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Kommt doch noch ein iPhone SE 2? Mögliche Hinweise in Genehmigungs-Datenbank gesichtet

Stehen demnächst schon neue iPhones ins Haus? Dies legen zumindest neue Einträge in derselben Datenbank der Eurasischen Wirtschaftskommission nahe, die zuletzt auch bereits die Vorstellung der AirPods, des iPhone 7, der neuen MacBooks und des aktuellsten iPad vorweggenommen hatte. Dieses Mal haben die französischen Kollegen von Consomac Referenzen auf eine Reihe bislang nicht angekündigter iPhones mit insgesamt 11 (!) Modellbezeichnungen entdeckt. Normalerweise tauchen Produkte in dieser Datenbank in etwa einen Monat vor ihrem Erscheinen auf, was einen Verkaufsstart im Zeitraum Mai/Juni bedeuten könnte. Zur Erinnerung: Die WWDC beginnt in diesem Jahr am 04. Juni.

Während der Datenbank-Eintrag "smartphone running iOS 11" natürlich relativ schwammig ist und keinerlei weiterführende Informationen parat hält. Insofern kann also nur spekuliert werden. Die komplett neuen iPhone-Generationen werden auch in diesem Jahr wohl wieder im Herbst vorgestellt, weswegen wir diese vermutlich ausschließen können. Verbleibt also noch das iPhone SE, von dem man eigentlich nicht mehr erwartet hätte, dass es noch einmal in einer Neuauflage erscheinen wird. Wie ein solches "iPhone SE 2" aussehen könnte, wird ebenfalls bereits spekuliert. Vermutlich wird Apple das äußere Erscheinungsbild beibehalten und lediglich interne Komponenten aktualisieren. Ebenfalls noch in der Verlosung ist die goldene Farbvariante des iPhone X, die erst kürzlich wieder von sich reden machte. Bis Anfang Juni dürften wir Bescheid wissen.

Das iPhone X war im vierten Quartal 2017 für 35% der weltweiten Smartphone-Gewinne verantwortlich

Man kann es drehen und wenden wie man will - je nachdem welche Zahlen und Gerüchte man zugrundelegt, ist das iPhone X ein Flop oder ein Riesenerfolg. Eine aktuelle Marktanalyse von Counterpoint Research spricht eher für letzteres. Demnach hat das iPhone X allein nämlich satte 35% der weltweiten Smartphone-Gewinne auf sich gezogen. Um das noch einmal in anderem Licht zu sehen: Das Gerät hat 5x mehr Gewinne hgeneriert, als über 600 Android-Modelle zusammen. Und das, obwohl es lediglich zwei Monate am Ende des Jahres auf dem Markt war.

Auch die anderen Smartphones aus dem Hause Apple können sich sehen lassen. So belegen die anderen Modelle, darunter das iPhone 8, iPhone 8 Plus, iPhone 7 und iPhone 7 Plus gleich acht Plätze in den Top 10 des Gewinn-Rankings. Apple war damit natürlich die profitabelste Marke und konnte 86% der weltweiten Smartphone-Gewinne für sich verzeichnen. Im Jahresvergleich hat Apple im vierten Quartal 2017 damit nochmal um ein Prozent zugelegt, wärhend der Rest des Marktes rückläufig war.

Insgesamt, so berichtet Counterpoint Research, hat Apple im vierten Quartal 2017 mit 52,6 Milliarden Dollar bei 10,7 Milliarden Dollar Gewinn einen neuen Umsatzrekord aufgestellt. Insgesamt wurden dabei 46,7 Millionen iPhones an den Mann gebracht. Nicht vergessen darf man dabei natürlich, dass der hohe Anteil am Gewinn auch ein Stück weit auf den vergleichsweise hohen Preis und die ebenfalls hohe Gewinnmarge des iPhone zurückzuführen ist.

iFixit: Deaktivierung von Toucheingaben am iPhone unter iOS 11.3 wohl ein Software-Bug

In der vergangenen Woche kamen Meldungen auf, wonach das von Apple veröffentlichte Update auf iOS 11.3 dazu führte, dass manche Geräte keine Toucheingaben mehr entgegennahmen, wenn diese ein neues Display von einem Drittanbieter-Reparaturdienst erhalten haben. Während hiefür zunächst mögliche Maßnahmen seitens Apple verantwortlich gemacht wurden, gehen die Reparatur-Spezialisten von iFixit davon aus, dass hierfür eher ein Software-Bug verantwortlich ist, der mit einem kommenden Update wieder aus der Welt geschaffen wird. Einer der Gründe für die Probleme dürfte sein, dass es inzwischen dermaßen viele unterschiedliche Ersatz-Bauteile gibt, deren Kompatibilität Apple schlicht nicht jedes Mal bei einem iOS-Update gewährleisten kann.

