, 10% bzw. 2% gegenüber den aktuellen Kapazitäten.

Präsentation der neuen iPhones offenbar am 10. September

Wie es aussieht, plant Ale sein diesjähriges Event zur Vorstellung der neuen iPhone-Generation für den 10. September. Schon bisher galt es als sicher, dass Apple erneut ein September-Event veranstalten wird, um die neuen Geräte und auch die finalen Versionen von iOS 13 und iPadOS 13 zu präsentieren, nun kristallisiert sich auch das konkrete Datum heraus. So haben die Kollegen von iHelpBR in den Tiefen der gestern Abend veröffentlichten Beta von iOS 13 einen Screenshot mit dem Namen „HoldForRelease“ entdeckt, auf dem das Kalander-Icon dieses Datum anzeigt. Ein entsprechender Screenshot war auch schon in den späten Betas von iOS 12 im vergangenen Jahr enthalten und hatte dort ebenfalls das korrekte Datum vorab verkündet.

Das Datum ist durchaus plausibel, handelt es sich dabei schließlich erneut um den von Apple in der Regel bevorzugten Dienstag und einen Zeitpunkt, den das Unternehmen auch in der Vergangenheit stets im September gewählt hatte. Insofern kann man sich den Termin schon einmal im Kalender markieren.

Sollte sich der 10. September bewahrheiten, könnte Apple ab dem darauf folgenden Freitag, den 13. September erste Vorbestellungen entgegennehmen und mit dem offiziellen Verkauf am 20. September beginnen.

Apple rechtfertigt Maßnahme gegen Akku-Tausch durch unautorisierte Drittanbieter

In der vergangenen Woche kamen Berichte auf, wonach Apple in den selbstverbauten Akkus einen Chip zum Einsatz bringt, der die neuen Akku-Überwachungsfunktionen in iOS deaktiviert, sobald dieser von einem nicht durch Apple autorisierten Drittanbieter verbaut wurde. Ist dies der Fall, wird bei den aktuellen iPhones die Meldung "Unable to verify this iPhone has a genuine battery." angezeigt. Gegenüber den Kollegen von iMore hat Apple diese Maßnahme nun bestätigt und gleich auch noch eine Erklärung hierfür mitgeliefert. Zusammengefasst möchte man den Nutzer hiermit unter anderem vor möglichen Gefahren durch "damaged, poor quality, or used batteries" schützen:

We take the safety of our customers very seriously and want to make sure any battery replacement is done properly. There are now over 1,800 Apple authorized service providers across the United States so our customers have even more convenient access to quality repairs.

Last year we introduced a new feature to notify customers if we were unable to verify that a new, genuine battery was installed by a certified technician following Apple repair processes. This information is there to help protect our customers from damaged, poor quality, or used batteries which can lead to safety or performance issues. This notification does not impact the customer's ability to use the phone after an unauthorized repair.
Die Meldung erscheint auch dann, wenn ein offizieller Apple-Akku verbaut wurde, dies jedoch nicht von Apple selbst oder einem autorisierten Servicepartner vorgenommen wurde. Laut Apple gibt es keine weiteren Einschränkungen bei der Nutzung des iPhone außer der Meldung in der Akku-Überwachung.

Neue Farbe, matte Rückseite: Neue angebliche Details zu den diesjährigen iPhones

In etwas weniger als einem Monat wird Apple wohl seine neuen iPhones präsentieren. Während die Namensspekulationen hierzu weiter ins Kraut schießen, meldet sich ein anonymer, angeblicher Fosconn-Arbeiter zu Wort und berichtet gegenüber den chinesischen Kollegen von Zhihu (via Slashleaks) verschiedene Informationen zu den neuen Geräten. Dabei kommen erneut mehrere Details auf, die bereits in den vergangenen Wochen diskutiert wurden. Einige davon erscheinen daher plausibel, während andere allerdings auch als eher zweifelhaft anmuten.

Mindestens eines der neuen iPhones soll dem Bericht zufolge in einer komplett neuen, dunkelgrünen Farbe auf den Markt kommen soll. Dies könnte am ehesten auf den Nachfolger des iPhone XS, aka iPhone 11 zutreffen und wurde in ähnlicher Weise auch bereits von den Kollegen von Macotakara ins Spiel gebracht. Die Rückseite des Geräts soll eine matte, leicht rauhe Oberfläche besitzen. Auch dies könnte so kommen, zumal der bekannt Apple-Analyst Ming-Chi Kuo dies bereits vor einigen Wochen berichtete.

Ein komplett neues Gerücht betrifft indes ebenfalls die Rückseite der neuen Geräte, auf denen in diesem Jahr erstmals der Schriftzug "iPhone" fehlen soll. Möglicherweise geht Apple davon aus, dass das Design des iPhone inzwischen so bekannt ist, dass der Name nicht mehr aufgedruckt sein muss. Die Vorderseite der neuen Geräte soll sich hingegen nicht von der der aktuellen Generation unterscheiden und auch die Speicherkapazitäten sollen bei 64 GB, 256 GB und 512 GB verharren.

