Skip to content

Apple-Support: Explodierendes iPhone X "definitely not expected behavior"

Okay, wäre der Nutzer in dieser Story zu Schaden gekommen, hätte ich diese News vermutlich unter anderen Vorzeichen geschrieben. So musste ich dann allerdings doch schmunzeln, als ich die Reaktion des Apple-Supports auf Twitter las, der von einem iPhone-Nutzer kontaktiert wurde, nachdem sein Gerät "explodierte" oder zumindest Feuer fing. Dies geschah unmittelbar nach dem Update auf iOS 12.1, auch wenn dies sicherlich im besten Fall als reiner Zufall gewertet werden muss. Die Reaktion des Apple-Support auf die Meldung des Nutzers:

"That’s definitely not expected behavior. DM us, so we can look into this with you."

Die Kollegen von Gadgets360 setzten sich mit dem betroffenen Nutzer in Verbindung, um die ganze Story zu erfahren und zitieren ihn mit den folgenden Worten:

"This year early January I bought the iPhone and have been using it normally.” he said. The iPhone X was in process of getting updated to iOS 12.1 when Mohamad, as is standard practice, put it on charging. “Dark grey smoke started coming from the phone. The update was completed and as soon as the phone turned on it started to smoke and caught fire."

Von einer "Explosion" im engeren Sinne kann man also nicht wirklich sprechen. Vielmehr scheint der Akku überhitzt und daraufhin Feuer gefangen zu haben. Leider ist dies in Einzelfällen nicht wirklich zu vermeiden. Und auch auf die Gefahr hin, dass mir unterstellt wird, ich würde Apple nur in Schutz nehmen zu wollen, kann man es, egal wie viel das Gerät kostet, produktions- und technikbedingt ganz einfach nicht ausschließen, dass mal ein Lithium-Ionen Akku in einzelnen in der Menge von mehreren Millionen Geräten einen Defekt aufweist und Feuer fängt.

Wichtig ist in diesem Fall, dass der Nutzer unversehrt blieb. Und für uns anderen bleibt die beruhigende Erkenntnis, dass ein explodierendes iPhone "definitely not expected behavior" ist.

Apple war der erfolgreichste Smartphone-Hersteller an Alibabas Singles Day in China

Während der Onlinehändler Amazon hierzulande mit dem Countdown zur Cyber Monday Woche die Frühphase des Weihnachtsgeschäft eingeleitet hat, fand in China am Wochenende der "Singles Day" des dortigen Handels-Giganten Alibaba statt, der vegrleichbar mit dem "Black Friday" in der westlichen Welt ist. Nun hat Alibaba hierzu auch Zahlen zu den am häufigsten verkauften Produkten und Marken anlässlich dieses Events bekanntgegeben - mit guten Nachrichten für Apple! Wie CNBC berichtet, war Apple der Smartphone-Hersteller mit den meisten verkauften Produkten am Singles Day. Dabei war das Unternehmen eines von insgesamt 237, denen es gelang, mehr als 100 Millionen Yuan (ca. 12.788.000 Euro) am Singles Day umzusetzen.

Dies ist umso bemerkenswerte, da sich Apple beinahe schon traditionell auf dem chinesischen Smartphone-Markt extrem schwertut. Umso überraschender, dass man nun in der Lage war, günstigere Konkurrenten wie Huawei oder Xiaomi hinter sich zu lassen. Es wird davon ausgegangen, dass viele chinesische Käufer auf den Singles Day gewartet haben, um bei den neuen iPhones, vor allem dem iPhone XR zuzuschlagen. Für letzteres hatte erst gestern Apple-Analyst Ming-Chi Kuo seine Absatzprognose reduziert. Hier wird man nun abwarten müssen, wie sich dies in der Realität niederschlägt.

Gut für Apples iPhone: Intel liegt bei der Entwicklung von 5G-Modems deutlich vor dem Fahrplan

Erst vor wenigen Tagen wurde spekuliert, dass Apple im Jahr 2020 das erste iPhone mit Unterstützung für 5G-Mobilfunknetze auf den Markt bringen könnte. Da man sich mit Qualcomm als Modem-Zulieferer bekanntermaßen ziemlich verkracht hat, soll Intel der exklusive Lieferant für das Bauteil sein. Und genau von dort kommen nun gute Signale. Gemäß einer aktuellen Pressemitteilung des Chip-Herstellers wird man sechs Monate früher als bislang gedacht mit der Produktion des ersten hauseigenen 5G-Modems, dem XMM 8160, beginnen können. Dies hat zur Folge, dass Apple und andere Smartphone-Hersteller auch entsprechend früher mit dem Testen des Chips beginnen können. Verbaut werden soll im ersten 5G-iPhone dann der Nachfolge-Chip, der XMM 8161.