Unter anderem gab es auch vereinzelte Berichte über Probleme mit Drittanbieter-Akkus im Zusammenhang mit den neuen Funktionen zur Akku-Gesundheit in iOS 11.3. Hier geht iFixit davon aus, demnächst solche Akkus anbieten zu können, die diese Probleme ebenfalls beheben. Hier geht es vor allem um die Kommunikation zwischen dem Akku und dem Betriebssystem.

Kommentar: US-Polizei entschlüsselt iPhones im großen Stil - und das ist ein echtes Problem

Eine Diskussion über den Nutzen und die Gefahren der Möglichkeit für Strafverfolgungsbehörden, ein gesperrtes Smartphone zu entschlüsseln, kann man sicherlich stundenlang diskutieren. Erstmals wirklich in den Fokus rückte diese Diskussion im Zusammenhang mit dem San Bernadino Attentat und der sich daran anschließenden Auseinandersetzung zwischen dem FBI und Apple um die Entsperrung des Terroristen-iPhone. Apple weigerte sich seinerzeit medienwirksam gegen die Entsperrung, was das FBI letztlich dazu veranlasste, sich Hilfe bei dem israelischen Team von Cellebrite zu holen, die offenbar in der Tat eine Möglichkeit gefunden hatten, mittels eines Brute-Force-Angriffs auf den PIN-Code des Geräts in selbiges einzudringen.

Inzwischen gibt es noch mindestens eine weitere solche Möglichkeit der Entsperrung mittels einer spezielle Box namens GrayKey, die inzwischen flächendeckend von Strafverfolgungsbehörden in den USA beschafft und eingesetzt wird, wie Vice berichtet. Während es normalerweise so ist, dass sich die Zeit bis zu einem neuen Versuch nach der Eingabe einer falschen PIN mit jedem Mal weiter erhöht, ist es GayKey gelungen, diesen Mechanismus auszuhebeln, wodurch es inzwischen auch bei sechsstelligen PINs nach rund drei Tagen durch einen Brute-Force-Angriff möglich ist das Gerät zu entsperren.

Der Preis für die Beschaffung einer GrayKey-Box liegt bei ca. 30.000 US-Dollar. Ein Preis, den immer mehr Behörden offenbar bereit sind zu zahlen. Neben der Polizei soll sich auch die US-amerikanischen Drogenbehörde DEA (Drug Enforcement Administration) mit dem Gedanken tragen, GrayKey-Kunde zu werden. Angeblich sollen sich mit der Box sämtliche iPhones unter allen iOS-Versionen knacken lassen. Allerdings ist hierfür nach wie vor auch in den USA ein richterlicher Beschluss erforderlich.

Während man über die Berechtigung dieses Vorgehens bei der Verfolgung von Straftaten sicherlich diskutieren kann, ergibt sich jedoch ein komplett anderes Problem, welches dabei nicht unterschätzt werden sollte. So stellt GrayKey seine Box nämlich nicht nur Strafverfolgungsbehörden zur Verfügung, sondern prinzipiell jedermann der bereit ist, die 30.000,- US-Dollar auf den Tisch zu legen. Somit könnten sich auch Hackergruppen oder Hehler Zugang zu gesperrten iPhones verschaffen und damit auch an verschiedene darauf lagernde Daten gelangen. Dies ist unter anderem auch einer der Gründe dafür, warum sich Apple stets weigerte, Schlupflöcher in seine Sicherheitsmaßnahmen einzubauen, um den Behörden den Zugang zu seinen Geräten zu ermöglichen.

Offenbar ist es GrayKey gelungen, eine Schwachstelle in iOS oder auch in der iPhone- bzw. iPad-Hardware ausfindig zu machen, über den sich ein Schadcode einschleusen lässt, der Apples Maßnahmen aushebelt. Ich würde mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mal davon ausgehen, dass man sich in Cupertino inzwischen ebenfalls eine GrayKey-Bos zugelegt hat und bereits an einer Behebung der genannten Schwachstelle arbeitet. Sollte diese dann irgendwann (hoffentlich) gefunden sein, hätten die Behörden wohl mit Zirtronen gehandelt und Millionen von Dollar in Elektroschrott investiert.

Erwiesen: Apple plante in der Tat eine goldene Farbvariante des iPhone X

Bereits vor der Vorstellung des iPhone X wurde spekuliert, ob Apple das Gerät in den drei Farben schwarz, silber und gold auf den Markt bringen würde. Am Ende lief es dann bekanntermaßen auf schwarz und silber hinaus. Nun ist aber klar, dass Apple in der Tat ursprünglich auch mit einer goldenen Variante geplant hatte. Dies geht zumindest aus Dokumenten hervor, die nun von der FCC United States Federal Communications Commission) freigegeben wurden (via MacRumors), bei der neue elektronische Geräte im Vorfeld angemeldet werden müssen. Dies hat Apple dann auch für das iPhone X im September 2017 getan und dabei auf Bildern eine goldene Farbvariante verwendet, die letztlich bislang nicht auf den Markt kam. Der goldene Farbton ähnelt dabei auffällig dem, den Apple für das iPhone 8 und iPhone 8 Plus verwendet.

