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Apple könnte in diesem Jahr erstmals auf Lighting-auf-Klinke-Adapter beim iPhone verzichten

Als Apple beim iPhone 7 erstmals auf einen 3,5mm Klinkenanschluss zu verzichten, der bis dahin als Standard für den Anschluss eines Kopfhörers galt, war der Aufschrei einigermaßen groß. Um die Empörung ein wenig zu lindern, legte Apple seither seinen Smartphones stets einen Lighting-auf-Klinkenanschluss Adapter bei, so dass auch ältere kabelgebundene Kopfhörer noch am iPhone betrieben werden können. Diese Beilage könnte jedoch ab diesem Jahr ein Ende drohen, wenn man den Vorhersagen glaubt, die die Analysten von Barclays gegenüber MacRumors getätigt haben.

Demzufolge wird den iPhones ab diesem Jahr kein Adapter mehr beiliegen. Benötigt man diesen dennoch, muss man ihn separat zum Preis von € 9,- im Apple Store erwerben. Ansonsten setzt Apple offenbar künftig voll und ganz auf die Verbindung entweder per Lightning-Anschluss oder per Bluetooth.

Xiaomi zieht vorbei: Apple fällt bei den Smartphone-Verkäufen in China aus den Top 4

Dass China ein extrem schwieriger Markt für Apple ist, dürfte inzwischen hinlänglich bekannt sein. Im Reich der Mitte stellt vor allem das allgegenwärtige WeChat ein gewaltiges Problem für Apple dar. Einst als WhatsApp-Alternative gestartet, hat sich WeChat zu einer Komplettlösung entwickelt, mit der der Nutzer nicht nur Chatten, sondern auch im Supermarkt bezahlen, online einkaufen, telefonieren, Apps laden und allerlei weitere Dinge von einem zentralen Ort aus erledigen kann. Der große Vorteil dabei: Hierfür ist keine teure oder spezielle Hardware erforderlich - WeChat läuft auf so ziemlich jedem aktuell erhältlichen Smartphone.

Genau dies wirkt sich für einen Premium-Hersteller wie Apple natürlich dramatisch aus. So berichten die Analysten von Canalys aktuell, dass der Smartphone-Markt in China um 21% im Jahresvergleich geschrumpft ist. Vor allem Apple und Samsung wurden hiervon stark getroffen, so dass der chinesische Hersteller Xiaomi inzwischen an Apple vorbei auf Platz vier der Smartphone-Hersteller in China gezogen ist. Insgesamt konnte Xiaomi auf dem schrumpfenden Markt um bemerkenswerte 37% zulegen.

Und auch für die Zukunft hat Canalys keine guten Nachrichten für Apple. Den Erwartungen der Analysten zufolge wird es in China künftig auf einen Vierkampf zwischen den lokalen Herstellern Huawei, Oppo, Vivo und Xiaomi hinauslaufen. Zum ersten Mal rutschte Apple damit in die Kategorie "der Rest" ab. Einziger Trost: Samsung hat es sogar noch härter getroffen. Hier ist der Absatz um gleich 50% gegenüber dem Vorjahr eingebrochen.

Ming-Chi Kuo: Neues 6,1" LCD-iPhone soll auf 3D Touch verzichten

Nach wie vor gibt es beinahe täglich Meldungen zu den neuen iPhones, die Apple wohl auch in diesem Jahr wieder im Herbst auf den Markt bringen wird. Gemeinhin wird dabei erwartet, dass es in diesem Jahr erneut drei Modelle geben wird: Die zweite Generation des iPhone X, ein etwas größeres "iPhone X Plus" und ein 6,1"-Modell mit LCD-Display. Zu letzterem hat der KGI Securities Analyst Ming-Chi Kuo nun erneut und damit wiederholt verkündet, dass dieses nicht über Apples 3D Touch Technologie verfügen soll, wie die chinesische Webseite Feng vermeldet.

Laut Kuo soll das 6,1" iPhone über eine "Cover Glass Sensor" (CGS) Technologie verfügen, die die Toucherkennung aus den unteren Schichten des Displays in das Displayglas selbst verlagern soll. Bei den bisherigen iPhones setzte Apple auf die sogenannte "In-Cell-Technology" für sein Touchmodul. Die CGS-Technologie soll zu einem leichteren und stabileren Display führen.

