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Samsung bleibt offenbar auch in diesem Jahr Apples exklusiver Lieferant von OLED-Displays

Ursprünglich hatte Apple geplant, sich ab diesem Jahr von Samsung, seinem bislang exklusiven Zulieferer von OLED-Displays zu lösen und auch weitere Hersteller mit ins Boot zu holen. Vor allem LG Display sollte dabei eine wichtige Rolle spielen, zumal Apple dort kräftig in den Aufbau von Produktionskapazitäten investiert hatte. Probleme bei der Massenproduktion bei LG sollen nun aber dazu geführt haben, dass man hinter dem ursprünglichen Zeitplan zurückliege, wie nun das Wall Street Journal berichtet.

Aus Insiderkreisen möchte man dort in Erfahrung gebracht haben, dass Apple LG kürzlich in eine dritte Runde der Prototyp-Produktion geschickt habe. Ein Schritt, der ungewöhnlich für die meisten Hersteller von Komponenten sei. Auch aus diesem Grunde sei man sich in Cupertino derzeit unsicher, ob LG Display auch wirklich schon in diesem Jahr in der Lage sein wird, Samsung bei der Herstellung der OLED-Displays für die neuen iPhones zu unterstüzen. Letzteres wäre allerdings aufgrund verschiedener Gründe wichtig für Apple. So könnte man auf der einen Seite die Abhängigkeit von Samsung senken und auf der anderen Seite wohl auch von einem besseren Preis profitieren, der sich durch das Hinzufügen eines weiteren Herstellers ergeben würde.

Für den Nutzer dürfte es hingegen kaum einen Unterschied machen, ob LG in der Lage sein wird, eigene OLED-Displays für die neuen iPhones beizutrage. Sollte dem nicht der Fall sein, bliebe nach wie vor Samsung der einzige Zulieferer für diese Komponente.

Berichte aus Asien: Neues iPhone SE soll im kommenden Monat auf den Markt kommen

Erst kürzlich waren in einer eurasischen Genehmigungs-Datenbank Hinweise auf mehrere neue iPhones gefunden, nun legen die japanischen Kollegen von MacOtakara bereits nach und berichten von verschiedenen Hüllenherstellern, die auf der Global Sources Mobile Electronics Messe in Hong Kong ein neues iPhone SE im Mai in Aussicht stellen. Deren Informationen zufolge soll das neue Gerät dieselben Maße aufweisen, wie das aktuell erhältliche iPhone SE und auch weiterhin über einen Touch ID Sensor verfügen. Es darf also davon ausgegangen werden, dass das Gerät auch weiterhin über ein 4"-Display, einen Homebutton und einen Rahmen um das Display herum verfügen wird. Was allerdings fehlen soll, ist ein 3,5 mm Klinkenanschluss für Kopfhörer. Dieser wird in Zukunft dann wohl auch beim iPhone SE per Lightning-Anschluss oder per Bluetooth angebunden. Damit würde Apple kein iPhone mehr im Programm haben, welches auf den klassischen Klinkenanschluss setzt.

Im Inneren soll dem Bericht zufolge ein A10 Fusion-Chip zum Einsatz kommen, der um bis zu 40% schneller wäre, als der beim aktuellen iPhone SE eingesetzte A9-Chip. Möglich ist auch, dass das iPhone SE über eine Glasrückseite verfügen wird, was ein kabelloses Laden des Geräts möglich machen würde.

Unklar ist indes, woher die Hüllenhersteller die Informationen über das neue iPhoen SE haben möchten. Möglich ist auf der einen Seite, dass sie schlicht auf den momentan kursierenden Gerüchten basieren, auf der anderen Seite könnten sie aber auch aus Apples Zuliefererkette stammen.