Vorbereitet wurden die Dokumente für die FCC offenbar bereits im Juli und damit mehrere Monate vor der Vorstellung des iPhone X. Offenbar entschied sich Apple letztlich gegen die goldene Farbvariante, da es Produktionsschwierigkeiten des passenden Edelstahlrahmens gegeben hat. Das iPhone 8 und iPhone 8 Plus verwenden hingegen einen Aluminiumrahmen, bei dem es diese Probleme offenbar nicht gab. Der KGI Securities Analyst Ming-Chi Kuo hatte wenige Wochen vor der Vorstellung des iPhone X bereits von entsprechenden Problemen berichtet und gemutmaßt, dass die goldene Variante erst zu einem späteren Zeitpunkt auf den Markt kommt. Unter anderem könnte Apple auf diese Weise auch die traditionell Mitte des Jahres schwächelnden iPhone-Absätze ein wenig ankurbeln.

Allerdings hatte man jüngst eine Gelegenheit für die Neuvorstellung verstreichen lassen, als man das die (PRODUCT)Red-Varianten des iPhone 8 und iPhone 8 Plus einführte. Somit besteht noch die Möglichkeit der Vorstellung auf der WWDC Anfang Juni, eine Einführung mit den diesjährigen iPhone-Modellen oder auch die komplette Streichung einer goldenen Variante.

Apple veröffentlicht ersten Werbeclip zum iPhone 8 in der Product(RED)-Version

Seit heute Nachmittag können das iPhone 8 und das iPhone 8 Plus nun auch in einer Product(RED) Sonderedition im Apple Online Store bestellt werden. Passend dazu hat Apple inzwischen auch einen ersten Werbeclip für die neue Farbgebung auf seinem YouTube-Kanal veröffentlicht. Zu dem ca. 30 Sekunden langen Video ist der Song "That's It (I'm Crazy)" von Sofi Tukker zu hören. Optisch bekommt man natürlich einen Hochglanz-Eindruck von der glänzend roten Rückseite des Geräts, welches auf der Vorderseite erstmals eine schwarze Display-Umrahmung aufweist. Eine Veränderung, die bei den meisten Nutzern auf durchweg positives Feedback gestißen ist.



YouTube Direktlink

Umfrage: Das iPhone ist nach wie ungemein beliebt unter den US-Teenagern

Zwei Mal im Jahr führen die Analysten von Piper Jaffray in den USA ihre "Teens Survey" durch, bei der unter anderem auch ermittelt wird, wie viele der US-Teenager aktuell ein iPhone ihr Eigen nennen (via Business Insider). Und dieser Anteil wächst und wächst und wächst. Lag der Anteil der iPhone-besitzenden Teens im Jahr 2014 noch bei 60%, sind es heute, vier Jahre später, bereits 82%. Und der Anteil wächst offenbar fröhlich weiter. Zum Vergleich: Im Herbst vergangenen Jahres betrug der Anteil noch 78%.

Und noch ist kein Ende in Sicht. So gaben bei der Umfrege auch noch 84% der teilnehmenden Teenager an, dass ihr nächstes Smartphone ein iPhone sein wird. Zudem planen 20% auch noch die Anschaffung einer Apple Watch innerhalb der kommenden sechs Monate. Bei ihrer Umfrage erhob Piper Jaffray Daten von tausenden Teenagern aus 40 US-Staaten.

Rotes iPhone 8 und iPhone 8 Plus der Product(RED)-Kampagne ab sofort bestellbar

Wie gestern angekündigt, lassen sich seit wenigen Minuten das iPhone 8 und das iPhone 8 Plus in einer Product(RED) Sonderedition im Apple Online Store bestellen. Die beiden Geräte gibt es in den Varianten mit 64 GB oder 256 GB Speicherkapazität und entsprechen ansonsten den regulären iPhone 8 und iPhone 8 Plus Spezifikationen. Ebenso beginnen die Preise wie auch bei den anderen Farben bei € 799,- für das iPhone 8 und bei € 909,- für das iPhone 8 Plus. Ein Teil des mit dem Verkauf der Geräte erzielten Gewinne geht, wie bei allen anderen Product(RED) Produkten auch, an den Global Fund zur Bekämpfung von AIDS.

Ebenfalls bestellen lässt sich ab sofort auch das passende neue Leder-Foliocase in rot. Dieses steht übrigens auch für das iPhone X zur Verfügung, welches keinen neuen Farbanstrich erhält. Selbstverständlich geht auch hier ein Teil der Erlöse an den Global Fund.