Hierdurch würde sich der Preis pro Bauteil für Apple von 23,- auf 26,- US-Dollar erhöhen, weswegen man laut Kuo auf 3D Touch verzichten möchte. Während der Analyst in der Vergangenheit stets ins Schwarze getroffen hat, würde dieser Schritt dann doch sehr merkwürdig anmuten, hat Apple 3D Touch doch inzwischen in viele Bereiche von iOS integriert. Bei den beiden anderen neuen Modellen dieses Jahres soll 3D Touch auch weiterhin zum Einsatz kommen.

Chinesisches Video soll angeblich die zweite Generation des iPhone SE zeigen

Aktuell sieht es ja bekanntermaßen mal wieder ein bisschen besser aus in Sachen zweite Generation des iPhone SE. Während ein Verkaufsstart im Mai inzwischen wieder im Bereich des Möglichen liegt, ist auf dem chinesischen Kurznachrichtendienst Sina Weibo ein Video aufgetaucht, welches angeblich das neue iPhone SE in bewegten Bildern zeigen soll. Zu sehen ist dabei unter anderem das gemunkelte Glasgehäuse, welches das kleinste verfügbare iPhone mit der Möglichkeit des kabellosen ladens versorgen soll. Der Rest des äußeren Erscheinungsbildes scheint hingegen unverändert, inkl. Homebutton und Rahmen um das Display herum. Auch der 3,5mm Klinkenanschluss ist zu sehen, von dem letzte Gerüchte eher zugunsten von Lightning Abstand genommen hatten.



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Während es in letzter Zeit wie gesagt eher wieder besser für ein neues iPhone SE aussah, kann es sich bei dem in dem Video zu sehenden Geräte aber auch genauso gut um eine chinesische Kopie handeln, die aufgrund der aktuellen Gerüchte angefertigt wurde. Insofern bleibt eine gewisse Portion Skepsis weiterhin angesagt.

Intel ist angeblich für 70% der Modem-Chips im diesjährigen iPhone verantwortlich

Der Rechtsstreit mit dem Chip-Hersteller Qualcomm um zu hohe Abgabeforderungen für den Einsatz dessen Modem-Komponenten im iPhone, hat Apple dazu bewogen, sich anderweitig umzuschauen. Intel soll hierbei aktuell in der Pole Position sein, wie nun auch ein neuer Bericht von Fast Company besagt. Demnach möchte man von dort in diesem Jahr 70% der benötigten Chips für die neuen iPhones beziehen, während Qualcomm nur noch für 30% verantwortlich sein soll. Der KGI Securities Analyst Ming-Chi Kuo hatte vor einigen Wochen bereits berichtet, dass Intel sogar der einzige Zulieferer für LTE-Modems im 2018er iPhone-Lineup sein könnte während das Wall Street Journal auch Mediatek als weiteren Lieferanten ins Spiel brachte. Dies soll allerdings nicht der Fall sein, so dass die Chips ausschließlich von Intel und Qualcomm stammen sollen.

Aktuell gelingt es Intel offenbar noch nicht noch nicht, genügend Chips in der von Apple geforderten Qualität zu produzieren, weswegen Qualcomm nach wie vor im Boot ist. Sollte das Projekt jedoch erfolgreich sein, ist die Trennung wohl nur noch eine Frage der Zeit. Die ersten Modem-Chips von Intel kamen im iPhone 7, also im Jahr 2016 zum Einsatz, womit Apple die Trennung von Qualcomm einleitete.

iPhone-Zulieferer Samsung berichtet von schwacher Nachfrage nach OLED-Display

In den vergangenen Wochen gab es immer mal Berichte, die entweder von einer starken oder von eher schwachen Nachfrage nach dem iPhone X sprechen. Nun hat sich mit Samsung auch der Zulieferer für das OLED-Display zu Wort gemeldet und dabei verkündet, dass man eine eher schwache Nachfrage nach der Komponente verzeichnet. Laut Bloomberg macht man bei Samsung unter anderem auch diesen Umstand dafür verantwortlich, dass die Gewinne aus der eigenen Display-Sparte nicht so stark anstiegen, wie im Rest des Unternehmens.

