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iPhone XR schlägt sich wacker in verschiedenen Haltbarkeits- und Drop-Tests

Aus für mich nach wie vor unerklärlichen Gründen werden heutzutage neu erschienene elektronische Geräte direkt nach ihrer Verfügbarkeit verschiedenen Härtetests unterzogen um herauszufiunden, wie stabil diese sind. Die Ergebnisse sind dabei stets wenig überraschend: Ab einer gewissen Krafteinwirkung gehen sie kaputt. Sei es drum, auch das iPhone XR musste sich nun einem solchen sogenannten Drop-Test unterziegen, bei dem die Kollegen von EverythingApplePro das Gerät aus verschiedenen Höhen auf einen harten Untergrund fallen ließen. Dabei hinterließ das iPhone XR einen besseren Eindruck als das iPhone 8, und überstand sogar einen Sturz aus Ohrhöhe ohne beschädigtes Display.



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Selbstverständlich ist der verbaute und eloxierte Alu-Rahmen aber empfindlich gegenüber Kratzern, wie unter anderem JerryRigEverything in seinem "Haltbarkeits-Test" ermitteln konnte. Aus meiner Sicht ist die Lösung ganz einfach: Lasst das Gerät nicht fallen und packt es vorsichtshalber in eine Schutzhülle. Meine Empfehlung hierfür ist nach wie vor die Incipio Feather (€ 19,99 bei Amazon), die es inzwischen auch für das iPhone XR gibt.



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iFixit zerlegt das iPhone XR

Seit gestern ist das iPhone XR offiziell im Handel und wie es sich gehört, haben sich die Reparaturspezialisten von iFixit bereits eines der Geräte besorgt und es feinsäuberlich in seine Einzelteile zerlegt. Das Vorgehen war dabei ähnlich wie beim iPhone XS, bei dem Apple dieselben Schrauben verwendete. Einen ersten Unterschied konnte iFixit beim SIM-Kartenhalter festmachen, der erstmals bei einem iPhone modular ist. Hierdurch ist es künftig einfacher, einen defekten SIM-Kartenleser zu tauschen, was auch die Kosten beim Austausch des Logicboards senken dürfte. Nicht ganz erklären können die Reparaturspezialisten hingegen, woher das iPhone XS seine IP68-Zertifizierung zur Wasserfestigkeit erhält, auf die das iPhone XR verzichten muss. Laut iFixit sind die Gehäuseöffnungen bei beiden Geräten identisch gewesen.

Die internen Komponenten des iPhone XR beschreibt iFixit als Mischung zwischen dem iPhone 8 und dem iPhone X, wobei das Gerät im Gegensatz zum iPhone XS über einen rechteckigen Akku und ein rechteckiges Logicboard verfügt. Die TrueDepth-Kamera ist, wenig überraschend, ebenso identisch zu der im iPhone XS wie die Kupferspule für das induktive Laden des Akkus. Das LCD-Display des iPhone XR ist 0,3" größer als das AMOLED-Display des iPhone XS und noch dazu auch dicker und schwerer.

Insgesamt erhält das iPhone XR ebenso wie das iPhone XS von iFixit einen Reparaturscore von 6 von 10 Punkten. Den Spezialisten zufolge liege das Hauptaugenmerk bei Raparaturen vor allem auf dem Display und dem Akku, die sich beide recht problemlos reparieren lassen. Das Design, welches auf Vorder- und Rückseite auf Glas setzt, macht es allerdings erforderlich, das gesamte Chassis zu tauschen, sollte die Rückseite des Gehäuses zu Bruch gehen. Auch die Wasserfestigkeit stellt die Reparatur vor Probleme.

Das iPhone XR geht in den Verkauf, doch von Apples Schutzhüllen fehlt jede Spur

Heute steht auch bei uns der offizielle Verkaufsstart des iPhone XR auf dem Programm. Während das Gerät bereits seit der vergangenen Woche vorbestellt werden konnte und in verschiedenen Ländern der Welt bereits ausgeliefert wurde, fällt ein Detail auf. So bietet Apple aktuell (noch) keinerlei eigene Schutzhüllen für das iPhone XR an. Dies gilt sowohl für den Online Store, als auch für die Retail Stores. So haben die Kollegen von MacOtakara den Nagoya Sakae Apple Store in Japan besucht und während man dort alle sechs Farben des iPhone XR vorrätig hatte, fehlten die passenden Apple-Schutzhüllen.

