Dass Apple und vor allem CEO Tim Cook in den Themen Augmented und Virtual Reality große Felder für die Zukunft sehen, ist nichts Neues. Und so verwundert es auch nicht wirklich, dass das Unternehmen nach Informationen der DigiTimes seine Zulieferer in Fernost nun damit beauftragt haben soll, Kompnenten für die für die 2020er iPhones geplante Time-of-Flight (ToF) Kamera vorzubereiten. Bereits in der Vergangenheit wurde mehrfach gemunkelt, dass Apple plane, eine solche Funktion in die rückwärtige Kamera seines Smartphones zu verbauen und auf diese Weise 3D-Aufnahmen und ein verbessertes AR-Erlebnis zu ermöglichen.
Bereits jetzt nutzt Apple eine ähnliche Technologie namens VCSEL (Vertical-Cavity Surface-Emitting Lasers) für die TrueDepth-Kamera, mit der unter anderem Face ID, Animoji und der Portrait-Modus bei Selfies ermöglicht wird. ToF wäre verglichen damit aber nochmal ein deutlicher Schritt nach vorne. Diese Technologie berechnet die Zeit, die die Reflektion eines Lasers von einem Objekt zurück zur Kamera benötigt, um auf dieser Basis ein 3D-Bild eben jenes Objekts zu erzeugen. Dies soll letzten Informationen von Bloomberg zufolge bis zu einer Entfernung von bis zu 5 Metern funktionieren, während die TrueDepth-Kamera berzeit nur auf Entfernungen zwischen 25 und 50 Zentimetern funktioniert.
Angeblich soll Sony der Hauptzulieferer für diese Komponente sein und offenbar hat sich Apple bereits entsprechende Komponenten und Lieferrechte gesichert, um einen Vorsprung von bis zu zwei Jahren vor der Konkurrenz im Bereich ToF-Kamera zu haben.
Es dürfte noch ziemlich genau zwei Monate dauern bis Apple auf dem auch in diesem Jahr wieder zu erwartenden September-Event seine neueste iPhone-Generation vorstellt. Dabei sind erneut drei Modelle zu erwarten, bei denen es sich um die Nachfolger von iPhone XS, iPhone XS Max und iPhone XR handelt. Während die drei neuen Geräte optisch wohl weitestgehend den aktuellen Modellen entsprechen werden, befindet sich die größte Neuerung mutmaßlich auf der Rückseite. Hier ist bei allen drei neuen iPhones jeweils ein neues Kameraobjektiv zu erwarten, wodurch sich der Kamerabump künftig offenbar quadratisch präsentieren wird.
Der YouTuber MKBHD hat nun Dummies der mutmaßlich auf die Namen iPhone 11, iPhone 11 Max und iPhone 11R hörenden Geräte in die Finger bekommen und zeigt diese in einem aktuellen Video, wodurch wir den bislang besten Eindruck der kommenden iPhone-Generation erhalten. In etwa so wie nachfolgend zu sehen, dürften sich die drei neuen iPhones dann ab September präsentieren.
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Mit dem ersten 5G-fähigen iPhone ist nicht vor dem kommenden Jahr zu rechnen. Dies ist ehrlich gesagt auch nicht weiter schlimm, wenn man bedenkt, dass die für eine sinnvolle Nutzung benötigte Infrastruktur derzeit ohnehin noch nicht zur Verfügung steht. Dennoch prescht Vodafone nun hervor und nahm heute das deutschlandweit erste 5G-Netz für private Nutzer in Betrieb. Konkret bieten seit heute 25 Vodafone-Sendemasten den 5G-Betrieb in 20 Städten und Gemeinden (unter anderem in Köln, Düsseldorf, Hamburg, Dortmund und München) an. Bis zum August soll diese Zahl auf mehr als 50 Stationen (unter anderem in Berlin, Bremen, Dresden, Darmstadt, Leipzig und Frankfurt ) anwachsen. Neben einem 5G-fähigen Endgerät benötigt man allerdings auch einen entsprechenden Mobilfunkvertrag, um einen möglicherweise in der Nähe befindlichen Sendemast nutzen zu können.
Selbstverständlich werden von Vodafone mit dem Start des Netzes auch diese Tarifoptionen inzwischen angeboten. So lassen sich für monatlich € 5,- über die MeinVodafone App zu einem bestehenden Vertrag hinzubuchen. Kunden mit einem Vertrag im Tarif Vodafone Red XL und Vodafone Black erhalten die 5G-Option sogar kostenlos automatisch aktiviert.
In Sachen Endgeräte ist das Huawei Mate 20 X 5G das erste 5G-Smartphone, welches seit heute von Privatkunden im 5G-Netz von Vodafone vollumfänglich genutzt werden kann. In Kürze gesellt sich auch noch ddas Samsung Galaxy S10 5G hinzu. Eine weitere Alternative bietet sich zudem mit dem bereits verfügbaren GigaCube 5G Router an, den Vodafone-Kunden in den Tarifen GigaCube Mini, GigaCube und GigaCube Max bestellen können. Hierfür werden einmalig € 349,90 (im Tarif GigaCube Flex € 499,90) sowie eine monatlichen Zuzahlung von € 2,99 fällig. Angeblich sollen mit dem Router im 5G-Netz bis zu 500 Mbit/s möglich sein. Steht kein 5G zur Verfügung, funkt der GigaCube aber auch im LTE-Netz.
Das kürzlich erfolgte neue Urteil zum StreamOn-Angebot der Telekom hat nun offenbar erste Konsequenzen. Zwar plant der Mobilfunkanbieter seinen Dienst auch weiterhin anzubieten, wird den Kollegen vom iPhone-Ticker jedoch offenbar Anpassungen an ihm vornehmen. Wie konkret diese aussehen werden, wurde nicht bekannt, die Telekom ist jedoch auch weiterhin der Ansicht, mit StreamOn grundsätzlich nicht gegen die Netzneutralität zu verstoßen. Darüber hinaus wichtig: Die Telekom betont auch, dass ihre Nutzer nicht mit erhöhten Preisen rechnen müssen.
Vor allem stören sich die Bundesnetzagentur und die ihrem Eilantrag stattgebenden Richter daran, dass die Telekom teilweise eine Reduzierung der Übertragungsgeschwindigkeit beim Videostreaming vornimmt und das StreamOn-Angebot im Ausland anders abgrechnet als im Inland. Letzteres dürfte nach den letzten EU-Anpassungen in Sachen Roaming nicht mehr der Fall sein. Zumindest in diesen Punkten zeigt sich die Telekom nun offenbar einsichtig und will entsprechende Anpassungen vornehmen. Hierfür erwartet man jedoch eine angemessene Umsetzungsfrist.