Offenbar enttäuschende iPhone-Verkäufe: Apple CEO Tim Cook reist nach China
Nicht nur die Mac-Verkaufe, auch die des iPhone XS und iPhone XS Max in China sollen hinter den Erwartungen zurückliegen. Aus diesem Grunde soll sich Apple CEO Tim Cook auch aufgemacht haben ins Reich der Mitte, um nicht nur für bessere Stimmung vor dem Hintergrund der aktuellen Spionage-CHip-Affäre zu sorgen, sondern auch um sich um die schwächelnden Absätze der neuen iPhones zu kümmern, wie die Washington Post berichtet. Unter anderem wird Cook in China wohl auch an einem Boardmeeting der Tsinghua University School of Economics and Management teilnehmen, dessen Mitglied er selbst ist. Apple hat sich nicht dazu geäußert, ob Cook auch erneut mit dem chinesischen Präsidenten zusammentreffen wird.
Unterdessen hat der Generalsekretär der chinesischen Kommunistischen Partei bereits seine Hoffnung ausgedrückt, dass der Apple CEO zu einer Verbesserung des aktuell angespannten Verhältnisses zwischen China und den USA beitragen könnte.
"We are willing to .?.?. find mutual benefit and win-win results, and to inject new vitality into Shanghai’s development. We are hoping that Apple will play a bigger role in promoting exchanges and cooperation between Shanghai and the United States,"
Laut der Washington Post soll Cooks Hauptanliegen sein, Apples Standing in China weiter zu verbessern. So ist es nicht das erste Mal, dass er das Land in diesem Jahr besucht. Die frühen Verkäufe des iPhone XS sollen, wie eingangs erwähnt, enttäuschend sein, was vor allem auf die hohen Preise des Geräts im Vergleich zur Konkurrenz wie Huawai oder Oppo zurückzuführen ist. Einen Schub erhofft sich Apple vom iPhone XR, mit dem man speziell gegen diese Konkurrenz ins Feld ziehen möchte.