Wie es aktuell aussieht, kann Apple dabei wohl fast auf die komplette Produktionskapazitäts Intels zurückgreifen, denn so gut wie alle anderen Hersteller werden ihre 5G-Modemchips wohl von Qualcomm beziehe, wie The Verge berichtet:

Currently, at least 18 major companies — including Samsung, Nokia / HMD, Sony, Xiaomi, Oppo, Vivo, HTC, LG, Asus, ZTE, Sharp, Fujitsu, and OnePlus — are working with Qualcomm and its Snapdragon X50 5G NR modems. Huawei and Samsung are both also working on their own in-house 5G modems, too.

Schlechte Aussichten: Ming-Chi Kuo reduziert seine Absatzerwartungen für das iPhone XR

Der Apple-Analyst Ming-Chi Kuo war in der Vergangenheit ein großer Verfechter des iPhone XR und sagte für das günstigste der diesjährigen iPhones eine hohe Nachfrage vorher. Nun weicht jedoch auch er hiervon ab und reduziert seine bisherige Erwartung von 100 Millionen verkauften Geräten auf nur noch 70 Millionen Stück zwischen jetzt und dem September 2019. Als Grund führt Kuo eine Zurückhaltung der Käufer aufgrund des schwelenden Handelsstreits zwischen den USA und China an. Aber auch die Konkurrenz durch noch günstigere Geräte mit mehr Funktionen, wie beispielsweise das Huawei Mate 20 mit seiner Dual-Kamera nennt Kuo.

Insgesamt muss sich Apple offensichtlich etwas einfallen lassen, denn für das erste Quartal 2019 sagt Kuo einen Rückgang bei den iPhone-Absätzen insgesamt voraus. So sollen sich die Zahlen dann in einem Bereich zwischen 47 und 52 Millionen bewegen, verglichen mit den 52 Millionen aus dem ersten Quartal 2018.

Wie es aussieht, hat man diese Entwicklung auch in Cupertino bereits vorhergesehen. So kündigte man bei der letzten Bekanntgabe der Quartalszahlen an, keine Stückzahlen zum iPhone mehr bekanntzugeben. Kein Wunder, sollte sich die Entwicklung in der Tat so einstellen, würden zurückgehende Absatzzahlen eine schlechte Stimmung erzeugen. Da Apple jedoch nach wie vor Umsatz-Zugewinne mit dem iPhone einstreicht, ist dies sicherlich künftig die interessantere Zahl für das Unternehmen.

Bedienungshilfen auf dem iPhone: Apple mit beeindruckender Story über blinden Surfer

Erst kürzlich wurde Apple mal wieder für seine Bemühungen in Sachen Bedienungshilfen für Menschen mit Behinderungen auf seinen verschiedenen Geräten ausgezeichnet. In einer neuen Pressemitteilung liefert das Unternehmen nun auch gleich ein Beispiel aus dem Leben, wo sich dies positiv auswirkt. Darin geht es um den blinden US-Navy Veteranen und Surfer Scott Leason, der dank seines iPhone nach wie vor auf dem Brett steht und Wellen reitet. Dies kann er wieder seit er im Jahr 2012 ein iPhone 5 und ein entsprechendes Training erhielt. Dank der VoiceOver-Funktionalität in seinem neuen iPhone kann Leason nun alltägliche Dinge erledigen und auch wieder surfen.

VoiceOver wurde von Apple 2009 auf dem iPhone eingeführt und ist unter anderem in der Lage, Bildschirminhalte vorzulesen und beim Navigieren auf dem Gerät zu helfen. Inzwischen ist Scott Leason mit einem iPhone XR unterwegs, welches er unter anderem dazu nutzt, um seine Surf-Ausflüge mit der Surfline-App vorzubereiten. Seine Apple Watch Series 4 am Handgelenk nutzt er zudem, um seine Workouts im Wasser und daheim zu tracken.

Kevin Waldick, Assistant Director am Aquatics Center von Mission Bay, wo Leason für gewöhnlich surft berichtet:

"It's amazing how long ago 10 years feels in the world of technology. He was not very technologically savvy at all, but when he got his iPhone he was like 'I can just do it. This is amazing.' And so Apple does a really amazing job of making that accessible."

Im Jahr 2016 wurde Scott Leason der erste blinde Champion bei den USA Adaptive Surfing Championships in Oceanside Harbor North Jetty und wurde im selben Jahr Zweiter bei der USA Water Ski Meisterschaft in Harmony, North Carolina in der Kategorie Trickski. Im laufenden Jahr nahm er bereits an sieben Wettkämpfen in vier verschiedenen Sportarten teil. Selbstverständlich bedarf es hierfür auch einer gewissen Einstellung und Motivation zusätzlich zu einem iPhone. Wenn letzteres aber dazu beitragen kann, die Welt für Menschen  wie Scott Leason weiter zu öffnen, kann man dies nur begrüßen. Oder wie Scott Leason es sagt: "I'm independent. That's the best way to describe the iPhone: independence."

