Nicht nur China ist ein schwieriges Pflaster für Apple, auch in Indien bekommt man nicht so richtig einen Fuß auf den Boden. Nun wirft die Economic Times einen Blick hinter die Probleme Apples im bevölkerungsreichsten Land der Erde und sieht dabei auch einen Hoffnungsschimmer am Horizont. Nach wie vor sinken Apples Absatzzahlen in Indien, allerdings planen die örtlichen Behörden offenbar eine Lockerung der bisherigen strengen Bestimmungen für ausländische Unternehmen, was Apples Bemühungen zur Eröffnung eigener Retail Stores in dem Land zugute kommen dürfte.
Im ersten Quartal des Jahres sollen die iPhone-Verkaufszahlen im Jahresvergleich erneut um 42% nachgegeben haben, so dass man nur noch 220.000 Geräte an den Mann bringen konnte. Im zweiten Quartal hätten sie sich dem Bericht zufolge wieder leicht erholt, vor allem aufgrund von starken Nachlässen, die die örtlichen Mobilfunkanbieter auf das iPhone gewährten.
Nach dem Wirtschaftsstreit zwischen China und den USA rückt Indien mehr und mehr in den Fokus, um künftig wohl auch ein größerer Standort für die Fertigung von Apple-Produkten zu werden. Mit der zusätzlichen Aussicht auf eigene Retail Stores in dem Land könnte Apple das Ruder möglicherweise herumreissen.

Bereits in den vergangenen Wochen deutete sich an, dass Apple offenbar eine Strafzahlung an Samsung zu zahlen habe, da man das selbstgesteckte Ziel an verkauften iPhones nicht erreicht habe und somit auch weniger OLED-Displays als ursprünglich vereinbart von Samsung abgenommen habe.
Reuters versieht diese Meldung nun mit einer Zahl und berichtet, dass Apple bereits im zweiten Quartal dieses Jahres umgerechnet 683 Millionen US-Dollar an Samsung gezahlt habe. Samsung selbst hatte die Zahlung am Freitag mehr oder weniger offiziell gemacht, als man schwache Quartalszahlen vermeldete, dabei aber anmerkte, dass Sonderzahlungen, wie die von Apple dazu führten, dass man dennoch leicht über der Erwartung der meisten Analysten lag.
Das StreamOn-Angebot der Telekom wird bereits seit einiger Zeit und vor allem kontrovers diskutiert. Dies liegt vor allem daran, dass verschiedene Beobachter darin einen (sich anbahnenden) Verstoß gegen die Netzneutralität sehen, da die Telekom bestimmte Datenpakete anders behandelt und nicht gegen das im Mobilfunkvertrag enthaltene Inklusivvolumen rechnet, als andere. Ungeachtet der inzwischen auch vor Gericht ausgefochtenen Diskussion hierüber steht inzwischen auch eine weitere Geschmacksvariante des Angebots zur Verfügung: StreamOn Social&Chat.
Mit der neuen Option StreamOn rechnet die Telekom künftig auch nicht mehr die Nutzung von beliebten Messenger-Apps wie Facebook, Snapchat, Instagram, Twitter, YouTube, Tinder, Facebook Messenger, WhatsApp oder Telegram gegen das monatliche Inklusivvolumen. Bucht man StreamOn Social&Chat bis zum 05.09.2019 zu seinem bestehenden Vertrag hinzu, kann man die Option 24 Monate lang kostenlos nutzen. Anschließend ist nicht mal eine Kündigung notwendig: Die Option läuft automatisch nach den zwei Jahren aus. Buchbar ist das Ganze über die MeinMagenta-App. Ausgenommen sind allerdings die in den sozialen Apps enthaltenen Telefonie- und Videotelefonie-Funktionen.

