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Nach Bericht über angeblich enttäuschende Zahlen beim iPhone XR: Apple-Aktie gibt um 2% nach

Von vielen Beobachtern wurde das iPhone XR bereits kurz nach seiner Vorstellung als heimlicher Star der diesjährigen iPhone-Generation auserkoren und ihm eine hohe Nachfrage vorhergesagt. Begründet wurde dies mit der Performance, die man auch im iPhone XS bekommt zu einem verhältnismäßig niedrigen Preis. Ob sich diese hohe Nachfrage tatsächlich so eingestellt hat, wurde bereits kurz nach dem Vorbestellstart in Frage gestellt, da beinahe alle Gerätevarianten auch noch Tagen noch frühzeitig lieferbar waren. In eine ähnliche Kerbe schlägt nun auch ein aktueller Bericht von Nikkei Asian Review wo man erfahren haben will, dass Apple seine taiwanesischen Fertigungspartner Foxconn und Pegatron informiert hat, dass man keine zusätzlichen Produktionskapazitäten für das iPhone XR benötige. Als Grund nennen die Kollegen eine offenbar "enttäuschende Nachfrage" nach dem Gerät.

Anzumerken ist dabei, dass Nikkei mit derartigen Aussagen in der Vergangenheit bereits des Öfteren daneben lag und auch aktuell entgegen der allgemeinen Meinung von namhaften Analysten, allen voran Ming-Chi Kuo steht. Dennoch zeigte der Bericht Auswirkungen: Im vorbörslichen Handel gab die Apple-Aktie um 2% nach.

Apple veröffentlicht neues Video zum Unschärfe-Effekt bei Fotos mit den neuen iPhones

Eine der großen Kamera-Neuerungen bei den aktuellen iPhones ist die Möglichkeit, die Tiefen(un)schärfe bei Porträtfotos im Nachhinein noch anzupassen. Seit iOS 12.1 kann dies sogar auch schon während des Knipsens machen. In einem neu veröffentlichten How-To Video versucht Apple den Besitzern dieser Geräte die neue Funktion nun näher zu bringen. Dabei hat man die Wahl zwischen fließenden Einstellungen von f/1.4 (maximale Unschärfe) bis/16 (keine Unschärfe). Die auf diese Weise zu erzielenden Effekte sind in der Tat beeindruckend und werden von Apple auch immer wieder im Rahmen seiner "Shot on iPhone"-Kampagne präsentiert.



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Apples erstes 5G iPhone soll 2020 auf den Markt kommen

Während diverse Nutzer nach wie vor von Verbindungsproblemen bei den aktuellen iPhones im LTE-Netz berichten, bereiten sich Mobilfunkanbieter und damit natürlich auch die Smartphone-Hersteller bereits auf den nächsten Standard namens 5G vor. Um hier nicht von vornherein ins Hintertreffen zu geraten (die ersten 5G Smartphones sollen bereits im kommenden Jahr auf den Markt kommen), ist hier natürlich auch Apple mit dabei und soll laut Fast Company im Jahr 2020 sein erstes 5G iPhone 2020 auf den Markt bringen. Zum Einsatz kommen sollen dabei Modem-Chips aus der 8161er Reihe von Intel. Der Chip-Hersteller soll dabei Apples einziger Zulieferer sein, womit Qualcomm, mit dem sich Apple nach wie vor in einem erbitterten Rechtsstreit befindet, wohl endgülitg außen vor. Lediglich falls Intel nicht in der Lage sein sollte, die Chips in der von Apple geforderten Qualität zu fertigen, soll man als Plan B noch MediaTek als alternativen Zulieferer im Hinterkopf haben.

Vor allem Datenverbindungen werden von dem neuen 5G Mobilfunkstandard profitieren. Gegenüber einer durchschnittlichen 4G-Verbindung sollen Geschwindigkeiten möglich sein, die 10 bis 100 Mal schneller sind und erstmals auch Gigabit-Verbidnungen über das Mobilfunknetz ermöglichen sollen.

