Wer sich kurz vorm Schlafengehen noch ein paar kurze Videoclips zum Thema Apple auf YouTube reinziehen möchte, findet hierzu am heutigen Abend ein paar Neuzugänge vor. So hat Apple zwei neue Videos sener "Life's easier on iPhone"-Serie veröffentlicht, mit denen man die Vorzüge des eigenen Smartphones gegenüber der Android-Konkurrenz verdeutlichen möchte. Das erste Video mit dem Titel "App Store" kümmert sich dabei um die deutlich höhere Sichereit der iOS-Plattform gegenüber den Android-Stores, da hier menschliche Wächter die Zugänge und Updates der verfügbaren Apps überwachen, wodurch so gut wie nie Schadsoftware im AppStore zu finden ist.
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Das zweite Video trägt den Titel "Portraits" und kümmert sich um die Kamera-Funktionen Portrait-Modus und Portrait-Lighting auf dem iPhone 8 Plus und dem iPhone X. Beide Clips sind 15 Sekunden lang und werden von Apple demnächst wohl auch auf den gängigen sozialen Medien geteilt.
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Darüber hinaus trägt Apple auch dem heute in der Türkei stattfindenden Kindertag Rechnung und zeigt in einer Reihe von Videos, wie Kinder mit dem iPad und dem Apple Pencil tolle kleine Kunstwerke erstellen können. Stellvertretend dazu zwei Clips nachfolgend eingebettet, weitere gibt es auf Apples türkischem YouTube-Kanal.
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Manch einer, der schon länger mit Apple zu tun hat, wird sich an den missratenen Start des iCloud-Vorgängers MobileMe erinnern. Damals sprach Apple CEO Steve Jobs davon, dass dies nicht "Apple's brightest hour" gewesen sei. Inzwischen kann man sowas wohl auch über Siri sagen, wenngleich man dort auf einem hohen Niveau gestartet ist, welches inzwischen immer mehr gesungen ist. Nachdem dies zuletzt auch wieder beim HomePod zu Tage getreten war, schlägt eine aktuelle Umfrage zum iPhone X nun in eine ähnliche Kerbe.
Die Marktanalysten von Creative Strategies fanden bei einer Erhebung heraus, dass 97% der Besitzer eines iPhone X mit ihrem Gerät zufrieden sind. Insgesamt gaben 85% der 1.746 Teilnehmer sogar an, sehr zufrieden zu sein, 12% sind zufrieden. Dieser Wert ist laut Creative Strategies einer der höchsten, die man je gemessen habe. Während dies als absolut beeindruckend zu bezeichnen ist, sind auch die Werte der einzelnen Features interessant. So landeten beispielsweise Face ID und die Akkulaufzeit deutlich über 90% in Sachen Zufriedenheit.
Nur ein Feature fiel negativ aus der Rolle: Natürlich Siri, was auf lediglich 20% kommt. Während Early Adopters generell als eher kritische Zielgruppe gelten, passt das Ergebnis natürlich zu den aktuellen Meinungen zu Apples Sprachassistenten. Anfang Juni findet Apples diesjährige Entwicklerkonferenz statt und eigentlich MUSS Apple bei dieser Gelegenheit deutliche Verbesserungen in Sachen Siri ankündigen, möchte man nicht nur den Anschluss an die Konkurrenz verlieren, sondern auch in der medialen Berichterstattung zu dem Thema untergehen.