Auf dem Mobilfunkmarkt soll 5G das nächste große Ding sein. Während Apple wohl mit seinem ersten 5G-fähigen iPhone noch bis zum kommenden Jahr warten wird, sind andere Hersteller, wie beispielsweise Samsung mit seinem Galax S10 schon einen Schritt weiter und funken bereits in dem neuen Netzstandard. Der Engpass ist hierbei allerdings derzeit noch ganz eindeutig der quasi noch nicht vorhandene Ausbau. Dennoch hat die Telekom nun als erster deutscher Mobilfunkanbieter 5G-Tarife mit den passenden Endgeräten in sein Portfolio aufgenommen und bietet dazu passend das angesprochene Samsung Galaxy S10 mit 5G-Unterstützung als subventioniertes Gerät ab sofort an.

Sollte man hier zu den ersten 5G-Nutzern gehören wollen, wird dies allerdings kein günstiger Spaß. So verlangt die Telekom für das Gerät im Tarif Magenta Mobil XL schlanke € 899,95. Bei Rückgabe eines alten Smartphones gewährt die Telekom zudem einen zusätzlichen Preisnachlass in Höhe von € 200,- auf diesen Preis. Hinzu kommen aber natürlich auch noch die Kosten für den Mobilfunkvertrag, die mit monatlich € 84,95 zu Buche schlagen. Hiermit funkt man zunächst dann auch nur im LTE-Netz. Sobald das 5G-Netz zur Verfügung steht, erfolgt die Umschaltung hierauf automatisch. Dies soll nach den geschlossenen Tests in Bonn, Berlin und Darmstadt noch in diesem Jahr geschehen.
Als alternatives Endgerät kann man im Rahmen der neuen 5G-Tarife bei der Telekom auch zum HTC 5G Hub greifen, für den die Telekom im auf den Datenverkehr beschränkten Tarif Magenta Mobil Speedbox XL € 555,55 verlangt. Für den Vertrag kommen dann monatlich noch einmal € 74,95 hinzu. Über den auf Android basierenden 5G-Router können sich bis zu 20 Geräte bei einer Spitzengeschwindigkeit von bis zu 1 GBit/s pro Nutzer mit dem Internet verbinden.
Und wieder gibt es einen guten Grund mehr, warum man auf ein iPhone, statt auf ein Android-Smartphone setzen sollte. So sind aktuell Journalisten des NDR und der Süddeutschen Zeitung berichten über Smartphone-Durchsuchungen bei der Einreise nach China nachgegangen und haben dabei teils erschreckende Vorgänge aufgedeckt. So sollen die Behörden während der Begutachtung der Android-Geräte spezielle Spionage-Apps auf diesen installiert haben, die persönliche und teils sensible Daten der Nutzer sammeln und diese auf die Behörden-Server schicken. Zu den dabei erfassten Daten soll es sich um Textmitteilungen, Anruflisten, Kontaktinformationen, Browserverläufe oder auch Kalendereinträge handeln. Vor allem sollen für die Behörden offenbar islamistische Inhalte interessant sein, was dazu passt, dass die Praktiken anscheinend vor allem in der Xinjiang-Region angewendet werden, wo die chinesische Regierung ohnehin mit besonders strikten Überwachungsprogrammen und Unterdrückungsmethoden gegen die dortige muslimische Bevölkerung vorgeht.
Im Falle des iPhone ist die Datensammlung freilich nicht ganz so einfach, da eine App ohne die Zustimmung des Nutzers keinen Zugriff auf die Inhalte anderer Apps erhält. Aus diesem Grunde sollen sich die Behörden eines speziellen Geräts bedienen, um Daten von einem untersuchten iPhone abzugreifen. Hier kommt einem natürlich direkt das kürzlich erst wieder durch die Medien geisternde Device der Sicherheitsspezialisten von Cellebrite in den Sinn, welches alle iOS-Geräte bis einschließlich iOS 12.3 knacken können soll.
Ich selbst bin im vergangenen Jahr über Taiwan nach China eingereist, kann allerdings von keinerlei Smartphone-Durchsuchungen oder ähnlichem berichten. Das erste Mal chinesischen Boden betrat ich dabei in Shanghai, von wo aus es mich weiter nach Peking und dann wieder aus China herausführte. Für mein iPhone oder andere technische Geräte haben sich die Ein- und Ausreisebehörden dabei allerdings nicht interessiert. Falls ihr andere Erfahrungen gemacht habt, freut sich die Kommentarfunktion.