Mit seinen Aussagen schlägt Samsung in eine ähnliche Kerbe, wie wies in den vergangenen Wochen auch weitere Zulieferer, wie beispielsweise der Chip-Lieferant TSMC taten. Dennoch wird man wohl auch in diesem Jahr weiter auf Samsung als einzigen Lieferanten für OLED-Displays setzen müssen, da andere Hersteller wie LG nicht in der Lage sind, genügend Displays in geforderter Qualität zu produzieren. Dies wird zusammen mit den jetzt bekanntgegebenen Informationen wohl dazu führen, dass Apple nicht wie geplant den Preis für das iPhone X in diesem Jahr wird senken können.

Nur eine Frage der Zeit: Macher der GrayKey-Box werden Opfer eines Hacker-Angriffs

Es kam wie es kommen musste. Die Macher der GrayKey-Box, mit der es möglich ist, ein gesperrtes iPhone über einen Brute-Force-Angriff dank der Einschleusung von Schadcode zu entsperren, sind Opfer eines Hacker-Angriffs geworden, bei dem auch Teile des Quellcodes der Methode entwendet werden konnten, wie Motherboard berichtet. Seither werden die Macher erpresst, den Angreifern zwei Bitcoin zu zahlen, ansonsten würde der entwendete Code veröffentlicht werden. Grayshift hat den Vorfall inzwischen bestätigt, betont jedoch, dass es sich bei dem angesprochenen Code nicht um eine kritische Komponente, sondern lediglich um Teile der Benutzeroberfläche handle.

Selbst wenn dies in der Tat der Fall sein sollte, bestätigt der Vorfall exakt die Risiken, vor denen Apple bereits vor Jahren warnte, als man von Strafverfolgungsbehörden die Aufforderung erhielt, Hintertüren in seine Software einzubauen, die im Falle einer Ermittlung genutzt werden könnten. Diese würden nämlich nicht nur den Behörden einen Weg in das System ermöglichen, sondern auch Angreifern Tür und Tor öffnen. Genau dies zeigt nun auch der Vorfall bei Grayshift. Gelingt es Angreifern, die offenbar nicht gerade ausgeprägte Sicherheit dort zu umgehen und sich Zugang zu der Entsperrmethode zu verschaffen, ist das Kind in den Brunnen gefallen.

Auch aus diesem Grund ist es absolut zu begrüßen, dass Apple inzwischen Maßnahmen eingeleitet hat, um die Methode der GrayKey-Box in Zukunft zu blockieren. Als Nutzer kann man sich gegen die Methode schützen, indem man nicht nur einen viertelligen PIN für das eigene Gerät verwendet, sondern nach Möglichkeit einen alphanummerischen Code mit mindestens sieben Stellen, bestehend aus Zahlen, Sonderzeichen und großen und kleinen Buchstaben, wie Sicherheitsexperten empfehlen.

Apple verlangt von Samsung offenbar Senkung des Preises für OLED-Displays

Dass Apple gerne den Komponentenpreis für das OLED-Display in seinem iPhone reduzieren möchte, ist sicherlich keine Überraschung. Ursprünglich hatte man dabei wohl gehofft, dass man dies realisieren kann, indem man den bisher einzigen Zulieferer Samsung durch das Hinzufügen weiterer Lieferanten, wie beispielsweise LG Display unter Druck setzt. Nach aktuellem Stand der Dinge wird hieraus aber vermutlich nichts. Laut DigiTimes tritt man daher nun direkt an Samsung heran und fordert den Zulieferer auf, den Preis pro Panel auf 100,- US-Dollar zu senken. Im vergangenen Jahr verlangte Samsung dem Vernehmen nach 110,- US-Dollar für die Komponente.

Selbstverständlich befindet sich Apple nicht in der allerbersten Verhandlungsposition, sollten die Berichte wahr sein, dass LG Display noch nicht die gewünschte Qualität bei seinen Panels erzielen kann. Es wird erwartet, dass Apple bis zu 100 Millionen OLED Displays von Samsung in 2018 beziehen wird. Verschiedene Analysten hatten bereits berichtet, dass Apple plane, den Einstiegspreis für die zweite Generation des iPhone X auf 899,- Dollar zu senken. Aktuell werden hier 999,- Dollar fällig.