Ming-Chi Kuo: 2019er iPhones sollen mit neuer Antennen-Technologie kommen

Nachdem in diesem Jahr im iPhone-Zyklus ja ein s-Upgrade auf dem Programm stand, wäre im kommenden Jahr wieder eine größere Aktualisierung an der Reihe. Schon jetzt sind hiefür verschiedene Gerüchte im Gespräch, wie unter anderem auch eine erstmals im iPhone zum Einsatz kommende Triple-Lens Kamera oder auch Verbesserungen bei Face ID. Der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo bringt nun eine weitere Neuerung ins Spiel, bei der das Antennensystem auf eine neue Technologie gehoben werden soll. Anstelle der aktuell zum Einsatz kommenden "Liquid Crystal Polymer"-Technologie (LCP) soll Apple ab dem kommenden Jahr auf eine neuartige Kombination mit "Modified PI"-Technologien setzen. (via 9to5Mac)

Als Grund für den Wechsel nennt Kuo unter anderem Probleme beim aktuellen Produktionsprozess von LCP-Antennen, aber auch einen besseren Empfang durch die neue Technologie. Dabei soll Apple ab dem kommenden Jahr vier MPI-Antennen und zwei LCP-Antennen zum Einsatz bringen. Beim iPhone XR, iPhone XS und iPhone XS Max setzt Apple aktuell auf sechs LCP-Antennen.

Für den Nutzer dürfte interessant werden, wie sich die Verbesserung im tägliche Einsatz bemerkbar macht. Aktuell berichten verschiedene Nutzer des iPhone XS und iPhone XS Max von verschiedenen Verbindungsproblemen mit dem LTE-Netz, aber auch im WLAN. Blickt man etwas weiter in die Zukunft, könnte Apple mit dem Schritt auch bereits die Unterstützung von 5G-Mobilfunknetzen vorbereiten. Hierbei werden allerdings sowohl die LCP-, als auch die MPI-Technologie unterstützt. Die ersten 5G-iPhones könnten im Jahr 2020 auf den Markt kommen.

Apple startet Austauschprogramm für fehlerhafte Displays am iPhone X

Neben dem bereits früher heute vermeldeten neuen Reparaturprogramm für das 13" MacBook Pro ohne Touch Bar hat Apple ein weiteres Programm gestartet, dieses Mal für das iPhone X. Konkret begegnet man damit einem Problem, durch das das Display des Geräts keine Touchbefehle mehr entgegennimt. Folglich handelt es sich bei dem Programm um ein Displaytauschprogramm für die betroffenen Geräte. Ausgelöst wird das Problem durch ein fehlerhaftes Bauteil, welches für fehlerhafte Reaktionen auf erfolgte oder auch nicht erfolgte Eingaben reagiert.

Wie gehabt fordert Apple betroffene Nutzer auf, sich an einen Apple Retail Store, einen authorisierten Service Partner oder den Apple Support zu wenden, wo das Display dann kostenlos getauscht wird. Hat man in der Vergangenheit bereits auf eigene Kosten eine Reparatur vornehmen lassen, erstattet Apple einem die entsprechenden Kosten.

Anders als sonst gewohnt gibt es keine Webseite zum Überprüfen der Seriennummer und auch keinen angegebenen Zeitraum, in dem die betroffenen Geräte produziert oder verkauft wurden, was darauf hindeutet, dass prinzipiell jedes iPhone X von dem betroffen sein kann. Sämtliche Informationen zur Vorgehensweise und den empfohlenen Vorbereitungen vor dem Displaytausch hat Apple auf der dem Programm zugehörigen Webseite zusammengetragen.

Apple iPhone X mit 64 GB Speicher aktuell zum Tiefstpreis bei Cyberport

Auch am heutigen Tag bietet der Online-Händler Cyberport wieder seine allwöchentlichen Cyberdeals an. Und auch heute befindet sich darunter ein interessanter Deal aus Apple-Sicht. So bietet Cyberport derzeit das Apple iPhone X mit 64 GB in silber für nur € 859,- statt der regulär geforderten € 1.019,- an (mit Dank an Frederic!). Das Angebot ist sehr gut und dürfte nur für kurze Zeit zur Verfügung stehen, da es nur gilt, solange der Vorrat reicht. Wer also noch auf der Suche nach einem neuen iPhone ist, jedoch nicht unbedingt zu den aktuellsten Modellen greifen muss, kann den Deal über den folgenden Link abgreifen: Apple iPhone X mit 64 GB in silber