Hochauflösende OLED-Displays sind offenbar ein großer Akku-Fresser

Es ist schon einigermaßen Banane wenn man bedenkt, dass jahrelang nach OLED-Displays im iPhone geschrien wurde, da sie neben einer besseren Farbdarstellung angeblich auch weniger energiehungrig als herkömmliche LCD-Displays sind. Diese These muss man nun allerdings wohl noch einmal überdenken, wenn man sich eine aktuelle Studie zur Akkulaufzeit der Washington Post anschaut. Dort hat man festgestellt, dass die Akkulaufzeit, trotz voranschreitender Technik in diesem Bereich, eher rückläufig ist. In der Studie wird unter anderem auch Nadim Maluf, seines Zeichens CEO des Akku-Optimierers Qnovo zitiert, der zu Protokoll gibt, dass sich die Effizienz von Akkus pro Jahr um etwa 5% verbessert. Der Energiehunger neuer Smartphone-Features wächst jedoch noch schneller als diese Verbesserung.

Dies belegt auch die angesprochene Studie der WP, in der man Smartphones verschiedener Generationen in einem Test gegeneinander antreten ließ, bei dem diese bei gleich eingestellter Helligkeit ein und dieselbe Webseite immer wieder lasen mussten, bis der Akku seinen Geist aufgab. Dabei hielt unter anderem das iPhone XS im Schnitt 21 Minuten weniger durch als das iPhone X, also die Vorgängergeneration. Noch deutlicher wurde der Unterschied beim Google Pixel 3, welches 1,5 Stunden kürzer durchhielt als das Pixel 2.

Die einzige Ausnahme dabei: Das iPhone XR - wohlgemerkt ein Smartphone mit einem LCD-, statt eines OLED-Displays. Dieses kommt auf die längste Akkulaufzeit aller iPhones mit 25 Stunden Telefoniezeit, 15 Stunden Internetsurfen, 16 Stunden Videowiedergabe und 65 Stunden Audiowiedergabe. Auch im Test der WP schnitt das iPhone XR am besten ab und bastelt damit weiter an seinem Status als heimlicher Star der diesjährigen iPhone-Generation. Vor allem sorgt hier das niedriger auflösende LCD-Display für eine längere Akkulaufzeit, wie gegenüber der WP auch Technikseiten wie Tom's Guide und CNET bestätigten.

Wegen des Brexit: Britische Regierung drängt Apple zur Öffnung des NFC-Chips im iPhone

Bereits mehrfach wurde in der Vergangenheit gefordert, dass Apple den NFC-Chip im iPhone auch für andere Anwendungen öffnen solle als die bloße Verwendung mit Apple Pay. Aktuell äußert sich auch die Regierung Großbritanniens in diese Richtung. Dort wünscht man sich die Öffnung des Chips im Zusammenhang mit dem bevorstehenden Brexit. Hierzu hat man nämlich eine App entwickelt, über die sich EU-Bürger einfach und komfortabel für einen Wohnsitz im Vereinten Königreich bewerben können, wie die BBC berichtet. Dazu muss ein kurzes Formular ausgefüllt und ein Selfie geschossen und anschließend der Chip im Reisepass ausgelesen werden, was nur über den NFC-Chip möglich wäre.

Aktuell unterstützen die von Apple für Entwickler bereitgestellen NFC Lese-APIs lediglich das NDEF-Format. Die App lässt sich daher zum aktuellen Zeitpunkt unter iOS nicht umsetzen. Anders als unter Android, wofür eine App offenbar kurz vor der Fertigstellung steht. Die britische Regierung gibt aber offenbar nicht so schnell auf und lässt Innenminister Sajid Javid persönlich die Verhandlungen mit Cupertino führen. Solange Apple sich jedoch nicht bewegt und sein CoreNFC-Framework öffnet, stehen die Chancen auf eine entsprechende iOS-App bei Null.

Ming-Chi Kuo: 2019er iPhones mit neuer TrueDepth-Kamera für besseres Face ID

Der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo hat sich mal wieder zu Wort gemeldet. Und da der Kollege in der Regel sehr gut informiert ist, gebe ich die zu Protkoll gegebenen Informationen an dieser Stelle natürlich gerne weiter. In seiner neuesten Investorenmeldung berichtet Kuo, dass die iPhone-Generation des kommenden Jahres mit einer verbesserten TrueDepth-Kamera für Face ID ausgestattet sein wird (via MacRumors). Die neuen Komponenten sollen vor allem in der Lage sein, den Einfluss von natürlichem infrarotem Licht auf das vom Flood-Illuminator ausgestrahlte Signal zu vermindern. Die neue Komponente soll in allen 2019er iPhones enthalten sein, die wohl erneut aus zwei OLED-Modellen und einem LCD-Modell bestehen werden.

