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Überraschung: Erste Publikation erwartet das iPhone X Plus als erfolgreichstes 2018er Modell

In den vergangenen Wochen war des Öfteren zu vernehmen, dass das neue 6,1" LCD-iPhone, welches von Apple in diesem Herbst erwartet wird, das am meisten nachgefragte Modell sein könnte. Als Grund wurde hierfür vor allem immer wieder der Preis ins Feld geführt. Nun gibt es jedoch einen ersten Bericht, der in einer andere Richtung deutet, nämlich in Richtung des ebenfalls erwarteten iPhone X Plus. Dies schreiben zumindest die koreanischen Kollegen von The Bell, die sich dabei auf Informationen aus der Zuliefererkette beziehen.

So soll Apple mehr OLED-Panels für das iPhone X Plus bestellt haben, als für alle anderen erwarteten Modelle. Konkret habe Apple 45 Millionen OLED-Panels in einer Größe von 6,46" bestellt, ca. 25 Millionen in 5,8" und 30 Millionen 6,04" LCD-Panels für die günstigste diesjährige Variante.

Möglich ist in diesem Zusammenhang allerdings auch, dass Apple eine größere Menge Panels bestellt, weil man eine höhere Fehlerquote bei der neuen Displaygröße erwartet, die man auf diese Weise ausgleichen möchte. Offiziell erfahren werden wir dies aber vermutlich ohnehin nie. Apple splittet die Verkaufszahlen beim iPhone traditionell nicht nach den einzelnen Modellen auf.

Australien verurteilt Apple zu Zahlung von 9 Millionen Dollar wegen des "Error 53"

Vor einigen Monaten machten Meldungen die Runde, wonach der Austausch des Homebuttons am iPhone 6 durch einen Drittanbieter dazu führen konnte, dass das Gerät nach einem iOS-Update nicht mehr benutzbar war. Allgmein wurde dieses Problem unter dem Namen "Error 53" bekannt. Nun hat die australische Regierung Apple in dieser Sache zu einer Strafzahlung in Höhe von 9 Millionen US-Dollar verurteilt, da die Benutzer zu der Annahme verleitet wurden, sie müssten ihr Gerät direkt von Apple reparieren lassen, statt von einem Drittanbieter, wie der Sydney Morning Herald berichtet.

Apple hatte ursprünglich angegeben, dass der "Error 53" eine Sicherheitsmaßnahme sei, die verhindern solle, dass unautorisierte Drittanbieter-Bauteile die Sicherheitsfunktionen des iPhone unterwandern. Nach größerem öffentlichen Bekanntwerden inkl. entsprechender Empörung behob Apple dies jedoch mit einem weiteren Softwareupdate und ließ anschließend verlauten, dass es sich eigentlich um eine Testfunktion gehandelt habe, die nicht in einem finalen iOS-Release landen sollte.

Bevor Apple zu der Strafzahlung verdonnert wurde, hatte sich das Unternehmen in Australien bereits mit etwa 5.000 Kunden außergerichtlich geeinigt und ihnen eine Kompensation gezahlt. Zudem hat Apple seine örtlichen Mitarbeiter inzwischen stärker in australischem Verbraucherrecht geschult.