Immer wieder kommen Organisationen mit Wünschen auf Apple zu, was man noch alles für Sicherheitsfunktionen in das iPhone implementieren könnte. Unter anderem resultierte hieraus auch die mit iOS 11 kommende "Bitte nicht stören"-Funktion beim Autofahren. Auch die Apple Watch verfügt beispielsweise inzwischen über eine SOS-Funktion. Nun hat sich die EENA (European Emergency Number Association) an Cupertino gewendet, um ein weiteres Sicherheits-Feature zu implementieren. Dabei handelt es sich um eine Funktion namens Advanced Mobile Location, die in bei der Wahl einer Notrufnummer automatisch den aktuellen Standort des Geräts (und damit hoffentlich auch einer in Not befindlichen Person) an die zuständige Rettungsleitstelle übermittelt. Dabei würden im Fall der Fälle auch automatisiert die Ortungsfunktion und WLAN aktiviert, um die entsprechende Positionsbestimmung durchzuführen. Nachdem die Informationen gesammelt wurden, werden diese per SMS verschickt und die Ortungsfunktionen ggf. wieder deaktiviert.
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Advanced Mobile Location ist ca. 4.000 Mal genauer als die aktuell verbreitet zum Einsatz kommende Ortung über die Mobilfunkmasten, bei der das Gerät teilweise nur innerhalb von mehreren Quadratkilometern geortet werden kann. Die EENA konnte den Standort mit AML hingegen auf unter 12 Meter genau ermitteln. Google unterstützt in Android inzwischen eine ähnliche Funktion namens Emergency Location Service, allerdings müssen die Funktionen auch von den Mobilfunkanbietern unterstützt werden, was in Europa bereits der Fall ist. Insofern wäre eine Implementierung von AML oder einer vergleichbaren Lösung seitens Apple in iOS durchaus zu begrüßen.
Und weiter geht's mit der fröhlichen Erkundungstour durch die Eingeweide der von Apple veröffentlichten ersten Firmware für den Ende des Jahres erscheinenden HomePod. Erneut ist es dabei der inzwischen nicht nur durch seinen Nachnamen bekannte Entwickler Guilherme Rambo, der erneut verschiedene spannende Dinge gefunden hat. Erwartet wurde dabei schon länger, dass die 3D-Gesichtserkennung des iPhone 8 auch für die Nutzer-Authentifizierung bei Apple Pay eingesetzt werden kann. Offenbar kann die neue biometrische Funktion aber auch alle anderen bislang von Touch ID ausgeführten Aktionen übernehmen. So können anscheinend mehrere Gesichter hinterlegt werden und auch Drittanbieter-App auf die als "Face ID" gehandelte Funktion zugreifen.


Darüber hinaus hat Rambo auch noch weitere interessante Referenzen entdeckt, wie beispielsweise Hinweise auf "Multi Biometrics", eine verbesserte HDR-Funktion, Videoaufzeichnungen bei 1080p mit 240fps mit der Front- und der Rückseitenkamera, sowie 3d-Erkennung ebenfalls für die Kamera auf der Vorder- und der Rückseite.

