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Neue Studie zählt 259 Todesopfer beim Versuch, extreme Selfies zu machen

Einer der teilweise erschütterndsten Auswüchse der Smartphone-Generation ist die Gier nach möglichst spektakulären Selfies. Sei es auf einem Hochhaus, beim Füttern von Haien oder direkt am Abgrund des Grand Canyon. Auf der Suche nach möglichst vielen Likes auf den sozialen Netzwerken ist manchen offenbar kein Risiko zu groß. Die US National Library of Medicine belegt dies nun mit einer traurigen Zahl. In einer weltweiten Studie, die im Journal of Family Medicine and Primary Care veröffentlicht wurde, wird die Zahl der tödlich endenden Versuche, ein möglichst spektakuläres Selfie zu knipsen laut BBC News nun mit 259 angegeben. Und zwar im Zeitraum zwischen 2011 und 2017. Während die Zahl für einen Zeitraum von sechs Jahren gering erscheinen mag, ist die Banalität des Anlasses hierfür mehr als tragisch.

Die Todesursachen reichen dabei von Ertrinken und Abstürze über tödliche Tierangriffe und Schusswaffenversuche bis hin Unfällen mit Verkehrsmitteln. Die meisten tödlich endenden Vorfälle ereignen sich dabei aber durch Abstürze von Berggipfeln und Hochhäusern, sowei durch das Ertrinken in Seen und Meeren. Als Ergebnis empfehlen die Verfasser des Berichts, sogenannte "No Selfie Zonen" an bestimmten gefährlichen Orten einzurichten, allerdings sehen sie selbst darin nicht die aller vielversprechendste Lösung gegen die Dummheit mancher Menschen.

Apple untersucht Nutzerberichte zu LTE-Problemen beim iPhone XS

Während Technikexperten dem iPhone XS und iPhone XS Max teils deutlich verbesserte Übertragungsraten im LTE-Netz bescheinigen, gibt es nach wie vor Nutzerberichte, wonach die LTE-Verbindungen auf ihren Geräten ein- oder gar komplett abbrechen. Diese Meldungen sind natürlich auch Apple nicht verborgen geblieben, weswegen man nun betroffenen Nutzern versichert hat, sich dieses Themas anzunehmen.

Zu diesem Zweck werden diese Nutzer gebeten, einen sogenannten "Baseband Logger" auf ihren Geräten zu installieren, der dann die Mobilfunkverbindung mitschneidet, wodurch Apple deren Qualität untersuchen kann. Wie bereits berichtet, scheinen die Probleme lange nicht bei allen Nutzern aufzutreten und zudem auch auf bestimmte Netzbetreiber beschränkt zu sein. Ich selbst kann zumindest bei meinem iPhone XS im Netz der deutschen Telekom keine Probleme feststellen. In den USA sind offenbar vor allem Kunden von Verizon betroffen.

Vermutlich wird Apple dem Problem mit einem Firmware-Update begegnen können. In der aktuellen zweiten Beta von iOS 12.1 hat Apple bereits die Modem-Firmware von Version 1.01.12 in Beta 1 auf nun Version 1.01.20-1 aktualisiert. Verizon-Nutzer erhielten mit demselben Update zudem ein Netzbetreiber-Update auf Version 33.5.6. Nutzer in den MacRumors-Foren berichteten nach der Installation von Beta 2 in der Tat von Verbesserungen, andere hingegen können dies nicht bestätigen. Damit bleibt die Fehlersuche natürlich weiter problematisch. Dennoch ist es gut zu wissen, dass Apple das Thema angeht.

iPhone XS und iPhone XS Max verkaufen sich ofenbar besser als iPhone X und iPhone 8 im vergangenen Jahr

Apple wird seine aktuellen Quartalszahlen erst am 01. November bekanntgeben. Darin enthalten sein werden dann auch erstmals die ersten Absätze des iPhone XS und iPhone XS Max, noch nicht jedoch die des iPhone XR, welches ja erst Mitte dieses Monats auf den Markt kommt. Bevor wir also einen offiziellen Eindruck vom Erfolg der neuen iPhones erhalten, müssen wir uns mit dem zufriedengeben, was verschiedene Analysten in den Raum werfen. Aktuell haben dabei die App-Spezialisten von Flurry Analytics ihre Zahlen zur Nutzung von über einer Million Apps veröffentlicht und daraus die Absätze des iPhone XS und iPhone XS Max abgeleitet.

Dabei kommen die Analysten zu dem Schluss, dass die diesjährigen iPhones ein großer Erfolg für Apple werden dürften - und das bevor das iPhone XR überhaupt auf dem Markt ist. Hochgerechnet soll Apple mit den diesjährigen iPhones sogar mehr Umsatz generiert haben, als mit dem iPhone X, iPhone 8 und iPhone 8 Plus im selben Zeitraum vergangenen Jahres zusammen. Mit dem anstehenden Start des iPhone XR erwarten Flurry Analytics, dass dieser Trend auch noch bis ins anstehende Weihnachtsgeschäft anhalten wird.

Interessant ist indes, dass trotz des offenbar großen Erfolges von iPhone XS und iPhone XS Max das inzwischen schon leicht in die Jahre gekommene iPhone 7 nach wie vor das mit 15,4% am weitesten verbreitete iPhone überhaupt. (via 9to5Mac)