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Erneut Gerüchte um Dual-SIM Funktion in 2018er iPhones

Bereits vor einigen Wochen war es der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo, der berichtete, dass eines oder mehrere der diesjährigen iPhones über eine Dual-SIM Funktion verfügen könnten. Nachdem es in den vergangenen Tagen wieder ruhiger um dieses Thema geworden ist, lässt der 21st Century Business Herald via LoveiOS es nun wieder aufleben. Dort berichtet man aktuell, dass mindestens eines der Gerät über "Dual-SIM, Dual-Standby" verfügen wird. Hierzu soll zusätzlich zu dem gewohnten SIM-Kartenslot direkt in dem iPhone auch eine Apple SIM integriert sein. In China hingegen, wo es die Apple SIM nicht gibt, soll Apple zwei Kartenslots vorsehen.

Damit würde Apple den Weg seiner hauseigenen SIM konsequent fortsetzen. War sie zunächst lediglich in physischer Form erhältlich, ist sie inzwischen beispielsweise fest in den aktuellen Modellen des iPad Pro verbaut. Hierüber kann dann flexibel und bei Bedarf ein benötigter Datenplan gebucht werden. Die Integration in das iPhone wäre da der nächste logische Schritt. Ganz auf die herkömmliche SIM-Karte wird Apple aber nach wie vor nicht verzichten können, weswegen sich das Dual-Konzept anbietet.

Ob hiermit dann auch die vor allem von Nutzern, die ihr iPhone auch beruflich nutzen gewünschte Funktion von zwei paralleln Nummern in einem iPhone Realität wird, muss noch abgewartet werden.

LG steuert angeblich bereits in diesem Jahr 2 bis 4 Millionen OLED-Displays für das iPhone X Plus bei

Ein Problem bei der Entwicklung des iPhone X war für Apple einen Zulieferer zu finden, der das benötigte OLED-Display in passender Stückzahl und natürlich der erwarteten Qualität fertigen konnte. Hier landete man schließlich exklusiv bei Samsung Display, was natürlich zu einer immensen Abhängigkeit von diesem Zulieferer führte. Dementsprechend verwunderte es nur bedingt, dass Apple eine größere Summe Geld in neue Produktionsstraßen bei LG Display investierte, um auch von dort künftig OLED-Displays beziehen zu können. Einem aktuellen Bericht der South China Morning Post (via MacRumors) zufolge soll dies nun erste Erträge bringen.

Demnach ist LG Display inzwischen in der Lage, die Displays herzustellen, wenn auch noch nicht in der benötigten Stückzahl. Dennoch sollen bereits in diesem Jahr erste OLED-Panels von LG Display in einem der beiden neuen iPhone X Modelle zum Einsatz kommen. Vereinzelte Gerüchte in den vergangenen Wochen und Monaten deuteten dabei bereits in Richtung des 6,5" großen sogenannten "iPhone X Plus". Die Stückzahl soll dabei in diesem Jahr zwischen 2 und 4 Millionen Einheiten liegen. Nach und nach sollen die Kapazitäten aber weiter aufgestockt werden. Angeblich sollen dann ab 2019 bereits sämtliche iPhones mit OLED-Displays ausgestattet werden, die dann wohl weiterhin von Samsung und LG stammen.

Intel könnte Lieferung der Modem-Chips für das iPhone an MediaTek verlieren

Der andauernde Rechtsstreit mit seinem Chip-Lieferanten Qualcomm hat Apple inzwischen dazu bewogen, sich nach Alternativen für die Lieferung der Modems im iPhone und iPad umzusehen. Bislang galt dabei Intel als aussichtsreichster Kandidat. Nach Informationen des Northland Analysten Gus Richard könnte sich dies nun aber geändert haben, wie Bloomberg berichtet. Demnach könnte sich Apple stattdessen auch für MediaTek entscheiden. Als Grund gibt Richard an, dass sich Apple mittelfristig komplett von Intel lossagen möchte. Zwar gibt es außer den Aussagen des Analysten hierzu bislang keinerlei weitere Anhaltspunkte, es ist allerdings bekannt, dass Apple bereits an selbstdesignten Chips für seine Mac-Familie arbeitet, die früher oder später die dort verwendeten Intel-Prozessoren ablösen könnten.