Auch Rambos Entwickler-Kollege Steven Troughton Smith war in der vergangenen Nacht wieder aktiv und konnte spannende Entdeckungen hinsichtlich des im iPhone 8 erwarteten virtuellen Homebuttons präsentieren. Dieser ist offensichtlich von Apple äußerst flexibel gehalten, was seine Position und Größe auf dem Display betrifft. So kann sich der Homebutton offenbar über einer App befinden, wo er im Bedarfsfall eingeblendet wird. Da sich der Button von den Entwicklern farblich nicht anpassen lässt, arbeitet Apple offenbar mit einer Kontrasterkennung, die den Button flexibel an die darunterliegende App-Ansicht anpasst, um ihn so gut sichtbar zu gestalten. Das dynamische Ein- und Ausblenden kann dabei mit der Toolbar in Safari verglichen werden, deren Darstellung durch Scrollgesten beeinflusst wird.
Selbstverständlich bedeuten die Code-Referenzen nicht, dass alle Funktionen auch tatsächlich von Apple umgesetzt werden. Sie können auch rein vorbereitende Maßnahmen sein. In Anbetracht des zehnten iPhone-Jubiläums, dürfte Apple allerdings in der Tat ein Gerät präsentieren, welches den Smartphone-Markt mal wieder auf den Kopf stellen wird.
Während die Vorstellung der diesjährigen iPhone-Generationen näher rückt, hat sich inzwischen ein ziemlich genaues Bild dessen gezeichnet, was Apple uns Mitte September wohl präsentieren wird. Die meiste Aufmerksamkeit kommt dabei verständlicherweise dem komplett neuen iPhone 8 zuteil, während das iPhone 7s und das iPhone 7s Plus häufig nur am Rande erwähnt werden. Doch auch hier werden bekanntermaßen diverse Änderungen erwartet. In der vergangenen Nacht sind nun zwei neue Videos im Internet aufgetaucht, die Dummies von allen drei diesjährigen iPhones zeigen und somit einen Eindruck dessen vermitteln sollen, wie sich die Geräte in der Realität darstellen könnten. Zu sehen sind dabei verschiedene in den vergangenen Tagen gehandelte Details, wie beispielsweise die Glasrückseite, die Farbgebung, die Anrdnung der Dual Lens Kamera und den Metallrahmen, der die beiden Glasfächen trägt und stabilisiert.
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Nach wie vor gilt eine schwarze Farbvariante des iPhone 8 als sicherste Variante. Genau diese zeigt sich dann auch in dem zweiten Video. Auch hier dürfte es sich um ein Dummy handeln, da in dem Video nicht zu sehen ist, dass das Gerät eingeschaltet wird. Dennoch lassen sich auch hier so gut wie alle Details in Wort und Bild sehen, die auch in den vergangenen Wochen immer wieder gehandelt wurden. Es wird spannend, ob Apple tatsächlich noch eine Überraschung in der Schublade hat oder die Leaker in diesem Jahr wirklich ganze Arbeit geleistet haben.
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So langsam aber sicher geht es in die heiße Phase für die diesjährige iPhone-Generation. Wie gestern berichtet wurde, sollen sich alle drei Modelle bereits
in der Massenproduktion befinden. Neu wird dabei bei iPhone 8 ein neues Kameramodul auf der Vorderseite sein, welches eine 3G-Gesichtserkennung ermöglicht. Einer der Zulieferer für das Modul soll das Unternehmen Lumentum sein, welches für den Rest des Jahres Aufträge mit einem Volumen von 200 Millionen US-Dollar erhalten hat. Diese umfassen die Komponenten für den benötigten Vertical-Cavity Surface-Emitting Lasers (VCSEL). Zum Vergleich: Im vergangenen Quartal betrug das Auftragsvolumen gerade einmal 5 Millionen Dollar. Beobachter gehen davon aus, dass ein Großteil der Aufträge für Lumentum von Apple stammen, wenn nicht sogar alle. Dies wäre dann auch nicht weiter verwunderlich, sollen Gesichtserkennung und Augmented Reality Funktionen zu den großen Neuerungen des iPhone 8 gehören. Für das iPhone 7s und das iPhone 7s Plus werden hingegen keine Funktionen auf Basis von VCSEL-Komponenten erwartet. (via
MacRumors)
Während der normalerweise gut informierte KGI Securities Analyst Ming-Chi Kuo gestern noch berichtete, dass Apple seine diesjährigen iPhones erst Ende des Monats in die Massenproduktion geben würde, berichtet die DigiTimes heute, dass sich alle drei neuen iPhones inzwischen bereits in eben dieser Massenproduktion befinden. Dies wollen die Kollegen aus verschiedenen Quellen erfahren haben. Zudem deuten auch die starken Absatzzahlen von verschiedenen Zulieferern im zurückliegenden Monat auf den Beginn der Massenproduktion hin. Erneut berichten die Quellen auch, dass es offenbar keinerlei Engpässe bei den beiden LCD-iPhones, die aktuell als iPhone 7s und iPhone 7s Plus gehandelt werden geben wird, Beim mit einem OLED-Display ausgestatteten iPhone 8 hingegen dürfte die Verfügbarkeit zunächst sehr eingeschränkt sein.
Unterdessen hat der immer mal wieder in Erscheinung tretende australische Leaker Sonny Dickson den Kollegen von 9to5Mac ein paar Fotos von mutmaßlichen 2017er iPhones zukommen lassen. Zu sehen ist darauf, dass alle drei Gerät über eine Glasrückseite verfügen, was inzwischen aber ohnehin als gesetztes neues Merkmal gesehen wird. Vor allem für das ebenfalls erwartete kabellose Laden hätte dieses Material diverse Vorteile gegenüber dem aktuell verwendeten Aluminium. Interessant ist allerdings, dass Apple beim iPhone 7s offenbar die horizontal angeordnete Dual Lens Kamera beibehalten wird, während sie beim iPhone 8 vertikal angeordnet ist.

