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Mehrere Analysten erwarten keinen kompletten OLED-Umstieg beim iPhone vor 2020

Ja, so ist das mit den Analystenmeinungen. Mal hü, mal hott. Während am Montag bereits spekuliert wurde, dass Apple die komplette Umstellung auf OLED-Displays beim iPhone bereits in diesem Jahr angehen könnte, widerspricht nun der JPMorgan-Analyst Jay Kwon dieser Ansicht und glaubt auch nicht an einen Abschluss der Umstellung im kommenden Jahr (via Bloomberg). Stattdessen werde Apple auch weiterhin zunächst LCD-Versionen im Programm behalten, da man schlichtweg nicht genügend OLED-Panels für sämtliche iPhone-Modelle zur Verfügung habe. Während Apple kräftig in LG investiert, um sich unabhängiger vom momentan alleinigen Zulieferer Samsung Display zu machen, sind die Stückzahlen noch zu hoch, um alle Modelle mit OLED-Displays auszustatten.

Auch die Goldman Sachs Analysten Daiki Takayama und Jie Dai, sowie Arthur Liao von Fubon Securities und Jerry Kang von IHS Markit stimmen hier mit ein. Die hohe Zahl der heutigen Analystenmeldungen hängt vor allem damit zusammen, dass die Aktien von verschiedenen Display-Herstellern auf die Meldung vom Montag erstaunlich stark reagierten. Laut Takayama und Dai habe es sich hierbei aber eindeutig um eine Überreaktion gehandelt, da auch sie sowohl in diesem, als auch im nächsten Jahr keine komplette Umstellung auf OLED-Displays bei Apple erwarten.

Zweifelhafte Fotos sollen bunte iPhone-Prototypen zeigen

Vorab eine kleine Warnung: Ich persönlich glaube nicht an die Authentitität der nachfolgend zusehenden Bilder, gebe sie an dieser Stelle gerne mal zur Diskussion und der Vollständigkeit halber weiter. In Umlauf gebracht wurden sie von der bislang in Sachen Apple nicht weiter in Erscheinung getretene Webseite TechnoCodex, die behauptet, es handle sich um Prototypen eines 2018 iPhone-Modells aus einer Fertigungsstätte in Indien. Während die Form des Geräts grundsätzlich an ein iPhone X erinnert, wirken die ungewöhnlichen Farben in Pastellgrün und Lila doch sehr merkwürdig. Rückschlüsse auf den Edelstahlrahmen sind schwer zu ziehen, da dieser sowohl gold-, als auch solberfarben sein könnte. Was natürlich im Bereich des möglichen liegt, ist dass es sich bei den zu sehenden Geräten um das gemunkelte 6,1"-Modell handelt, für das bereits verschiedene Farboptionen im Gespräch waren.

Nichts desto trotz sind sowohl die Quelle der Bilder, als auch die zu sehenden Farboptionen mit einer gehörigen Portion Skepsis zu betrachten, weswegen ich persönlich eher davon ausgehe, dass es sich um fernöstliche Kopien des iPhone X handelt.

Möglicherweise doch in diesem Jahr schon alle iPhones mit OLED-Displays

War man eigentlich bislang ziemlich sicher davon ausgegangen, dass Apple in diesem Jahr zwar wieder drei iPhone-Modelle auf den Markt bringen wird, hieß es seither, dass nur zwei davon über ein OLED-Display verfügen würden, während das dritte Modell mit einem herkömmlichen LCD-Display ausgestattet werde. Erst ab 2019 sollen dann alle Modelle über OLED-Displays verfügen. Die südkoreaneischen Kollegen von ET News (via MacRumors) vermelden nun jedoch unter Berufung auf eigene Quellen, dass stattdessen bereits in diesem Jahr die komplette Umstellung auf OLED erfolgen soll.

Während es sich hierbei natürlich auch um reine Spekulation handeln könnte, nehmen die Finanzmärkte die Meldung offenbar ernst. So verlor die Akite von Japan Display zwischenzeitlich um bis zu 20%, ehe sie sich wieder leicht erholte. Zeitgleich fir auch die Aktie des Wettbewerbers Sharp um 4%. Aktuell ist Samsung Apples einziger Zulieferer für OLED-Displays im iPhone X und wird dies in großen Teilen auch in diesem Jahr bleiben. Zudem baut Apple aber auch den Konkurrenten LG Display mit der einen oder anderen Finanzspritze auf, um ebenfalls in die OLED-Produktion einzusteigen. Fraglich bleibt, ob Apple für dieses Jahr bereits Displays in ausreichender Stückzahl zur Verfügung stehen, um wirklich schon alle drei Modelle damit auzustatten.