Darüber hinaus berichtet Kuo auch, dass Apple eine sogenannte Time of Flight (ToF) 3D-Kamera in das iPad bereits im kommenden Jahr oder im Jahr darauf integrieren könnte. 2020 könnte dann auch das iPhone an der Reihe sein. Dank einer solchen Komponente könnten mit der iPad-Kamera 3D-Objekte aufzunehmen und diese dann mit dem Apple Pencil auf dem Display zu bearbeiten. Auf dem iPhone könnte ToF das AR-Erlebnis auf ein neues Level heben. Die zugrundeliegende Technologie sendet Lichtsignale aus, um hierüber die Distanz zu einem Objekt zu messen und daraus ein 3D-Modell zu erstellen.

iOS 12.1 weitet Apples "Performance-Management" auch auf das iPhone X, iPhone 8 und iPhone 8 Plus aus

Während die Veröffentlichung von iOS 12.1 und die damit verbundenen Verbesserungen und neuen Funktion sicherlich von alle Nutzer von iPhones und iPads willkommen aufgenommen wurde, hat das Update für Nutzer eines iPhone 8, iPhone 8 Plus und iPhone X noch eine weitere spezielle Bedeutung. Wie aus den Releasenotes hervorgeht, weitet das Update nämlich Apples viel diskutierte Drosselung der CPU bei extrem hoher Last (Apple nennt dies "Performance Management") auch auf diese drei Geräte aus, bei denen die Funktion zuvor noch nicht griff. In den Releasenotes schreibt Apple:

"Adds a performance management feature to prevent the device from unexpectedly shutting down, including the option to disable this feature if an unexpected shutdown occurs, for iPhone X, iPhone 8 and iPhone 8 Plus."

Apple geht auf die Neuerung auch auf seiner zugehörigen Webseite ein und merkt dort an: "[...] aufgrund des moderneren Hardware- und Softwaredesigns sind die Auswirkungen der Leistungsverwaltung möglicherweise weniger spürbar".

Die iPhone-Drosselung hatte Apple mit iOS 10.2.1 erstmals eingeführt. Als diese entdeckt wurde, war der Aufschrei zunächst groß, da Apple sie bis dahin in keinster Weise kommuniziert hatte. Sie greift, sobald ein schwächerer Akku nicht mehr in der Lage ist, Spitzenlasten der CPU zu bedienen, was im schlimmsten Fall zu einem Systemabsturz un dem Verlust von Daten führen konnte. Als Resultat entschuldigte man sich öffentluch und bietet noch bis Jahresende den Austausch eines Akkus für lediglich € 29,- an. Seit iOS 11.3 kann die Drosselung zudem in den Einstellungen auch deaktiviert werden.

Bisher griff die Drosselung ausschließlich beim iPhone 6, iPhone 6 Plus, iPhone 6s, iPhone 6s Plus, iPhone SE, iPhone 7 und iPhone 7 Plus. Dem gestrigen Update wird sie nun also auch auf die iPhones des vergangenen Jahres, also das iPhone X, iPhone 8 und iPhone 8 Plus ausgeweitet. Das iPhone XS, iPhone XS Max und iPhone XR hingegen bleiben hiervon weiterhin ausgenommen.

Für alle Bestandskunden: Telekom verschenkt im November erneut 300 MB Datenvolumen

Der November beginnt erneut erfreulich für alle Mobilfunkkunden bei der Telekom. Diesen schenkt der Magenta-Konzern, wie auch schon in den vergangenen Monaten, erneut ein zusätzliches Datenvolumen in Höhe von 300 MB. Dies ist zwar nicht weltbewegend, aber eben dennoch eine nette Geste, die man sicherlich gerne annimmt. Um das Geschenk in Anspruch nehmen zu können, reicht es aus, die MagentaSERVICE-App (kostenlos im AppStore) zu öffnen und direkt auf dem Startbildschirm den entsprechenden Button zu betätigen. Ist dies geschehen, werden zunächst die geschenkten 300 MB verbraucht, ehe die Telekom wieder auf das im Vertrag verbliebene Volumen umschaltet.