Die ganz großen Neuerungen sind bei der Smartphone-Hardware heute schon beinahe nicht mehr möglich. Zu ausgereift sind inzwischen die Geräte und wenn man mich fragt, macht es auch keinen großen Unterschied, ob das Display rahmenlos ist oder nicht. Interessant sind da schon eher die neuen Funktionen, die sich immer noch auf Seiten der Software umsetzen lassen. Erneut hat hier der Entwickler-Kollege Guilherme Rambo eine interessante Entdeckung in der HomePod-Firmware gemacht, die Apple mit dem iPhone 8 umsetzen könnte. So ist Apples Jubiläums-iPhone möglicherweise in der Lage, Benachrichtigungstöne automatisch zu deaktivieren, wenn der Nutzer ohnehin gerade auf das Display blickt. Dies ließe sich mit der erwarteten 3D-Gesichtserkennungs-Kamera des neuen Geräts realisieren, womit Apple sichergehen könnte, dass sich das iPhone gerade in aktiver Nutzung befindet. Zumindest der entdeckte String namens "TLAttentionAwarenessObserver" mit dem Zusatz "supportsAttenuatingTonesForAttentionDetected" lässt eine solche Funktion vermuten.

Möglich ist natürlich, dass die Funktion, wenn sie denn kommen sollte, nicht standardmäßig aktiv ist, sondern sich in den Bedienungshilfen konfigurieren lässt.
Sollte Apple nicht noch irgendetwas Außergewöhnliches in der Schublade haben, dürften die meisten Details rund um das iPhone 8 inzwischen bekannt sein. Dies ist umso bemerkenswerter, da Tim Cook es sich als Apple CEO eigentlich auf die Fahne geschrieben hatte, die Geheimhaltung noch weiter zu verbessern. Unklar ist allerdings weiterhin, ob das Gerät denn tatsächlich auch "iPhone 8" heißen wird. In der Vergangenheit waren auch schon Namen wie "iPhone X" oder "iPhone Pro" im Gespräch. Befeuert wird die Diskussion um die Namensgebung nun aus berufenem Munde, genauer gesagt vom bekannten Apple-Blogger John Gruber, der sich nach eigener Aussage nicht vorstellen kann, dass Apple die diesjährigen iPhones als iPhone 7s, iPhone 7s Plus und iPhone 8 auf den Markt bringen wird.
Als Hauptgrund nennt Gruber dabei, dass die Veränderungen, die Apple in diesem Jahr an wohl allen drei erwarteten Modellen vornehmen wird, so groß sind, dass sie nicht in den traditionellen s-Zyklus passen. Stattdessen wirft der Apple-Experte zwei Varianten für die Namensgebung der diesjährigen iPhones in den Ring:
- iPhone 8, iPhone 8 Plus, iPhone 8 Pro
oder
- iPhone, iPhone Plus, iPhone Pro
Würde auch aus meiner Sicht Sinn machen. Bis Apple das Geheimnis lüftet, bleiben wir des allgemeinen Verständnisses wegen aber vorerst weiterhin bei iPhone 7s, iPhone 7s Plus und iPhone 8. Damit sollte jeder wissen, welches Gerät gemeint ist.
Der bekannte KGI Securities Analyst Ming-Chi Kuo hat sich mal wieder mit seinen aktuellsten Informationen zum Thema diesjährige iPhones zu Wort gemeldet. Und wenn die Informationen aus so berufenem Munde stammen, hört man natürlich genauer hin. Dem in der Regel äußerst treffsicheren Analysten zufolge werden alle 2017er iPhones zeitgleich ab September erhältlich sein. Dabei gilt nach wie vor, dass das iPhone 8 zu Beginn wohl nur sehr schwer zu finden sein wird. Interessant ist darüber hinaus, dass Kuo zufolge alle drei neuen iPhones in lediglich drei Farben erhältlich sein werden, nämlich in schwarz, weiß und gold. Damit würde sich Apple von der aktuell noch verfügbaren roségoldenen Variante verabschieden. Der Grund hierfür dürfte darin liegen, dass alle neuen iPhones in diesem Jahr auf der Vorder- und Rückseite aus Glas bestehen werden, was die Farbgebung entsprechend einschränkt. Erst kürzlich war ein Foto gesichtet worden, welches die drei Farben der diesjährigen iPhones zeigen könnte.

Auf der technischen Seite werden alle drei neuen iPhones über eine Schnellladefunktion verfügen, für die allerdings unter Umständen ein USB-C Ladegerät nötig ist, welches man separat erwerben müsste. Kuo geht davon aus, dass Apple Ende August mit den Production Verification Tests (PVT) des iPhone 8 beginnen und die Massenproduktion Mitte September starten wird. (via MacRumors)