Derzeit findet in Los Angeles die diesjährige Display Week, eine Messe und Fachtagung zu neuen Display-Technologien statt, zu der Apple gerüchtehalber 369 Ingenieure und Angestellte in leitender Funktion entsandt habe, um die neuen Entwicklungen zu beobachten.

Triple-Lens-Kamera im 2019er iPhone soll neuartige 3D-Technologie ermöglichen

Bereits jetzt wird kräftig spekuliert, was denn wohl das iPhone des nächsten Jahres, also 2019 mitbringen wird. Dabei sieht schon jetzt Vieles danach aus, als würde zumindest eines der Modelle tatsächlich über eine Triple-Lens Kamera auf der Rückseite verfügen. Dies berichtet nun auch die taiwanesische Webseite Economic Daily News, die sich auf eine Meldung der Deutsche Securities Analystin Jialin Lu bezieht. Demnach soll die neue Kamera eine neuartige 3D-Technologie ermöglichen, indem zwei der Objektive ein Objekt aus verschiedenen Winkeln ablichtet. Mittels Triangulation wird zudem der Abstand zwischen dem iPhone und dem fotografierten Objekt ermittelt.

Wie auch schon die TrueDepth-Kamera auf der Vorderseite des iPhone X, soll auch die neue 3D-Technologie für Augmented Reality Anwendungen einzusetzen sein. Der aktuelle Bericht stimmt mit einem früheren Bricht von Bloomberg überein, wo man meldete, dass die neuartige Technologie möglicherweise mit einem sogenannten "Time-of-Flight" Ansatz arbeitet, bei dem die Zeit gemessen wird, die vergeht, wenn ein Laser auf einen Gegenstand gefeuert wird und die Reflektion zurückkehrt.

Ein weiterer Vorteil der Triple-Lens-Kamera soll zudem ein erweiterter optischer Zoom sein, der über eine längere Fokusweite des neuen Objektivs erzielt werden kann. Möglich wäre hierdurch beispielsweise ein 3-facher Zoom im gegensatz zum 2-fachen Zoom der aktuell zum Einsatz kommenden Dual-Lens-Kameras.

Samsung muss knapp 539 Millionen US-Dollar wegen Patentsverletzungen an Apple zahlen

In den USA ist ein Rechtsstreit zwischen Apple und Samsung zu Ende gegangen, der seinen Anfang bereits vor sieben Jahren nahm. Darin ging es darum, ob die Südkoreaner das Design des iPhone für seine eigenen Smartphones kopiert und damit gegen Patente verstoßen hat. Während Samsung hierzu bereits vor einigen Jahren schuldig gesprochen wurde, entstand anschließend ein weiterer Streit über die hierzu fälligen Strafzahlungen. Während zunächst entschieden wurde, dass Samsung eine Milliarde US-Dollar an Apple zahlen müsse, wurde dieser Betrag später auf 339 Millionen Dollar reduziert, wogegen wiederum Apple Widerspruch einlegte.

Nun steht die endgültige Strafzahlung fest, die Samsung an Apple in diesem Fall zahlen muss. Insgesamt belaufen sich diese auf knapp 539 Millionen US-Dollar, wie CNET berichtet. In einem Statement zu der Entscheidung zeigt sich Apple nun zufrieden:

"It is a fact that Samsung blatantly copied our design. We’re grateful to the jury for their service and are pleased they agree Samsung should pay for copying our products."

Bendgate: Apple wusste bereits vor der Präsentation des iPhone 6 von dem Problem

Mal wieder schlechte Presse für Apple in Sachen Problembehandlung bei einem Produktionsfehler. Konkret geht es dabei um das iPhone 6 und das iPhone 6 Plus, zu dem sich Apple aktuell noch gegen eine Sammelklage vor Gericht befindet, in der es um Touch-Aussetzer des Displays geht. Im Rahmen der Verhandlung musste Apple nun interne Dokumente vorlegen, aus denen auch hervorgeht, dass Apple bereits vor dem Verkaufsstart der beiden Geräte von verschiedenen Designproblemen wusste. Während der Großteil der Inhalte unter Verschluss blieb, wurden einzelne Details in einem Statement von Richterin Lucy Koh bekannt, die die Kollegen von Motherboard veröffentlicht haben.

