Seit heute Nachmittag können das iPhone 8 und das iPhone 8 Plus nun auch in einer Product(RED) Sonderedition im Apple Online Store bestellt werden. Passend dazu hat Apple inzwischen auch einen ersten Werbeclip für die neue Farbgebung auf seinem YouTube-Kanal veröffentlicht. Zu dem ca. 30 Sekunden langen Video ist der Song "That's It (I'm Crazy)" von Sofi Tukker zu hören. Optisch bekommt man natürlich einen Hochglanz-Eindruck von der glänzend roten Rückseite des Geräts, welches auf der Vorderseite erstmals eine schwarze Display-Umrahmung aufweist. Eine Veränderung, die bei den meisten Nutzern auf durchweg positives Feedback gestißen ist.
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Zwei Mal im Jahr führen die Analysten von Piper Jaffray in den USA ihre "Teens Survey" durch, bei der unter anderem auch ermittelt wird, wie viele der US-Teenager aktuell ein iPhone ihr Eigen nennen (via Business Insider). Und dieser Anteil wächst und wächst und wächst. Lag der Anteil der iPhone-besitzenden Teens im Jahr 2014 noch bei 60%, sind es heute, vier Jahre später, bereits 82%. Und der Anteil wächst offenbar fröhlich weiter. Zum Vergleich: Im Herbst vergangenen Jahres betrug der Anteil noch 78%.
Und noch ist kein Ende in Sicht. So gaben bei der Umfrege auch noch 84% der teilnehmenden Teenager an, dass ihr nächstes Smartphone ein iPhone sein wird. Zudem planen 20% auch noch die Anschaffung einer Apple Watch innerhalb der kommenden sechs Monate. Bei ihrer Umfrage erhob Piper Jaffray Daten von tausenden Teenagern aus 40 US-Staaten.
Wie gestern angekündigt, lassen sich seit wenigen Minuten das iPhone 8 und das iPhone 8 Plus in einer Product(RED) Sonderedition im Apple Online Store bestellen. Die beiden Geräte gibt es in den Varianten mit 64 GB oder 256 GB Speicherkapazität und entsprechen ansonsten den regulären iPhone 8 und iPhone 8 Plus Spezifikationen. Ebenso beginnen die Preise wie auch bei den anderen Farben bei € 799,- für das iPhone 8 und bei € 909,- für das iPhone 8 Plus. Ein Teil des mit dem Verkauf der Geräte erzielten Gewinne geht, wie bei allen anderen Product(RED) Produkten auch, an den Global Fund zur Bekämpfung von AIDS.

Ebenfalls bestellen lässt sich ab sofort auch das passende neue Leder-Foliocase in rot. Dieses steht übrigens auch für das iPhone X zur Verfügung, welches keinen neuen Farbanstrich erhält. Selbstverständlich geht auch hier ein Teil der Erlöse an den Global Fund.

Im vergangenen Jahr war ein Phänomen zu beobachten, bei dem der Touch ID Sensor am iPhone 7 nach der Installation eines iOS-Updates plötzlich seinen Dienst verweigerte, falls das Display von einem Drittanbieter-Reparaturdienst ausgetauscht wurde. Ähnliches scheint sich nun auch im Zusammenhang mit iOS 11.3 und dem iPhone 8 zuzutragen. So berichten die Kollegen von Vice, dass es offenbar verbreitet vorkommt, dass von angesprochenen Dienstleistern getauschte Displays nach der Installation der aktuellsten iOS-Version plötzlich komplett ihren Dienst versagen. Grund hierfür ist offenbar ein spezieller Microchip, der mit dem Display verbunden ist. Wird dieses nun von einem Drittanbieter getauscht, muss auch dieser Chip aktualisiert werden, ansonsten nimmt das Gerät keine Touch-Eingaben über das Display mehr entgegen.
Ob Apple diese Sperre wieder rückgängig machen wird, ist aktuell unklar. Verschiedene Reparaturdienste haben inzwischen zu Protokoll gegeben, dass sie schlichtweg keine iPhone 8 Displays mehr tauschen, da ihnen das Problem bewusst sei. Während die Deaktivierung von Touch ID durchaus Sinn macht, da sich hierdurch ansonsten unter Umständen Apples Sicherheitsfeatures aushebeln ließen, erscheint die komplette Deaktivierung von Toucheingaben auf dem Display ein wenig merkwürdig. Übrigens haben die Dienstleister auch beim iPhone X Probleme, da der Austausch des Umgebungslicht-Sensors Face ID deaktiviert. Mit Blick auf die Sicherheit macht dies, ebenso wie bei Touch ID allerdigns durchaus Sinn.
Im vergangenen Jahr behob Apple das "Problem" mit einem weiteren iOS-Update. Ob es sich bei den aktuellen Entwicklungen um Absicht handelt oder die Deaktivierung unabsichtlich geschehen ist, ist unklar. Dennoch machen die Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr Hoffnung, dass Apple in Kürze eine (wie auch immer geartete) Lösung anbieten wird.