Aktuell verwendet Apple im iPhone LTE-Chips, die sowohl von Qualcomm als auch von Intel stammen. Im kommenden Jahr sollte das Pendel dabei wegen des angesprochenen Rechtsstreits allerdings deutlich in Richtung Intel ausschlagen.

Android-Switcher präferieren größere iPhone-Varianten

In den vergangenen Monaten hat Apple immer mal wieder daraufhingewiesen, dass eine recht hohe Zahl der iPhone-Neukäufer von der Android-Plattform auf iOS gewechselt sind. Ein neuer Bericht von Consumer Intelligence Research Partners (via MacRumors) unterfüttert dies nun mit einigen Zahlen. Dort hat man eine Umfrage unter 2.000 Apple-Kunden im ersten Quartal 2018 durchgeführt, die in dieser Zeit ein iPhone erworben haben. Hierbei handelte es sich zu 15% bis 20% um sogenannte "Switcher", die von Android zu Apple gewechselt sind.

Vor allem das iPhone 8 und das iPhone 8 Plus haben dabei als Zugpferde fungiert und konnten 40% der Switcher von sich überzeugen. Es folgen das iPhone 7 bzw. das iPhone 7 Plus mit ca. 25% und das iPhone 6s bzw. iPhone 6s Plus mit ca. 12%. Ehemalige Android-Nutzer haben den Zahlen zufolge zudem eine Präferenz für die Plus-Modelle des iPhone (39% vs. 29%).

Zusätzlich zum iPhone SE: Auch das iPhone 6s wird künftig in Indien produziert

Bereits im vergangenen Jahr hat Apple damit begonnen, das iPhone SE auch in Indien fertigen zu lassen, um auf diese Weise die Importsteuern auf seine Geräte in dem zweitbevölkerungsreichsten Land der Erde zu umgehen. Nun gesellt sich mit dem iPhone 6s ein weiteres Modell hinzu, wie die Economic Times berichtet. So soll die Produktion in der vergangenen Woche im Wistron-Werk in Bengaluru angelaufen sein. Der taiwanesische Fertigungspartner hatte im März grünes Licht für die neue Produktionslinie erhalten. Würde Apple die iPhones nicht in Indien produzieren lassen, würden Importsteuern in Höhe von 20% für das Smartphone fällig werden. Die vor Ort produzierten Geräte verbleiben dann auch ausschließlich in Indien und sind für den dortigen Verkauf bestimmt.

Apples neues AirPods-Ladecase soll angeblich auch ein iPhone laden können

Nicht nur auf Apples Ladematte AirPower wartet man nach wie vor vergebens, auch das damit einhergehende neue kabellose Ladecase für die AirPods steht weiterhin aus. Interessant ist hierzu aber allemal, was die Kollegen von Nikkei Asian Review (via MacRumors) zu dem Thema aktuell beizutragen haben. Demnach soll das Case nämlich auch in der Lage sein, ein kompatibles iPhone zu laden. Zugegeben, zunächst einmal klingt dies ein wenig merkwürdig, schließlich braucht ein iPhone ungleich mehr Strom als die AirPods, dennoch sind sich die Kollegen anscheinend einigermaßen sicher und schreiben:

Users of iPhones will soon be able to wirelessly charge their handsets using the charging case for Apple's popular AirPods wireless earphones, according to an industry source familiar with the plan.

Dem Bericht zufolge soll das Case noch in diesem Jahr auf den Markt kommen, was mit Apples Ankündigung übereinstimmt, dass man das Case in 2018 auf den Markt bringen wolle. Allerdings stand dies stets in direktem Zusammenhang mit AirPower und den AirPods. Letzten Endes bleiben viele Fragen offen und ich bin ehrlich gesagt ein wenig skeptisch, was das Thema angeht. Dennoch klingt es nach einer zumindest interessanten Idee. Die Kommentare sind offen für eure Diskussion dazu.