Auch wenn sich die großen Betriebssystemupdates in diesem Jahr gerüchtehalber vor allem um Stabilitäts- und Leistungsverbesserungen kümmern sollen, werden iOS 12 und macOS 10.14 natürlich auch verschiedene neue Funktionen enthalten. Auf dem Mac könnte dabei eventuell ein schon länger erhoffter Dark-Mode Einzug halten. Hierauf deuten zumindest Code-Funde hin, die Guilherme Rambo im WebKit-Quellcode gemacht hat. Dies ist bereits jetzt möglich, da WebKit unter der Open Source Lizenz steht. Im März hinzugefügte Codezeilen deuten den Dark-Mode in 10.14 nun an. Hiermit sollen sich Webseiten auf dieselbe Weise dunkel rendern lassen, wie auch UI-Komponenten und Buttons im Rest des Systems. Allerdings gibt existiert eine Dark-Mode Option bereits seit macOS El Capitan, ohne das Apple sie bislang wirklich umgesetzt hätte. Die Neuerungen in WebKit könnten allerdings darauf hindeuten, dass es in diesem Jahr soweit ist.

Und auch in Sachen iOS 12 hält das quellcodeoffene iOS 12 einen interessanten Hinweis bereit. Demnach wird das neue System offenbar auch nach wie vor das iPhone 5s unterstützen. Damit würde das Gerät ein Jahr länger vom neuesten iOS untestützt werden als sein Vorgänger: Das iPhone 5 wurde nicht mehr von iOS 11 unterstützt. Generell setzte Apple in der Vergangenheit auf fünf Jahre neue iOS-Updates für iPhones. Bei iOS 12 und dem iPhone 5s wäre dies nun ein Jahr länger. Allerdings sollte bedacht werden, dass vermutlich nur ein Teil der darin enthaltenen Neuerungen dann auch auf dem alten iPhone unterstützt werden. (via 9to5Mac)
Ursprünglich hatte Apple geplant, sich ab diesem Jahr von Samsung, seinem bislang exklusiven Zulieferer von OLED-Displays zu lösen und auch weitere Hersteller mit ins Boot zu holen. Vor allem LG Display sollte dabei eine wichtige Rolle spielen, zumal Apple dort kräftig in den Aufbau von Produktionskapazitäten investiert hatte. Probleme bei der Massenproduktion bei LG sollen nun aber dazu geführt haben, dass man hinter dem ursprünglichen Zeitplan zurückliege, wie nun das Wall Street Journal berichtet.
Aus Insiderkreisen möchte man dort in Erfahrung gebracht haben, dass Apple LG kürzlich in eine dritte Runde der Prototyp-Produktion geschickt habe. Ein Schritt, der ungewöhnlich für die meisten Hersteller von Komponenten sei. Auch aus diesem Grunde sei man sich in Cupertino derzeit unsicher, ob LG Display auch wirklich schon in diesem Jahr in der Lage sein wird, Samsung bei der Herstellung der OLED-Displays für die neuen iPhones zu unterstüzen. Letzteres wäre allerdings aufgrund verschiedener Gründe wichtig für Apple. So könnte man auf der einen Seite die Abhängigkeit von Samsung senken und auf der anderen Seite wohl auch von einem besseren Preis profitieren, der sich durch das Hinzufügen eines weiteren Herstellers ergeben würde.
Für den Nutzer dürfte es hingegen kaum einen Unterschied machen, ob LG in der Lage sein wird, eigene OLED-Displays für die neuen iPhones beizutrage. Sollte dem nicht der Fall sein, bliebe nach wie vor Samsung der einzige Zulieferer für diese Komponente.
Erst kürzlich waren in einer eurasischen Genehmigungs-Datenbank Hinweise auf mehrere neue iPhones gefunden, nun legen die japanischen Kollegen von MacOtakara bereits nach und berichten von verschiedenen Hüllenherstellern, die auf der Global Sources Mobile Electronics Messe in Hong Kong ein neues iPhone SE im Mai in Aussicht stellen. Deren Informationen zufolge soll das neue Gerät dieselben Maße aufweisen, wie das aktuell erhältliche iPhone SE und auch weiterhin über einen Touch ID Sensor verfügen. Es darf also davon ausgegangen werden, dass das Gerät auch weiterhin über ein 4"-Display, einen Homebutton und einen Rahmen um das Display herum verfügen wird. Was allerdings fehlen soll, ist ein 3,5 mm Klinkenanschluss für Kopfhörer. Dieser wird in Zukunft dann wohl auch beim iPhone SE per Lightning-Anschluss oder per Bluetooth angebunden. Damit würde Apple kein iPhone mehr im Programm haben, welches auf den klassischen Klinkenanschluss setzt.