So wusste Apple demnach bereits im Vorfeld, dass bei den beiden gegenüber dem iPhone 5s im Formfaktor gewachsenen Geräten eine deutlich höhere Gefahr bestand, dass diese sich bei zu starkem Druck verbiegen konnten, was dann auch von verschiedenen Nutzern und Testern öffentlichkeitswirksam moniert wurde. Beim iPhone 6 lag diese Wahrscheinlichkeit 3,3 Mal, beim Plus-Modell sogar 7,2 Mal so hoch. Dieses unter der Bezeichnung "Bendgate" bekanntgewordene Problem soll dann auch hauptursächlich für das verhandelte Touchproblem sein.

Apple selbst gab seinerzeit lediglich bekannt, dass beide Geräte ausführlich getestet wurden und nur eine sehr geringe Zahl von Nutzern von verbogenen Geräten betroffen sei. Im Mai 2016 schließlich stellte man stillschweigend die Produktion um, um die Geräte stabiler zu machen. Ein Reparaturprogramm für betroffene Geräte rief man allerdings erst Monate später ins Leben, bei dem man iPhones mit Touchproblemen gegen einen Betrag von 150,- US-Dollar austauschte.

Ist Siri der nächste logische Schritt für "Bitte nicht stören" beim Autofahren?

Wenn man ehrlich ist, reicht Apple beinahe täglich Patentanträge bei der zuständigen US-amerikanischen Behörde ein, von denen sich nur ein winzig kleiner Bruchteil jemals in einem veröffentlichten Produkt wiederfindet. Ein nun gesichteter Antrag könnte aber mal wieder das Potenzial haben, irgendwann einmal umgesetzt zu werden. Dabei geht es quasi um eine Erweiterung der mit iOS 11 eingeführten "Bitte nicht stören"-Funktion beim Autofahren. Während in Studien bereits belegt wurde, dass diese durchaus zu einer Reduzierung von Autounfällen beigetragen hat, besteht natürlich weiterhin noch jede Menge Luft nach oben.

Eine Schlüsselrolle dabei könnte Siri spielen, wie in dem angesprochenen Patent beschrieben wird. Apples smarter Assistent könnte nämlich künftig auf eingehende Anrufe automatisch mit einer passenden Reaktion antworten, während der Anruf selbst stummgeschaltet wird und den Fahrer auf Wunsch somit nicht unnötig ablenkt. Auf diese Weise könnte Siri beispielsweise schlicht antworten, dass der Angerufene gerade das Gespräch nicht annehmen kann, weil er gerade autofährt. (via Patently Apple)

Selbstverständlich ist nicht gesagt, dass es diese Funktion irgendwann einmal geben wird. Und bevor es soweit ist, sollte Apple sicherlich erstmal an anderer Stelle bei Siri Hand anlegen. Dennoch wäre eine solche Weiterentwicklung der nächste logische Schritt für "Bitte nicht stören" beim Autofahren.

Apple zahlt Gutschrift für selbstbezahlten Akkutausch beim iPhone im Jahr 2017

Dass Apple im laufenden Jahr ein stark vergünstigtes Akkutausch-Programm für das iPhone anbietet, ist bereits hinlänglich bekannt. Hiermit reagierte Apple auf die eigene schlechte Kommunikationspolitik hinsichtlich der Drosselung von iPhones bei schlechter werdendem Akku. Interessierte Nutzer können noch bis Ende des Jahres ihren Akku für nur € 29,- tauschen lassen. Nun hat Apple eine weitere Aktion in diese Richtung gestartet. Hat man seinen Akku auf eigene Kosten außerhalb der Garantie im Zeitraum zwischen dem 01. Januar 2017 und dem 28 Dezember 2017 tauschen lassen, erhält man hierfür eine Gutschrift in Höhe von € 60,-.Apple schreibt dazu:

Die betroffenen Kunden erhalten den Betrag über 60 € als elektronische Geldüberweisung oder als Gutschrift auf die Kreditkarte, die für die Bezahlung des Batterieaustauschs benutzt wurde.

Qualifizierte Kunden erhalten von Apple zwischen dem 23. Mai 2018 und dem 27. Juli 2018 per E-Mail eine Anweisung dazu, wie sie die Gutschrift erhalten.

Sollte man die angekündigte E-Mail als Betroffener nicht erhalten, fordert Apple dazu auf, sich direkt an den Apple-Support zu wenden. Erstattungsberechtigt sind sämtliche selbstbezahlten Akkutausche, die bei einem Apple Store, in einem Apple Repair Center oder bei einem auhorisierten Apple Service Provider durchgeführt wurden. Sämtliche Informationen hat Apple in einem Support-Dokument zusammengestellt.