Apple soll für das iPhone X zunächst komplett ohne Lightning-Anschluss geplant haben

Im Zusammenhang mit dem heutigen Bericht zum Thema AirPower hat der zuständige Redakteur und Apple-Insieder Mark Gurman noch eine weitere interessante Randnotiz parat. So soll Apple ursprünglich in Erwägung gezogen haben, den Lightning-Anschluss am iPhone X wegzulassen. Auf diese Weise wollte man das iPhone von sämtlichen kabelbasierten Anbindungen befreien und somit noch ein Stück radikaler entwickeln, als man dies ohnehin schon tat. Stattdessen hätte man zum Laden des Geräts vollkommen auf kabelloses Laden via Qi-Standard, bei der Datensynchronisation auf WLAN und bei der Audioübertragung auf Bluetooth gesetzt.

Letzten Endes habe man sich aus verschiedenen Gründen gegen diesen Schritt entschieden. So sei kabelloses Laden nach wie vor in der Regel deutlich langsamer als über USB. Zudem wäre es für Apple (und damit auch den Kunden) deutlich teurer geworden, dem iPhone ein kabelloses Ladegerät beizulegen, als ein kabelgebundenes. Dennoch sei Apples Chef-Designer Jony Ive nach wie vor davon besessen, das iPhone auf kurz oder lang von jeglichen externen Anschlüssen und Buttons zu befreien.

Dieser Schritt könnte allerdings nach wie vor mehrere Jahre in der Zukunft liegen, würde sich das iPhone hierdurch schließlich auch auf einen Schlag von einer ganzen Reihe Zubehörprodukten, wie Adapter, Docks, Akku-Cases, Powerbanks, Game-Controllern, etc. abkoppeln, die unter Apples MFi Programm laufen. Für eine der kommenden iPhone-Generationen ist deswegen auch weniger ein Wegfall des Anschlusses angedacht, als vielmehr zunächst der Wechsel auf USB-C.

Das Smartphone auf dem besten Weg zum digitalen Autoschlüssel

Das Smartphone öffnet inzwischen Hotelzimmer, bucht für uns Tickets und dient (wo es verfügbar ist) auch schon als Zahlungsmittel. Demnächst könnte es auch den Autoschlüssel ersetzen. Die Voraussetzungen hierfür wurden nun vom Car Connectivity Consortium (CCC) geschaffen, einer Organisation, der unter anderem auch Apple angehört. In der Spezifikation für das Digital Key Release 1.0 wird dort nun ein Standard propagiert, über den sich eine digitale Kopie des Autoschlüssels auf das Smartphone laden lässt, um dieses künftig an Stelle des herkömmlichen Schlüssels zu verwenden. Diese neue Spezifikation steht unter anderem auch Apple als Mitglied der CCC zur Verfügung.

Technische Basis für den digitalen Schlüssel ist NFC. Über diesen, auch im iPhone vorhandenen Chip, können Autobesitzer künftig ihr Auto auf- und zuschließen, den Motor starten oder auch Zugang zum Fahrzeug mit anderen Nutzern teilen. Wichtig ist hierbei natürlich vor allem eine vertrauenswürdige Authentifizierungsmethode. Mit Blick auf die inzwischen schon gängige Praxis, das Signal von Fernbedienungsschlüsseln abzufangen, um Autos zu stehlen, ist NFC die wohl sicherere Variante, da hier eine deutlich höhere Nähe zum Empfänger am Auto gegeben sein muss, als bei den angesprochenen Schlüsseln.

Selbstverständlich geht die Entwicklung der digitalen Schlüsseltechnologie beim CCC aber bereits weiter, so dass bis zum ersten Quartal des kommenden Jahres bereits die Digital Key 2.0 Spezifikation vorliegen soll, in der dann auch ein standardisiertes Authentifizierungsprotokoll zwischen einem Auto und einem Smartphone enthaltne sein wird. (via MacRumors)