Dieser Umstand ist umso bemerkenswerter, da Apple in der Pressemitteilung zum iPhone XR eine eigene transparente Schutzhülle angekündigt hatte, durch die die bunten Gehäuse des Geräts sichtbar bleiben. Wie es aussieht, werden wir hierauf aber noch eine Zeit warten müssen.

Shot on iPhone: Apple zeigt neue ausgewählte Nutzer-Fotos

Apples #ShotoniPhone-Hashtag ist nach wie vor die Quelle für von Cupertino höchstpersönlich ausgesuchte Fotos auf sozialen Netzwerken wie Twitter, Instagram und Flickr, die dann prominent zu eigenen Werbezwecken verwendet werden. So hat Apple auch aktuell wieder einen Newsroom-Artikel veröffentlicht, in dem man verschiedene Nutzer-Fotos präsentiert, die im Portrait Mode und mit dem manipulierbaren Tiefenschärfen-Effekt auf dem iPhone XS aufgenommen wurden. Für eine komplette Galerie sei ein Abstecher zu dem oben verlinkten Artikel empfohlen, im Anschluss ein kleiner Anschmecker.

Die offiziellen Reviews zum iPhone XR erreichen das Internet

Die Vorbestellphase für das iPhone XR ist seit dem vergangenen Freitag in vollem Gange und inzwischen lässt sich keine Gerätevariante mehr mit einer Auslieferung zum offiziellen Verkaufsstart am kommenden Freitag mehr bestellen. Passend zu eben diesem Verkaufsstart hat Apple inzwischen auch das Review-Embargo gelüftet, so dass die einschlägige Technikpresse nun ihre Eindrücke vom günstigsten der diesjährigen iPhones veröffentlichen durfte.

Obwohl das 6,1"-Display des iPhone XR auf der LCD- und nicht der OLED-Technologie basiert, wie beim iPhone XS oder iPhone XS Max, zeigen sich die Tester durchaus angetan von der Qualität des Displays. Für die Kollegen von The Verge dürften Besitzer von iPhones vor dem iPhone X keinen Unterschied in der Qualität bemerken. TechCrunch ergänzt, dass das LCD-Display des iPhone XR das beste LCD-Display sei, das man je gesehen habe.

Auch die Single-Lens Kamera des iPhone XR wurde thematsiert und konnte ebenfalls überzeugen Engadget schreibt beispielsweise "it still produces some lovely photos". Wired gibt allerdings zu bedenken, dass das einzelne Objektiv bei Porträtfotos nicht die Qualität der des Bokeh-Effekts erreicht, wie die Dual-Lens Kamera im iPhone XS. Zudem funktioniert der Effekt aktuell ausschließlich bei Personen und keinen anderen Objekten.

Zum Thema Haptic Touch gab es vorhin bereits einen Artikel. Laut den Kollegen von iMore fühlt sich die Funktion an wie "echtes" 3D Touch, allerdings funktioniert es eben leider (noch) nicht überall im System. Und auch die Akkulaufzeit konnte die Tester überzeugen. Laut Apple soll das iPhone XR über eine 90 Minuten längere Laufzeit verfügen als das iPhone XR order das iPhone 8 Plus. Den Kollegen von TechRadar zufolge hat Apple dabei sogar noch übertrieben und man kommt erstmals auf einen kompletten Tag mit nur einer Akkuladung.

Auch Apple hat sich die Reviews inzwischen angeschaut, die besten herausgesucht und sie in einer zugehrörigen Pressemitteilung veröffentlicht. Selbstverständlich spart man die Kritikpunkte dabei aus, dies war aber auch nicht anders zu erwarten.

Apple plant offenbar weiteren Ausbau von "Haptic Touch" auf dem iPhone XR

Anders als auf dem iPhone XS und iPhone XS Max hat sich Apple beim iPhone XR dazu entschlossen, auf das druckintensive 3D Touch zu verzichten und stattdessen eine Variante namens "Haptic Touch" zu nutzen. Hierbei handelt es sich im Wesnetlichen um einen längeren Touch, der durch ein haptisches Feedback der Taptic Engine bestätigt wird. 3D Touch konnte Apple offenbar aufgrund des nahezu rahmenlosen LCD-Displays nicht zum Einsatz bringen. Der größte Nachteil dabei ist jedoch, dass Haptic Touch nicht überall zur Verfügung steht, sondern aktuell nur wenige Funktionen unterstützt.

