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Ming-Chi Kuo: Neues 6,1" LCD-iPhone soll auf 3D Touch verzichten

Nach wie vor gibt es beinahe täglich Meldungen zu den neuen iPhones, die Apple wohl auch in diesem Jahr wieder im Herbst auf den Markt bringen wird. Gemeinhin wird dabei erwartet, dass es in diesem Jahr erneut drei Modelle geben wird: Die zweite Generation des iPhone X, ein etwas größeres "iPhone X Plus" und ein 6,1"-Modell mit LCD-Display. Zu letzterem hat der KGI Securities Analyst Ming-Chi Kuo nun erneut und damit wiederholt verkündet, dass dieses nicht über Apples 3D Touch Technologie verfügen soll, wie die chinesische Webseite Feng vermeldet.

Laut Kuo soll das 6,1" iPhone über eine "Cover Glass Sensor" (CGS) Technologie verfügen, die die Toucherkennung aus den unteren Schichten des Displays in das Displayglas selbst verlagern soll. Bei den bisherigen iPhones setzte Apple auf die sogenannte "In-Cell-Technology" für sein Touchmodul. Die CGS-Technologie soll zu einem leichteren und stabileren Display führen.

Hierdurch würde sich der Preis pro Bauteil für Apple von 23,- auf 26,- US-Dollar erhöhen, weswegen man laut Kuo auf 3D Touch verzichten möchte. Während der Analyst in der Vergangenheit stets ins Schwarze getroffen hat, würde dieser Schritt dann doch sehr merkwürdig anmuten, hat Apple 3D Touch doch inzwischen in viele Bereiche von iOS integriert. Bei den beiden anderen neuen Modellen dieses Jahres soll 3D Touch auch weiterhin zum Einsatz kommen.

Chinesisches Video soll angeblich die zweite Generation des iPhone SE zeigen

Aktuell sieht es ja bekanntermaßen mal wieder ein bisschen besser aus in Sachen zweite Generation des iPhone SE. Während ein Verkaufsstart im Mai inzwischen wieder im Bereich des Möglichen liegt, ist auf dem chinesischen Kurznachrichtendienst Sina Weibo ein Video aufgetaucht, welches angeblich das neue iPhone SE in bewegten Bildern zeigen soll. Zu sehen ist dabei unter anderem das gemunkelte Glasgehäuse, welches das kleinste verfügbare iPhone mit der Möglichkeit des kabellosen ladens versorgen soll. Der Rest des äußeren Erscheinungsbildes scheint hingegen unverändert, inkl. Homebutton und Rahmen um das Display herum. Auch der 3,5mm Klinkenanschluss ist zu sehen, von dem letzte Gerüchte eher zugunsten von Lightning Abstand genommen hatten.



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Während es in letzter Zeit wie gesagt eher wieder besser für ein neues iPhone SE aussah, kann es sich bei dem in dem Video zu sehenden Geräte aber auch genauso gut um eine chinesische Kopie handeln, die aufgrund der aktuellen Gerüchte angefertigt wurde. Insofern bleibt eine gewisse Portion Skepsis weiterhin angesagt.

Intel ist angeblich für 70% der Modem-Chips im diesjährigen iPhone verantwortlich

Der Rechtsstreit mit dem Chip-Hersteller Qualcomm um zu hohe Abgabeforderungen für den Einsatz dessen Modem-Komponenten im iPhone, hat Apple dazu bewogen, sich anderweitig umzuschauen. Intel soll hierbei aktuell in der Pole Position sein, wie nun auch ein neuer Bericht von Fast Company besagt. Demnach möchte man von dort in diesem Jahr 70% der benötigten Chips für die neuen iPhones beziehen, während Qualcomm nur noch für 30% verantwortlich sein soll. Der KGI Securities Analyst Ming-Chi Kuo hatte vor einigen Wochen bereits berichtet, dass Intel sogar der einzige Zulieferer für LTE-Modems im 2018er iPhone-Lineup sein könnte während das Wall Street Journal auch Mediatek als weiteren Lieferanten ins Spiel brachte. Dies soll allerdings nicht der Fall sein, so dass die Chips ausschließlich von Intel und Qualcomm stammen sollen.

Aktuell gelingt es Intel offenbar noch nicht noch nicht, genügend Chips in der von Apple geforderten Qualität zu produzieren, weswegen Qualcomm nach wie vor im Boot ist. Sollte das Projekt jedoch erfolgreich sein, ist die Trennung wohl nur noch eine Frage der Zeit. Die ersten Modem-Chips von Intel kamen im iPhone 7, also im Jahr 2016 zum Einsatz, womit Apple die Trennung von Qualcomm einleitete.

iPhone-Zulieferer Samsung berichtet von schwacher Nachfrage nach OLED-Display

In den vergangenen Wochen gab es immer mal Berichte, die entweder von einer starken oder von eher schwachen Nachfrage nach dem iPhone X sprechen. Nun hat sich mit Samsung auch der Zulieferer für das OLED-Display zu Wort gemeldet und dabei verkündet, dass man eine eher schwache Nachfrage nach der Komponente verzeichnet. Laut Bloomberg macht man bei Samsung unter anderem auch diesen Umstand dafür verantwortlich, dass die Gewinne aus der eigenen Display-Sparte nicht so stark anstiegen, wie im Rest des Unternehmens.

Mit seinen Aussagen schlägt Samsung in eine ähnliche Kerbe, wie wies in den vergangenen Wochen auch weitere Zulieferer, wie beispielsweise der Chip-Lieferant TSMC taten. Dennoch wird man wohl auch in diesem Jahr weiter auf Samsung als einzigen Lieferanten für OLED-Displays setzen müssen, da andere Hersteller wie LG nicht in der Lage sind, genügend Displays in geforderter Qualität zu produzieren. Dies wird zusammen mit den jetzt bekanntgegebenen Informationen wohl dazu führen, dass Apple nicht wie geplant den Preis für das iPhone X in diesem Jahr wird senken können.