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Wegen des Brexit: Britische Regierung drängt Apple zur Öffnung des NFC-Chips im iPhone

Bereits mehrfach wurde in der Vergangenheit gefordert, dass Apple den NFC-Chip im iPhone auch für andere Anwendungen öffnen solle als die bloße Verwendung mit Apple Pay. Aktuell äußert sich auch die Regierung Großbritanniens in diese Richtung. Dort wünscht man sich die Öffnung des Chips im Zusammenhang mit dem bevorstehenden Brexit. Hierzu hat man nämlich eine App entwickelt, über die sich EU-Bürger einfach und komfortabel für einen Wohnsitz im Vereinten Königreich bewerben können, wie die BBC berichtet. Dazu muss ein kurzes Formular ausgefüllt und ein Selfie geschossen und anschließend der Chip im Reisepass ausgelesen werden, was nur über den NFC-Chip möglich wäre.

Aktuell unterstützen die von Apple für Entwickler bereitgestellen NFC Lese-APIs lediglich das NDEF-Format. Die App lässt sich daher zum aktuellen Zeitpunkt unter iOS nicht umsetzen. Anders als unter Android, wofür eine App offenbar kurz vor der Fertigstellung steht. Die britische Regierung gibt aber offenbar nicht so schnell auf und lässt Innenminister Sajid Javid persönlich die Verhandlungen mit Cupertino führen. Solange Apple sich jedoch nicht bewegt und sein CoreNFC-Framework öffnet, stehen die Chancen auf eine entsprechende iOS-App bei Null.

Ming-Chi Kuo: 2019er iPhones mit neuer TrueDepth-Kamera für besseres Face ID

Der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo hat sich mal wieder zu Wort gemeldet. Und da der Kollege in der Regel sehr gut informiert ist, gebe ich die zu Protkoll gegebenen Informationen an dieser Stelle natürlich gerne weiter. In seiner neuesten Investorenmeldung berichtet Kuo, dass die iPhone-Generation des kommenden Jahres mit einer verbesserten TrueDepth-Kamera für Face ID ausgestattet sein wird (via MacRumors). Die neuen Komponenten sollen vor allem in der Lage sein, den Einfluss von natürlichem infrarotem Licht auf das vom Flood-Illuminator ausgestrahlte Signal zu vermindern. Die neue Komponente soll in allen 2019er iPhones enthalten sein, die wohl erneut aus zwei OLED-Modellen und einem LCD-Modell bestehen werden.

Darüber hinaus berichtet Kuo auch, dass Apple eine sogenannte Time of Flight (ToF) 3D-Kamera in das iPad bereits im kommenden Jahr oder im Jahr darauf integrieren könnte. 2020 könnte dann auch das iPhone an der Reihe sein. Dank einer solchen Komponente könnten mit der iPad-Kamera 3D-Objekte aufzunehmen und diese dann mit dem Apple Pencil auf dem Display zu bearbeiten. Auf dem iPhone könnte ToF das AR-Erlebnis auf ein neues Level heben. Die zugrundeliegende Technologie sendet Lichtsignale aus, um hierüber die Distanz zu einem Objekt zu messen und daraus ein 3D-Modell zu erstellen.

iOS 12.1 weitet Apples "Performance-Management" auch auf das iPhone X, iPhone 8 und iPhone 8 Plus aus

Während die Veröffentlichung von iOS 12.1 und die damit verbundenen Verbesserungen und neuen Funktion sicherlich von alle Nutzer von iPhones und iPads willkommen aufgenommen wurde, hat das Update für Nutzer eines iPhone 8, iPhone 8 Plus und iPhone X noch eine weitere spezielle Bedeutung. Wie aus den Releasenotes hervorgeht, weitet das Update nämlich Apples viel diskutierte Drosselung der CPU bei extrem hoher Last (Apple nennt dies "Performance Management") auch auf diese drei Geräte aus, bei denen die Funktion zuvor noch nicht griff. In den Releasenotes schreibt Apple:

"Adds a performance management feature to prevent the device from unexpectedly shutting down, including the option to disable this feature if an unexpected shutdown occurs, for iPhone X, iPhone 8 and iPhone 8 Plus."

Apple geht auf die Neuerung auch auf seiner zugehörigen Webseite ein und merkt dort an: "[...] aufgrund des moderneren Hardware- und Softwaredesigns sind die Auswirkungen der Leistungsverwaltung möglicherweise weniger spürbar".

Die iPhone-Drosselung hatte Apple mit iOS 10.2.1 erstmals eingeführt. Als diese entdeckt wurde, war der Aufschrei zunächst groß, da Apple sie bis dahin in keinster Weise kommuniziert hatte. Sie greift, sobald ein schwächerer Akku nicht mehr in der Lage ist, Spitzenlasten der CPU zu bedienen, was im schlimmsten Fall zu einem Systemabsturz un dem Verlust von Daten führen konnte. Als Resultat entschuldigte man sich öffentluch und bietet noch bis Jahresende den Austausch eines Akkus für lediglich € 29,- an. Seit iOS 11.3 kann die Drosselung zudem in den Einstellungen auch deaktiviert werden.

Bisher griff die Drosselung ausschließlich beim iPhone 6, iPhone 6 Plus, iPhone 6s, iPhone 6s Plus, iPhone SE, iPhone 7 und iPhone 7 Plus. Dem gestrigen Update wird sie nun also auch auf die iPhones des vergangenen Jahres, also das iPhone X, iPhone 8 und iPhone 8 Plus ausgeweitet. Das iPhone XS, iPhone XS Max und iPhone XR hingegen bleiben hiervon weiterhin ausgenommen.

Für alle Bestandskunden: Telekom verschenkt im November erneut 300 MB Datenvolumen

Der November beginnt erneut erfreulich für alle Mobilfunkkunden bei der Telekom. Diesen schenkt der Magenta-Konzern, wie auch schon in den vergangenen Monaten, erneut ein zusätzliches Datenvolumen in Höhe von 300 MB. Dies ist zwar nicht weltbewegend, aber eben dennoch eine nette Geste, die man sicherlich gerne annimmt. Um das Geschenk in Anspruch nehmen zu können, reicht es aus, die MagentaSERVICE-App (kostenlos im AppStore) zu öffnen und direkt auf dem Startbildschirm den entsprechenden Button zu betätigen. Ist dies geschehen, werden zunächst die geschenkten 300 MB verbraucht, ehe die Telekom wieder auf das im Vertrag verbliebene Volumen umschaltet.