Telekom startet Reservierungs-Service für die diesjährigen iPhones

Das Spiel ist bekannt. Wenige Wochen vor der eigentlichen Vorstellung des neuen iPhone starten die hiesigen Mobilfunkprovider ihre Reservierungs-Services. So natürlich auch in diesem Jahr wieder, in dem die Telekom mit ihrem "Reservierungs-Service für Smartphone-Neuheiten", bei dem, wie auch schon in den vergangenen Jahren, die Telekom auf die explizite Erwähnung von Apple oder des iPhones verzichtet. Interessierte Nutzer können sich ab sofort auf der entsprechenden Webseite bei der Telekom registrieren und erhalten bei Erscheinen des neuen Geräts dann ein Vorkaufsrecht. Dieses wird nach dem Prinzip "First come, first serve" behandelt. Wer sich also sein Premierenticket frühzeitig sichert, wird man auch als einer der ersten beliefert. Die Grafik auf der Webseite ist zwar noch mit dem Jahr 2018 versehen, der Reservierungs-Dienst gilt jedoch bereits für 2019. Das Ticket wird einem per E-Mail zugestellt, auf Wunsch kann man es anschließend auch stilecht in Apples Wallet-App hinterlegen.

Hüllenhersteller ESR erwartet "iPhone 11", "iPhone 11 Pro" und "iPhone 11 Max" für den Herbst

Ich persönlich bin nach wie vor skeptisch, was den Namenszusatz "Pro" bei den diesjährigen iPhones betrifft, über den erst kürzlich spekuliert wurde. Zuletzt hatte Apple seine Produktpalette eher ein wenig vereinheitlicht und die Pro-Reihen tatsächlich eher in Richtung der professionellen Anwender ausgerichtet. Das Consumer-Produkt iPhone nun mit einem solchen Zusatz zu versehen, wäre aus meiner Sicht ein wenig inkonsequent. Und so stellt sich auch die Frage, ob der Hüllenhersteller ESR mit seinen aktuell von den Kollegen von iPhonesoft.fr gesichteten Zubehörprodukten für das "iPhone 11", "iPhone 11 Pro" und "iPhone 11 Max" nicht einfach nur auf die aktuellen Gerüchte aufspringt, statt über Insiderwissen von Apple zu verfügen. Letzteres dürfte zum jetzigen Zeitpunkt ohnehin noch nicht offiziell an die Zubehörhersteller weitergegeben worden sein.

Sollte es jedoch tatsächlich so kommen, wie hier prognostiziert, würde der Nachfolger des iPhone XR wohl auf den Namen "iPhone 11", die Nachfolger von iPhone XS und iPhone XS Max hingegen auf die Namen "iPhone 11 Pro" bzw. "iPhone 11 Pro Max" hören. Letzteres wäre dabei alleridngs schon eine ziemliche Monsterbezeichnung.

iPhone-Schwäche: Apple verliert deutliche Marktanteile in Europa

Kurz vor der Vorstellung der diesjährigen iPhone-Modelle gibt es weiter Hiobsbotschaften zum Apple-Smartphone zu vermelden. Gemäß aktueller Zahlen der Marktanalysten von Canalys fiel nämlich der Marktanteil des iPhone in Europa im zweiten Quartal 2019 um satte 17% im Vergleich zum Vorjahr. Dies entspricht einem Rückgang von 7,7 Millionen verkaufter Geräte im zweiten Quartal 2018 auf nur noch 6,4 Millionen in diesem Jahr. Trotz der Verluste konnte Apple aber offenbar immerhin seinen dritten Platz in der Rangliste hinter Samsung und Huawei aber immerhin noch vor Xiami verteidigen. Der Marktanteil ging allerdings von ehemals 17% auf nun nur noch 14,1% zurück.

Traditionell ist das zweite Quartal zwar immer ein eher schlechtes für das iPhone, da Kunden in diesem Zeitraum eher auf die Vorstellung der neuen Modelle im Herbst warten als sich ein aktuelles Gerät zu kaufen, dennoch ist die Entwicklung im Jahresvergleich durchaus besorgniserregend. Samsung hingegen konnte im selben Zeitraum nämlich von 15,3 Millionen verkaufter Geräte auf nun 18,3 Millionen zulegen.

Immerhin steht Apple aber nicht alleine da. Auch Huawei musste einen Rückgang seiner Verkäufe um 16% im Jahresvergleich hinnehmen, was sicherlich auch mit den US-Sanktionen gegen das chinesische Unternehmen und der damit verbundenen Unsicherheit im die Nutzungsrechte und Updates für das Android-Betriebssystem gelegen hat. Offensichtlich war Xiaomi hierbei der große Profiteur, konnte man seine eigenen Absätze doch gleich um stattliche 48% auf 4,3 Millionen Geräte steigern.