Im Inneren soll dem Bericht zufolge ein A10 Fusion-Chip zum Einsatz kommen, der um bis zu 40% schneller wäre, als der beim aktuellen iPhone SE eingesetzte A9-Chip. Möglich ist auch, dass das iPhone SE über eine Glasrückseite verfügen wird, was ein kabelloses Laden des Geräts möglich machen würde.
Unklar ist indes, woher die Hüllenhersteller die Informationen über das neue iPhoen SE haben möchten. Möglich ist auf der einen Seite, dass sie schlicht auf den momentan kursierenden Gerüchten basieren, auf der anderen Seite könnten sie aber auch aus Apples Zuliefererkette stammen.
Für diesen Herbst werden gemeinhin drei neue iPhone-Modelle erwartet, von denen die günstigste Variante mit einem herkömmlichen 6,1" LCD-Display ausgestattet sein soll. Genau dieses Modell könnte auch in zwei verschiedenen Varianten erscheinen, wie aktuell KGI Securities Analyst Ming-Chi Kuo berichtet (via MacRumors). Wie bereits vor einigen Wochen kurz diskutiert könnte eine davon mit einer herkämmlichen SIM-Karte ausgestattet sein, eine weitere mit einer Dual-SIM Konfiguratuin für eine Dual SIM Dual Standby (DSDS) Funktionalität.
Preislich soll das 6,1" Dual-SIM iPhone zwischen 650,- und 750,- US-Dollar liegen, während das Modell mit einer einzelnen SIM 100,- Dollar günstiger sein soll. Auf diese Weise könnte Apple also nicht nur eine neue Funktionalität anbieten, sondern auch sein Preismodell für das iPhone weiter diversifizieren. Auch für das ebenfalls erwartete 6,5" OLED-iPhone könnte ein DSDS-Modell erscheinen, während das 5,8"-iPhone hierauf verzichten soll.
Vorteile einer DSDS-Konfiguration betreffen sowohl die LTE-Geschwindigkeiten, die durch den Intel XMM 7560 und den Qualcomm Snapdragon X20 unterstützt werden sollen, als auch die Möglichkeit, schnell zwischen zwei Netzen wechseln zu können, was nicht nur in China äußerst beliebt ist, sondern auch für Arbeitnehmer, die ihr iPhone mit zwei SIM-Karten sowohl privat, als auch beruflich nutzen wollen.
Um die Weihnachtszeit herum ist es traditionell Apple, wo man mit seinem iPhone die meisten Aktivierungen unter den Smartphones für sich verzeichnen kann. Im Rest des Jahres hat, speziell in den USA, jedoch Konkurrent Samsung die Nase vorn. So auch in den aktuellen Zahlen von CIRP, die nun veröffentlicht wurden. Demnach entfielen im 1. Quartal 2018 39% aller neu aktivierten Smartphones in den USA auf die Südkoreaner. Das iPhone erzielte im selben Zeitraum 31% und landet damit auf dem zweiten Platz, vor LG mit 14%. Damit spiegeln die Zahlen auch die Effekte der neuerschienenen Smarrphones wider. Kommen im Weihnachtsquartal traditionell die neuen iPhones auf den Markt, sind jüngst im März die neuen Samsung Flaggschiffe Galaxy S9 und Galaxy S9 Plus erschienen.

Wenig Veränderung gab es hingegen bei den Werten zur Marken-Treue, die in demselben Bericht erhoben wurden. Hier liegt Apple nach wie vor mit 90% auf dem ersten Platz, direkt vor Samsung. Beide Hersteller konnten in diesem Bereich leichte Zugewinne verzeichnen, während LG und Motorola leicht verloren haben.
