Immer wieder versuchen sich Technologie-Webseiten nach der Veröffentlichung eines neuen iPhone daran, die Komponentenkosten für das Gerät zu schätzen. Apple CEO Tim Cook hat hierzu bereits zu Protokoll gegeben, dass diese Schätzungen jedoch in aller Regel deutlich an den tatsächlichen Kosten vorbeigehen. Sei es drum, die Kollegen von TechInsights haben sich die einzelnen Komponenten des iPhone XS Max mit 256 GB einmal genauer angesehen und kommen dabei auf 443,- US-Dollar Herstellungskosten. Damit liegt diese Schätzung um ca. 50,- Dollar über dem Wert, den man für das iPhone X mit 64 GB im vergangenen Jahr angesetzt hat.
Die teuerste Komponente im iPhone XS Max ist demnach das Display mit 80,50 Dollar, gefolgt vom A12-Chip und den Modems mit jeweils 72,- Dollar. Insgesamt soll Apple aus dem Gerät gegenüber dem iPhone X Komponenten im Wert von 10,- Dollar entfernt haben, unter anderem solche, die zuvor an 3D Touch beteiligt gewesen sind. Wie Tim Cook zu bedenken gibt, müssen die Angaben jedoch nicht notwendigerweise in die richtige Richtung gehen. Nicht vergessen werden dürfen zudem auch die Entwicklungskosten für das Gerät, die in die geschätzten Herstellungskosten nicht mit einfließen.
Die Kollegen von Tom's Guide haben einen Vergleichstest der Akkus im iPhone XS und iPhone XS Max mit verschiedenen anderen Smartphones durchgeführt und sind dabei auf teilweise überraschende Ergebnisse gestoßen. So erreichten beide diesjährigen iPhones nicht die Werte des letztjährigen iPhone X im selben Testsetting, bei dem unter anderem dauerhaft mit einer 4G-Verbindung im Web gesurft wurde, während die Display-Helöligkeit dauerhaft auf 150 Nits gestellt war. Das iPhone XS Max hielt dabei 10 Stunden und 38 Minuten durch, während das iPhone XS auf 9 Stunden und 41 Minuten kam. Zum Vergleich: Das iPhone X schaffte bei dem Test 10 Stunden und 49 Minuten. Auch das vier weitere Smartphones kamen auf höhere Werte als das iPhone XS, wobei das Huawai P20 Pro mit 14:13 Stunden deutlich an der Spitze liegt. Dabei erinnern wir uns natürlich mit einem Augenzwinkern an die Guerilla-Aktion von Huawai beim Verkaufsstart des iPhone XS, bei der man Powerbanks an die wartenden Kunden austeilte mit dem Aufdruck "Here’s a power bank. You’ll need it. Courtesy of Huawei."

Der Oktober beginnt erneut erfreulich für alle Mobilfunkkunden bei der Telekom. Diesen schenkt der Magenta-Konzern, wie auch schon in den vergangenen Monaten, erneut ein zusätzliches Datenvolumen in Höhe von 300 MB. Dies ist zwar nicht weltbewegend, aber eben dennoch eine nette Geste, die man sicherlich gerne annimmt. Um das Geschenk in Anspruch nehmen zu können, reicht es aus, die MagentaSERVICE-App (kostenlos im AppStore) zu öffnen und direkt auf dem Startbildschirm den entsprechenden Button zu betätigen. Ist dies geschehen, werden zunächst die geschenkten 300 MB verbraucht, ehe die Telekom wieder auf das im Vertrag verbliebene Volumen umschaltet.

Ja, es sind die Kinderkrankheiten, die kurz nach der Veröffentlichung neuer Hard- und Software immer am meisten nerven. Im Falle des iPhone XS und iPhone XS Max bzw. iOS 12 fällt aktuell ein Problem mit dem Aufladen in diese Kategorie. So haben sich inzwischen diverse Nutzer in den Apple Support Communities beschwert, dass ihr Gerät nicht automatisch anfängt zu laden, wenn ein Lightning-Kabel in die Buchse gesteckt wird, während das Display ausgeschaltet ist. Wie immer bei derlei Fehlemeldungen, gehen diese recht weit auseinander. So können einige der betroffenen Nutzer den Ladevorgang starten, indem sie das iPhone aufwecken, wodurch das Display eingeschaltet wird, andere sind hiermit nicht erfolgrei. Mir persönlich ist das Problem bei meinem iPhone XS überhaupt noch nicht aufgefallen.
Gerüchte für die Ursache deuten derzeit in Richtung der USB-Zubehörsperre, die Apple mit iOS 11.4.1 eingeführt und mit iOS 12 noch einmal verschärft hat. Hierdurch kann verhindert werden, dass eine Datenverbingung über das angeschlossene Kabel aufgebaut wird, wenn das Gerät nicht innerhalb der letzten Stunde einmal entsperrt wurde. Laden sollte allerdings in jedem Fall dennoch möglich sein.
Es deutet Vieles darauf hin, dass das Problem, sollte Apple ihm auf die Schliche kommen, mit einem Softwareupdate aus der Welt geschaffen werden kann. Das erste Update für iOS 12 dürfte erfahrungsgemäß nicht mehr lange auf sich warten lassen.