Ein etwas merkwürdig anmutender Bericht der englisch-sprachigen chinesischen Publikation Global Times sorgt heute für Aufsehen. Demnach soll Apple planen, ein iPhone speziell für den chinesischen Markt herauszubringen, welches aus Kostengründen auf Face ID verzichtet und stattdessen einen unter dem Display platzierten Fingerabdrucksensor a la Touch ID mitbringt. Auf diese Weise soll Apple versuchen wollen, das iPhone in China günstiger zu machen und die zuletzt arg schwächelnden Absätze im Reich der Mitte aufzufangen.
Während ich nach wie vor ein großer Verfechter der aus meiner Sicht deutlich flexibleren Fingerabdruckstechnologie bin, hat Apple sein gesamtes iPhone-Lineup inzwischen auf Face ID umgestellt, was es eher unwahrscheinlich macht, dass ein spezielles Modell für den chinesischen Markt hiervon abweichen wird. Angeblich soll Apple versucht haben, seine Touch ID Technologie im 2017er iPhone X unter dem Display unterzubringen. Letztendlich habe man sich dann aber doch für Face ID entschieden und zwar mit aller Konsequenz.
Zuletzt allerdings hat die Fingerabdruck-Technologie unter dem Display wieder spürbar Fahrt aufgenommen, was unter anderem an günstiger werdenden Komponenten hierfür liegt. Ob Apple sich hiervon allerdings mitreissen lässt und Touch ID unter dem Display ein Comeback feiert, ist derzeit mehr als unklar. Immerhin ist Touch ID nicht gänzlich verschwunden und lebt nach wie vor in der Touch Bar des MacBook Pro und MacBook Air weiter. Zudem hatten erst küzlich Analysten von Barclays vermeldet, dass es aus der Zuliefererkette in Asien Hinweise darauf gebe, dass Apple ab 2020 seine iPhones mit Touch ID unter dem Display ausstatten könnte.
Bis im September erneut die neuen iPhones vorgestellt werden, dürfte die Gerüchtedichte weiterhin erfahrungsgemäß stetig ansteigen. Aktuell sorgen die Kollegen von Slashleaks für Aufsehen und zeigen angebliche CAD-Renderings der diesjährigen Modelle. Solche Zeichnungen werden in der Regel im Vorfeld der Veröffentlichung neuer Produkte an Zubehörhersteller ausgegeben, damit diese auf deren Basis beispielsweise Schutzhüllen und andere Zubehörprodukte vorbereiten und zeitnah auf den Markt bringen können. Auch wenn die Authentizität dieser Zeichnungen nie abschließend gesichert werden kann, greifen sie im aktuellen Fall verschiedene Merkmale auf, die auch in den vergangenen Wochen bereits gehandelt wurden.
Die optisch größte Änderung spielt sich dabei auf der Rückseite ab, wo die Nachfolger von iPhone XS, iPhone XS Max und iPhone XR wohl über einen quadratischen Kamerabump verfügen werden, in dem bei den beiden OLED-Modellen eine Triple-Lens-, beim LCD-Modell eine Dual-Lens-Kamera untergebreacht sein soll. Darüber hinaus werden die diesjährigen iPhones wohl keine äußerlichen Neuerungen mitbringen.

Der Juli beginnt erneut erfreulich für alle Mobilfunkkunden bei der Telekom. Diesen schenkt der Magenta-Konzern, wie auch schon mehrfach in den vergangenen Monaten, erneut ein zusätzliches Datenvolumen in Höhe von 500 MB. Dies ist zwar in der heutigen Zeit nicht weltbewegend, aber eben dennoch eine nette Geste, die man sicherlich gerne annimmt. Um das Geschenk in Anspruch nehmen zu können, reicht es aus, die MeinMagenta-App (kostenlos im AppStore) zu öffnen und direkt auf dem Startbildschirm den entsprechenden Button zu betätigen. Ist dies geschehen, werden zunächst die geschenkten 500 MB verbraucht, ehe die Telekom wieder auf das im Vertrag verbliebene Volumen umschaltet.