Den Kollegen von The Verge zufolge soll dies aber offenbar nur eine Momentaufnahme sein, da Apple plant, Haptic Touch in Zukunft weiter auszubauen. In ihrem Review zum iPhone XR schreiben die Kollegen:

Haptic Touch does not have equivalents to everything 3D Touch can do, however — I missed previewing links in Safari and Twitter quite a bit. Apple told me it's working to bring it to more places in iOS over time, but that it's going slow to make sure the implementation is right.
Während Apple sich nicht zu zeitlichen Plänen äußerte, dürften weitere Haptic Touch Funktionen mit kommenden iOS-Updates ausgerollt werden. Allerdings dürften sich hier und da auch Überschneidungen ergeben. So könnte Haptic Touch auf den App Icons am Homescreen schwierig werden, da hier ein langer Touch eigentlich zur Organisationsfunktion der Icons führt, während 3D Touch bei unterstützten Apps ein Menü mit Schnellfunktionen, den sogenannten Quick Actions öffnet. Man darf also gespannt sein, was Apple sich hier einfallen lässt.

iOS 12.1 kümmert sich offenbar um "BeautyGate" auf den neuen iPhones

Kurz nach dem Verkaufsstart des iPhone XS machte das sogenannte "BeautyGate" die Runde. Dieses resultierte aus den Meldungen verschiedener Benutzer, die festgestellt haben, dass die mit der Frontkamera geschossenen Selfies offenbar ein wenig sehr stark durch die Bearbeitungsmangel gedreht werden. So soll dies zu einer teilweise unnatürlich wirkenden Hautglättung bei einigen Nutzern führen. Wie es aussieht, wird Apple dies mit iOS 12.1 nun beheben, wie The Verge berichtet. Demnach wird Apple den verantwortlichen Smart HDR Algorithmus anpassen, um die zu starke Hautglättung wieder ein wenig zu reduzieren. Die Kollegen schreiben dazu:

Essentially, Smart HDR was choosing the wrong base frame for HDR processing when you took a selfie. Instead of choosing a frame with a short shutter speed to freeze motion and preserve detail, it would sometimes choose a frame with longer shutter speed. The front camera also does not have optical image stabilization, so it takes blurrier shots at the same shutter speed as the rear, stabilized camera. The result is a loss of detail that looks like smoothing on the front camera.

Die finale Version von iOS 12.1 dürfte wohl kurz vor dem Verkaufsstart der neuen iPads, die am 30. Oktober vorgestellt werden, für alle Nutzer erscheinen.

Woher kommt das "R"? Apples Marketing-Chef Phil Schiller im Interview zum iPhone XR

Während die Nachfrage nach dem iPhone XR laut Apple-Analyst Ming-Chi Kuo trotz aller Unkenrufe gut zu sein scheint, hat Apples Marketing-Chef Phil Schiller den Kollegen von Engadget ein Interview gegeben, in dem er unter anderem die Frage beantwortet, was sich eigentlich hinter dem Namen "iPhone XR" verbirgt. Demnach habe man sich für das "R" im Namen des iPhone XR entschieden, da die beiden Buchstaben R und S bei Autos für sportlich-schnelle Varianten verwendet werden. Dies habe man schlicht auf das iPhone übertragen.

In weiteren Passagen des Interview erklärt Schiller, wie man die Ingenieure dazu gebracht habe, die Grenzen des Smartphone, wie sie Apple mit dem allerersten iPhone gesetzt hatte, weiter nach oben zu verschieben, was letzten Endes zum iPhone X und darauffolgend zum iPhone XS und iPhone XS Max geführt habe. Beim iPhone XR habe man schließlich versucht, dies dann auch noch in einen günstigen Preis zu verpacken.

Im Speziellen ging Schiller auch noch auf die schlechtere Display-Auflösung des iPhone XR gegenüber den anderen Modellen ein und sieht diese nicht wirklich als Problem. Laut Schiller ist die einzige Möglichkeit, ein Display zu beurteilen, es sich anzuschauen. Die blanken Zahlen hätten hier wenig Aussagekraft.
"If you can't see the pixels, at some point the numbers don't mean anything. They're fairly arbitrary."